Spielabsagen

Hallo Zebra-Fans und Handball-Freunde,

soeben wurden alle Spiele der Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar (Jugend und Aktive) für’s kommende Wochenende abgesetzt.

Für die HF Illtal betrifft dies die Begegnung unserer 1. Herrenmannschaft gegen SF Budenheim sowie die Partie der mA-Jugend gegen HSG Dudenhofen/Schifferstadt.

Wir halten euch über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden.

 


Zebras in Torlaune

Eppelborn/Uchtelfangen/Dirmingen Sonntag, 08.03.2020
Mit einem mehr als deutlichen 42:27 Erfolg gegen die HSG Worms rücken die Zebras auf Platz 5 der Oberliga Tabelle vor.

Nach dem Auswärtserfolg in Mülheim hatten die Zebras Heimrecht gegen den Tabellen zwölften HSG Worms. Die Gäste unterlagen zuletzt in vier Spielen in Folge und das sollte sich auch am Sonntag nicht ändern. Dafür mussten sich die Schützlinge von Markus Simowski aber zu Beginn der Partie mächtig ins Zeug legen. Nach 12 gespielten Minuten und einem Zwischenstand von 7:7 platzte dem HFI Coach der Kragen. Er legte die Grüne Karte und nordete seine Jungs neu ein. Diese Maßnahme zeigte deutlich Wirkung. Binnen 5 Minuten erhöhten die Zebras auf 12:7 und präsentierten sich fortan in Torlaune. Christoph Holz, der trotz Manndeckung zwölf Tore erzielen konnte, brachte seine Zebras fünf Minuten vor der Pause mit 17:11 in Front. Garant für die Ergebniskorrektur war vor allem eine deutlich sicherere Abwehr. Philipp Kockler setzte schließlich mit dem 22:16 den Schlusspunkt unter die erste Spielhälfte.

Auch im zweiten Spielabschnitt fanden die Gäste den Faden nicht. Zwar wurde der Rückstand ab der 38. Spielminute etwas dünner, Luca Steinführer traf in dieser Phase 3 mal in Folge für die Gäste, doch eine Wende im Spiel konnte dieses kurze Aufbäumen nicht mehr bringen. Die Zebras profitierten jetzt nicht nur von einer gut gestaffelten Abwehr, sondern hatten in Robin Näckel auch einen starken Torhüter zwischen Pfosten. Diese Konstellation war auch im Fazit von Gästetrainer Marko Tremmel in der anschließenden proWIN Pressekonferenz herauszuhören und für den klaren Sieg letztendlich verantwortlich.

Am Ende war es Tore Festival in einer Partie, die lediglich in den Anfangsminuten offen gehalten werde konnte. Am deutlichen 42:27 Erfolg bestanden aber zu keiner Zeit Zweifel.


Auslosung zum Saarländischen Final4 des Auto-Weis-Pokal am Ostermontag

Die Halbfinalbegegnungen sind gelost, öffentlich und mit Livestreaming. Die HF Illtal
wird sich in Ihrem Halbfinale mit dem Ligakonkurrenten HC Dillingen-Diefflen messen
müssen. HFI-Coach Simowski erklärt in der Pressekonferenz des HV Saar, dass er
sich mit seiner Mannschaft für die Aufgabe gut gewappnet sieht und den Wettbewerb
sehr schätz und demnach auch sehr ernst nimmt. Im zweiten Halbfinale trifft die SGH
St. Ingbert auf den SV Zweibrücken Die SV’ler sind heuer im Pokalwettbewerb so was
wie die Wundertüte. Je nachdem, welche Mannschaft (1. oder 2.) antritt, schwanken
die SV’ler zwischen Außenseiter und Top-Favorit.
Freuen darf sich das Handballsaarland natürlich auch auf die Begegnungen der Damen.

Den gesamten Spielplan seht ihr unten.

 


Zebras feiern Auswärtssieg in Mülheim

Mülheim/Uchtelfangen/Dirmingen, Sonntag, 01.03.2020
Die Zebras stellten beim TV Mülheim wieder einmal unter Beweis, dass sie auch Auswärts Erfolge feiern können.

Nach dem deutlichen Heimsieg gegen die HSG Bingen und den Pokalerfolg im DAP gegen den TuS Helmlingen, konnte die Mannschaft von Trainer Markus Simovski erhobenen Hauptes nach Mülheim reisen. Eigentlich ein gutes Pflaster für unsere Zebras. So sollte es auch am vergangenen Sonntag sein. Bis zur 12. Spielminute gestaltete sich die Partie offen und es stand 4:4 unentschieden. Danach schalteten die Zebras aber einen Gang höher und kamen durch einen Doppelschlag von Marcel Becker in der 17. Minute zur 8:5 Führung. Für Mülheim hieß es dranbleiben und nach einem Treffer von Martin Langen zum 8:9 Anschluss sah es auch kurzzeitig danach aus. Doch bis zur Pause legten die Zebras die Messlatte noch ein Stückchen höher und konnten mit einem verwandelten 7 Meter und dem dadurch entstandenen 15:10 in die Pause gehen.

In der zweiten Halbzeit dominierte die Simowski Truppe dann das Spielgeschehen. Mit 20:11 führten die Gäste in der 39. Spielminute und setzten damit die Hausherren mächtig unter Druck. Pascal Meisberger markierte nach 49 Minuten die 27:17 Führung aus Sicht der Zebras und machte damit den Sack zu. Mülheim verschaffte sich zwar noch einmal etwas Luft und konnte mit 4 Treffern in Folge auf 21:27 verkürzen, doch die Körpersprache der Zebras sprach Bände. Den letzten Treffer für die Zebras erzielte Max Mees drei Minuten vor dem Ende zum 25:32, ehe Julian Vogt mit dem letzten Treffer der Partie für Mülheim den 32:26 Endstand aus Sicht der Zebras herstellte.

Damit festigen die Zebras den 6. Tabellenplatz. Erfolgreichste Schützen auf Mülheimer Seite waren Jan Hommen mit fünf Treffern und Martin Langen mit 4 Toren. Bei den Zebras waren Christoph Holz und Max Mees jeweils acht Mal erfolgreich.

Nächster Gegner der Zebras ist am Sonntag, den 08.03.2020 um 18 Uhr in der Hellberghalle der Tabellenzwölfte HSG Worms. Anwurf der Partie ist um 18 Uhr.

 


HF Illtal lösen ihr Ticket nach Hamburg (SZ)

Eppelborn. Vor 600 Zuschauern in der Eppelborner Hellberghalle erfüllen sich die Handballfreunde Illtal ihren Traum vom Finale. (Zeitungsbericht der Saarbrücker Zeitung von Lucas Jost.)

Sie haben alles reingeworfen (hier David Pfiffer von HF Illtal) und gegen den TuS Helmlingen gewonnen. FOTO: Klos Horst / Horst Klos

Noch etwas mehr als eine Minute ist zu spielen: Die Spieler der Handballfreunde Illtal, die gerade nicht im Einsatz sind, hält schon lange nichts mehr auf der Auswechselbank. Sie springen, klatschen, begleiten all die, die auf dem Feld die letzten Sekunden auskosten dürfen. „Oh, wie ist das schön. So was hat man lange nicht gesehen. So schön, so schön“, singen und feiern fast 600 stehende Zuschauer von der Tribüne der Hellberghalle. Schon mehr als zehn Minuten vorher hatten sie begonnen, ihre Mannschaft mit „HF Illtal“-Sprechchören nach vorne zu brüllen.

Die Uhr tickt weiter, nur noch ein paar Sekunden sind es bis zur Sirene: Christoph Holz und Max Mees klatschen fair bei den ersten Gegenspielern ab. Mees reißt wie Jonas Guther schon die Arme hoch, Guther und Kapitän Pascal Meisberger fallen sich in die Arme. Und dann, dann ist es endlich Realität. Mit Freudensprüngen kommt Torhüter Robin Näckel aus dem Tor zum Rest seiner Mannschaft auf das Spielfeld. Der Langzeitverletzte Moritz Dörr (Kreuzbandriss) stürmt von der Tribüne ebenfalls in die Menschentraube, die endlich auch offiziell mit dem Feiern beginnen darf. Mit 28:23 schlagen die Handballfreunde Illtal den TuS Helmlingen im Viertelfinale des DHB-Amateur-Pokals (DAP). „Hamburg!“, jubelt der Kapitän. Die Handballfreunde Illtal haben im zweiten Anlauf geschafft, was vor ihr noch keine saarländische Mannschaft geschafft oder überhaupt versucht hat: Sie qualifizieren sich für das Final-Wochenende in Hamburg. „Die Stimmung in der Halle war natürlich der Hammer, das hat richtig gepusht.“ Auch Präsident Markus Dörr bestätigte den Eindruck des Kapitäns: „Eine begeisternde Stimmung, wie man sie sich gewünscht hat. Ein super Publikum und super Gäste.“ Sein Sohn Moritz, der seine Mannschaft an vorderster Front auf der Tribüne über 60 Minuten lang mit der Trommel angepeitscht hat, lachte: „Natürlich hätte ich gerne gespielt. Aber ich fiebere genauso mit und war genauso angespannt.“

Gegen einen starken Gegner aus der Südbadenliga tun sich die Zebras lange schwer (9:9, 21. Minute). Getrieben von ihren treuen Fans, mit einer großen Kampfleistung und einem starken Robin Näckel im Tor können sie dem Druck am Ende standhalten. „Es ist vorbildlich, wie die HF Illtal den Pokal für sich und für den Handball im Saarland nutzen“, lobte auch Eugen Roth, Präsident des Handball-Verbands Saar, der extra in die Halle nach Eppelborn gekommen war. Und auch Trainer Marcus Simowski verkündete bei der Pressekonferenz stolz: „Für die Mannschaft und den Verein ist das eine tolle Sache.“

Am 3. und 4. April spielen die HF Illtal in Hamburg um den Titel im DAP. Im Halbfinale, das am Samstag um 12 Uhr in der Sporthalle Hamburg-Wandsbek stattfinden wird, treffen sie auf die SG Langenfeld (2. Platz, Regionalliga Nordrhein). Das andere Halbfinale bestreiten die SG OSF Berlin (Oberliga Ostsee-Spree) und die SG VTB/Altjührden (Oberliga Nordsee). Das Finale findet tags darauf findet in der Barclaycard-Arena statt, wo im gleichen Zeitraum das Finale des DHB-Pokals stattfinden wird. Marcus Simowski. „Jetzt schauen wir einfach mal, was passiert.“

Den Beitrag in der Online-Ausgabe der Saarbrücker Zeitung finden sie hier.

(Mit freundlicher Genehmigung von Lucas Jost)

 


Zebras siegen gegen Helmlingen und gehen auf große Fahrt nach Hamburg!

Eppelborn, 23.2.2020 Das Viertelfinale im Deutschen Amateurpokal entscheiden die HF  Illtal für sich und besiegt im Hexenkessel Hellberghalle den Südbadenvertreter Tus Helmlinge mit 28:23. Damit sind wir für das Hamburger Final4 des DAP qualifiziert und gehen am 4. und 5. April auf große Fahrt in die Hansestadt.

Die Stimmung hätte besser nicht sein können. In der gut gefüllten Hellberghalle zu Eppelborn knisterte es schon vor dem Spiel gewaltig. Spannung lag in der Luft doch zunächst durften die Vertreter der SF Uchtelfangen e.V. eine besondere Ehrung vornehmen: Otto John - vielen auch bekannt als „es Ottche“ - wurde durch den Ehrenvorsitzenden Elmar Schneider und den amtierenden Vorsitzenden Volker John vor cora Publikum zum Ehrenmitglied der Sportfreunde 04 Uchtelfangen e.V. ernannt. Damit zollt der Verein Respekt und Anerkennung für über 40 Jahre Jugendleitertätigkeit, die Otto für den Verein geleistet hat. Standing Ovation durch die ganze Halle war die Antwort an unseren treuen Otto John, der sich stets der Unterstützung seiner Frau gewiss sein durfte. Ein herausragendes Engagement von einem herausragenden Menschen – Danke dafür Otto!

Und nun auch gerne zum Spiel ein paar Sätze. Ausgerechnet Faschingssonntag – wie wird das Interesse da wohl sein? Faasend versaut durch Abstinenz und Spielvorbereitung? Oder doch eher die Chance, Teil einer ganz besonderen Begegnung sein zu können? Letzteres sollte sich bewahrheiten. Die Heim-Zuschauer in der gut gefüllten, wenn auch nicht ganz ausverkauften Hellberghalle, waren genauso gespannt, wie die angereiste Fantruppe aus Südbaden und das komplette Orgateam der HF Illtal. Alle Vorbereitungen abgeschlossen, die Stimmung ein wenig auf Fasching getrimmt, hier und da kostümierte Handballfans und um Punkt 17.00 Uhr greifen die beiden Mannschaften ins Spielgeschehen ein und fighten um den Sieg. Die Helmlinger erwischen den besseren Start und können sich einen kleinen Vorsprung von bis zu drei Toren heraus arbeiten. In dieser Phase glänzte vor allem deren Rückraumoldi Tomasc Pomiankiewicz durch ein paar sehenswerte Treffer und uns fehlte an der Stelle auch mal das Fortune, die Abpraller in den eigen Händen zu haben, statt in denen des Gegners. Mit Zwischenständen von 3:4, 3:6 und 5:8 rannten die Hausherren zunächst einem Rückstand hinterher, ehe Marcus Simowski in der 20. Minute beim Spielstand von 7:9 die Auszeit nahm. Taktische Anweisungen und Umstellungen, gepaart mit der richtigen Ansprache leitete die Wende im Spiel ein. Ein sauberer 4:0-Lauf brachte die Zebras in die Erfolgsspur zurück und so konnten wir zunächst mit 11:9 in Führung gehen und auch mit einer 2 Tore-Differenz in die Halbzeitpause gehen - 13:11 steht‘s nach 30 Minuten.

Der Start in Halbzeit 2 gehört den Zebras und wir können den Vorsprung ausbauen. Doch die Gäste wollten sich so früh noch nicht geschlagen geben und verkürzen postwendend nochmal auf 14:13. Des sollte die letzte kritische Phase im Spiel sein, denn nun parierte die Zebraherde das Aufbäumen der Helmlinger souverän und gekonnt, zogen ihr Tempospiel immer besser durch und nahmen so auch das Heft des Handelns in die Hand und waren fortan nicht mehr gewillt, das Kommando herzugeben. Bis zur 50.Minute war der Vorsprung zwar nie größer als 3 Tore, aber der Spielverlauf sprach eine deutliche Sprache. Die Angriffe der Gäste verteidigten unser Abwehrbollwerk ohnehin schon oft ins Zeitspiel, was zum Ende der Partie noch deutlicher geschafft wurde. Wohl mit dem Tor zum 26:21 in der 53. Minute schien die Messe gelesen zu sein, aber ein Spiel dauert bekanntlich (mindestens) 60 Minuten, das mahnte Coach Simowski in seiner letzten Auszeit wohl an. Und seine Schützlinge ließen auch nichts mehr anbrennen und zündeten dank einem herausragend gut aufgelegten Publikum ein Feuerwerk mit allerbester Empfehlung für diesen geilen Sport. Ein Highlight in der Vereinsgeschichte ist damit erreicht – Final4 der Amateure in Hamburg ! Glückwunsch ans Team.

Für Illtal spielten: Tobi Krumm und Robin Näckel im Tor, Marcel Becker (7), Johannes Zeyer, Till Pankuweit, Christoph Holz (8), Philipp Kockler, Max Mees (8), Yannik Jungblut, Jonas Guther (1), David Pfiffer (2), Tim Groß, Muhamet Durmishi (1) und Pascal Meisberger (1).

Und nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel. Wir planen Hamburg und haben begrenzte Kapazitäten für Kaufkarten und Bustransfer und Unterkunft im Hotel. Gestern nach dem Spiel haben sich einige von euch schon angemeldet – diese Meldungen haben wir schon berücksichtigt. Darüber hinaus könnt ihr euch noch in der Geschäftsstelle anmelden, wer Bock auf Hamburg hat. Hier die Rahmendaten:

Nur Kaufkarte für 159 Euro (Kategorie 2) für Samstag und Sonntag in der Barclaycard-Arena zum komplette Rewe Final4 des DHB und zum Finalspiel des DAP Sonntagmittag um 12.00 Uhr. Ihr kümmert euch um Transfer und Unterkunft selbst.

Komplettpaket für 300 – 350 Euro  (je nach Hotelverfügbarkeit): Wir bringen euch mit dem Bus nach Hamburg und wieder zurück. Abfahrt wird Freitag 3. April am Vormittag sein. Zurück sind wir Sonntag 5. April spät abends/nachts. Der Bus bleibt vor Ort. Wir organisieren eure Übernachtung (2 Nächte) im Hotel und wollen die ganze Truppe in einem Hotel unterbringen. Wir kaufen die Tickets für’s Rewe-Final4 (Kategorie 2 genauso wie oben zu 159 Euro).

Wer Interesse hat und sich noch nicht angemeldet hat, bitte schnellstmöglich in der HFI-Geschäftsstelle unter Tel. 06825-940244 melden. Wir nehmen eure Daten auf und prüfen die Verfügbarkeit. Das alles passiert im Laufe dieser Woche (KW 9) !


Der Traum von der „Perle des Nordens“ lebt (SZ)

Handball-Oberligist HF Illtal will unbedingt in das Halbfinale des DHB-Amateur-Pokals in Hamburg einziehen. Der TuS Helmlingen will das aber auch. Die Baden kommen am Sonntag in die Eppelborner Hellberghalle. Die soll dann zum Hexenkessel werden. (Zeitungsbericht der Saarbrücker Zeitung von Lucas Jost.)

Christoph Holz (am Ball) und seine HF Illtal peilen den ganz großen Wurf an. Am Sonntag wollen sie ins Halbfinale des DHB-Amateur-Pokals einziehen. Dieses würde der Handball-Oberligist in Hamburg bestreiten. Foto: Klos Horst/Horst Klos

Verdammt, war das ein geiles Spiel! Als die Handballfreunde Illtal am 17. Februar des vergangenen Jahres die SG Köndringen/Teningen mit 40:30 aus dem DHB-Amateur-Pokal (DAP) fegten, tobte die Hellberghalle in Eppelborn. An diesem Sonntag soll sie brennen.

Die Kanäle in den sozialen Medien glühen, seit Wochen stimmt sich der Tabellensechste der RPS-Oberliga auf diese besonderen 60 Minuten ein. Eine Stunde früher als üblich, um 17 Uhr, steigt das Spiel, auf das am Faschings-Wochenende die saarländischen Handball-Augen gerichtet sein werden. Wer von den Nachwehen der Fastnachts-Feierlichkeiten Erholung braucht, sich von selbigen eine reizvolle Auszeit gönnen möchte oder einfach noch nichts vorhat, dem sei die Adresse im Herzen des Saarlandes empfohlen. Wer die Hellberghalle als Illtaler „Festung“ kennt, weiß: Das Duell lockt mit Kampf, Spannung und vor allem Emotionen. Illtals Torjäger Christoph Holz hat nur ein Ziel vor Augen: „Letztes Jahr waren wir kurz davor, doch dieses Jahr soll der Traum von Hamburg in Erfüllung gehen.“ Zwar gewannen die HF Illtal im Vorjahr gegen die SG Köndringen/Teningen, im Halbfinale scheiterten sie dann aber am BTB Aachen. Dieses Jahr sind die Vorzeichen anders: Schon die Halbfinals werden am 4. April in der „Perle des Nordens“ ausgetragen, genauer gesagt in der Sporthalle Hamburg-Wandsbek. Im Viertelfinale haben es die Handballfreunde also vor eigenem Publikum in eigener Hand, sich ihren großen Traum zu erfüllen. „Das ist ein großes Thema“, räumt HFI-Trainer Marcus Simowski ein. Im Verein „und bei den Fans“, meint er und erinnert an die Euphorie, die der Pokal schon vergangenes Jahr im Illtal entfacht hat.

Aber eine Mannschaft will den Traum der Zebras platzen lassen, möchte ihres Zeichens selber raus von zu Hause, rauf auf die große Bühne. Schließlich lockt eine einmalige Gelegenheit: das Endspiel des DHB-Amateur-Pokals am 5. April wird in der Barclaycard-Arena in Hamburg ausgetragen. Bei dem Termin klingelt etwas? Ganz richtig. Am selben Tag findet genau dort das Endspiel um den DHB-Pokal statt, das neben dem TBV Lemgo, der MT Melsungen und dem TSV Hannover-Burgdorf auch der deutsche Rekordmeister THW Kiel ins Visier genommen hat.

Zwischen den Zebras und Hamburg steht ein Verein aus einem Stadtteil von Rheinau, das in etwa auf halbem Weg zwischen Baden-Baden und Straßburg liegt: der TuS Helmlingen, Achter der Südbadenliga, der zuletzt zwei Spiele in Folge gewonnen hat. Laut ihrer Homepage werden die Badener, die nominell eine Liga niedriger als die Handballfreunde spielen, mit reichlich Unterstützung ins 170 Kilometer entfernte Saarland reisen. Ein eigener Fanbus soll es richten. HFI-Trainer Simowski, der vor zwei Jahren nur 25 Kilometer weiter südlich beim TV Willstätt gearbeitet hat, weiß um die Bedeutung der Begegnung und hat „alte“ Kontakte, „Spieler und Trainerkollegen“ aus der Region bemüht, um Informationen zum Gegner einzuholen und diese an seine Schützlinge weiterzugeben.

„Letztes Jahr war der Amateurpokal schon sehr gut. Und dieses Mal kann ich auch mitspielen“, denkt Marcel Becker zurück an das Vorjahr, als er verletzungsbedingt noch pausieren musste. Dieses Jahr plant der Rückraumspieler den ganz großen Wurf: „Wenn wir tatsächlich gewinnen und nach Hamburg kommen – das wäre schon richtig geil.“

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Info

HF Illtal nehmen zum zweiten Mal am Pokal teil

Beim DHB-Amateur-Pokal (DAP) handelt es sich um einen bundesweit ausgetragenen Pokal-Wettbewerb des Deutschen Handball-Bundes, der sich speziell an Amateur-Vereine richtet, also an Vereine, die unterhalb der dritten Ligen spielen. Er wird seit der Saison 2014/2015 veranstaltet. Teilnahmeberechtigt sind die amtierenden Sieger der Pokalwettbewerbe der 22 Landesverbände. Gleichzeitig darf keine weitere Mannschaft dieser Landespokal-Sieger in der Handball-Bundesliga (1. oder 2. Liga) vertreten sein. Eine verpflichtende Teilnahme am DAP gibt es nicht.

Dieses Jahr haben sich Mannschaften aus 15 Landesverbänden zur Teilnahme gemeldet. Es verzichteten die Verbände aus Baden, Brandenburg, Bremen, Hessen, Pfalz, Rheinhessen und Rheinland. Amtierender DAP-Sieger ist der ATSV Habenhausen (Bremen).

Für das Saarland nehmen zum zweiten Mal die Handballfreunde Illtal, die vergangenes Jahr das Halbfinale erreichten, am Wettbewerb teil. Die Spielpaarungen finden in der Regel so statt, dass in den ersten Runden eine gewisse geografische Nähe der sich gegenüberstehenden Vereine gewährleistet ist.

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Den Beitrag in der Online-Ausgabe der Saarbrücker Zeitung finden sie hier.

(Mit freundlicher Genehmigung von Lucas Jost)


(Tor)hunriger Holz im Illtal-Interview

Co-Captain, Captain Holzi “Holzmann” Holz

 

Ich glaube, mein Kapitalistenschwein pfeift! Es ist schon wieder Heimspiel-Sonntag und das heißt: Zeit für unser wohltätiges Illtal-Interview. Heute zu Gast: Häppchen-Jäger Christoph Holz. Er ist ein alt bekannter Diener der illtalschen Krone und stellt seinen geschundenen, gebrechlichen Körper seit über 10 Jahren in den Dienst der ersten Herrenriege. Die Triumpfgeschichte von CH8 is a better Lovestrory than Twilight. Vom aufmüpfigen und respektlosen Jüngling, der gefesselt am Torpfosten stand, zum Co-Captain der Illtalherde und das nicht nur durch harte Arbeit, sondern auch dank einem inzwischen stattlichen Bierbauch und seinem fortgeschrittenen Alters - einfach romantisch. Mittlerweile durchziehen weiche Furchen das wettergegerbte, leicht eiförmige Gesicht, des früher so spritzigen dünnen Jungspunds. Offensichtlich sind die letzten Jahre nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Wie auch: Viermal die Woche schleppt der pummelige Pommespanzer seinen Kadaver in die Halle. Ein Mensch in dieser Halle macht das möglich. Ein Mann aus nordischer Abstammung, genannt Nordmann mit seinen heilenden Händen. Neben seinem Stammplatz in jeglichen saarländischen Restaurants hat unser CH8 auch einen Stammplatz auf der Massageliege von Physio und Mentaltrainer Norman Kohl. Dieser richtet seine Öffnungszeiten für akute Behandlungen stets nach dem dauerinvaliden Holz. Mit Hilfe der kohlschen Zauberfinger, Schmerzmittel und unzähliger Rollen an Tape wird sein Körper über die Woche zusammengeflickt, dass er am Wochenende auf der Platte stehen kann. „Das ist doch alles Hokus-Pokus-Fidibus, das einzige was meinem Körper Energie verleiht ist das kaiserliche Karlswasser aus der Homburger Urpilsquelle“ schmunzelt Christoph und zieht die nächste Flasche Urpils aus seiner Handballtasche, die bei genauerer Betrachtung ein Kasten Bier ist, eingehüllt in ein Stück Stoff im Illtaldesign. Der selbsternennte Jodeldiplomat und Snapchatjünger ist seit neuestem nicht nur Co-Captain der Illtalherde und Captain des BDVF (Bund Deutscher Vielfraße), sondern auch waschechter Captain wie im Film, mit Kapitänsmütze, leichtbekleideten Matrosen und sogar einem richtigen Schiff. Zusammen mit Captain Jack Sparrow und Captain Barbossa will er mit der Gorch Fock die 7 Weltmeere besegeln. Im heimischen Hafen der Liebe angekommen, hat Captain Chris seiner Piratenprinzessin Steffi die ewige Treue geschworen und schon für den Piratennachwuchs gesorgt.

Seid gespannt auf Seemannsgarn der sich gewaschen hat.

 

Zebra:     Ahoi Captain Chris Holz. Haste heute Handball-Hunger?

Holz:        Ahoi ihr Leichtmatrosen, heute wird Bingen abgefrühstückt.

Zebra:     In welcher Fernsehserie wärst du am erfolgreichsten? Dschungelcamp oder DSDS?

Holz:        Ich habe schon Pläne für meine TV-Karriere: Holz der Restauranttester, Kochen mit Chris, Das perfekte Holzdinner oder mein persönliche Favourit: Herz am Herd - alle Kochen, einer isst.

Zebra:     Mit dem Essverhalten eines ausgewachsenen Elefantenbullen (bzw. eines Grizzlies nach dem Winterschlaf) hast du einen Tagesbedarf von etwa 18000 Kalorien, wie stemmst du das?

Holz:        Ach… Für den Hunger zwischendurch mal ne Curryfriakdelle, ein Hühnchen, ne Pizza, drei Rahmschnitzel, zwölft Fleischkäsweck, und/oder Nudelsalat. Dazu dann noch ganz normal Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Ab und zu gönne ich mir aber auch eine kleine Nascherei, zum Beispiel zwei Döner oder vier Steaks.

Zebra:     Als Papst des guten Geschmacks hast du einen feinen Gaumen. Welch vornehme Speise befriedigt deine Geschmacksknospen am meisten?

Holz:        Gurkensalat Spezial. Das ist ein Salat ohne Gurken, stattdessen Schweinemedaillons und statt des Salats in Käse frittierte Pommes mit extra scharfem Gewürz. So liebe ich Gemüse.

Zebra:     Als Schatzkammermeister der HFI bist du gleichzeitig ignorant für Kritik, erbarmungslos, tyrannisch und willkürlich. Wie fühlt man sich als ausbeutender Despot?

Holz:        Ich sehe mich eher wie den Robin Hood der HFI, ich ziehe mit erhabener Willkür den Armen und den Reichen das Geld aus der Tasche und stecke es in meine Eigene. das was übrig bleibt wandert in die Mannschaftskasse.

Zebra:     Als Fan finnischer Freikörperkultur warst du mit deinem Schätzelein auf Kreuzfahrt in Finnland, 9 Monate später erblickte der kleine Finn das Licht der Welt. Gibt es da einen Zusammenhang? 

Holz:        Nein eigentlich wollten wir nur das Geld aus der Mannschaftskasse auf den Kopf hauen.

Zebra:     Welche spirituellen Rituale verfolgt ein Christoph Holz vor jedem Heimspiel?

Holz:        Ich verliere regelmäßig ein paar FIFA-Partien bei der Sonntags-FIFA-Runde mit den Mannschaftskollegen, oder wie meine Mitspieler den Tag nennen: der Kann-der-Holz-nicht-im-andern-Team-spielen-Sonntag.

Zebra:     Als „Alter“ im Team: hast du eine Lebensweisheit für die jungen Stritzer?

Holz:        Das Leben kann Spuren von Müssen enthalten.

Zebra:     Du hast eine tolle Familie gegründet, rettest Regenwald in Brasilien und hast von der prall gefüllten Mannschaftskasse die deutsche Bahn vor der Insolvenz bewahrt, was fehlt noch in diesem unglaublichen Lebenslauf?

Holz:        Ich schreibe gerade ein Buch mit dem Titel: Holz Heißhunger- dein Restaurant Guide. Es ist ein Ratgeber für Imbissbuden im Umkreis von 250 Km, mit privater Bestellhotline, Speisekarte und Lieblingsgericht. Es erscheint im Mai Springer Verlag und wird schon von der fachkundigen Jury (Jumbo (der Dicke von Pro7), Rainer Calmund und Jabba der Hutte (Starwars)) angepriesen.

Zebra:     Dein konkreter Tipp für heute?

Holz:        28:20 für die illtaler Zebras

Zebra:     Abgefahren. Wir sehen uns in der Halle.

Holz:        Petri Heil.


Zebras empfangen im DAP-Viertelfinale den Südbadenvertreter TuS Helmlingen!

Eppelborn im Februar 2020. Handballfreunde aufgepasst, am Faschingssonntag (23.02.2020) steht ein besonderer Leckerbissen ins Haus. Die HF Illtal empfangen im Deutschen Amateurpokal den TuS Helmlingen aus Südbaden. Anwurf ist um 17.00 Uhr in der Hellberghalle.

Der Sieger dieser Partie löst das Ticket für’s FinalFourTurnier in Hamburg und alleine diese Aussicht lässt die Begegnung zu etwas Besonderem werden.  Die Zebras um Kapitän Pascal Meisberger sind heiß wie Frittenfett und wollen alles daran setzen, das vielleicht einmalige Handballerlebnis – Selber mal auflaufen in Hamburgs Barclay-Card-Arena - Wirklichkeit werden zu lassen. Aus dem Team hören wir dann auch die aufmunternde Aufforderung an die Zebra-Fans und die gesamte saarländische Handballgemeinschaft: „Kommt am Faschingssonntag um 17.00 Uhr in die Hellberghalle und seid damit ein Teil dieses hoffentlich positiven Handballmärchens – Wir zählen auf Euch!  Dabei ist dem Team und dem Verein natürlich bewusst, dass die stets gute Kulisse gerne zum 8. Mann avanciert und so auch schon manch tolle Partie zu Gunsten der Zebras entschieden werden konnte. Wer erinnert sich da nicht gerne an die letztjährige DAP-Sensationsbegegnung gegen die SG Köndringen/Teningen, die wir - Dank dem Publikum im Rücken - für uns entscheiden konnten. Zum Spiel selbst empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise, um sich die besten Plätze in der Halle zu sichern. „Für das leibliche Wohl ist gesorgt", wird aus der Vereinsführung beruhigt und weil Fasenacht ist, gibt es erstmals eine Sektbar im Foyer der Halle, an dem sich die Liebhaber(innen) der Prickelbrause entsprechend laben können. Darüber hinaus bieten wir nach dem Spiel gerne noch eine Plattform im Rahmen der proWIN-Pressekonferenz, um den Übergang in den Rosenmontag gemütlich gestalten zu können. Ein Leckerbissen noch: Jede/r als Zebra verkleidete/r Fan erhält eine kleine Überraschung… seid also kreativ und kommt vorbei.

Wir bieten zum Spiel am Sonntag gegen Bingen einen Vorverkauf für die Karten zum DAP-Viertelfinale an. Bitte beachtet: Es sind keine Platzkarten und der Eintritt wird durch den DHB vorgegeben: Jugendliche ab 15 J. und Erwachsene: 7,00 €  / Schüler (bis 14 Jahre): 4,00 €. Saisonkarten und Goldkarten haben für dieses Spiel leider keine Gültigkeit (Vorgabe DHB).

Mit den regionalen Narrenrufen der beteiligten Vereine „Allee Hopp“ und „Hey Salli“ wollen wir die Faasebooze, Narren, Handballverrückten und Zebra-Fans gerne in der Hellberghalle begrüßen und freuen uns auf eine volle Halle ☺️ und eine außergewöhnliche Handballpartie!

 


Roman Näckel

Robin „Roman“ Näckel

 

Prosit Neujahr und damit herzlich Willkommen zum ersten Heimspiel der Zebras im neuen Jahrzehnt. Auch 2020 erleben Sie im allseits beliebten Spieltagsheft Dörrs dümmliche Dokumentationen und Guthers geistreiche Glosse. In der Erstausgabe hat der rasende Zebrareporter ein ganz besonders weiß weiß gestreiftes Zebra zu Gast. Roman alias Robin Näckel oder wie er von seiner Freundin liebevoll genannt wird: Schneeweißchen. Glücklicherweise zeigt sich die globale Klimaerwärmung von ihrer besten Seite und sorgt dafür, dass es nicht schneit, ansonsten wäre unser Robin nämlich unsichtbar.

Zusammen mit Torwartkeeper Toki hütet der reiselustige Robin das Tor der Zebraherde und möchte im neuen Jahr die weiße Weste wahren.

Im Zuge des ständigen Versteckspiels mit der Sonne hat es den selbsternannten romänischen König der Vielfliegermeilen im letzten Jahr sogar bis zum Nordpol getrieben, wo ihn das Polarlicht überraschte und er sich dann doch noch einen Sonnenbrand abgeholt hat.

Das BAFF (Bundesamt für Farben) hat sogar unseren reinweißen-Robin eingeladen um das RAL-9010 (glanzweiß) neu zu konfigurieren. Robin ist also jetzt offiziell das weißeste Geschöpf auf diesem Planeten, noch vor der Schneeeule, dem Schneeleoparden und einer Milchtüte.

Zusammen mit Milchzahntiger Mees und Magier Marvin gehört der Radauantonym Robin zu den „Einbauern“, die sich das Snus (angeblich mental leistungssteigender Oraltabak, aber eigentlich eine grün-graue, müffelnde Gewürztüte von Oma) in den Hohlraum zwischen Zahnfleisch und Oberlippe stecken.

Als echter Globetrotter war der romantische Roman bei „Wetten, dass..?“ und wettete mit Gummibärchengesicht Gottschalk, dass er die Farbe der Innenausstattung jedes Flugzeuginterieurs von einer russischen Cessna bis hin zur Air Force One alleine am Geruch erkennen kann. Unglaublich!

Auf die Frage, was seine Liebste so an ihm schätze, antwortet er verlegen: „Das müsst ihr meine Zuckerschnute selbst fragen.“ Und genau das haben wir getan! „Oooh.. Aaah...“ stöhnte Lisa verliebt und verträumt. „Ach weißt du liebes Zebra, er ist zwar nicht der sexy muskulöse Sunnyboy, sondern mehr der schmale, dünne, blasse Informatiker-Typ, graue Haare bekommt er auch schon und mit seinen langen Beinen ähnelt er eher einer Heuschrecke oder einer Nudel, aber... Ja ich mag ihn schon ziemlich.“

Wir mögen ihn auch und zwar sehr! Unser Ruhepol und Zuhörer, unser Rückhalt im Spiel und unser aller ehrlicher Freund, den niemand im Illtal mehr missen möchte.

Ladies and Gentlemen, einen tosenden Applaus für Ron-Roman Näckel!

 

Zebra:     Hallo Robin. Wie geht’s, wie steht‘s?

Robin:     Palim Palim.

Zebra:     Du hast mehr Vielfliegermeilen als Indien Einwohner (1.296 Milliarden) und damit einen exorbitant großen ökologischen Fußabdruck. Was ist dein Beitrag zum Klimaschutz?

Robin:     Um den Zorn von Klimagöttin Greta nicht auf mich zu ziehen, habe ich die Patenschaft für südamerikanische Tropenwälder in der Größe des Hambacher Forst übernommen.

Zebra:     Du hast den letzten Sommer erfolgreich in der halbjährigen Polarnacht am Nordpol verbracht, um deine vornehme Blässe zu bewahren.Wie schützt du dich in der Heimat vor der Sonne?

Robin:     Für die tropischen Temperaturen im mitteleuropäischen Raum habe ich mir ein Regenfass Sonnencreme mit Schutzfaktor 50 zugelegt. Bevor ich meine Haut ungeschützt der Sonne überlasse, werde ich erst ein Bad darin nehmen. Dann klappt’s auch mit der nordischen Bräune.

Zebra:     Auf einer Skala von schwarz bis weiß, wie würdest du deine Hautfarbe einordnen?

Robin:     Nach der klassischen Schwarz-Weiß-Skala und der Hexadezimalnotation der Graustufentabelle irgendwo zwischen RAL 9020 reinweiß und Alpina polarweiß.

Zebra:     Auf dem Bolzplatz galt bei uns damals die Regel: Der Dicke geht ins Tor und der schlechteste wird Schiedsrichter. Wie kam es dazu, dass du als Strich in der Landschaft den exponierten Job des Torhüters gelernt hast?

Robin:     In lang vergangenen Kindheitstagen war meine Figur etwas korpulenter und in der Schulmannschaft wollte keiner ins Tor, also wurde ich in die Kiste gestellt.

Zebra:     Wenn du nicht im Tor gelandet wärst, welches wäre deine Position auf dem Handballfeld?

Robin:     Ganz klar, Linksaußen. Mein Dreher lässt unsere Außen und CH8 auch nach Jahren der Übung nur vor Ehrfurcht erstarren.

Zebra:     Dein Künstlername ist „The White Shadow“ und du hattest schon einige Rollen in bekannten Hollywood-Filmen. Erzähle uns mehr…

Robin:     Ich habe das Publikum mit einfachen Statistenrollen begeistert, wie beispielsweise die weiße Tapete bei Heinz Becker. Logischer Schritt: Hollywood klopfte an die Tür, da sie so überzeugt waren von meinem Hautton. Ich habe sogar den Schnee in GoT gespielt.

Zebra:     Nach deinem Schulabschluss wolltest du Zeit totschlagen und ein sog. Gap Year einlegen. Hast du die Kontrolle über dein Lotterleben verloren, du studierst mittlerweile schon im 11. Semester BWL? Wann fängst du damit an etwas sinnvolles zu lernen?

Robin:     Ich absolviere zurzeit eine Ausbildung zum Ziegenzüchter und werde nach Abschluss meines Studiums im 27. Semester dem Durmishi Monopol der Ziegenzucht ein Ende setzen. Vorher werde ich jedoch noch ein Gap Year einlegen.

Zebra:     Danke und viel Erfolg im Spiel und der Liebe!

Robin:     De nada.