Sonntag, 15.09.2019 Uchtelfangen/Dirmingen/Eppelborn
In einer spannenden Oberliga Partie teilen sich die Zebras die Punkte mit dem HV Vallendar. Die Gäste kamen dabei durch einen zugesprochenen 7 Meter in der Schlusssekunde zum Ausgleich.

Es war eine Partie auf Augenhöhe. Der HVV, gestärkt durch den deutlichen Heimsieg gegen Völklingen präsentierte sich in guter Verfassung. Die Zebras, die ihr letztes Auswärtsspiel in Bingen verloren, wollten sich natürlich rehabilitieren. So entwickelte sich von Anfang an eine spannende Partie, ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Dabei hatten die Zebras den besseren Start. Mit 5:2 führte die Mannschaft von Trainer Markus Simowski nach fünf Spielminuten. Die frühe Auszeit des HVV nach sechs Minuten zeigte aber Wirkung und so wurden die Rheinländer von Minute zu Minute stärker. Beim 9:8 war die Mannschaft von Veit Waldgenbach wieder dran, konnte aber den Spieß nicht umdrehen. Die Zebras hielten gut dagegen und bauten die Führung bis kurz vor der Pause auf 12:9 aus. Mit zwei 7 Meter Treffern in den letzten vier Spielminuten vor der Halbzeit schafften es die Gäste aber dann wieder den 13:12 Anschlusstreffer.

Nach der Pause legten die Zebras erneut den besseren Start aufs Parkett. Binnen drei Minuten erhöhten die Hausherren mit drei Treffern in Folge auf 16:12. Die Folgeminuten liefen für die Heimmannschaft dann aber nicht ganz rund, was nicht ausschließlich an der spielerischen Leistung lag. Die Folge war eine Verwarnung gegen die Zebra Bank. Eine Zeitstrafe gegen die Hausherren in der 37. Spielminute nutzten die Gäste um auf 17:16 zu verkürzen. Es begann eine Phase im Spiel die durch unzählige Fehler beider Teams geprägt war. Die Schlussminuten, die die Zebras mit einem Treffer von Pascal Meisberger zum 20:19 einläuteten, waren dann wirklich nichts für schwache Nerven. Zwei Auszeiten der Gäste innerhalb von fünf Minuten sprechen Bände und auch die Bank der Zebras hatte mächtig was zu tun. Mit einem Doppelschlag der Hausherren durch David Pfiffer und Philipp Kockler führten die Zebras zwei Minuten vor dem Ende mit 25:23. Der HVV wollte sich aber noch nicht geschlagen geben und kam 45 Sekunden vor dem Ende zum 25:24 Anschlusstreffer. Die letzte Auszeit der Zebras kam dann 22 Sekunden vor dem Ende. Unmittelbar nach der Auszeit kam von den beiden Luxemburger Unparteiischen das Zeichen zum passiven Spiel. Der Abschluss der Zebras verfehlte das gegnerische Tor knapp. Im Gegenzug gelang den Gästen der Pass auf die rechte Außenposition. Der Wurf wurde ausgeführt und von HFI Schlussmann Robin Näckel pariert. Die Entscheidung hieß allerding 7 Meter Strafwurf für den HVV, den die Gäste zum 26:26 Endstand verwandelten.