Spitzenspiel der Handball Oberliga in Eppelborn

Uchtelfangen, Montag, den 14.10.2019

Am Sonntag, den 20.10.2019 um 18:00 Uhr treffen in der Hellberghalle der aktuelle Tabellen Zweite, SF Budenheim, und der Tabellen Dritte, HF Illtal aufeinander. Spannung ist also garantiert. Wir sind gespannt wer dem Tabellenführer auf den Fersen bleibt.


Zebras mit Auswärtserfolg bei der HSG Worms

Worms, Sonntag, den 13.10.2019

Den vierten Sieg in Folge feierten die Zebras am vergangenen Sonntag bei der HSG Worms und setzen sich damit in der Spitzengruppe der Oberliga Tabelle fest.

Es war die erwartet schwere Partie in der Nikolaus Dörr Halle in Worms, in der wir bereits im letzten Jahr alle Register ziehen mussten um am Ende einen knappen 32:31 Erfolg feiern zu können. Die Gastgeber, die sich derzeit im unteren Tabellendrittel wieder finden, mussten unbedingt punkten. Für die Zebras, die nach dem Unentschieden gegen den HV Vallendar keinen Punkt mehr abgegeben haben, läuft die Saison bisweilen mehr als rund. Das wollten die Gastgeber aber ändern und begannen mit druckvollem Spiel, dem der Illtaler Abwehrverband Stand halten musste. So ganz zufrieden schien HFI Coach Simowski mit seiner Truppe aber nicht zu sein und legte bereits nach 10 Spielminuten die erste Grüne Karte. Es stand 5:5 und unmittelbar nach der Auszeit konnten die Zebras durch zwei Treffer mit 7:5 in Führung gehen. Beim 8:8 stand dann aber alles wieder auf Anfang und es entwickelte sich eine temporeiche Partie mit zahlreichen Toren. Über die Zwischenstände von 10:10 und 11:11, schafften es die Hausherren aber mit 14:12 in Führung zu gehen. Es waren noch drei Minuten im ersten Durchgang zu spielen, der mit der knappen 15:14 Führung für die HSG endete.

Nach dem Seitenwechsel glichen die Zebras zwar wieder aus (15:15, 32.), doch die Gastgeber kamen durch einen 7 Meter Treffer von Julius Herbert zur 17:15 Führung. Trotz der frühen Phase in der zweiten Halbzeit merkte man, dass die Folgeminuten entscheidend sein würden. Nach dem 18:16 aus Sicht der Gastgeber legten die Zebras mit einem Doppelschlag von Pascal Meisberger und David Pfiffer zum 18:18 nach. Die Halle versuchte nun die Heimmannschaft nach vorne zu pushen, was bis zum 20:20 in der 46. Spielminute auch gelang. Die Zebras behielten aber einen kühlen Kopf und konnten mit drei Treffern in Folge auf 23:20 erhöhen. Vorangegangen war eine Auszeit der Hausherren, die wahrlich nicht den erhofften Erfolg zeigte. Die Zebras hatten nun mehr Struktur und Ruhe im Spiel und für die Heimmannschaft lief die Uhr in Richtung Heimniederlage. Diese war spätestens mit dem 29:25 durch Marcel Becker und noch verbleibenden zwei Minuten besiegelt. Am Ende gewannen die Zebras in einer spannenden und kurzweiligen Partie mit 30:25 bei der HSG Worms, die damit noch weiter in den Tabellenkeller abgerutscht ist.

Für die Zebras um Trainer Markus Simowski geht der Blick weiterhin in Richtung Tabellenspitze. Hier kommt es am Sonntag vor heimischem Publikum zum Spitzenspiel gegen die SF Budenheim. Anwurf ist um 18 Uhr in der Hellberghalle.

 


Biss zum nächsten Heimspiel

Das sMs-Interview
mit David „Pfiffi / Bifi“ Pfiffer


Heroin-spaziert «Darf er das?» in die Manege des spritzigen Spezials rund um Neulingsrolf Pfiffi. Richtig gelesen, bei Pfiffi handelt sich nicht etwa um den Rufnamen eines läufigen Hundes, sondern tatsächlich um einen echten Zentauren. Wer zum Blaubarsch denn den wunderprächtigen Namen Pfiffi trägt, fragen sie sich? Na unsere heutige sozialistische Sättigungsbeilage: David, the one and only Snaffel- Bite-Bifi, Pfiffer, geboren in Saarbrücken im Jahre 1354 des burmesischen Kalenders, in einer Zeit als Tinder noch Studi VZ hieß und der Adel noch Französisch sprach. Der Name des Freundes argentinischer Telenovelas entsprang der Pfiffigkeit seiner reizenden Freundin und ist die Onomatopoesie der Stichflamme, mit der Romantikrolf Pfiffer ihre Liebe entfachte. Genauso explosiv schießt sich Pfiffikus auch
in die Herzen unserer Zuschauer. Selbst die, die ihn nicht zu kennen vermögen, haben sicher schon mal von ihm gehört, schließlich kennt jeder die Beleidigung „Bleib mir wo der Pfiffer wächst!“. Damit gemeint ist sein Heimat- „Dorf“ Perl. Im eigentlich schon zu Luxemburg gehörenden Reich der Perler Paarhufer verbrachte der Weinkenner mehr als die Hälfte seines lehramtlichen Lebens. In der anderen
spielte Pfadfinder Pfiffer in Merzig Handball, in der er als Mittelmann-Metronom pfiffig bis zum Abpfiff taktete. Fortan trieb es den Halbluxemburger wie ein zum Laichen gegen den Strom schwimmender Lachs saaraufwärts in Richtung der Ill-Metrolpolregionen. In den Augen des Lustmolchs steht ständig der melancholische Hochnebelblick der Nacht, den er öfters als seine kurzen Hosen trägt, sowie die
Tatsache, dass unser Usurpator weltweit der einzige Mensch ohne Handinnenflächen, dafür aber mit doppelt so viel Zahnfleisch ist. Mit seinem nigelnagelneuen Audi A4 allroad quattro in der Visage muss unser Pfadfinder Pfiffer den Vergleich mit James Bond’s Beißer nicht scheuen und hat keine Probleme sich durch sämtliche Abwehrreihen durchzubeißen.

Nebenbei ist unser römischer Plagiator angehender Magister der Mathematik und frühzeitliches Storytelling. Doch die eigentliche Härteprüfung hat der Lehramtslüstling noch vor sich: Die Generalprobe auf dem Weg zum eigenverantwortlich verstaatlichten Korrekturensohn, kurz das Referendariat. Bifi studiert derzeit noch Punchlines bei Kollegah in der Römerstadt Augusta Treverorum. Kostprobe gefällig? „Nimm das du gewöhnlicher kleiner Schüler:

Ich weiß nicht, ob du aufs Klo kannst, aber du darfst!“ Bei seinen Schülern ist der kleinkarierte Korrektur-Kohort jedenfalls beliebt.

Erselbst schwärmt: „Sie sind so matheverrückt, dass sie in den kleinen Pausen die Kreiszahl π gefolgt von „mmel“ an die Tafel malen.“ Den lustigen Lehramtslümmel Pfiffer freut’s. Sonntags, sagt der Hacky-Sack-Sammler, geht er immer in seinen Kräutergarten und zieht Wurzeln oder pflückt seinen Lieblingspilz, den Schelmenpfifferling, wenn er sich dabei nicht den großen Zeh stößt. Eine offene
Schwäche hat der Speisepilzsammler uns auch verraten: Pfiffikus hat panische Angst vor „Sperre-Absetzten“ und Grizzliebären. Räume, in denen sich ein oder mehrere Grizzlies befinden sind für ihn ein absolutes No-Go. Selbst ein harmloser Wombat treibt ihm Schweißperlen auf die etwas zu lange Stirn. Und jetzt stellen sie sich mal vor, wie sich der perler Pfifferling vor kleinen runden Brotdorfer Fellknäulen à la Till Bost fürchtet, die den Tanz des Sperre-Absetzens beherrschen.

Sind wir also gespannt was unser Bifi sonst noch von sich erzählt.

Zebra: Hallo Pfifffffffffi. Alles dufte?
Pfiffi: Buon Giorno, John Porno. Alles roger in Kambodscha.
Zebra: Mit wie vielen f schreibst du dich denn jetzt?
Pfiffi: 2 bis 10 bzw. eine beliebig wählbare reelle Zahl.
Zebra: Stell dich unseren Zuschauern in einem Satz vor.
Pfiffi: Ich bin Bifi, alt und größer als Jonas G. aka Jonny G-Force.
Zebra: Hast du schon mal daran gedacht, Zahnmodel zu werden?
Pfiffi: Trotz meines Colgate-Lächelns überlasse ich das lieber unserem Hasenzahn Max. Aber ich kaue gerne Erdölderivate.
Zebra: Du bist neben dem Handball auch im Canasta Club Krettnich aktiv. Was macht diesen Sport für dich besonders?
Pfiffi: Eigentlich plane ich dort nur die Abschlussfahrten.
Zebra: Der Klassiker: Lieblingstee, Lieblings-TV-Sender, Lieblingsfunktionsvorschrift.
Pfiffi: Pfifferminze, ZDF History und 𝑠𝑖𝑛ℎ(𝑥) = 1/2 (𝑒􀯫 − 𝑒􀬿􀯫)
Zebra: Wenn du eine mathematische Funktion wärst, welche wäre es?
Pfiffi: Eine Exponentialfunktion: ich bin immer positiv und das Gegenteil von (Loga)Rhythmus. Meine Freundin würde sagen das Gauß‘sche
Fehlerintegral.
Zebra: Wie hoch war nochmal die Haftstrafe, zu der Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort verurteilt wurde?
Pfiffi: 47 Monate, was der doppelten Lebenserwartung der Wanderratte entspricht.
Zebra: Nenne uns deine größte Schwäche!
Pfiffi: Mein linker Bizeps, eine aggressive Deckung und meine fußballerischen Fähigkeiten. Achja, und NS-Dokus auf n-tv. Da schlaf ich sofort ein.
Zebra: Was beherrschst du aus dem Effeff?
Pfiffi: Sprungwurf zur Hand am Tor vorbei, den Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung sowie alle Habsburger Kaiser von 1527 bis 1803.
Zebra: Was kannst du uns über den TV Mülheim verraten?
Pfiffi: Da geht man zum Haareschneiden in den Puff und spricht isländisch.
Zebra: Dein Tipp?
Pfiffi: 3𝜋􀬶 zu 𝑒􀬷 + 𝑒
Zebra: Oh schon 8 Uhr, Zeit für die Tagestschau!
Pfifi: Bis baldrian.


Zebras mit Start-Ziel Sieg gegen den TV Mülheim

Eppelborn/Uchtelfangen/Dirmingen Sonntag, den 06.10.2019

Mit einem Start-Ziel Sieg gegen den TV Mülheim sichern sich die Zebras den dritten Tabellenplatz der Oberliga RPS.

Die Zebras erwischten einen Traumstart und führten nach fünf Spielminuten mit 4:0, was die direkte Auszeit der Gäste zur Folge hatte. Dem Lauf der Hausherren schadete das aber in keinster Weise. Illtal marschierte mit mächtigem Druck auf die gegnerische Defensive und kam durch Philipp Kockler in der 8. Minute zur 7:4 Führung. Die Gäste, die schon am Tag der deutschen Einheit gegen Völklingen unterlagen, taten sich schwer. Dennoch steckte die Truppe von Trainer Hilmar Bjarnason nicht auf und verkürzte in der 20. Spielminute auf 10:8. Bis zur Pause forcierten die Hausherren aber wieder das Tempo und lagen unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff mit 14:10 in Front. Mülheim erarbeitete sich im Gegenangriff aber noch einen 7 Meter Strafwurf, den Philipp Schwenzer zum 14:11 Pausenstand verwandeln konnte.

Nach der Halbzeitpause gelang den Gästen dann sogar der 14:12 Anschlusstreffer und die Zebras mussten nun wieder Gegensteuern. Das Tempospiel und die 2. Welle verhalfen den Gastgebern dann aber wieder zur Feldhoheit. Max Mees, mit 7 Treffern erfolgreichster Illtaler Schütze, brachte seine Mannschaft nach 36 gespielten Minuten mit 18:14 in Führung. Nun war ein deutlicher Bruch im Spiel der Gäste zu erkennen. Die Aktionen wirkten nicht mehr so flüssig und die Wechselmöglichkeiten des TV waren beschränkt. Die Zebras hingegen konnten aus den vollen Schöpfen und nach einem erneuten Treffer von Max Mees zum 24:18 (45.), folgte die dritte Auszeit der Gäste. HFI Coach Markus Simowski hatte wenig Redebedarf und ließ seinen Jungs freien Lauf. HFI Kapitän Pascal Meisberger erhöhte auf 28:20 und damit zur Vorentscheidung in der 51. Spielminute. Den 30. Treffer für die Hausherren markierte Meti Durmishi und am Ende wurde es dann doch ein deutlicher 33:24 Heimsieg für die Zebras, die sich damit in der Tabelle auf Rang 3 vorschieben konnten.

Am kommenden Sonntag sind unsere Zebras nun zu Gast bei der HSG Worms. Anwurf der Partie ist um 18:00 Uhr. Die Abfahrt des Fanbusses ist um 14:45 Uhr in Dirmingen an der Apotheke und um 15:00 Uhr an der Sporthalle in Uchtelfangen.

https://www.youtube.com/watch?v=fRf7T2c2jUU&feature=youtu.be


Zebras mit deutlichem Heimsieg gegen Dansenberg 2

Eppelborn/Uchtelfangen/Dirmingen, den 29.09.2019

Die Zebras festigen mit einem deutlichen Heimsieg gegen den TuS Dansenberg 2 ihren Platz im vorderen Tabellendrittel.

Am Ende war es eine deutlicher 32:22 Erfolg für die Mannschaft von Markus Simowski, die damit auf Platz 3 –Punktgleich mit dem VTZ Saarpfalz- der Oberliga Tabelle vorgerückt ist. Es dauerte etwas bis die Zebras den richtigen Tritt gefunden hatten. Nach den Zwischenständen von 4:4 in der 7. und 5:5 in der 12. Spielminute hatten die Hausherren aber mehr Spielanteile erarbeitet. Die Abwehrreihe arbeitete gut und Schlussmann Tobias Krumm gab seinen Vorderleuten zusätzlichen Rückhalt. Pascal Meisberger traf in der 20. Spielminute zur 10:7 Führung für die Zebras. Es folgte die Auszeit der Gäste, die in dieser Phase ein wenig den Spielfluss verloren hatten. Philipp Kockler brachte die Zebras drei Minuten später erstmals mit vier Toren in Front. Der TuS mühte sich, hatte aber einfach zu wenig Alternativen um dem druckvollen Illtaler Spiel entgegen zu wirken. Zur Pause stand es 15:11 aus Sicht der Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel machten die Hausherren dann mächtig Druck. mit einem Doppelschlag von Philipp Kockler bauten die Zebras die Führung auf 17:11 aus. Nach dem 21:15 Anschlusstreffer dirch Nick Beutler musste der Gast dann allerdings abreißen lassen. Max Mees, mit 10 Treffern erfolgreichster Illtaler Torschütze, traf zur 23:16 Vorentscheidung 10 Minuten vor dem Ende. TuS Trainer Sebastian Wächter fehlten einfach die Möglichkeiten um das Ruder noch einmal herumreißen zu können. Stattdessen mussten seine Jungs dem hohen Tempo Tribut zollen und dadurch häuften sich jetzt auch die Fehler im Spiel der Gäste. Illtal marschierte munter weiter erzielte fünf Minuten vor dem den 30. Treffer durch David Pfiffer. Am Ende stand ein klarer 32:20 Erfolg für die Zebras auf der Anzeigentafel.

Sicherlich eine gute Ausgangsposition für die Partie am kommenden Sonntag gegen den TV Mülheim. Die Gäste sind derzeit Tabellen Zweiter. Anwurf der Partie ist um 18 Uhr in der Hellberghalle.

https://www.youtube.com/watch?v=M8P_dFHjwlY&feature=youtu.be


Zebras mit Auswärtserfolg bei der HSG Eckbachtal

Dirmstein/Uchtelfangen, Sonntag, 22.09.2019
In einer spannenden Oberliga Partie bezwingen die Zebras, trotz 5 Tore Rückstand kurz vor der Pause, den Gastgeber HSG Eckbachtal am Ende verdient mit 27:24.

Die Partie begann mit mächtig Tempo und so stand es nach nur fünf Spielminuten 5:3 für die Gastgeber. Diese erwischten auch den besseren Start und stellten die Zebras vor eine schwierige Aufgabe. HSG Spielmacher Maximilian Schreiber war Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft und wirbelte die Illtaler Abwehr zu Beginn der Partie mächtig durcheinander. Die Zebras hatten Mühe nicht zu weit in Rückstand zu geraten und konnten nach den Zwischenständen von 7:4 (9.) und 9:7 in der 17. Spielminute erstmals in der 20. Spielminute zum 9:9 ausgleichen. Die Gäste hatten aber gegen den zwischenzeitlichen Druck die Zebras die Richtige Antwort parat und konnten bis zur Pause auf 15:11 erhöhen.

Nach der Pause zeigten die Zebras aber dann ein anderes Gesicht. HFI Trainer Markus Simowski stellte seine Abwehrreihe um und fortan lief im Spiel der Gastgeber einiges schief. Illtal zog schnell Profit und konnte acht Minuten nach dem Wiederanpfiff erneut ausgleichen. Es stand nun beim 17:17 wieder alles auf Anfang und die Auszeit der Zebras zeigte Wirkung. Beim 20:21 durch einen 7 Meter Treffer von Max Mees, läutete der Gast die Schlussminuten ein. Die Gastgeber hatten immer noch keine Lösung für die Abwehrumstellung gefunden und verzettelten sich nun auch im Angriff immer häufiger. In den Gesichtern der Zebras war nun deutlich der Siegeswille zu erkennen und man wollte sich auf keinen Fall noch den Lohn der aufopferungsvollen Arbeit nehmen lassen. Daran änderten auch die Auszeiten der HSG in der 51. und in der 57. Minute nichts mehr. Die Zebras marschierten und führten drei Minuten vor dem Ende mit 21:25. Kapitän Pascal Meisberger markierte mit seinem 6. Treffer die 27:23 Entscheidung aus Sicht der Zebras. Den letzten Treffer der Partie erzielt dann Timo Kluzik zum 24:27 Endstand.

Damit entführen die Zebras zwei wichtige Zähler aus Eckbachtal vor den nun anstehenden zwei Heimspielen gegen den TuS Dansenberg 2 und den TV Mülheim.

Anwurf gegen den TuS Dansenberg 2 ist am Sonntag, den 29.09.2019 um 18 Uhr in der Hellberghalle. Die Partie gegen Mülheim ist am 06. Oktober. Anwurf ebenfalls um 18 Uhr.


Zebras zu Gast bei der HSG Eckbachtal

Uchtelfangen/Dirmingen, 16.09.2019

Zum zweiten Auswärtsspiel der Saison reisen unsere Zebras zur HSG Eckbachtal. Über Fan Unterstützung würden wir uns sehr freuen.

Abfahrt in Dirmingen (alte Mühle) 13:30 Uhr

Abfahrt in Uchtelfangen (Halle) 13:45 Uhr

Anmeldungen: Geschäftsstelle HF Illtal 06825-940 244

 


Spielervorstellung: Torwart-Keeper Krumm

Tobias „Toki“ Krumm

Heute begrüßen wir in unserer Ritter der All-You-Can-Eat-Tafelrunde: Tobias Krumm, Lord Lummerschied der Barmherzige aus den Wemmatia Wäldern. Jahrhunderte lang gewahrter Edelmut des Krummschen Familienvermächtnisses mündeten in der Namensgebung der amerikanischen Kaufhauskette TK Maxx. Der Konzern übernahm seine Initialen (die nicht etwa für Vor- und Nachname, sondern für Torwart-Keeper stehen), weil er einfach so dufte ist. Funfact zu Beginn: Im Jahr 1868 stürzte der Erste aller Konkav-Krümmungs-Krumms,
nämlich Tokis Urururgroßvater Toki Wan Kenobi als letzter Shogun der östlichen Halbmondinsel den Kaiser Meiji und gründete die heutige Millionenmetropole Tokio (jp. 東京, dt. Toki).
Hogwarts-Hooligans kennen unseren trolligen Toki sicher aus dem Kino. Richtig, es handeltsich tatsächlich um den bulgarischen Zauberer Viktor Krumm (bulgarisch Виктор Крум) aus Harry Potter und der Feuerkelch. Wenn unser Tokio Hotel Frontmann und Teenie Schwarm
der 2000er nicht gerade an trimagischen Turnieren teilnimmt, liest er, und zwar am liebsten seine Autobiografie „Ich bin dann mal Krumm“. Dabei hat der Literaturpapst außer der leichten Musik Mozarts nichts an. Man stelle sich vor: Gottesgleiche Ästhetik steigt im Rauch
seiner Dunhill Seven-Headed Mouse Pipe auf und hüllt den literarischen Salon in einen adelsgeschwängerten Dunst aus sophistikateten Schlechtwertigkeiten. Für Individuen, die ihren intellektuellen Erwartungshorizont ignorieren, ist in der Gegenwart von Turbo-Toki
kein Raum. Unter den Fließgewässern ist unser Tiramisu-Tobi der stille Bergsee, so tief, wie die Liga der Außergewöhnlichen (Handballer) des Provinznests im heiligen Wald. Seine Handball-Vita jedenfalls liest sich schneller als der Wetterbericht der Bildzeitung:
Itzenplitzer Ritzenflitzer und die HWE Homburg Karlsberg-Erbach. Sein nächster Halt: Legendenstatus. Daran arbeitet der antiinfluenzierende Food Blogger zurzeit mit jeder Faser seines adonischen Körpers. Die Diät „Friss die Hälfte“ nimmt er wörtlich: die Hälfte vom Kuchen. Doch er hat diese komplexe Formel entschlüsselt und um die bis dato unberührte Variable seines Weidloches erweitert. Er verspricht geruchsintensive Erfolge schon ab der ersten Anwendung seines bahnbrechenden Diätprogramms „Kack das Doppelte“.
Kombiniert mit den schon lange im Illtal etablierteren Trainingsmethoden „Schwer und Falsch“ und „Qualität kommt von Qual“ gönnt sich der tollkühne Toki lediglich drei Cheatdays unter der Woche. Aus Käsekuchen-Krumm wurde Krosse-Krabbe-Krustentier-
Krumm. Ratz fatz wuchsen Krummfuß Krumm Ankerarme und seine beachtlich bombige Bikinifigur nahm mit fortlaufendem Konsum von heiligem güldenem Gebräu prickelnder Natur, gebraut von Kaiser Karl, transformatorische Formen an. Ab jetzt braucht man für ihn
kein Wörterbuch mehr, denn er ist definiert.

Sind wir also gespannt was der hopfnungsvolle Hopftimist im Illtal-Interview von sich hopft.

Zebra: Hi, Toki. Stell dich unseren Zuschauern in einem Satz vor.
Toki: Hi, Zebra. Wenn ich du wäre, wäre ich ein Zebra.

Zebra: Was hältst du von der Theorie, dass seit der Firmengründung 1994 nur etwa 20 Packungen Mon Cheri existieren und diese weltweit als unbeliebte Geschenke rotieren, weil sie niemandem schmecken?
Toki: Man verschenkt doch kein Essen. Ich esse alles und gebe meinen Freunden ein Küsschen.

Zebra: Identifizierst du dich eher mit einer Sexbombe oder einem Toastbrot?
Toki: Definitiv mit Diät-Margarine bestrichenes, glutenfreies Vollkorn-Toastbrot. Mich mag einfach jeder.

Zebra: Als bekennender Bauchbuddhist würdest du auf welcher Stufe wiedergeboren: Fensterbank, Breitmaulfrosch oder Karl Lagerfeld?
Toki: Als Einhorn, das sind vegane Zebras.

Zebra: Nenne drei Dinge, die scheiße und geil zugleich sind.
Toki: Damenhandball, Klimaschutz und ich beim Kicken.

Zebra: In einem Schnupperkurs im Fitnessstudio hast du semi-gute Erfahrungen gemacht. Was war da los?
Toki: Ich wusste nicht, dass Adiletten als Sicherheitsvorschrift gelten und dann haben sich meine Schnürsenkel im LIDL- Laufband an der Kasse verheddert. Das war kein schöner Anblick für alle Beteiligten.

Zebra: Ins Studium des nachmittäglichen Fernsehprogramms investierst du sehr viel Zeit und Herzblut. Welche Filme schaust du am liebsten?
Toki: Mit meiner Freundin schaue ich am liebsten Filme, bei denen man am Ende ein Taschentuch braucht wie z.B. Der Letzte Tango in Paris.

Zebra: Du nimmst Gegentore als persönliche Beleidigung. Was sonst nimmst du jemandem krumm?
Toki: Wenn es nach dem Training keine Light-Getränke ohne Zuckerzusatz gibt.

Zebra: Du bist ein echter Zauberer, nicht wie Harry Potter, verrätst du uns das Geheimnis deiner Maggi?
Toki: Das erlaubt der Zaubererkodex leider nicht, aber nimm dich in Acht liebes Zebra, ich kann warme Luft zum Stinken bringen.

Zebra: Was kannst du uns über Vallendar sagen?
Toki: dumdudelumdum dumdudelumdum dumdudelumdum HVV.

Zebra: Dein Tipp?
Toki: Tunk deine Pommes in den McFlurry, dann schmeckt das wie ‘ne Waffel.

Zebra: Danke für die Mühe und viel Erfolg!
Toki: Bitteschön und bis Spätersilie!


Zebras mit Remis gegen Vallendar

Sonntag, 15.09.2019 Uchtelfangen/Dirmingen/Eppelborn
In einer spannenden Oberliga Partie teilen sich die Zebras die Punkte mit dem HV Vallendar. Die Gäste kamen dabei durch einen zugesprochenen 7 Meter in der Schlusssekunde zum Ausgleich.

Es war eine Partie auf Augenhöhe. Der HVV, gestärkt durch den deutlichen Heimsieg gegen Völklingen präsentierte sich in guter Verfassung. Die Zebras, die ihr letztes Auswärtsspiel in Bingen verloren, wollten sich natürlich rehabilitieren. So entwickelte sich von Anfang an eine spannende Partie, ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Dabei hatten die Zebras den besseren Start. Mit 5:2 führte die Mannschaft von Trainer Markus Simowski nach fünf Spielminuten. Die frühe Auszeit des HVV nach sechs Minuten zeigte aber Wirkung und so wurden die Rheinländer von Minute zu Minute stärker. Beim 9:8 war die Mannschaft von Veit Waldgenbach wieder dran, konnte aber den Spieß nicht umdrehen. Die Zebras hielten gut dagegen und bauten die Führung bis kurz vor der Pause auf 12:9 aus. Mit zwei 7 Meter Treffern in den letzten vier Spielminuten vor der Halbzeit schafften es die Gäste aber dann wieder den 13:12 Anschlusstreffer.

Nach der Pause legten die Zebras erneut den besseren Start aufs Parkett. Binnen drei Minuten erhöhten die Hausherren mit drei Treffern in Folge auf 16:12. Die Folgeminuten liefen für die Heimmannschaft dann aber nicht ganz rund, was nicht ausschließlich an der spielerischen Leistung lag. Die Folge war eine Verwarnung gegen die Zebra Bank. Eine Zeitstrafe gegen die Hausherren in der 37. Spielminute nutzten die Gäste um auf 17:16 zu verkürzen. Es begann eine Phase im Spiel die durch unzählige Fehler beider Teams geprägt war. Die Schlussminuten, die die Zebras mit einem Treffer von Pascal Meisberger zum 20:19 einläuteten, waren dann wirklich nichts für schwache Nerven. Zwei Auszeiten der Gäste innerhalb von fünf Minuten sprechen Bände und auch die Bank der Zebras hatte mächtig was zu tun. Mit einem Doppelschlag der Hausherren durch David Pfiffer und Philipp Kockler führten die Zebras zwei Minuten vor dem Ende mit 25:23. Der HVV wollte sich aber noch nicht geschlagen geben und kam 45 Sekunden vor dem Ende zum 25:24 Anschlusstreffer. Die letzte Auszeit der Zebras kam dann 22 Sekunden vor dem Ende. Unmittelbar nach der Auszeit kam von den beiden Luxemburger Unparteiischen das Zeichen zum passiven Spiel. Der Abschluss der Zebras verfehlte das gegnerische Tor knapp. Im Gegenzug gelang den Gästen der Pass auf die rechte Außenposition. Der Wurf wurde ausgeführt und von HFI Schlussmann Robin Näckel pariert. Die Entscheidung hieß allerding 7 Meter Strafwurf für den HVV, den die Gäste zum 26:26 Endstand verwandelten.

https://www.youtube.com/watch?v=9tdqf4YBANU&feature=youtu.be