Das sMs-Interview
mit David „Pfiffi / Bifi“ Pfiffer


Heroin-spaziert «Darf er das?» in die Manege des spritzigen Spezials rund um Neulingsrolf Pfiffi. Richtig gelesen, bei Pfiffi handelt sich nicht etwa um den Rufnamen eines läufigen Hundes, sondern tatsächlich um einen echten Zentauren. Wer zum Blaubarsch denn den wunderprächtigen Namen Pfiffi trägt, fragen sie sich? Na unsere heutige sozialistische Sättigungsbeilage: David, the one and only Snaffel- Bite-Bifi, Pfiffer, geboren in Saarbrücken im Jahre 1354 des burmesischen Kalenders, in einer Zeit als Tinder noch Studi VZ hieß und der Adel noch Französisch sprach. Der Name des Freundes argentinischer Telenovelas entsprang der Pfiffigkeit seiner reizenden Freundin und ist die Onomatopoesie der Stichflamme, mit der Romantikrolf Pfiffer ihre Liebe entfachte. Genauso explosiv schießt sich Pfiffikus auch
in die Herzen unserer Zuschauer. Selbst die, die ihn nicht zu kennen vermögen, haben sicher schon mal von ihm gehört, schließlich kennt jeder die Beleidigung „Bleib mir wo der Pfiffer wächst!“. Damit gemeint ist sein Heimat- „Dorf“ Perl. Im eigentlich schon zu Luxemburg gehörenden Reich der Perler Paarhufer verbrachte der Weinkenner mehr als die Hälfte seines lehramtlichen Lebens. In der anderen
spielte Pfadfinder Pfiffer in Merzig Handball, in der er als Mittelmann-Metronom pfiffig bis zum Abpfiff taktete. Fortan trieb es den Halbluxemburger wie ein zum Laichen gegen den Strom schwimmender Lachs saaraufwärts in Richtung der Ill-Metrolpolregionen. In den Augen des Lustmolchs steht ständig der melancholische Hochnebelblick der Nacht, den er öfters als seine kurzen Hosen trägt, sowie die
Tatsache, dass unser Usurpator weltweit der einzige Mensch ohne Handinnenflächen, dafür aber mit doppelt so viel Zahnfleisch ist. Mit seinem nigelnagelneuen Audi A4 allroad quattro in der Visage muss unser Pfadfinder Pfiffer den Vergleich mit James Bond’s Beißer nicht scheuen und hat keine Probleme sich durch sämtliche Abwehrreihen durchzubeißen.

Nebenbei ist unser römischer Plagiator angehender Magister der Mathematik und frühzeitliches Storytelling. Doch die eigentliche Härteprüfung hat der Lehramtslüstling noch vor sich: Die Generalprobe auf dem Weg zum eigenverantwortlich verstaatlichten Korrekturensohn, kurz das Referendariat. Bifi studiert derzeit noch Punchlines bei Kollegah in der Römerstadt Augusta Treverorum. Kostprobe gefällig? „Nimm das du gewöhnlicher kleiner Schüler:

Ich weiß nicht, ob du aufs Klo kannst, aber du darfst!“ Bei seinen Schülern ist der kleinkarierte Korrektur-Kohort jedenfalls beliebt.

Erselbst schwärmt: „Sie sind so matheverrückt, dass sie in den kleinen Pausen die Kreiszahl π gefolgt von „mmel“ an die Tafel malen.“ Den lustigen Lehramtslümmel Pfiffer freut’s. Sonntags, sagt der Hacky-Sack-Sammler, geht er immer in seinen Kräutergarten und zieht Wurzeln oder pflückt seinen Lieblingspilz, den Schelmenpfifferling, wenn er sich dabei nicht den großen Zeh stößt. Eine offene
Schwäche hat der Speisepilzsammler uns auch verraten: Pfiffikus hat panische Angst vor „Sperre-Absetzten“ und Grizzliebären. Räume, in denen sich ein oder mehrere Grizzlies befinden sind für ihn ein absolutes No-Go. Selbst ein harmloser Wombat treibt ihm Schweißperlen auf die etwas zu lange Stirn. Und jetzt stellen sie sich mal vor, wie sich der perler Pfifferling vor kleinen runden Brotdorfer Fellknäulen à la Till Bost fürchtet, die den Tanz des Sperre-Absetzens beherrschen.

Sind wir also gespannt was unser Bifi sonst noch von sich erzählt.

Zebra: Hallo Pfifffffffffi. Alles dufte?
Pfiffi: Buon Giorno, John Porno. Alles roger in Kambodscha.
Zebra: Mit wie vielen f schreibst du dich denn jetzt?
Pfiffi: 2 bis 10 bzw. eine beliebig wählbare reelle Zahl.
Zebra: Stell dich unseren Zuschauern in einem Satz vor.
Pfiffi: Ich bin Bifi, alt und größer als Jonas G. aka Jonny G-Force.
Zebra: Hast du schon mal daran gedacht, Zahnmodel zu werden?
Pfiffi: Trotz meines Colgate-Lächelns überlasse ich das lieber unserem Hasenzahn Max. Aber ich kaue gerne Erdölderivate.
Zebra: Du bist neben dem Handball auch im Canasta Club Krettnich aktiv. Was macht diesen Sport für dich besonders?
Pfiffi: Eigentlich plane ich dort nur die Abschlussfahrten.
Zebra: Der Klassiker: Lieblingstee, Lieblings-TV-Sender, Lieblingsfunktionsvorschrift.
Pfiffi: Pfifferminze, ZDF History und 𝑠𝑖𝑛ℎ(𝑥) = 1/2 (𝑒􀯫 − 𝑒􀬿􀯫)
Zebra: Wenn du eine mathematische Funktion wärst, welche wäre es?
Pfiffi: Eine Exponentialfunktion: ich bin immer positiv und das Gegenteil von (Loga)Rhythmus. Meine Freundin würde sagen das Gauß‘sche
Fehlerintegral.
Zebra: Wie hoch war nochmal die Haftstrafe, zu der Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort verurteilt wurde?
Pfiffi: 47 Monate, was der doppelten Lebenserwartung der Wanderratte entspricht.
Zebra: Nenne uns deine größte Schwäche!
Pfiffi: Mein linker Bizeps, eine aggressive Deckung und meine fußballerischen Fähigkeiten. Achja, und NS-Dokus auf n-tv. Da schlaf ich sofort ein.
Zebra: Was beherrschst du aus dem Effeff?
Pfiffi: Sprungwurf zur Hand am Tor vorbei, den Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung sowie alle Habsburger Kaiser von 1527 bis 1803.
Zebra: Was kannst du uns über den TV Mülheim verraten?
Pfiffi: Da geht man zum Haareschneiden in den Puff und spricht isländisch.
Zebra: Dein Tipp?
Pfiffi: 3𝜋􀬶 zu 𝑒􀬷 + 𝑒
Zebra: Oh schon 8 Uhr, Zeit für die Tagestschau!
Pfifi: Bis baldrian.