Eine spannende Partie der E-Zebras

Samstag, 7.12.19 E-Jugend SV 64 Zweibrücken 2 - HF Illtal 11:11 (6:6)

 

Heute ging es zum SV 64 nach Zweibrücken. In der Tabelle, der erste gegen den fünften. Aber trotz der Tabellensituation schätzten wir den Gegner sehr stark ein. Und wir sollten recht behalten. Es ging mit den Toren hin und her und keine Mannschaft konnte sich absetzten. Nach zehn Minuten legten wir die grüne Karte, -> nochmal alle auf die Abwehr einstimmen und die Zuordnung der Gegenspieler zuweisen. Jeder Ball wurde hart umkämpft und so stand es zum Pausentee 6:6. In Halbzeit zwei stellten wir die Abwehr um, der Zweibrücker Spielmacher bekam eine Sonderbewachung durch Kian, das dem Gegenspieler sichtlich nicht gefiel. Und wenn er dann doch mal nicht zu halten war, sprang ihm sofort ein Mitspieler zur Seite und half aus. Nach vorne spielten wir uns durch schönes Passspiel mehrere Torchancen heraus, die leider nicht alle im Tor untergebracht werden konnten. Der Zweibrücker Torwart hielt sein Team im Spiel. Aber auch Corvin, auf unserer Seite im Tor, machte ein gutes Spiel. Zum Spielende stand dann ein gerechtes 11:11 auf der Anzeigetafel und wir nehmen einen Punkt mit ins Illtal. Alles in allem war es ein sehr gutes, spannendes Spiel. Wir haben heute, vor allem in der zweiten Halbzeit eine super Leistung in der Abwehr gezeigt. Mit etwas Glück wäre sogar noch etwas mehr drin gewesen.

Ein großes Lob an die ganze Mannschaft, ihr habt heute eine richtig gute Leistung gezeigt!!!

Weiter so.

 

Es spielten: Helen, Mila, Anna, Ida, Yaman, Rudy, Kian, Mika, Niklas, Corvin

 

Am kommenden Sonntag spielen wir in Uchtelfangen gegen Merchweiler und anschließend noch beide D-Jugend Mannschaften. Zuschauer sind sehr erwünscht. 😉


Die E-Jugend ist weiter erfolgreich

Samstag, 30.11.19 E-Jugend HSG Spiesen-Elversberg - HF Illtal 13:18 (5:8)

Am Samstag spielten wir in Spiesen Elversberg gegen eine sehr junge Mannschaft (zwei F-Jugend Spieler und der Rest war alles Jahrgang 2010). Aber der Gegner hielt trotzdem ordentlich dagegen. So dauerte es, bis wir ins Spiel kamen und uns etwas absetzen konnten. Wir vergaben einige Chancen und so stand es zur Halbzeit knapp 5:8 für uns. In der Zweiten Halbzeit lief es dann etwas besser, aber die Chancenverwertung war immer noch verbesserungswürdig und die Zuordnung in der Abwehr wollte auch einfach nicht klappen. Trotz allem waren wir die spielbestimmende Mannschaft und es konnten sich fast alle in der Torliste eintragen. Mit diesem Sieg führen wir jetzt erstmals die Tabelle an und wir können gespannt in die letzten zwei Spiele der Vorrunde gehen.

Weiter so Jungs und Mädels !!!

 

 

 

Es spielten: Phoenix, Mila, Anna, Yaman, Kian, Zoe, Niklas, Finja, Ida, Hellen, Leonie

 


Weibliche D-Jugend verliert Spitzenspiel

Donnerstag, 28.11.2019, Riegelsberg, HF Köllertal - wJD 22:17 (9:13)

Das Spiel hielt was die Tabellensituation versprach. Der Zweite spielte gegen den Dritten. Wir erspielten uns vorne schöne Chancen, die wir in den meisten Fällen gegen die große Torfrau sicher verwandelten. In der Abwehr konnten wir den Gegner im wieder zu Fehlern zwingen. Zum Ende der ersten Halbzeit setzten wir uns dann etwas ab, sodass wir mit einer 4 Toreführung in die Halbzeit gingen. In der zweiten Halbzeit holte Köllertal den Rückstand auf und glich nach 28 Minuten zum 14:14 aus. Unsere Mädels kämpften weiter und führten bis zur 35 Minuten immer wieder. In den letzten 5 Minuten lies bei uns die Konzentration etwas nach und der Gegner kam zu leichten Toren. So gewann Köllertal das Spiel etwas zu hoch 22:17.

Es spielten: Mia, Jana, Pauline, Laurina, Sophie, Caroline, Melina, Lucy, Hanna


Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt Dirmingen

Wir müssen zuweilen mehr trinken, spielen, scherzen und so zu Hass und Verachtung des Teufels eine Sünde tun… (Martin Luther)

Der TVD lädt ein...

 

Trunkenbolde, Bauern, Bürger,

Adelsmänner, Steuerwürger,

Tagediebe, Beutelschneider,

Pfeffersäcke, Hungerleider;

 

Schnapsdrosseln, Schluckspechte,

Söldnerschweine, Lanzenknechte,

Heimstattlose und Soldaten,

Leichtmatrosen und Piraten;

 

Leichte Weiber, holde Maiden,

Pfaffen, Ketzer, Christen, Heiden,

Spielleutsbrut und Gaffer rein…

 

…alles zecht beim Turnverein

 

Besucht unsere Taverne auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt

zu Dirmingen am 30.11. und 01.12.2019

Impressionen aus vergangenen Tagen

 


Neuzugang Benjamin im Illtal-Talk

Das SMS-Interview

mit Philipp „Fipsi/Benni“ Kockler

 

Wir begrüßen heute all unsere (Handball)-Freunde und wir begrüßen Goalgetter Goran Garnele und die rosarote Speckmaus Paddel. Unser heutiges Must-Heft der Extraklasse handelt von keinem „wahren“ Neuzugang, sondern vom ewigen Jüngsten, der jedes Jahr auf’s Neue präsidial als jüngster Neuzugang in der Geschichte der HFI vorgestellt wird. Wir dürfen präsentieren: das allererste Illtaler Millenniumskind der 2000er, der funky-freshe Fipsi bzw. Bora-Bora Benni (benannt nach einem adriatischen Fallwind sowie einem Atoll in Französisch-Polynesien). Das Zebrafohlen kommt gerade zum dritten Mal frisch aus dem Stall der A-Jugend galoppiert und spielt seine erste reine Aktivensaison. Beim Anblick des bartlosen Benedikts könnte man doch glatt meinen „Was zum Teufelsfisch, der ist ja erst 12?!“. Das stimmt…

Aber seien sie versichert, hinter der Fassade unseres eisenbiegenden Benjamin Blümchens verbirgt sich ein Kollege der hart rockenden Zunft, der allerdings erst nach geraumen Mengen honigsüßen Rebensafts in seinem Lieblingslokal, dem salzigen Spucknapf, zum Vorschein kommt. Dann mutiert der bescheidene Blaubarschbenni zu seinem Superhelden-Ego Kockman und streift des Nachts um die Häuser, um die neunte Dimension zu retten. Ihm bleibt auch nichts anderes übrig, denn trotz massivem C2H5OH-Konsums, ist Breakdance-Benni total indiskotabel. Seine Dancingqueen-Skills sind auf einer Skala von 0-10 nicht nur unauffindbar, sondern auch noch negativer als die allgemeine Stimmungsmache gegen Saarlands Starministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Trotzdem ist der Jüngling jüdischer Abstammung (k)eine Bereicherung für jede Gesellschaft und das nicht nur weil Berserker-Benjamin sich auf Partys nicht bewegt oder nichts spricht. Benzinkanister-Benjamin ist so beweglich wie ein Benzinkanister, aber auch genauso cool. Er ist der Typ „harte Schale, harter Kern“.  Wie hart er ist? So hart, dass er auf Mannschaftsfahrten mit Kakteen kuschelt, die einem kantigen Kartoffelriff ähneln.

Auch beruflich hat sich der umsichtige Umweltwissenschaftler und Student regenerativer Energien die Rettung der Welt zum Ziel gesetzt. Deshalb trinkt der Hobby-Ernährungsberater nur noch Vollkornweizensprudel, oder wie die Schmelzer Dorfältesten es nennen: goldenes Männermineralwasser, denn er möchte den wertvollen CO2 absorbierenden Pflanzen nicht das Wasser wegtrinken. So verzichtet unser Baumfreund Benni morgens am Frühstückstisch auch auf Marmelade von Mama Mees und schmiert sich lieber Harz auf sein Brötchen. Von unserem Bambuszahnbürstenbesitzer stammt auch das dritte Newton’sche Axiom: „Handball ohne Harz ist wie den ehelichen Pflichten nachkommen, ohne Loch“. In leicht abgewandelter Form findet diese Maxime heute noch auf Auswärtsspielen immerwährende Präsenz.

Eine Schwäche besitzt der schweigsame Schmelzer aber doch: Bauchmuskel-Benni – so nennt ihn seine Großmutter immer - leidet an einer chronischen Lauch-Allergie. Diese ist auch der Grund, warum in seiner ganzen Wohnung verteilt so genannte Lauchmelder an der Decke hängen. Jene schlagen Alarm, sobald kleine Menschen, rothaarige Wichtel oder untertrainiert minderbrüstige Kerlchen das Reich des bankdrückenden Benchjamins betreten und leuchten roter als der irische Kreisläufer vom Tänzer-Verein-Zweibrücken (TVZ).

Der wagemutige und wortgewandte Waldbewohner aus den Schmelzer Landen stellte sich den Fragen unseres Zebrareporters und wir sind gespannt, was der bescheidene Benjamin in seinem präferierten Antwortformat, dem Monosyllabum, zu sagen hat.

 

Zebra:    Hallo Benni. Alles fit?

Filipp:    Ja.

 

Zebra:    Für dich Routine: stell dich unseren Zuschauern in einem Satz vor.

Fliplip:   Mein Name ist Benni, das ist hebräisch für „Sohn der rechten Hand“.

 

Zebra:   Was gefällt dir im Illtal am besten?

Phil:     Am Anfang, dass das Training so spät ist, da durfte ich immer länger als 22 Uhr wach bleiben.

 

Zebra:   Als Millennium umgibt dich die Aura der 2000er. Kannst du unserem schon etwas in die Jahre gekommenem Publikum, das natürlich stets jung geblieben ist, erzählen, wie es ist so jung zu sein?

Phillip:  Mein kleiner Freund steht morgens immer mit mir auf und damit meine ich nicht Janeck Jungblut, auch nicht Tim Groß. Ich habe noch ein bisschen länger Zeit als ihr, bis ich ins Gras beiße und statt eines Tabletten-Organizers liegt in meinem Nachttisch eine Packung Kon…fetti.

 

Zebra:    Der Klassiker: Lieblingsstaatsmann, -bundestagsabgeordneter, -elefant?

Filip:      Benjamin Franklin, Dr. Büchsenschütz-Nothdurft, Benjamin Blümchen.

 

Zebra:    Wer ist dein Vorbild in der Zebratruppe?

Pillip:    Jedes Mitglied in unserer Mannschaft besitzt Attribute, die ich bewundere.

ich bewundere Max für seine Zähne, Tim für seine Zwiebelfrisur, Meti für seinen Haarwuchs, Marvin für seine Ausdauer (an der Flasche), Robin für seine schlanken Topmodell-Beine, Marcel für seinen ausgeprägtes Gehörorgan und Moritz für seinen Schnurrbart.

 

Zebra:   Was sagst du als Anti-Bartträger zu diesem Problem: rasiert sich der Barbier, der genau diejenigen rasiert, die sich selbst nicht rasieren?

Phieliep: An der Bar stehe ich nur zum Becher ballern. Der Barbier macht seinem Namen alle Ehre, bringt mir Bier und dann rasiere ich die Crowd auf der Tanzfläche.

 

Zebra:    Welche Weisheit hast du von deinem Vater gelernt?

Villip:    Wenn du deine Unterhose verkehrt herum anziehst, hat sie das ganze Universum außer dir selbst an!

 

Zebra:    Was kannst du uns über VTZ Saarpfalz sagen?

Filippo:  Die Mannschaft ist ein starkes Mosaik aus vielen Nationen. Fähigkeiten, Qualität und Siegeswille aus aller Herren Länder treffen auf uns und wir müssen uns mit unserer autochthonen Moral im Heimspiel dagegenstemmen.

 

Zebra:    Dein Tipp?

Phips:    29:28 für die einheimische Mannschaft.

 

Zebra:   Merci beaucoup Monsieur Benjamin.

Philipp: Ich touchiere deine Sehorgane mit meinem Munde in gar zärtlicher Absicht. Ciao Bella Mozzarella.


Minis spielten beim ersten Turnier in Schmelz

Samstag, 23.11.2019, Schmelz, Miniturnier

Am Samstag, den 23.11.19 trafen wir uns um 13.30 Uhr in der Primshalle Schmelz zu unserem ersten Miniturnier in der neuen Runde. Wir hatten zwei Mannschaften gemeldet und waren mit 18 Kindern vor Ort. Leider mussten einige wegen Krankheit absagen, andere aus anderen Gründen. Nachdem wir die einzelnen Mannschaften aufgeteilt hatten, ging es auch schon mit dem Warmlaufen los. Dann spielte schon die erste Mannschaft gegen Saarlouis, direkt im Anschluss die nächste Mannschaft gegen Schmelz. So ging es den ganzen Nachmittag, wir spielten noch gegen Schwarzenbach , Marpingen und Itzenplitz. Viele unsrer Kinder sind noch nicht lange beim Handball und das Turnier in Schmelz war ihr erstes Turnier. Aber alle machten ihre Sache sehr gut, einige Spiele waren richtig gut anzusehen. Außerdem haben wir mit Marc, Luis und Marlin neue und richtig gute Torhüter gesehen. Wir waren alle sehr überrascht und hoffen das sie auch weiterhin im Tor spielen wollen. Neben dem Handballspielen gab es natürlich wie immer was zu Essen und zu Trinken, Mal-und Bastelsachen und  die Hüpfburg in der Halle ist in Schmelz natürlich die Krönung. Zum Abschluss des Turniers bekam jedes Kind wieder ein kleines Geschenk. Wir machten noch ein Gruppenfoto und alle machten sich auf den Heimweg.

Hier noch die Namen der Kinder die gespielt haben: Emma, Mara, Pia, Lena G., Lotte, Merle,  Leo, Philipp, Marlin, Leon, Laurentin, Marc, Timo,  Stefan, Noah, Lucien, Ben und Luis.

Allen nochmal vielen Dank, auch den mitgereisten Eltern (oder Elternteile). Unser nächstes Turnier findet am 8.12.19 von 11.00 -13.30 Uhr in der Borrwieshalle in Dirmingen statt.


Talentiertestes Talent der HFI

Das SMS-Interview

mit Jannik „Jungi“ Jungblut

 

Nach dreiwöchiger Pause gibt’s heute endlich wieder einen halbechten Neuling aus der Zebraherde vorzustellen. Der quasselnde Quallenquast der feinsten Art, dessen Name mehr Schreibweisen besitzt als Sterne in der Milchstraße existieren, hat als Kleinkind wirklich schon in Zebrabettwäsche geschlafen. Wir dürfen präsentieren: „Yannik“/“Jannik“/ “Janick“/“Yanick“/ “Yannick“/“Oh nein, Torsten, ich bin schwanger“/“Upps“ oder einfach nur „Jungi“. Seit gestern ist unsere Brillenschlange 21 Jahre jung, herzlichen Glühstrumpf vom gesamten Zebrareporterteam. Also würde er im Sport immer noch als Talent zählen, wenn er denn welches vorzuweisen hätte. Im Gegensatz zu ihm können sie unseren Kurzsichtigkeitslegasteniker schon von Weitem erkennen und zwar an seinen jungenhaft glatten Geschichtsstudenten-Gesichtszügen, wenngleich seine schmalen Augen durch seine backsteindicke Brille (die er sich übrigens von unserem Ehrenpräsident Erich „Eisenhower“ Hinsberger geliehen hat) viel zu groß wirken. Der Oli Pocher des Illtals gilt allerdings nicht als richtiger Neuzugang. Gerade erst hat unser Judas Jungblut sein Auslandssemester bei der HG Saarlouis zu Ende gebracht. Dort war er landläufig bekannt als der Blindeste unter allen Schmelzer Tiefseefischen. Auf die Frage, wie er überhaupt den Ball fangen kann, weil er ihn meist erst sieht, wenn er schon seine Nasenspitze küsst, antwortet der Knick-in-der-Optik-Inhaber Jungblut: „Ich bin eher so der Instinkthandballer, habe gute Ohren und einen ausgeprägten Geruchsinn. Das hilft mir dabei nicht so oft gegen die Wand zu laufen.“ Die Legende besagt, dass seine nicht vorhandenen Sehkräfte im kausalen Zusammenhang mit der Tatsache stehen, dass seine Schaukel früher auf beiden Seiten zu nah an der Mauer stand. Weil er früher gemobbt wurde und nie „Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst“ spielen konnte, ist er mittlerweile Spezialist beim „Blinde Kuh-Spiel“. Zu der Nominierung in die Blindennationalmannschaft sagt er entschlossen: „Im Auge des Betrachters war diese Nominierung augenscheinlich richtig, ich habe seit meinem 4. Geburtstag keine Blinde Kuh-Spiel mehr verloren.“

Trotz widriger Umstände meisterte der Maulwurf das schier unmögliche Pimmelfahrtskommando. Ungeachtet seiner Sehschwäche ist er schon in Jugendzeiten examinierter Schiedsrichter (für Schildkrötenrennen) geworden und Mentor Robert Hoyzer ist sehr stolz auf seinen Lehrling. Liebkosend wird der Schmalspurakademiker von seinen Eltern deshalb auch „du Pfeife“ genannt.

Ein flüchtiger Blick in das Tagebuch des schmackhaften Schmelzers verrät: Er war mal mehr als nur leicht angedickt wie eine gute braune Sauce, die es zum Rollbraten gibt. Doch diese Tage sind vergangen. Dank täglichen Saunagängen im Schneeanzug und dem „Mach-dich-krass-Programm von Muskelfetischist Daniel Aminati ist unser schmalschulteriger Schmelzer heute eine Art brillentragender Anti-Magic-Mike, den man zu Firmen-Weihnachtsfeiern buchen kann.

Wie Albrecht Dürer bereits vor 500 Jahren hat sich der Jüngling Jungblut die Käferperspektive zu eigen gemacht und gilt zusammen mit Tim Groß als kleinster Spieler in den Geschichtsbüchern der HFI. Manchmal fällt der 1,45m-Hüne von der Teppichkante und bricht sich dabei beide Schultern.

An dieser Stelle erlauben wir uns eine kurze tour d’horizon durch die Histoire  seiner Familie: Sein Vater Torsten, in sozialen Netzwerken gemeinhin bekannt als Saaradonis69, ist der Typ mit Pferdeschwanz (Frisur unbekannt) und Spiegelreflexkamera. Kuss auf dein Auge für die tollen Bilder! Jungi‘s Mutter ist die bezaubernde und ewig junggebliebene Meerjungblutfrau Tanja und Jungi’s Bruder (der winzige feuerrote Fuppert aus der A-Jugend) ist nach einer grünen Videospielfigur von Nintendo benannt und bedarf keiner genaueren Erwähnung. Darüber hinaus ist Jungi Pate: er steht nicht nur auf Kehlkopftaufen mit dem goldenen Osterwasser des heiligen Karolus, sondern benutzt Alkohol in der Regel öfters als seine Snapchatfilter, z.B. als Eau de Cologne vor jedem Spiel. Anschließend läuft er auf dem Parkett herum als hätte er beim vorabendlichen Rendez-Vous einmal zu viel selbst am Chloroform geschnuppert und gerät nur in gedämpfte Partylaune, wenn er regelmäßig auf Zeitstrafenfestivals mit seinen Meckertantenfreunden feiert.

Schließlich zwei Tatsachen, die vor allem für unser weibliches Publikum interessant sein dürften: erstens ist unser Jugendstil-Jungi ein näherer Verwandter der Langspielplatte (also single) und zweitens besitzt der Liebesdiener eine Vorliebe für Pokémon-Poster, polnisches Polonium und generell alles was mit „Po“ anfängt. Sehen wir mal, wie der einfache Mann Jungi Jungblut seine Milchspeiseeisprudukte zubereitet.

 

Zebra:    Guten Tacho. Allet jut, Jungi?

Janik:     Salve Hippotigris. Mir geht’s zebratastisch.

Zebra:    Stell dich unseren Zuschauern in einem Satz vor.

Jungi:     Hallo Zuschauer, ich bin Jungi und genau wie Tim der Kleinste im Team.

Zebra:    Beeindruckend ist deine Fähigkeit, aus nicht von der Hand zu weisendem Talent so wenig Karriere herauszudestillieren. Wie geht das?

Jannik:   Das schaffe ich nur mit der richtigen Ernährung. Angelehnt an alte Illtaler Trainingsmethoden gilt hier das Prinzip: „schwer und falsch“.

Zebra:    Vielleicht wirst du einmal Jungenpräsident im Team. Was wäre deine erste Amtshandlung als Präsident Jungmann?

Yanik:    Team Jung zu einer unschlagbaren Fußballmacht zu entwickeln. Aber ich weiß, dass das ein utopisches Gedankengut ist.

Zebra:    Der Klassiker: Lieblingsinternetseite, -schuppenechse und -geräusch?

Janick:   PorneliusHubert.com, Blindschleiche und dieses kleine Quietschgeräusch, das entsteht, wenn man zwei Gürkchen aneinander reibt.

Zebra:   Was sind die Vorteile deiner Sehbehinderung?

Jungi:    Ich brauche im Dunkeln keine Taschenlampe, muss mir keine teuren Filme kaufen, sondern kann alte Kassetten anhören. Zudem funktioniert der Anstolpertrick bei den Frauen sehr zuverlässig und beim Blindenfußball merkt niemand, dass ich eigentlich gar nicht komplett blind bin.

Zebra:   Wie merkst du dir deine Passwörter?

Yanic:    Ganz einfach: das Jahr, indem Herzog Abel das Graukloster in Schleswig-Holstein gründete: 1234.

Zebra:    Hast du eine Weisheit für unsere jungen Zuschauer parat?

Jungi:     Lieber eine Blinde im Bett, als eine Taube auf dem Dach.

Zebra:    Hast du einen Alltags-Hack für uns parat?

Jungi:     Ich verzichte bewusst auf Wattestäbchen, denn dann halten die in-ear headphones besser und man hat danach etwas echten Schmelzer Ohrschmalz zu naschen.

Zebra:    Wenn du kein Mensch, sondern eine Pflanze geworden wärst, welche wäre es?

Yannik:  Ganz klar Pimpernell, denn der passt wunderbar in den Salat und gehört genau wie ich der Gattung der Niedriggewächsen an.

Zebra:    Was kannst du uns über die HSG Völklingen verraten?

Yanick:  Völklingen wurde am 27. Oktober 822 als Fulcolingas erstmals erwähnt.

Zebra:   Danke, Jungi. Bleib geschmeidig.

Jungi:     Du musst gut kau’n,

Dann wird dein Kot gut braun.

Tschüsli Müsli.