Oberligateam der HF Illtal startet am 1. Juli in die Vorbereitung

Dirmingen/Uchtelfangen

Erster offizieller Auftritt des neuen Teams am Mittwoch, 3.7.2019 von 19.00-21.00 Uhr  am Kleinfeld in Dirmingen – Showtraining HFI 1 bei „Unser Dorf spiel Handball“.

Markus Simowski, neuer Übungsleiter der Oberligamannschaft unserer Illtaler Zebras, hat seinen Spielern genaue Anweisungen zur personenbezogenen Vorbereitung mit auf den Weg gegeben, die auch von den Jungs beherzt umgesetzt werden. Schließlich gibt es viel Neues für die kommende Saison und so werden gerade die arrivierten Spieler mit Vorbildfunktion vorangehen, um eine möglichst perfekte Eingewöhnung für alle Neuzugänge sicher zu stellen. Das Personalkarussell hat sich ja kräftig gedreht. Mit den Abgängen von Sebastian Hoffmann und Oli Zeitz (beide „Handballaltersteilzeit“ HSG Nordsaar) gehen der Kapitän und sein Vize von Bord des Zebra-Dampfers. Außerdem verlassen uns Tom Ihl und Tobi Alt (beide SV 64 Zweibrücken) sowie Patrick Bach und Alex Dörr (beide VTZ Saarpfalz). Letzterer hat nach Saisonende die Auflösung seines Vertrages herbeigeführt. Und, last but not least, geht das Trainergespann Ecker-Lehnert zum TuS Dansenberg in die 3. Liga.

Da kann man sich vielleicht vorstellen, dass eine Menge zu tun war, um auf den kleinen Umbruch bestmöglich zu reagieren. Und angefangen hat das mit der Wunschverpflichtung auf der Trainerposition. Mit Marcus Simowski haben wir einen äußerst erfahrenen Übungsleiter mit A-Lizenz im Boot, der zuletzt den TV Willstätt in die 3. Liga Süd gecoacht hat. Auf die Vakanz der TW-Position haben wir mit der Verpflichtung von Tobias Krumm (TV Homburg) und Dominik Schwindling (HSV Merzig) reagiert. Sie bilden zusammen mit Robin Näckel das neue TW-Trio. Als weiterer echter Neuzugang ist die Verpflichtung von David Pfiffer (HSV Merzig) zu vermelden, der variable im Rückraum eingesetzt werden kann. Als „halbe Neuzugänge“ stoßen Yannik Jungblut (war ausgeliehen an die HG Saarlouis 2) und Muhamed Durmishi (spielte eigene A-Jugend und beim TV Homburg) ins Team, die als Linkaußen (Jungblut) und Kreisspieler (Durmishi) ihre Einsätze bekommen werden. Und schließlich schaffen Tim Groß und Philipp Kockler, nach jeweils herausragender Saison, den Sprung ins Oberligateam der Zebras. Groß hat wesentlichen Anteil am Aufstieg unserer 2. Welle in die Saarlandliga und darf mit Fug und Recht als echtes Eigengewächs gesehen werden. Kockler schoss als Torschützenkönig unsere A-Jugend zur Oberligameisterschaft und drückte dort jedem Spiel seinen Stempel auf. Beide konnten Ihre Klasse bereits im Männer-RPS-Team des vergangenen Jahres unter Beweis stellen und sind Beleg für unser Ziel, junge Talente in die Männer-Oberliga führen zu wollen. 

Neuzugänge Saison 2019/2020: Domink Schwindling (TW / HSV Merzig-Hilbringen), David Pfiffer (RM / RL /RR HSV Merzig-Hilbringen), Muhamed Durmishi (KR / TV Homburg / eigene A-Jugend), Marcus Simowski (Coach), Tobias Krumm (TW / TV Homburg), Tim Groß (RM / 2. Welle HFI), Yannik Jungblut (LA / RA HG Saarlouis 2). Philipp Kockler fehlt.

Bis dahin eigentlich alles perfekt… wenn da nicht die Verletzungssorgen wären. Aus der bisherigen Zebra-Herde werden wir ziemlich lange auf Niklas Kiefer und Moritz Dörr verzichten müssen, die sich jeweils einem operativen Eingriff unterziehen müssen. Wir wünschen beiden den bestmöglichen Heilungsverlauf. Das übrige Team wird bis zum Saisonstart evtl. bestehende Blessuren austrainiert haben bzw. aus Auslandssemestern zurück sein und so gehen wir mit einem spielfähigen Kader von 14 Spielern (bei 3 Torhütern) in die Runde. Die Kadererweiterung können wir im Bedarfsfall mit Talenten aus der 2. Welle vornehmen. Dort sind Spieler im Fokus, die durch Ihre Auftritte bereits heute auf sich aufmerksam machen.

Zwei Termine können sich unsere Fans schon mal vormerken. Zunächst das Showtraining am 3.7. ab 19.00 Uhr (Kleinfeld Dirmingen) und dann auch die offizielle Mannschafts- und Sponsorenpräsentation am 15.8. um 17.00 Uhr in Uchtelfangen. Als Sparringspartner steht am 15.8. das Team der HG Saarlouis 1 auf der Platte und wir freuen uns auf eine tolle Begegnung. Unmittelbar davor präsentiert sich das neue A-Jugend-Team unter der Leitung von Grabenstätter/Kipper  ebenfalls in einer Partie gegen die HG Saarlouis, die unter ihrem Trainer und Ex-Zebra Daniel Altmeyer den Sprung in die Jugendbundesliga geschafft haben. Anwurf wird um 15.00 Uhr sein.

In Kürze werden wir alle Vorbereitungsspiele unserer Männermannschaften sowie der Jugendmannschaften veröffentlichen. Wer will, kann sich den Plan anlässlich UDsH in Dirmingen anschauen, bis dorthin stehen alle Partien fest .

Soweit mal ein kurzer Überblick von der Zebra-Front. Wir wünschen allen einen schönen Sommer, den Teams eine optimale Vorbereitung, den Stammvereinen gutes Gelingen bei den Vereinsfesten und uns allen viel Spaß am geilsten Sport der Welt …


Saisonfinale in Zweibrücken

Die Luft war raus im letzten Saisonspiel der Oberliga RPS. Beim SV 64 kassieren die Zebras die siebte Niederlage Saison, über die sich am Ende des Spiels aber keiner mehr geärgert hat. Schließlich hatte die Truppe von Trainer Steffen Ecker mit dem Gewinn des Saarlanpokals, der Vize Meisterschaft und einem grandiosen Auftritt im Deutschen Amateur Pokal die beste Saison der letzten 10 Jahre absolviert.

Doch es half nichts, 60 Minuten lagen vor den Akteuren in der Westpfalzhalle und in der ersten Halbzeit sahen die zahlreichen Zuschauer ein Kopf an Kopf Rennen.Christopher Huber eröffnete den Tore Reigen zum 1:0 für die Hausherren. Die Zebras sahen sich einem starken Gegner ausgesetzt und lagen nach acht Spielminuten mit 6:4 im Rückstand. Nach dem 10:6 für den SV nahm der Zebra Express aber immer mehr Fahrt auf und schaffte in der 22. Spielminute den 12:12 Ausgleich. Niklas Kiefer erziele dann mit seinem zweiten Treffer die erste Illtaler Führung zum 15:14 aus Sicht der Zebras. Zur Pause stand es 17:16 für die Hausherren.

Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich dann eine Partie, die mit den ersten 30 Minuten nicht mithalten konnte. Der scheidende HFI Coach Steffen Ecker gab allen Akteuren Spielanteile und wechselte munter durch. Verzichten musste er dabei auf die verletzten Christoph Holz, Jonas Guther und Moritz Dörr sowie auf Torwart Robin Näckel. Die Gastgeber wollten hingegen unbedingt ihr letztes Heimspiel gewinnen und das merkte man auch. Schnell führte der SV nach der Pause mit 24:20 und hielt das Heft fortan in der Hand. In der 46. Spielminute, beim Spielstand von 30:23 war die Partie entschieden. Bei den Zebras war im wahrsten Sinne des Wortes die Luft raus. Philipp Kockler setzte schließlich den Schlusspunkt unter eine mehr als erfolgreiche Saison für die Illtaler Zebras. Er traf zum 38:29 Endstand acht Sekunden vor dem Schlusspfiff.

Am Ende bejubelte der SV die gewonnenen Heimpunkte, während die Zebras lautstark den Vize Meistertitel für sich in Anspruch nahmen.


Time to say goodbye

Der zebrasierte Spaß auf Zellulosebasis verabschiedet sich mit dieser Ausgabe in die verdiente Sommerpause nach Kroatien, wo unsere Redaktion Kraft für neue geistige Genialitäten in der kommenden Saison schöpft.
Mit Stolz, aber auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge, verabschieden wir heute ein Symposium von Ikonen, Schwachsteckern, Astralathleten, Vorbildern und Reptilien.

Unendlich viel Liebe und Dank für ein Dutzend Jahre im Illtaldress gehen raus an unseren edelmütigen Captain Seb. Wie kein anderer hat der Geometrieakrobat und Kurvendiskussionsjongleur seinen disneyhaften Anmutszauber versprüht. Noch länger als unser Kapitän trägt nur der zimperlige Teilzeit-Koikarpfen-Teicholigarch Oli Zeitz das Trikot der Zebras. Jeder erkennt ihn sofort in der Halle, weil seine stets geölte Glatze heller strahlt, als der radioaktivrote Schädel des Patrick Bach. Zusammen mit seinem reptilienartigen Krokodilsfreund Tom Ihl und dem kleinen Tobi Alt verlässt auch unser Homo Speckulatius das Illtal gen Süden in das verlorene Territorium der Pfälzer. Ebenfalls in die Pfalz zieht es unser durchtrainiertes Trainergespann, das allein aus etwa 75 % Nacken besteht. Das restliche Viertel bilden der Rest des bulligen Körpers von Michael „Brückenrücken“ Lehnert und der vergleichsweise magere Headcoach Steffen Ecker.

Fun Fact: Michael ist außerdem der einzige Mensch auf Erden, der mehr Nacken besitzt, als Mecklenburg-Vorpommern Kilometer FKK-Strände hat. Klimaschutz ist uns allen wichtig und vor allem unserem Franko, denn wenn jemand weiß, wie sich schlechtes Klima anfühlt, dann ist es unser Autobahnraser-Rolf Michael. Er kennt das aus dem Training, wenn er mal Cheftrainer spielen durfte. Unser Michael machte sich hier im Illtal einen Namen als Coosa-Hirschhufmuschelqualle unter den Meereslebewesen. Seine Spezial-Skills sind das quantitative und qualitative, über die Schmerzgrenze hinaus gehende Quälen. Folterutensil Number One ist der Qualomat, an dem man die Trainingsintensität einstellen konnte. Da Qualität von Qual kommt war es ganz normal, dass man nur Level 88: „Viel hilft Viel“ und Level 89: „Schwer und Falsch“ auswählen konnte. Sie können zwei Mal raten, wer nicht bei Michael trainiert hat, richtig! Paddel „The Sponge“ Bach. In der Zeit, in der die gesamte Mannschaft schwitzte, verteidigte Patrick das Heimatland der Rotschöpfe gegen Antimutanten des 16. Chromosoms. Aber genug der schlechten Witze über das Rothaartum, es sind ja auch nur Menschen... zwar ohne Seele und jegliche Resistenz gegen Sonnenbrand, aber dafür bekommen sie ein herrliches herb rostiges Aroma, wenn sie feucht werden.
Feucht werden auch die Zuschauerränge, wenn der Swaggernaut Tom Handküsschen aus dem Tindergarten an seine treuen Fans verteilt. Mit ordinären O-Beinen, 7/8 Hosen, einer extrem beschissenen 80er Jahre Möchtegernhipsterfrisur und seiner Vorliebe für ökologisch abbaubare bunte Ringelsocken, lebt der moderne bartlose Mädchenschwarm die Yologamie voll aus. Kein Wunder also, dass der leicht zu beeindruckende Tobias seinem noch jüngeren Kompagnon zur subtilen Sekte nach Zweibrücken folgt. Turbo-Tobi und Navigationssystemnamengeber Tom-Tom Tom verlassen das Illtal mit voller Zuversicht, dass sie beim SV auf der Rechtsaußenposition mehr angespielt werden (Randnotiz: unmöglich!).
Nach jetzigem Kenntnisstand und internen Berichten zu Folge, wollen die Sv-Verantwortlichen jedoch nur sehen, wie Tittendachs-Tobi im Handstand räudiges Radler oder Vitamalz zu sich nimmt.

„Von solch verunreinigtem Gesöff werde ich krank“, wertet Hopfensmoothiespezialist Zeitz die verantwortungslose Verschwendung seines Lieblingsgemüses Humulus Iupulis (=Hopfen).
Ein dünner Firnis des Alters schimmert sanft auf seinen biergesüßten Lippen, der glücklicherweise durch eine unverrückbare Zeitlosigkeit seiner Frisur übertroffen wird. Als signifikante Säule und Pilaster der Mannschaft wird Oli als ewiger Ältester und vor allem sein Zauberarm dem Team fehlen. In chinesischen Schriftzeichen steht auf jenem geschrieben: „話 Gewalt von Stier, 文 Präzision von Schlangengift, 话Aussehen wie junger Gott.“ Laut Google-Übersetzer bedeuten die Symbole lediglich „Schwuler Delfin will kuscheln“.
Aber Pappalappa, der Francessco Totti Dirmingens trug das Wappen der Zebras schon auf der Brust, als der Jüngling Ihl noch an der Brust seiner Mutter hing. Nun will er zusammen mit seinem ewigen Kapitän im Nachbarverein HSG DJK Nordsaar etwas Patina ansetzen und in Handball-Rente gehen. Hier im Illtal wird Oli allerdings immer den ewigen Platz als Oberpriester des Orakels von Delphi einnehmen.

Captain Seb hat keine negativen Eigenschaften, was ihn zu DEM Wunsch-Schwiegersohn schlechthin macht. Der Fallrückzieherfritze und Dirigent des illtaler Burschenensembles vereint die Präzision eines Dart-Profis, den Ästhetikanspruch eines belgischen Bildhauers und die Intensität eines Imkers im Bild eines Doubles von Gerard Butler in der Rolle als König Leonidas. Superheld Seb ist für seine Mannschaft und für seine Familie ein wahrer Superman mit unglaublichen Zaubertricks. Ein Beispiel gefällig? Achten Sie etwa ab der 22. Spielminute auf die Kreuzbewegung mit MB5. Hier lässt er vor den Augen der gegnerischen Abwehrreihe den Ball verschwinden. Der Ball taucht erst Sekundenbruchteile später wieder im Tor auf, wo ihn der Torwart verdutzt aus dem Netz fischt.

Wie ein Fisch im Netz zappelt auch der Regisseur der HFI an der Seitenlinie des Spielfeldes. Der spitzfindige Kopf der Truppe war die letzten sechs Jahre der Erfolgsgarant. Sein Geheimnis verrät der schlaue Sparfuchs dem ungebildeten Pöbel nicht, er sagt nur eins: „Der Teufel ist ein Eichhörnchen.“ Damit meint er wahrscheinlich, dass er selbst die hohlsten Nüsse seiner Mannschaft weiterentwickeln kann. Eine seiner Stärken ist ganz klar die messerscharfe Gegneranalyse inklusive beinharter Besprechung, die einem Großteil der Mannschaft bei der Vorbereitung auf den Gegner helfen. Wahrscheinlich sogar jedem Spieler... außer Patrick, der kämpft immer noch mit seinen rothaarigen Koboldfreunden auf irischem Boden. Stefan Ecker steckt voller Energie und ist wie eine Nadel, dünn, haarscharf und präzise. Er ist die Nadel im Heuhaufen, ohne die die Mannschaft nur ein Heuhaufen wäre. Er zeigt uns die Richtung und ist unsere Kompassnadel im rauen Becken der Oberliga. So wie Michael „Ultra-Schulter“ Lehnert die Mannschaft zu ihrem inneren Schweinehund führt, führt er seinen Schützling zum inneren Christof Kulumbus des Handballs und entdeckt gemeinsam mit jedem Spieler neue Welten unseres Lieblingssports. Danke!
Jetzt, da der Weinvirtuose das Illtal verlässt, kann auch das Mysterium Magic Marv geklärt werden. Viele Zuschauer haben sich schon gefragt, warum der schwächlich wirkende Linkshänder trotz fehlender Wurfkraft seit nunmehr einer halben Dekade im Stegger-Team auflaufen darf. Nun schaffen wir Klarheit: Im Trainervetrag ist auf eigenen Wunsch die Autowaschklausel 17a eingearbeitet, die beinhaltet, dass der filigranste und spielintelligenteste Spieler an jedem zweiten Vollmond des Jahres das Auto des Trainers mit der linken Hand und einer Zahnbürste putzen muss. Danke für deinen Teamgeist Marvin!

Ein weiterer, ganz besonderer Mensch verlässt uns heute. Jemand, der immer hinter der Mannschaft steht, der nicht jedes Wochenende mit Beifall in der Halle empfangen wird und trotzdem unermüdlich mit Herzblut, Leidenschaft und ansteckender Euphorie den Handball im Illtal zu dem gemacht hat, was er heute ist. Danke Erich, danke für mehr als ein halbes Jahrhundert Handballgeschichte im Illtal!

Im Namen der restlichen Verbleibenden, des Präsidiums und des Publikums danken wir euch, Erich, Sebastian, Oli, Steffen, Michael, Tobi, Patrick und Tom für das, was ihr hier mit uns allen im Illtal geschaffen und erreicht habt!


Die Zebras sind Vizemeister der Oberliga

HF Illtal - HV Vallendar   30:27  (17:12)

Eppelborn / Zum letzten Heimspiel der Oberliga Runde hatten die Zebras den HV Vallendar zu Gast. Die Gäste, die für einen sicheren Nichtabstiegsplatz unbedingt gewinnen mussten hatten also eine schwere Aufgabe vor sich. Und diese hieß HF Illtal. Steffen Ecker, der vor der Partie genauso wie zahlreiche Illtaler Akteure verabschiedet wurde (Sonderbericht folgt), hatte eine klare Marschrichtung vorgegeben. Die Serie sollte halten. Das beherzigten seine Jungs und so ging es vor über 400 Zuschauern mit mächtig viel Dampf los. Nach einem Rückstand von 1:2, drehten die Zebras den Spieß um hatten fortan das Heft in der Hand. Die Partie blieb aber hart umkämpft und hatte alles zu bieten was das Handballherz höher schlagen lässt. Über die Zwischenstände von 9:7, 14. und 16:11, 26. Minute, folgte die erste Auszeit der Gäste. HVV Coach Wolfgang Reckenthäler versuchte durch die Auszeit den Spielfluss der Zebras zu unterbrechen, was allerdings nicht gelang. Die Zebras führten zur Halbzeit komfortabel mit 17:12.

Auch die zweite Halbzeit bestimmten die Gastgeber. Vallendar steckte aber nicht auf und konnte mit einem 3:0 Lauf wieder zum 19:17 aufschließen. Die Partie war wieder völlig offen und in der 45. Spielminute lagen die Zebras nur noch mit 22:21 in Front. Neben dem Geschehen auf dem Feld verfolgten die Zuschauer natürlich auch den Spielverlauf in Völklingen. Hier lag die HSG gegen die SF Budenheim in Fron, was für die Zebras die Vizemeisterschaft bedeuten würde. Doch zuerst mussten die Punkte in eigener Halle eingefahren werden. Zehn Minuten vor dem Ende legte HFI Coach Steffen Ecker, beim Spielstand von 26:24, die zweite Grüne Karte und schwor seine Mannschaft auf die Schlussminuten ein. Christoph Holz traf unmittelbar nach der Auszeit zum 27:24 und verschaffte dadurch seinem Team etwas Luft. Beim 30:26 durch HFI Kapitän Sebastian Hoffmann war die Entscheidung gefallen. Der HVV konnte zwar noch auf 30:27 verkürzen, doch für mehr reichte es nicht mehr.

Somit unterlag der HVV auch im elften Aufeinandertreffen bei den Zebras und muss nun hoffen, dass der TV Hochdorf den Aufstieg in die 3. Liga schafft. Die Zebras hingegen konnten feiern. Budenheim verlor in Völklingen und dadurch sicherte sich Steffen Ecker und seine Zebras die Vizemeisterschaft in der Oberliga Rheinlandpfalz/Saar.

 

https://www.youtube.com/watch?v=89yz9DxHT84&feature=youtu.be

 


Zebras erneut Saarland Pokal Sieger

Nach 2018 konnte die Mannschaft von Trainer Steffen Ecker auch in diesem Jahr den Saarland Pokal gewinnen. Sowohl in der Vorrunde als auch beim Halbfinal Turnier zeigten die Zebras keine Schwächen und konnten trotz Dreifachbelastung in der Liga, im Deutschen Amateur Pokal und im Saarland Pokal souverän das Final Turnier am Ostermontag erreichen.

Hier traf man im Halbfinale auf den Ligakonkurrenten HSG Völklingen. Es trafen also der aktuelle Tabellen Dreizehnte auf den aktuellen Tabellen Zweiten. Eigentlich eine klare Sache für die Zebras. Doch die Mannschaft von Trainer Berthold Kreuser zeigte wieder einmal, dass sie gegen Illtal immer hoch motiviert zu Werke geht. Das reichte allerdings nur für die ersten zwanzig Minuten. Danach dominierte der amtierende Pokalsieger die Partie und siegte am Ende deutlich und verdient mit 22:16.

Im Zweiten Halbfinale trafen die beiden Saarlandligisten SGH St. Ingbert und HSV Merzig-Hilbringen aufeinander. St. Ingbert war für die völlig überraschende Absage der HG Saarlouis 2 in den Kreis der letzten vier Mannschaften nachgerückt. Nach 50 Spielminuten setzte sich hier deutlich der HSV mit 27:18 durch.

Somit kam es zum Finale zwischen dem Titelverteidiger aus dem Illtal und dem HSV Merzig-Hilbringen. Auch hier lag die Favoritenrolle klar bei den Zebras. Trotzdem war die Anspannung groß. HFI Trainer Steffen Ecker machte keinen Hehl daraus, dass er die Titelverteidigung und die damit verbundene Teilnahme am Deutschen Amateur Pokal als klare Zielvorgabe ausgerufen hatte. Von Beginn an, ließen die Zebras keinen Zweifel daran, dass sie die Vorgabe des Trainers umsetzen wollten. Mit 13:4 führte man zur Halbzeit und der HSV hatte den starken Zebras nichts entgegen zu setzen. Am Ende erspielen sich die Zebras ein nie gefährdetes 27:17 und konnten dadurch den Pokal zum zweiten Mal in Folge gewinnen. Bei der Anschließenden Siegerehrung wurden aber nicht nur die Zebras für ihren Erfolg geehrt, sondern auch Alex Dörr. Der Torwart der Zebras wurde zum besten Torhüter des Turniers gekürt. Ein herzlicher Glückwunsch an Steffen Ecker und seine Jungs zu diesem grandiosen Erfolg. Glückwunsch auch an Alex Dörr, der sich diesen Titel ebenfalls verdient hat.

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt der Ecker Truppe allerdings nicht. Bereits am kommenden Samstag steht das letzte Liga Heimspiel auf dem Programm. Dann empfangen die Zebras den HV Vallendar. Die Partie beginnt um 18 Uhr und traditionsgemäß wir danach an der Kleinspielfeldanlage die Heimspielsaison gebührend verabschiedet. Zum endgültigen Show Down kommt es dann eine Woche später. Dann treffen die Zebras auf den SV 64 Zweibrücken. Auch diese Partie beginnt um 18 Uhr und setzt schließlich den Schlusspunkt hinter eine sehr erfolgreiche Saison 2018/19.


Weltenbummler im Porträt

Moritz „23, war vier Monate auf Weltreise“ Dörr


Tach ihr Räuber, heute erwarten euch Spiele, Spaß und Spannung für die ganze Familie mit unserem liebevollen Riesenfüßer und protzigem Präsidentensohn Moriz Dörr. Für die Gelegenheitsfans Rendezvous-Enthusiasten, seine Erkennungmerkmale auf Dates in der Hellberghalle sind für gewöhnlich sein Pferdeschwanz, sein pornöser Kavaliersschnäuzer, sein knallroter Wirsing ab der 1. Spielminute (von seinem Vater vererbt) und seine Zottelfrisur.

Wir können alle von Glück reden, unseren stil(mittel)bewussten und schnurrbärtigen Schnurrbartträger im Iltal zu haben, so stand er doch lange vor der Entscheidung: Putziger Profiskateboarder oder provinzieller Profihandballer? Wegen seines kognitiven und physikalisch begrenzten Geniums hat es zwar für keins von beidem gereicht, aber immerhin ist er jetzt der Lange im Mittelblock. Im Handball blüht der gelassene Zeitgenosse auf und kann seine Stärken perfekt einsetzen, denn das „K“ in Moritz steht für Kondition.

Nebenher hat der verkannte Hobbyschriftsteller, Gelegenheitsdouble-Darsteller von Hansi Hinterseer und poppige Luftgitarrenvirtuose der mittelguten Band Infinite Range, z. Dt. unbegrenzter Operationsradius, ein Dauer-Abo als Langzeitstudent an der University of Sunshine and Weinschorle in der Toskana Deutschlands in Landau. Neben Sport spielt Musik die 2. Geige in seinem Leben. Der akribische angehende Akademiker/Alt-Sänger sagt selbst: „Meine engelsgleiche Stimme ist ein orchestraler Ohrgasmus, ich liebe es mir beim Singen zuzuhören.“

Um stets auf hohem Niveau studieren und arbeiten zu können betreibt der Wursthagerhals schon jetzt Burnout-Profilaxe und achtet auf ein ausgewogenes Verhältnis von Leistung und Entspannung, was ihm in den letzten sechs bis acht Sommersemestern besonders gut gelang. Er absolvierte sogar ein spezielles, viermonatiges exotisches Kooperationsintensivierungsprogramm, auf dem der germanistische Upcycler als wandelndes Goetheinstitut with Benefits weltweit das saarländische Sprachgut und Drinktugenden des Illtals verbreitete.

Auf die Frage, was seine Spezial-Skills sind antwortet er stolz: „Große Füße haben!“ – Hierzu ein Hinweis: Falls Sie in der Garage vor der Halle geparkt haben, das war keine Garage, sondern der Kommunionsschuh von Moritz.

Vorhang auf für Illtals Volksrockenroller Moritz aka Honeymoon Princess.

 

Zebra: Serwus Erdnuss, wie ist die allgemeinwirtschaftliche Lage?

Moritz: Alles tutti frutti, ich hatte ein bisschen Roastbeef, ein Hühnchen und ne Pizza.

Zebra: Der Klassiker: Lieblingsyogastellung, Lieblingszahnpasta, Lieblingshormon?

Moritz: Röhrender Elch, Oral B, Glukoseabhängiges insulintropes Peptid

Zebra: Als willenloser Weltenbummler hast du die Erde schon von links, rechts, oben und unten gesehen. Weil du sowieso immer davon erzählst, bekommst du keine Frage zu deinem Auslandsaufenthalt gestellt.

Zebra: Was war das schönste Kompliment, das dir je gemacht wurde?

Moritz: Falls ich es noch nicht erwähnt habe… Ich habe so viel auf meiner Reise erlebt, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich habe wunderschöne Orte gesehen und tolle Menschen kennengelernt. Spezial Greatings gehen raus an Lisa, 19, war 6 Wochen in Australien und träumt jetzt auf Englisch.

Zebra: Als Sohn des Präsidenten genießt du einige Privilegien im Illtal. Was darfst du, was andere nicht dürfen?

Moritz: Ich darf zahlen, wenn Don Dörr mal wieder Bier verschüttet.

Zebra: Wenn du ein Magier wärst und für einen Tag dein Leben mit jemand anderem tauschen könntest. Wie würde deine Wahl ausfallen?

Moritz: Ich wollte mir schon immer mal den Fuß brechen indem ich von ner Teppichkante falle also entweder Peter Maffay oder Jonas Guther.

Zebra: Wer inspiriert dich zu deinem außergewöhnlichen Erscheinungsbild?

Moritz: New Kids Turbo.

Zebra: Dein Studium läuft. Zwar rückwärts und das trotz angezogener Handbremse, aber es läuft. Was macht dich zum prototypischen Studenten?

Moritz: Mein Ziel ist es im 25. Semester die goldene Mensakarte verliehen zu bekommen.

Zebra: Nach deinem Kreuzbandriss ist vor deinem Kreuzbandriss. Mit Nackenrolf Michael hast du in den letzten beiden Jahren einen kantigen Körper an deiner Seite. Auf einer Skala von 1-10, wie schätzt du deine Leichtfüßigkeit ein?

Moritz: Wenn 1 für ganz und gar nicht katzenartig und 10 für einwandfrei filoide steht, dann so etwa -0,5.

Zebra: Wo liegt bei dir die Mit-dem-Staubsauger-Geldeinsauggrenze? Würdest du dich für 20 Cent bücken oder es dekadent einsaugen?

Moritz: Da enthalte ich mich dezent. Dafür ist mir meine Zeit zu schade, um über derart geringe Geldbeträge zu diskutieren.

Zebra: Das wars auch schon, du kannst dein Lotterleben weiterleben. Denk an die Sonnencreme auf deiner nächsten Reise!

Moritz: Danke liebes Zebra! San Frantschüssko!

 


Zebras behalten die Vizemeisterschaft fest im Blick

Mit einer überragenden zweiten Halbzeit, gelingt den Zebras ein deutlicher 40:28 Sieg gegen die HSG Worms. Für die Wormser war es die erste Niederlage nach fünf Siegen und einem Unentschieden. Die Ecker Truppe war gewarnt. Die Gäste überzeugten zuletzt in der Liga und präsentierten sich im Illtal mit einer starken ersten Halbzeit. Ebenso die Zebras. Sie gingen das hohe Tempo mit und so bekamen die 400 Zuschauer Tempohandball vom Feinsten geboten. Mit 40 Treffern in einer Halbzeit stand nach 30 Minuten schon fast ein Endergebnis auf der Anzeigentafel. So gingen die Zebras mit einer knappen 21:19 Führung in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit brachte dann aber eine frühe Entscheidung. Drei Treffer in Folge ließen die Gäste sichtlich Straucheln. Nach dem 28:22 in der 41. Spielminute brachen die HSG dann gänzlich ein. Daran änderte auch die Auszeit nichts mehr. Die Zebras hielten weiterhin das Tempo hoch und stellten dem Wormser Angriff nun eine kaum zu überwinde Abwehr entgegen. Gerade einmal vier Treffer erzielten die Mannschaft von Marco Tremmel in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit. Die Zebras ließen aber nicht locker und konnten in der 42. Spielminute den 30. Treffer durch Christoph Holz erzielen. Bei den Gästen waren die letzten Körner aufgebraucht und so reichte es am Ende nur noch zur Ergebniskorrektur. Für die Zebras liegt mit dem deutlichen 40:28 Sieg das Ziel Vizemeisterschaft wieder in greifbarer Nähe.

Das Haupt Augenmerkt liegt aber zunächst auf der Nachholpartie gegen die TSG Friesenheim II, am Donnerstag, den 18.04.2019 um 20 Uhr in Friesenheim. Danach gilt es für die Ecker Truppe am Ostermontag im Final Four des Saarlandpokals das Ziel Titelverteidigung in Angriff zu nehmen. Hier treffen die Zebras im Halbfinale auf den Ligakonkurrenten HSG Völklingen.

https://www.youtube.com/watch?v=zAo0gJ8KVxg&feature=youtu.be

 


Zebras ohne Glück in Eckbachtal

Dirmstein, 07.04.2019    In einem Kopf an Kopf Rennen über 60 Minuten setzte sich die HSG Eckbachtal mit dem Treffer zum 32:31 Endstand in den Schlusssekunden durch. Timo Kluzik markierte den letzten Treffer der Partie und ließ den Tabellenelften jubeln.

Im Illtaler Spiel lief nicht alles rund an diesem Spieltag. Die gewohnt starke Abwehr der Zebras zeigte auffällige Lücken und so boten sich den Gastgebern immer wieder Torgelegenheiten, die dann auch genutzt wurden. Den ersten Treffer der Partie und die damit verbundene einzige Führung für die Zebras in der ersten Spielhälfte erzielte Kapitän Sebastian Hoffmann nach 34 Sekunden. Danach übernahmen die Gastgeber. Nach dem 4:4 Zwischenstand (5.) konnte die HSG in der 12. Minute erstmals mit zwei Toren in Führung gehen (8:6). Die Zebras blieben aber am Ball und schafften trotz eines 11:7 Rückstandes durch Marcel Becker zum 12:12 Ausgleich. Gespielt waren 22 Minuten und die Partie stand bis zur Pause auf Messers Schneide. Die Halbzeitführung zum 17:16 erzielte Carsten Wenzel zwei Sekunden vor dem Pausenpfiff.

Ein ähnliches Bild bekamen die ca. 130 Zuschauer im zweiten Spielabschnitt geboten. Eckbachtal legte vor und die Zebras zogen nach. Die Partie blieb offen und nach den Zwischenständen von 22:20, 42. und 22:22 in der 44. Spielminute, brachte Marcel Becker mit dem Treffer zum 23:22 aus Sicht der Zebras, diese erstmals wieder in Führung. Philipp Kockler legte eine Minute später nach und so führten die Zebras nach 47 Spielminuten plötzlich mit 24:22. Der stattliche Illtaler Fanblock dachte nun der Bann sei gebrochen, doch die Hausherren stemmten sich gegen die Wende und legten sofort die Grüne Karte. Das sollte Wirkung zeigen und so schaffte es die Mannschaft von HSG Coach Thorsten Koch nach 52 Minuten den Ausgleich zum 26:26 zu erzielen. Es folgte nun die Auszeit der Zebras. Trainer Steffen Ecker schwor seine Jungs auf die heiße Schlussphase ein, die die HSG mit einem Treffer zum 27:26 eröffnete. Beide Teams schenkten sich nichts und so stand es drei Minuten vor dem Ende 30:30 Unentschieden. Patrick Bach erzielte dabei den 30. Treffer für die Zebras, musste aber dann nach einem Foul für zwei Minuten auf die Strafbank. Den zugesprochenen 7 Meter verwandelte der Ex Saarländer Peter Baumann zum 31:30. Nach der 3. Auszeit der Zebras in der 59. Spielminute glich Marcel Becker mit seinem achten Treffer zum 31:31 aus. Das wäre sicher ein leistungsgerechtes Ergebnis gewesen aber die HSG wollte mehr und wurde belohnt. 45 Sekunden vor dem Abpfiff gelang der 32:31 Siegtreffer, dem die Gäste an diesem Abend leider nichts mehr entgegen zu setzten hatten.

Am Sonntag, den 14. April haben die Zebras wieder Heimrecht. Zu Gast ist die HSG Worms, die dem SV 64 in eigener Halle ein Unentschieden abringen konnte. Es bleibt also spannend im Kampf um die Vizemeisterschaft, die die Zebras trotz der Niederlage sicherlich noch nicht abgeschrieben haben. Anwurf der Partie ist um 18 Uhr in der Hellberghalle.

Tore Illtal: Marvin Mebus 1, Marcel Becker 8, Christoph Holz 5, Philipp Kockler 2, Niklas Kiefer 5, Sebastian Hoffmann 7, Patrick Bach 2, Pascal Meisberger 1

 


Illtal hat die Vize-Meisterschaft in der Oberliga wieder fest im Blick.

Quelle: (Saarbrücker Zeitung) Lucas Jost

Eppelborn: „Da kommt sie, die Torwart-Legende.“ Genau 51:13 Minuten waren gespielt, als André Puff, Hallensprecher und eintägiges Gastgeschenk des TV 05 Mülheim an die Handballfreunde Illtal, am Sonntagabend während der Oberliga-Partie per Mikrofon verkündete, dass Alexander Dörr im Illtaler Tor seinen Tagessoll erfüllt hat. Dörr bereitete den Weg für „Oldie“ Torsten „Toto“ Schramm. Schramm – sein genaues Alter ist nicht überliefert – spielte zu Zweitliga-Zeiten für den TVA Saarbrücken und ist Torwart-Trainer bei den Handballfreunden. Er vertrat Robin Näckel, der unter der Woche ein Auslandssemester in Schweden begonnen hatte. Und Schramm machte seine Sache außerordentlich gut. Während Dörr bis zu seiner Auswechslung 21 Gegentore bekommen hatte, vernagelte der Routinier seinen Kasten. Schramm hielt bis auf zwei Würfe alles, was der TV auf sein Tor abfeuerte. Nun ließe sich darüber streiten, ob das Spiel, als er beim Stand von 29:23 das Feld betrat, bereits entschieden war. Aber Zahlen lügen bekanntlich nicht.

„Es war ganz cool gewesen, das Spiel. Von Anfang an hat gerade im Angriff alles gut funktioniert, wie wir uns das vorgenommen hatten. Unsere Taktik ist gut aufgegangen“, befand auch Rechtsaußen Tobias Alt. „Gerade bei Kreuzungen über den Mittelblock hat man gemerkt, dass die Abwehr relativ schnell auseinander geflogen ist. Und unser Rückzugsverhalten war auch gut“, berichtete der fünffache Torschütze. Von 10:8 zog Illtal vor dem Seitenwechsel auf 18:11 davon. Am Ende stand ein klarer 34:25-Sieg. Durch den doppelten Punktgewinn und die parallele 23:26-Niederlage des Tabellenzweiten Sportfreunde Budenheim sind die Handballfreunde Illtal verlustpunktbereinigt auf den 2. Platz der Oberliga geklettert. Budenheim hat zwar noch einen Punkt mehr, aber auch ein Spiel mehr bestritten.

Grund zur Freude hatten die Handballfreunde doppelt: Dank eines 28:28-Unentschieden des Verfolgers TSG Friesenheim bei der SG Bretzenheim hat die A-Jugend, mit 38:2 Punkten souveräner Tabellenführer der RPS-Oberliga, sich zwei Spieltage vor Saisonschluss vorzeitig die Meisterschaft gesichert.

Tore für die HF Illtal: Christoph Holz (7), Tobias Alt (5), Sebastian Hoffmann (5/3), Marcel Becker (4), Tom Ihl (3), Max Mees (3), Philipp Kockler (2), Oliver Zeitz (2), Patrick Bach (1), Niklas Kiefer (1), Pascal Meisberger (1)

https://www.youtube.com/watch?v=W5FXJpvWv7c&t=26s


Titan Toto - Illtal's Idol

Torsten Ulf „Toto“ Schramm

Toto (1874) – angeblich menschlich, aber eindeutig außerirdisch!

 

Es ist heiß, es ist feucht und mit „es“ meine ich Toto Schramm!

Damit ein herzliches Willkommen an alle alteingesessenen Fans und natürlich auch an unsere liebste Toto-Annahmestelle: Total-Tankstellen-Techniker Toto alias Torsten Ulf Schramm! Wenn Sie ihn trotz seiner unglaublich schnellen und dynamischen Bewegungen zwischen den Pfosten erspähen, fragen Sie sich zurecht: „Ist er ein noch ein Mensch oder ein übermenschlicher Außerirdischer?“ Es gibt sichere Beweise, die für die Theorie sprechen, dass unser Ulf ein astronomisches Wesen ist.

  1. Er hat schon Handball gespielt, da kostete ein Liter Benzin noch unter einer Mark und er sieht trotzdem noch so unglaublich gut aus, dass selbst der Ball denkt: Knall mich an die Latte du Luder!
  2. Ulf aus Uchtelfangen hat einen berühmten Bruder namens Alf aus dem All, der sich schon 1986 als Außerirdischer geoutet hat.
  3. Seine Nase ist sehr groß.
  4. Toto teleportierte das Getränk Campino aus der Zukunft direkt ins Flash auf unsere Erde. Dem überdrüssigen Konsum zu urteilen, ist Campino höchstwahrscheinlich das Lebenselixier seiner Spezies.
  5. Kein Mensch aus Fleisch und Blut kann es schaffen in 10 Jahren 11 Mal in Folge Saarlands Sportler des Jahres zu werden, ohne dabei nur eine Sekunde zu altern (2001-2011).
  6. 1976 hat Toto im Alter von zwei Jahren (laut Personalausweis) seine weltberühmte Band „Toto“ gegründet. Sie denken jetzt: „Das ist doch völlig unlogisch und aus der Luft gegriffen!“ Aber da liegen Sie falsch! Einzige logische Erklärung: Toto ist ein exobiologischer Gestaltenwandler!
  7. Zum menschlichen Amüsement hat er eine geniale Formel entwickelt, die weltweite Aufmerksamkeit erlangte und zurecht verfilmt wurde:Der Bachelor² ( 2 x Schwiegertochter gesucht+ Adam sucht Eva- 4 x GNTM) = Temptation  Island

(An dieser Stelle gebührt dir der Dank der menschlichen Rasse, für diese qualitativ hochwertigen, seriösen,  sinn- und niveauvollen Tv-Shows, die das Bildungsfernsehen erst zum Bildungsfernsehen machen!)

Es besteht also kein Zweifel an der Übermenschlichkeit dieses Wesens. Ungeachtet der wasserdichten Indizien, schauen Sie sich dieses prototypische Prachtexemplar von einem Menschen an: Zu perfekt! Unglaubwürdig! Keine Schwäche! Galaktisch Geil! -> Er/Es ist eindeutig ein Marsianer.

Aus dramaturgischen Zwecken schreibt die Redaktion vor, den Schein der menschlichen Identität zu wahren und über (natürlich aus der Zukunft manipulierte) Hardfacts/Fakenews unseres Torwarts Toto zu berichten. Nach 21 Semestern (1996-2006) ernannte sich Toto kurzerhand selbst zum Diplomfachwirt der Baukunst. Während seiner aktiven Karriere als Saarlands Spitzensportler und Vorzeigeathlet besuchte er öfter das Maggi Kochstudio als das Krafttraining in der örtlichen Muckibude und der Turbobingochampion sowie Geschäftsführer der Toto-Lotto GmbH Deutschland feiert dieses Jahr sein 30. Jubiläum als Gewinner des deutschen Fernsehpreises in der Kategorie: „Ewiger Zuspätkommer“.

 

Zebra:     Tolle Topflappen, Toto. Wie geht’s?

Toto:        In toto total top. Stress ist was für Leistungsschwache.

 

Zebra:     Lieblingssong, -serie und -film?

Toto:        Toto - Africa, Toto & Harry und Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.

 

Zebra:     Du hast unheimliche Angst vor Türklinken. Wie bewältigst du dies im Alltag?

Toto:        Ich benutze meine Ellenbogen oder meine Nase.

 

Zebra:     Hast du deine Adidas-Turnschuhe Modell 2003 schon aus dem Schrank gegraben?

Toto:        Beim Ausgraben sind sie etwas beschädigt worden. Jetzt laufe ich rund um die Uhr meine neuen Treter ein.

 

Zebra:     Jetzt, da die Hälfte unserer Torhüter in Schweden „studiert“ feierst du dein Comeback. Wie hältst du deinen Adonis-Körper in Form?

Toto:        Die Woche über mit Unmengen Kaffee und Vitamintabletten. Am Wochenende schon mal ein Nutellabrot. Sport ist eher nix für mich!

 

Zebra:     Mannschaftsintern munkelt man, du seist früher öfters und gerne auf Toto-Tour gewesen. Stimmt das und wo ging’s hin?

Toto:        Auswärtsspiel -> Privatshuttle -> Flash -> Theke -> Tanzfläche

-> Koma -> Distel -> Schwarzes Loch.

 

Zebra:     Verrate uns etwas über dich, was bisher noch niemand wusste!

Toto:        Ich sammele Räuchermännchen.

 

Zebra:     Was machst du neben dem Handball?

Toto:        Ich bin ausgelastet durch Familie und Toto-Lotto spielen.

Zudem bin 1. Ehrenamtlicher Vorsitzender der friedlichen Fanbewegung des FCS (1. FC Schweinfurt 05, Anm. d. Red.)

 

Zebra:     Gib uns ein Beispiel deines liebsten rhetorischen Mittels?

Toto:        Das Pars pro Toto: Ich trinke gern einen guten Tropfen Wein

 

Zebra:     Heute steht ein ganz besonderes Spiel an. Wir haben den TV Mülheim zu Gast. Was gibt’s darüber zu sagen?

Toto:        Nix.

 

Zebra:     Wie lautet dein Tototipp?

Toto:        Heimsieg und zu Null. Ich stehe ja im Tor. Der Rest ist mir egal.

 

Zebra:     Zum Schluss noch eine Lebensweisheit à la Ulf:

Toto:        „Lebe lieber ungewöhnlich“ finde ich ein geiles Motto – Ich bin jedoch das komplette Gegenteil, weil ich ein Alien bin.