Präsidentenglück

Markus „Präsi“ Dörr

Werte Damen und Herren, es ist wieder soweit. Euer zweitliebstes Lieblingskolloquium findet heute mit einem höchst exklusiven Gast statt. Wie ihr alle wisst gibt nicht vieles, das angezogen mehr Spaß macht als unser Spieltagsheft zu lesen, doch zuvor ein Hinweis in eigener Sache. Dieses Spieltagsinterview soll mit pseudohumoristischen Zeilen der allgemeinen Erheiterung dienen und hat nur zu marginalen Teilen den Anspruch ein wirtschaftlich fundiertes Wissenschaftsmagazin darzustellen. Es könnte also rein theoretisch passieren, dass hier einige leichte Übertreibungen, spitzzüngige Kritiken, scharfe Witze oder minimale Realitätsverschiebungen niedergeschrieben werden. Bist du nicht bereit für harten Tobak, fühlst dich, als hätte deine Seele gerade Durchfall oder bist du ein Humorlegasteniker, der zudem keine Ironie versteht und/oder aus unerfindlichen Gründen einen Furz querstecken hat, dann bitte der restlichen Menschheit zu Liebe nicht weiterlesen. Danke, Love und Peace to all intelligent human beings!

Den Menschen unter uns, die kein Opfer ungerechter Intelligenzverteilung geworden sind, blüht jetzt eine extended Version 2.0, denn wir haben es geschafft ein echtes Schwergewicht ins Studio zu locken. Niemand geringer als unser allseits beliebter pathetischer Pracht-Präsident Markus Aurelius Dörr stellt sich heute den investigativen Fragen unseres rasenden Zebrareporters. Sexyness-Overload ist also vorprogrammiert! Der Big Boss vom Illtalschloss stammt aus der bürokratischen Epoche von Leitz-Ordner und siebenstufigen Unterkapitelgliederungen und besitzt abgesehen vom Thema Handball so viel Weisheit, wie Saudi-Arabien Öl. Geerbt hat er diese von seinem vasallischen Vater, der auch schon nicht schwenken konnte. Schon früh war für M.D. Diddy klar, er will in die (im Gegensatz zu den überdimensionalen Fußabdrücken seines Sohnes) kleinen Fußstapfen seines alten Herren treten und wird professioneller Versicherungsfuzzi. Ganz nebenbei erschuf er so entschlossen wie ein Honigdachs mit Leidenschaft, Herzblut und der Energie von mindestens zweieinhalb Windrädern das Illtalimperium, das ihn dann im Jahr 2017 zu seinem Präsidenten kürte. Der Don des Dorfes Dirmingen, Erich Eisenhower Hinsberger, überlässt dem jungen aufstrebenden Versicherungsfritzen sein altehrwürdiges Amt, das dieser zuvor fast ein ganzes Jahrhundert innehatte, mit den Worten: „Mehr Gewicht für die HFI!“ Mozartkugel-Markus, wie er gerne genannt wird, hält die Zügel der Zebras jedoch nur an etwa 276 Tagen im Jahr in der Hand. Die restlichen 89 Tage ist der flinke Skihase mit seinem langjährigen Weggefährten und Würstchenbarönchen Hoffi Hoffmann im schönen Ischgl zu Hause. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass bereits der dritte Skilift nach ihm benannt wurde. Getreu seinem Motto „Geschwindigkeit = Masse x Beschleunigung“, und Beschleunigung besitzt er reichlich, düst er früh morgens mindestens einmal die Piste hinunter, bis seine durstigen Augen die nächste Skihütte entdecken. Dort erlebte der bartlose Bonvivant schon zahllose epische Biermomente und trinkt dabei gerne 1(-)2 Bierchen und natürlich auch sein Lieblingsgetränk: Rum-Cola ohne Cola, denn Zucker ist bekanntlich nicht gut für die Bikinifigur! Zuhause schiebt der angenehm neutral riechende Auto-Anschnallaktivist und akribische Allianz Agent ebenfalls eine ganz ruhige Kugel. War der Tag mal zu hart, macht er sich den Nächsten eben frei. Wie zum Beispiel morgen. Warum? Weil er’s kann. Doch bleibt der Multilaterist und Mettbrötchensymphatisant Markus einmal übers Wochenende in der Heimat und im Besitz von mindestens 18% seiner geistigen Kräfte ist er immer on Fire und gewillt die Hellberghalle in eine War-Arena zu verwandeln. Als Clint Eastwood unter den Hallensprechern schießt er berühmt berüchtigt scharf mit seinen Jingles um sich und kaschiert so geschickt den ein oder anderen Fehler in der Aussprache von Namen bei internationalem Ballett. Die Wenigsten von euch wissen, dass Markus schon einmal einen Gastauftritt bei einem Konzert der Fantastischen Vier hatte. Dort hat er im Jahr 1991 seine ehemalige DJ-Karriere als TheBigPurpleForeverYoungDörr begonnen (unglaublich aber wahr).

Kurz gesagt, wenn unser Markus eine Kartoffel wäre, dann wäre er auf jeden Fall eine mittelreife Süßkartoffel. Sind wir gespannt auf die geistreichen pseudowissenschaftlichen Repliken unseres Lieblingspräsidenten. Bühne frei für McMarkus!

 

Zebra:     Herr Präsident. Was macht der Aktienkurs der Allianz AG?

Präsi:       Beständig auf hohem Niveau.

Zebra:     Wie sieht ein Tag im Leben eines Markus Aurelius Dörr aus?

Präsi:      Früh morgens gegen 11.30 Uhr in die Schaltzentrale des geilsten Clubs der Welt, Mails checken, Trainer verpflichten, 12 Uhr Feierabend. Ach ja, und …

Zebra:     Was ist Ihr drittliebstes Wort, das mit „Mor“ anfängt?

Präsi:      1. Morphologie, 2. Morgenrot, 3. morphiumsüchtig.

Zebra:     Eine Ihrer lodernden Leidenschaften ist das Skifahren. Welches ist Ihr liebstes Skigebiet?

Präsi:      Ischgl und die Zillertalarena. Auf meiner Bucketlist steht noch die Sella Ronda und diverses über’m großen Teich zu entdecken.

Zebra:     Bier oder Wein?

Präsi:      Wein auf Bier, das schmeckt fein. Bier auf Wein das rat ich dir. Danach auf jeden Fall erst mal zwei Ouzo.

Zebra:     Aber heute geht’s gegen die honigsüßen Hornissen aus Mundenheim. Was können Sie uns darüber verraten?

Präsi:        Sie spielen mit 6 Feldspielern und einem Torhüter. Außerdem tragen die meisten von ihnen kurze Hosen.                                              Wo sie in  der  Tabelle  stehen weiß ich nicht.

Zebra:     Haben Sie eigentlich schon einmal mit Absicht Schleichwerbung für Ihr Versicherungsbüro gemacht?

Präsi:       Ja

Zebra:     Danke und viel Erfolg bei allem.

Präsi:       Ich hab‘ zu Danken.

Es lacht der Elch, die Welt die kichert,
Hoffentlich Allianz-versichert.


Zebras gegen Mundenheim erfolgreich

Eppelborn, 17.03.2019

In einem Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten bezwingen die Zebras den VTV Mundenheim am Ende mit 27:24 und bleiben damit im Spitzenquartett.

Die Partie begann ausgeglichen. Bis zur 20. Spielminute lieferten sich beide Teams in einem temporeichen Spiel ein Kopf an Kopf Rennen. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit konnte sich der VTV aber etwas absetzten und mit drei Toren Vorsprung in die Pause gehen.

Nach der Halbzeitpause zeigten die Zebras dem Gast aber die Zähne. Allen voran HFI Kapitän Sebastian Hoffman puschte seine Jungs und läutete die Aufholjagd eine. Nach 45 Minuten stand es 17:17 Unentschieden und die Zebras witterten ihre Chance. Nach der 19:17 Führung durch den erfolgreichsten Illtaler Schützen, Christoph Holz (8 Tore) lief es im Illtaler Spiel deutlich besser. Am Ende kam ein 27:24 Sieg heraus, der hart umkämpft war. Aufgrund der kämpferischen Leistung der Zebras im zweiten Spielabschnitt zwei verdiente Punkte.

Am kommenden Wochenende sind die Zebras zu Gast beim TV Offenbach. Der TV war bisher der einzige Verein der in dieser Saison die Festung Hellberghalle einnehmen konnte. Trainer Steffen Ecker und seine Jungs wollen auch hier versuchen die Punkte zu entführen.

https://www.youtube.com/watch?v=TXnedZaf6Iw&feature=youtu.be


Die Zebras entführen bei der HSG Bingen einen Auswärtspunkt

HSG Rhein Nahe Bingen - HF Illtal 27:27 (15:16)

Bingen, 09.März2019
Die Zebras entführen bei der HSG Bingen einen Auswärtspunkt. Dabei fiel der Ausgleichstreffer für die Gastgeber erst in der Schlusssekunde.

Es war die erwartet schwere Aufgabe die die Zebras an diesem Wochenende zu absolvieren hatten. Der Gastgeber, die HSG Rhein Nahe Bingen, hatte die letzten vier Heimspiele gewinnen können und sich dadurch auf Platz 6 der Tabelle vorgearbeitet. Die Partie war über 60 Minuten hart umkämpft und keines der beiden Teams konnte sich über die gesamte Spielzeit mit mehr als zwei Toren absetzten. Die Gastgeber eröffneten mit dem 1:0 in der ersten Spielminute. Den ersten Treffer für die Zebras gelang Christoph Holz ebenfalls in der ersten Spielminute zum 1:1 Unentschieden. Fortan legte der Gastgeber nach und die Zebras sahen sich in der Verfolger Rolle. Über die Zwischenstände von 7:6, 12. Minute und 11:10 in der 19. Spielminute glichen die Zebras in der 20. Spielminute zum 11:11 aus. Torschütze war Max Mees, der mit 10 Treffern auch erfolgreichster Torschütze der Zebras war. Mit dem Ausgleichstreffer witterten die Zebras ihre Chance und kamen zwei Minuten später durch HFI Kapitän Sebastian Hoffmann zur 12:11 Führung. Diese knappe Führung konnte die Mannschaft von Steffen Ecker in die Halbzeitpause retten. Beim 16:15 aus Sicht der Zebras wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit bot sich den wenigen Zuschauer zunächst das gleiche Bild. Die Partie blieb eng und mit dem 17:17 Ausgleich durch Maximilian Grethen stand plötzlich alles wieder auf Anfang. Grethen steuerte 12 Tore für die HSG bei und war damit erfolgreichster Schütze der Gastgeber. Die Zebras blieben aber in der Spur und lagen wenige Minuten später mit 20:17 in Führung. Eine Zeitstrafe gegen Illtal konnten die Gastgeber aber nutzen um bis zur 39. Spielminute auf 20:19 zu verkürzen. Der 21:19 Führung für die Zebras folgte der 21:20 Anschlusstreffer, was HFI Trainer Steffen veranlasste die zweite Auszeit zu nehmen. Bingen wurde aber in dieser Phase immer stärker und konnte nach dem 21:21 Ausgleich in der 44. Spielminute durch Moritz Brix schließlich wieder mit 22:21 in Führung gehen. Nun waren die Zebras, wie schon in der Anfangsphase, wieder in der Jäger Rolle und es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase. Nach dem 25:24 Anschlusstreffer durch Marcel Becker kam die Auszeit der Gastgeber. Maximilian Grethen erzielte direkt nach der Auszeit die 26:24 Führung für sein Team, bei noch verbleibenden sechs Spielminuten. Die Zebras stemmten sich mit allen Mitteln gegen die Niederlage und wurden belohnt. Patrick Bach und Max Mees gelang ein Doppelschlag und der damit verbundene 26:26 Ausgleich. Es folgte die letzte mögliche Auszeit der Zebras und die HSG sah sich nach einer zwei Minuten Zeitstrafe in Unterzahl. Dies nutzten die Zebras und kamen 55 Sekunden vor dem Ende durch Christoph Holz zur 27:26 Führung. Die letzte Auszeit der Gastgeber kam 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff und mit dem selbigen gelang Tobias Weiler der 27:27 Ausgleichstreffer und Endstand.

Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden in einer guten und hart umkämpften Oberligapartie. Am kommenden Sonntag, den 17.03.2019 empfangen die Zebras den VTV Mundenheim. Anwurf ist um 18:00 Uhr in der Hellberghalle


Vieles läuft rund bei den Zebras!

Dirmingen/Uchtelfangen, 8. März 2019

Nur selten sehen wir uns als HF Illtal gezwungen, auf Berichte der SZ zu reagieren. Aber der Aufmacher "Bei den HF Illtal läuft es derzeit nicht rund" sowie der von Negativszenarien gespickte Bericht unter der Überschrift "Kein Spaß an Fastnacht für die Zebras" zwingen uns geradezu zu einer Stellungnahme. Was alles gerade bei den Zebras rund läuft, wollen wir mal nachfolgend darstellen, damit sich jeder sein eigenes Bild machen kann:

Unser Oberligateam unter der Leitung von Steffen Ecker fährt seit Jahren einen Heimsieg nach dem anderen ein. Seit ca. 40 Heimspielen müssen wir uns mit einer einzigen Niederlage in der Festung Hellberghalle herum schlagen - das dürfte Ligarekord sein und mit Platz 3 oder 4 liegen wir absolut im Soll.

Unsere Heimspiele sind stets getragen von unserem hervorragenden Publikum. Im Schnitt besuchen 350 bis 400 Zuschauer die Spiele. Bei Derbys oder Spitzenspielen ist die Halle auch gerne mal mit 750 Zuschauern ausverkauft.

Innerhalb weniger Wochen haben wir sowohl dem Ligaprimus TV Hochdorf ihre bisher einzige Saisonniederlage zugefügt, als auch den Tabellenzweiten SF Budenheim ohne Punkte wieder nach Hause geschickt. Zudem haben wir im Dezember der Drittplatzierten SV Zweibrücken abserviert. Alles in Spitzenspielen auf hohem Handballniveau.

Eine zu Ende gehende Ära "Steffen Ecker" wird freundschaftlich, mit allergrößter gegenseitiger Hochachtung abgewickelt, ohne Skandale, keine Schmutzwäsche irgendwo in der Ecke und dann geht auch noch die Trainernachbesetzung total geräuschlos und überaus erfolgreich über die Bühne.

Der Kader für die kommende Saison ist nahezu komplett - trotz einiger Abgänge. Wir reden nicht nur, sondern handeln auch nach unserem Credo: Möglichst mit jungen Talenten aus dem eigenen Verein und der Umgebung die Kader besetzen. Wir stocken aus der eigenen A-Jugend und unserer 2. Welle auf.

Apropos 2. Welle: Das sehr junge Team um Coach Seiler steht auf Tabellenplatz 1 in der Verbandsliga und ist damit auf dem besten Wege, in die Saarlandliga aufzusteigen.

Unsere A-Jugend steht auf Tabellenplatz 1 in der RPS-Jugend-Oberliga und hat allerbeste Chancen auf die Meisterschaft.

Die erfolgreiche Verpflichtung eines Jugendkoordinators durften wir vor wenigen Wochen vermelden. Damit investieren wir sehr konsequent und gezielt in die Entwicklung der Jugendlichen.

Im laufenden Spielbetrieb sind wir in 5 von 6 Jugendjahrgängen am Start. Kommende Saison werden alle Jugendjahrgängen besetzt sein, teilweise Überregional. Dazu kommen 4 Aktiventeams.

Welche Absicht verbirgt sich also hinter dem Aufmacher der SZ Lokalsportredaktion „Bei den HF Illtal läuft es derzeit nicht rund“ ?

Aber ok, es gibt auch Dinge die nicht rund laufen: Ja, wir haben derzeit Verletzungspech, sogar massiv. In der 1. und auch in der 2. Mannschaft fallen insgesamt 6 Leistungsträger - teilweise langfristig - aus. Darüber schreiben wir selten und jammern schon gleich gar nicht, weil wir unseren Teams das Kompensieren dieser Ausfälle zutrauen.

Richtig ist im SZ-Bericht beschrieben, dass viele Zebras an der bitteren Niederlage am Faschingssamstag keinen Spaß hatten. Aber hallo, weshalb denn eine solch negative Stimmung verbreiten? "Only bad news are good news" scheint der Treiber zu solcher Berichterstattung zu sein. Ich hab' mal nachgefragt: Kein einziges Team im Deutschen Amateurpokal (DAP) ist mit einem Tross von mehr als 100 Fans zu Auswärtsspielen angereist - noch nicht mal zu Lokalderbys. Die Aachener waren an dem Tag besser als wir - jawohl das stimmt und sie haben verdient gewonnen. Unser Traum vom Finale ist zerplatz und wir wünschen dem sympathischen Öcher-Team viel Erfolg in Hamburg ... ABER für uns gilt: Das Abenteuer Deutscher Amateurpokal hat sich total gelohnt. In Heidelberg erste Erkenntnisse im DAP-Turniermodus gesammelt, dem sich vorher noch nie ein Saarlandpokalsieger stellen wollte. Zuhause gegen Köndrigen ein geiles Spiel abgeliefert. In Aachen eine tolle Stimmung in der Halle erlebt - von beiden Fanlagern - und hallo: DAP-Halbfinale ist ein riesen Erfolgt - Punkt! Wir sind ehrgeizig genug, erneut im DAP anzutreten und werden alles daran setzten, am Ostermontag unseren Landespokalsieg zu wiederholen, um damit die Qualifikation zum DAP zu wuppen.

HF Illtal Foto: Horst Klos
Bank1Saar Handball-Trophy-Siege
Links: Kurt Rheinstädtler (Bank1), rechts: Minister Comerson,

Während der Berichterstatter der SZ offenbar davon ausgeht, dass der Ligaalltag für unser Oberligateam jetzt belanglos wird, kennt die Mannschaft um Kapitän Sebastian Hoffmann offensichtlich nicht.... Bester Saarverein in der Oberliga wollen wir bleiben! Außerdem wird das Team immer wieder alles geben, um unseren Fans das zurück zu geben, weshalb sie uns die Treue halten – ehrgeizige und schöne Handballspiele!

Wir sehen uns auf einem guten Weg und wollen diesen Weg für unsere Fans weiter beschreiten. Ich behaupte mal frech, dass es nur wenige Sportveranstaltungen in der Region gibt, die in dieser Regelmäßigkeit wie bei uns eine solch große Zuschauerzahl vermelden können. Eigentlich sollte das genug Anreiz für unsere Lokalpresse sein, um dem öffentlichen Auftrag zur Berichterstattung objektiv nach zu kommen. Die vielen Verantwortlichen in unserem Verein haben es nicht verdient, mit haltloser Negativ-Suggestion ihre verdienstvolle Arbeit quittiert zu bekommen. Auf eure/unsere Arbeit dürfen wir stolz sein, ich zumindest bin es!

LG Euer Präsi


Zebras unterliegen im Halbfinale des Deutschen Amateur Pokals bei starken Aachenern.

Aachen/Uchtelfangen/Dirmingen, 02. März 2019

BTB Aachen – HF Illtal    29:19   (12:7)

Es würde der Leistung der Gastgeber nicht gerecht werden, wenn man die Verletzungsmisere der Zebras als möglichen Grund für die Niederlage verantwortlich machen würde. Das hat auch HFI Trainer Steffen Ecker im Pressegespräch nach der Partie ganz deutlich zum Ausdruck gebracht.

Mit einem beachtlichen Fan Tross von über 100 Anhängern machten sich die Zebras am Faschingssamstag auf den Weg zum BTB Aachen. Die Gastgeber zogen als Siegen des Viertelfinals gegen Korschenbroich in das Halbfinale ein und hatten Heimrecht. Für die Zebras lag das Heimrecht im Viertelfinale und somit musste die Mannschaft von Steffen Ecker reisen. Anwurf war um 19:30 Uhr und die Stimmung in der ausverkauften Gillesbach Halle in Aaachen hätte nicht besser sein können.

Den besseren Start erwischten die Hausherren. Der BTB fand besser in die Partie und stellte den Zebras von Beginn an eine sattelfeste Abwehr entgegen. Im Illtaler Spiel zeigte sich indessen eine Nervosität, die den Gästen die Möglichkeit zu einfachen Toren bot. Nach einer 6:2 Führung der Gastgeber konnten die Zebras nach ihrer ersten Auszeit aber wieder auf 6:5 aufschließen. Ab der Mitte der ersten Spielhälfte wurde das Illtaler Spiel aber wieder unsicherer und so ermöglichte man den Gastgebern immer wieder zu einfachen Toren zu kommen. Ausgangspunkt für die einfachen Tore waren immer öfter die Paraden von BTB Torwart Peer Dosch, der seinen Kasten förmlich zunagelte. Beim Spielstand von 12:7 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit mussten die Zebras nun alles abrufen um den Rückstand zu egalisieren. HFI Trainer Steffen Ecker versuchte unzählige Varianten, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, um den Anschluss wieder herzustellen. Die Initialzündung im Illtaler Spiel blieb aber leider aus. Zu verhalten versuchte man dem starken Gegner die Stirn zu bieten um vielleicht doch noch den Weg zum Finale nach Hamburg antreten zu können. Zwar arbeiteten sich die Illtaler noch einmal auf drei Tore heran, doch die Gastgeber funktionierten auf allen Positionen einfach besser und ließen den Zebras somit keine Chance. Eine offene Deckung und damit volles Risiko führte am Ende zu einer deutlichen 29:19 Niederlage.

Es war nicht unbedingt die beste Leistung der Zebras im laufenden Pokalwettbewerb aber das Erreichen des Halbfinales zählt sicherlich zu den größten Erfolgen der noch jungen Vereinsgeschichte. Die Fans feierten ihre Mannschaft trotzdem obwohl den Akteuren die Enttäuschung deutlich anzumerken war.

Nun heißt es das Erlebte zu verarbeiten und die Zeit bis zum nächsten Ligaspiel gegen Bingen zu nutzen um die Wunden zu lecken. Schließlich liegen noch zwei wichtige Aufgaben vor den Zebras. Zum einen will man als bester Saarverein der Oberliga die Runde abschließen und zum zweiten steht ja noch das Pokalfinale im Saarlandpokal am Ostermontag auf dem Programm. Dort will man den Triumph des Vorjahres wiederholen, um dann wieder im Wettbewerb des Deutschen Amateur Pokals 2019/20 angreifen zu können.

Ein ganz dickes Lob gilt aber allen Illtaler Fans, die ihre Mannschaft zu keiner Zeit aufgegeben haben. Bis zum Schlusspfiff wurde geklatscht, gesungen und getrommelt. Leider hat es am Ende nicht gereicht. Wir gratulieren an dieser Stelle dem BTB Aaachen und wünschen für das Finale in Hamburg viel Erfolg. Ihr ward vorbildliche Gastgeber.


Souveräner Heimsieg gegen RW Schaumberg

HF Illtal 2 gewinnt souverän das Derby gegen RW Schaumberg mit 40:15 (21:5)

 

Am Samstagabend traten unsere Jungs zur späten Stunde (20:30 Uhr) gegen RW Schaumberg an. Die Halle war dennoch gut gefüllt und wie am Wochenende zuvor war der Kader immer noch dünn besetzt.

Trotz der späten Anwurfzeit und der Verletzungssorgen legten die Zebras los wie die Feuerwehr und zeigten dem Gegner eindrucksvoll, dass man beide Punkte in eigener Halle ernten möchte. Lediglich zu Beginn des Spiels vergaben die Jungs im Angriff einige freie Chancen. Die Abwehr kämpfte darum um so besser und stand felsenfest, sodass man bis zur Halbzeit mit 16 Tore führte. Die zweite Halbzeit wurde ebenso souverän runtergespielt, sodass am Ende der höchste Sieg in dieser Saison auf der Anzeigentafel stand. Demnach können die Zebras nun beruhigt in die Karnevalszeit starten, bevor es am 09. März in eigener Halle gegen den HC Dillingen/Diefflen 2 in den Saisonendspurt geht. Da wollen sich die Jungs voll rein legen, um die Hinspielniederlage wieder gut zu machen.


Zwei Fanbusse starten zum Halbfinale

Uchtelfangen/Dirmingen 2.3.2019

Die heiße Vorbereitungsphase für das Halbfinale im DeutschenAmateurPokal neigt sich dem Ende ... Mit zwei Bussen reisen wir am Samstag nach Aachen und unterstützen unsere Zebraherde lautstark. Tickets sind alle verkauft und werden vor Ort ausgegeben - bitte denkt an die ausgegebenen Vorverkaufstickets, die ihr von uns bekommen habt.

Mit dem Mannschaftsbus starten wir um 14.30 Uhr ab Uchtelfangen und um 14.45 Uhr ab Dirmingen. Die Mitfahrer für den Mannschaftsbus haben wir alle persönlich in den letzten Tagen kontaktiert. Alle anderen Fans fahren dann mit dem Fanbus, der um 15.30 Uhr in Uchtelfangen, bzw. 15.45 Uhr ab Dirmingen startet. Treff in Uchtelfangen vor der Sporthalle und in Dirmingen an der Haltestelle „Schuhannesse“.

Der Fanbus geht relativ direkt nach dem Spiel auf die Heimreise, der Mannschaftsbus fährt „ein bisschen später“ zurück.

Freuen wir uns auf ein außergewöhnliches Ereignis mit Chancen, ins Finale nach Hamburg einziehen zu können.

 


Sieg für die Zebras im Spitzenspiel

HF Illtal - SF Budenheim 29:27 (10:10)

Eppelborn/Uchtelfangen/Dirmingen 24.02.2019

In einer Partie, die den Namen Spitzenspieler absolut verdient hat, setzen sich die Zebras am Ende knapp mit 29:27 durch. Dabei erlebten die 400 Zuschauer zwei Mannschaften die auf Augenhöhe unterwegs waren.

Dominiert wurden die ersten dreißig Minuten von zwei starke Abwehrreihen inclusive Torhüter. Das hatte zur Folge, dass die Chancenauswertung eher dürftig ausfiel. Nach achtzehn Spielminuten stand es 4:4 Unentschieden ehe die Hausherren mit einem 3:0 Lauf auf 7:4 erhöhen konnten. Marvin Mebus erzielte den siebten Treffer für die Illtaler, die fünf Minuten später den 7:7 Ausgleich hinnehmen mussten. Beim 10:10 wurden schließlich die Seiten gewechselt.
Die zweiten dreißig Minuten begannen die Zebras in Unterzahl und die Begegnung nahm nun deutlich Tempo auf. Budenheim nutze die zahlenmäßige Überlegenheit und konnte auf 12:10 erhöhen. Die Hausherren mussten sich strecken, konnten aber durch Pascal Meisberger in der 35. Minute zum 12:12 ausgleichen. Die Partie blieb extrem spannend und offen. Erst in der Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Zebras leicht die Nase vorn. Max Mees brachte die Hausherren mit 17:14 in Führung.

Die Gäste blieben auf Tuchfühlung, konnten den Rückstand aber maximal noch auf zwei Zähler verringern. Über die Zwischenstände von 20:18 (50.) und 25:23 (55.) ging es in eine heisse Schlussphase. Gäste Coach Volker Schuster brachte den siebten Feldspieler und ordnete eine 4:2 Deckungsformation an. Die Zebras konnten aber, wie schon gegen Köndringen/Teningen die Lücken nutzen und kamen durch Tobi Alt zur 27:24 Führung. Bei noch zu absolvierenden zwei Minuten sollte das reichen. Die Sportfreunde aus Budenheim rackerten aber bis zu umfallen, allen voran Spielmacher Lukas Nagel, der zwei Minuten vor dem Schlusspfiff mit einem Wadenkrampf das Spielfeld verlassen musste. Nagel war bei den Gästen mit 12 Treffern erfolgreichster Schütze, während bei den Zebras die Treffer auf viele Schultern verteilt waren. Marcel Becker erlöste den sichtlich unter Spannung stehenden HFI Coach Steffen Ecker und traf dreißig Sekunden vor dem Ende zum 29:26. Den Schlusspunkt setzte dann Manuel Blezinger mit dem Anschlusstreffer und gleichzeitigem Endstand zum 29:27.

Damit setzen die die Zebras ihre Siegesserie fort, während Budenheim im Kampf um die Meisterschaft wichtige Punkte verloren hat.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Michael Jungen


Marcus Simowski wird neuer Trainer bei den Illtaler Zebras!

Uchtelfangen/Dirmingen 21.02.2019

Die Nachfolge im Traineramt der HF Illtal ist geregelt. A-Lizenz-Inhaber Simowski übernimmt das Oberligateam zur neuen Saison.

Mitten in den positiven Flow der Illtaler Oberligamannschaft (Siegesserie im Ligabetrieb und Einzug ins Halbfinale des Deutschen Amateurpokals) passt auch die Meldung zur Trainerverpflichtung von Marcus Simowski. Bekanntlich folgt der amtierende  Coach Steffen Ecker zum Saisonende dem Ruf aus Dansenberg. Den Wechsel haben wir gemeinsam vor wenigen Wochen bekannt gegeben. Damit war der Startschuss für eine seriöse und mit Bedacht zu führende Nachfolgeregelung gelegt, die nun in der bestmöglichen Nachbesetzung mit Simowski ein positives Ende fand. „Marcus ist ja im Handballsaarland kein Unbekannter und die gemeinsame Schnittmenge zwischen Vereinsideologie und persönlichen Vorstellungen des neuen Headcoaches sind so gravierend groß, dass die Verhandlungen recht schnell zum gewünschten Ergebnis führten“ wird aus dem Präsidium der HF Illtal berichtet. Die Vita des neuen Übungsleiters liest sich indessen sehr beeindruckend. 

Als Spieler agierte Simowski lange Zeit auf absolut hohem, ja sogar höchstem Niveau: Regionalliga, 2. Bundesliga und gar 1. Bundesliga mit dem TV Niederwürzbach waren die Stationen als Spieler. Als Trainer mit A-Lizenz sind die Wirkungsstätte in der Oberliga mit TBS Saarbrücken und HSV Merzig-Hilbringen zu nennen, genauso wie eine sehr erfolgreiche Zeit als Trainer der A-Jugend-Bundesliga in Völklingen. Das letzte Trainerengagement von Simowski war in Willstätt, wo er den TV aus der Oberliga Baden-Württemberg in die 3. Bundesliga coachte. Die sportliche Leitung der HF Illtal zeigt sich begeistert: „Genau das, was wir uns vorgestellt haben, um der erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre vielleicht bald mal ein Krönchen aufzusetzen“. Auch bei Simowski selbst ist die Euphorie groß, der das Traineramt mit ebenso viel Demut wie Herzblut gerne annimmt:  „Ich freue mich enorm auf die Aufgabe, auf das Team und das handballbegeisterte Umfeld im Illtal. Mit Respekt vor der geleisteten Arbeit der vergangen Jahren werde ich alles mir mögliche tun, um positiven Einfluss auf die Weiterentwicklung der Mannschaft und der einzelnen Spieler zu nehmen“ wird der neue Headcoach zitiert.

Der Zebra-Kader 2019/2010 (die Abgänge werden übrigens aus den eigenen Reihen mit Tim Groß und Yannik Jungblut ergänzt) und ihr neuer Trainer haben sich inzwischen bei einem ersten Treffen „beschnuppern“ können und gehen erwartungsvoll in die neue Saison.

In diesem Sinne begrüßen wir Marcus Simowski ganz herzlich in unserem Zebra-Stall und wünschen gutes Gelingen, mit viel Spaß und Erfolg bei unseren gemeinsamen Zielen!

 

 


Fanbus nach Aachen zum Halbfinale im Deutschen Amateur Pokal

Dirmingen/Uchtelfangen im Februar 2019   

Fanbusse nach Aachen zum DAP-Halbfinale am 02.03.2919. Anmeldungen und Karten am Sonntag in der Hellberghalle.

 

Mit einem grandiosen Sieg gegen die SG Köndringen/Teningen haben wir das Halbfinale im Deutschen Amateurpokal erreicht und fahren am Faschingssamstag (02.03.2019) an den Niederrhein und haben dort den BTB Aachen vor der Brust. Die Öcher Handballer haben uns ein Ticketkontingent von 100 Tickets zugesichert und wir werden mit 2 Bussen nach Aachen reisen. Hierzu machen wir einen Vorverkauf anlässlich unseres Heimspiels am Sonntag in Eppelborn (gegen Budenheim). Dort könnt ihr die Tickets für Aachen erwerben (7 Euro Erwachsene / 4 Euro Jugendliche) und die Busfahrt buchen. Für die Busfahrt erheben wir 10 Euro Eigenbeitrag. Die genauen Abfahrts- und Rückfahrtszeiten werden noch festgelegt. Die Trommlertruppe um Lars und Co. hat sich auch schon angekündigt und zusammen mit Jonas und Oli wollen sie eine tolle Stimmung in die Sporthalle Gillesbachtal  zaubern.

Lasst euch dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen und unterstützt unsere Zebraherde auf dem Weg nach Hamburg… Fasching ist jedes Jahr - DAP-Halbfinale vielleicht nur ein einziges Mal .

Auf geht’s also am Sonntag nach Eppelborn… Karten und Busplätze sichern und nebenbei unser Team gegen Budenheim anfeuern.

Die Mannschaft ist heiß wie Frittenfett und freut sich wie Bolle auf eure Unterstützung!