Gebrauchter Tag bei der SG Saulheim

Trotz einer Ausgeglichenheit (9:11 21.Min), in der ersten Halbzeit der Partie, schafften es unsere Zebras es in Saulheim nicht bis zum Pausenpfiff am gut aufgelegten Gastgeber dranzubleiben.
Einfache Tore aus dem starken Rückraum der SG sorgten dafür, dass die Jungs um die beiden gefährlichen Weber Brüder, sich bis zur Pause auf 17:12 absetzen konnten. Christoph Holz sorgte dann gleich nach dem Wechsel zwar für das 13:17, doch das 13:18 ließ nicht lange auf sich warten. Simowski orderte nach dem Wechsel eine Sonderbewachung für Darren Weber an, welche aber zunächst durch 2 Zeitstrafen (Mees und Groß) nicht so zum Zuge kam wie angedacht. Saulheim nutzte diese wohl finale Spielentscheidung und zog von 16:21 auf 16:27 uneinholbar davon. In der Endphase der Partie wechselten die Trainer Simowski und Horlacher in ihren Teams noch durch, was für das Ergebnis aber nicht mehr ausschlaggebend war. Saulheim gewann am Ende mit 32:21 verdient gegen unsere Zebras und präsentierte sich an diesem Abend als das abgeklärtere und vor allem auch bessere Team.
Die Glückwünsche sind somit raus und für unsere Jungs heißt es jetzt am kommenden Sonntag gegen den HV Vallendar im letzten Heimspiel dieses Jahres noch einmal Farbe zu bekennen und zwei ganz ganz wichtige Punkte im Illtal zu behalten.
Anwurf der Partie ist um 18 Uhr in der Eppelborner Hellberghalle.

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Tickets zum Finalturnier zum Deutschen Amateur Pokal jetzt noch schnell sichern!

Nochmal der Hinweis für alle: Am Wochenende 18. und 19. September stehen die Zebras im DAP-Final- Four Turnier und versuchen in Völklingen Großes zu erreichen.

Karten für diese einzigartige Event könnt ihr per Mail ordern unter geschaeftsstelle@hf-illtal.de oder kontaktet unseren Präsi per WhatsApp unter 0177-5809828.

Was geht ab bei DAP-Final4? Zunächst spielt Samstag um 14.30 Uhr das Team der SG VTB Altjührden gegen die SG OSF Berlin und im zweiten Halbfinale treten die Illtaler Zebras um 17.00 Uhr gegen die SG Langenfeld an. Unter diesen 4 besten Amateurmannschaften Deutschlands wird schlussendlich im Finale der Pokalsieger ermittelt. Das Finale startet Sonntag um 14.oo Uhr. Spielort ist die Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen.

Ein total unterschätztes Novum bei der Sache ist, dass beide Halbfinalsieger einen Startplatz in der Hauptrunde des DHB-Pokals haben und mit Heimrecht auf einen Handball-Erstligisten treffen werden. Nämlich auf den Bergischen HC oder den TSV Hannover-Burgdorf.

Ein Handball-Bundesligateam im Saarland! Wann gab’s das nochmal zuletzt??? Also Fangemeinde, unterstützt die Zebras auf diesem außergewöhnlichen Weg und sichert euch Tickets für das DAP-Final4 am Wochenende.


Vorstellung der Neuzugänge zum ersten Saisonspiel

Neues aus dem Zebrastall

 

Ein hufiges Hallo an alle Zebrafans. Euer aller Lieblingszebrareporter freut sich euch 218 Tage nach dem Saisonabbruch in der Hellberghalle begrüßen zu dürfen. Um das eingerostete Handballverständnis wieder zu erneuern, gebe ich euch noch ein kleines Regelupdate. Handball findet nicht mehr im Grünen auf dem Acker von Bauer Berthold statt, sondern wird in der Halle gespielt. Fenner Harz ist mittlerweile ein Brotaufstrich und der Ball wird mit, für den Ottonormalverbraucher ungenießbaren, Trimona Harz beschmiert. Ziel des Spiels ist es nicht, sternhagelgranatenvoll voll den Schiedsrichter und den Gegner zu beleidigen, auch wenn das zugegebener Maßen verlockend klingt, sondern den Ball in feinster Diego Maradonna Manier ins Tor des Gegners zu befördern. Eines hat sich seit 1861 nicht geändert: „Lang dief“ ist der Ball immer drin.

Nachdem unsere Zebraherde leider letzte Saison ihren verwahrlosten Fußbusfahrer und  Zauberer Magic Marv, Katapult und Ballschleuderer Becker, sowie die kosovarische Ninjaziege Meti verabschieden musste, musste auch der Schnurrbartvirtuose und First Kid Moritz Dörr zurückgelassen werden, da sein Schlauchband nun zum dritten Mal einen Platten hat. An dieser Stelle wünschen wir unseren verflossenen Weggefährten Glück im Spiel und in der Liebe. Ihr seid jederzeit in der Hellberghalle, eurem alten Wohnzimmer, willkommen und seid eingeladen mit euren Kameraden ein bis zwölf golden geschäumte Wasser der ewigen Schönheit aus der Braumeisterei des Kaiser Karl zu vergenussferkeln.

Genug notorische Nostalgie. Die neue Saison steht vor der Tür und ein paar mehr oder weniger frische Bullen haben sich der Zebraherde angeschlossen. Aus der handballerischen Ödlandsteppe der heute gastierenden Hüttenstädter aus Völklingen sind der flinke Marius Merziger und der mittelflinke Alexander Saunus zu uns gestoßen. Die zweieinhalb Neuzugänge beackern dieses Jahr die rechte Abwehr- und Angriffsseite unserer Zebras und werfen beide mit der falschen Hand auf Tor, was sie zu etwas ganz Besonderem macht. Wobei Marius für die allsonntäglichen Linienläufe auf der Rechtsaußen-Position eigentlich ja nur ein ordentliches paar Laufschuhe benötigt und gar keine Hände braucht. Aber egal, für den Notfall sind die Spaghettiärmchen bereit zu zaubern. Apropos Spaghetti, diese verputzt unser Alexander gerne auch schon zum Frühstück im Müsli. „Ich war zwar noch nie klein, aber wie man (un)schwer erahnen kann, war ich als Kind schon ein guter Esser“ träumt er in unserem Interview vor sich hin und philosophiert munter über knackige Chicken Wings, knusprigen Schweinbach und saftige Rippchen. Währenddessen läuft dem Gourmet unter seinem formidablen Schlemmerschnurrbart das Wasser im Mund zusammen und fragt sich, wie wohl ein Zebrasteak schmeckt.

Neben diesen beiden Prachtexemplaren sind die beiden putzigen Zebrabambinis Enrico Sperger und Johannes Zeyer endlich flügge geworden und haben den Sprung in die erste Mannschaft geschafft. Energiebündel Enrico oder Ernie, wie er liebevoll von einer Mutter genannt wird, ist das Karate-Kid der HFI und momentan leider gehbehindert. Er hat seinen Gegner erfolgreich mit seinem astreinen Finishing Move „Ankle Breaker“ besiegt. Leider war der Gegner sein eigener Knöchel. Wir freuen uns dich bald wieder auf der Platte zu sehen. Gute Besserung!

Johannes Zeyer lässt alles etwas ruhiger angehen. Fast nichts kann den behäbigen und geselligen Zeitgenossen und reich beschenkten Sohn eines Bierbrauers aus der Ruhe bringen, außer natürlich die vierteljährliche Ausgabe der British Financial Times. Ansonsten ist sein Ausdruck so emotionsgeladen und vielfältig wie das botoxgestählte Gesicht von Carmen Geiß.

Die wandelnde Wade Max Laier komplettiert das Allinklusive-Kaderpaket der für die aktuelle Saison. Der Faschingsfetischist Max ist im Gegensatz zu seinem neuen Mannschaftskompagnon so vielseitig, dass er sogar in die Hülle einer anderen Person schlüpfen kann. Manchmal versucht er seine Mitmenschen zu täuschen und gibt sich seiner undurchschaubaren Leidenschaft, der Gestaltenwandlung, hin. Hier verkleidet er sich als Kopie von sich selbst  und nennt sich einfallslos „Tim“.

Auf der Bank finden sie noch ein neues geschmeidiges Gesicht. Dieses junge Gesicht gehört dem kollernden Koch Markus Kochert, der die wissenshungrigen Mäuler der Illtalgenossen mit allerlei Weisheiten stopft und unsere gute Fee Norman bei organisatorischen Dingen und dem Mentalcoaching unterstützt.

Damit auch von eurem rasenden Reporter ein herzliches Willkommen in der neuen Saison in der Hellberghalle an alle alten und jungen Spieler, Unterstützer, Gönner und Fans!


Update (1) Zebra-Infos zur Corona-Krise

Uchtelfangen/Dirmingen 17. März 2020. Wie versprochen hier unser 1. Update zu den Auswirkungen der Corona-Krise für unseren Verein:

  • Der Handballverband Saar hat heute entschieden, die Durchführung des Auto-Weis-Pokalfinales gänzlich abzusagen. Wir sind sicher, dass die Entscheidung nicht leicht gefallen ist, müssen uns aber auch auf die besondere Situation einlassen.
  • Die HBL und der DHB haben gestern Abend entschieden, das Rewe-Final-Four in Hamburg auf den 27./28. Juni 2020 neu zu terminieren.
  • Aktuell ist noch nicht bekannt, ob zum selben Termin auch das Final-Four zum Deutschen Amateurpokal stattfinden kann. Hierzu werden wir euch auf dem Laufenden halten, sobald belastbare Informationen vorliegen.

Dies soweit für den Moment!

LG Euer HFI-Präsidium


Zebra-Infos zur Corona-Krise

Uchtelfangen/Dirmingen 14. März 2020. Wir möchten euch über die Auswirkungen der Corona-Krise für unseren Verein informieren.

  • Seitens des HV Saar und der RPS-Jugend-Oberliga wurde die Saison aller Jugendmannschaften als beendet erklärt. Wir halten diese Entscheidung für absolut richtig!
  • Im Aktivenbereich hat der HV Saar und die RPS-Oberliga beschlossen, die Liga zunächst bis zum 19.04.2020 zu unterbrechen.
  • Die HBL und der DHB haben mitgeteilt, dass das Rewe-Final-Four und das Final-Four zum Deutschen Amateurpokal (DAP) nicht am geplanten Wochenende 4./5. April in Hamburg stattfindet.
  • Der HV Saar entscheidet in Kürze hinsichtlich der Durchführung des Auto-Weis-Pokaltuniers am Ostermontag.
  • Die Gemeinden Eppelborn und Illingen haben die Schließung aller Sporthallen bis zum Ende der Osterferien angeordnet.

Damit ergeben sich folgende Auswirkungen auf unsere Mannschaften:

HFI-Jugend:
Die Saison aller Jugendmannschaften ist beendet. Ab sofort findet auch kein Mannschaftstraining statt. Gleiches gilt für Mannschaftstreffen- oder Sitzungen. Dies gilt zunächst bis zum Ende der Osterferien. Vorbereitungseinheiten für die RPS-Quali der A-Jugend können auch erst nach den Osterferien stattfinden.

HFI-Aktive:
Die Saison ist aktuell bis zum 19.04.2020 unterbrochen. Dennoch findet auch im Aktivenbereich kein Mannschaftstraining statt. Gleiches gilt auch bei den Aktiven für Mannschaftstreffen- oder Sitzungen. Dies gilt zunächst bis zum Ende der Osterferien.

DAP-Final-Four und Hamburg-Fahrt:
Die Veranstaltungen in Hamburg finden nicht an dem geplanten Wochenende 4./5. April statt. Wir werden daher die Planungen zu der Hamburg-Fahrt komplett rückabwickeln. Alle eingesammelten Gelder werden wir zurück überweisen. Die HFI-Geschäftsstelle kommt auf die jeweils Betroffenen in Kürze zu. Sobald ein Nachholtermin feststeht, werden wir die Planung wieder neu aufnehmen. Die jetzigen Mitfahrer erhalten dann ein Vorkaufrecht für Tickets.

Auto-Weis-Pokal Ostermontag:
Sobald geklärt ist, wann das saarländische Final-Four stattfindet, werden wir entsprechend informieren.

Allgemeiner Saisonabschluss HF Illtal:
Sicher könnt ihr nachvollziehen, dass wir aktuell den traditionellen Saisonabschluss noch nicht planen können. Hierzu müssen wir die Entwicklungen abwarten und uns einen angemessenen Rahmen überlegen.
Über alle aktuelle Entwicklungen in diesem sehr dynamischen Prozess informieren wir nach bestem Wissen und möglichst zeitnah. Für die eingeleiteten Maßnahmen möchten wir allen Entscheidungsträgern danken, die sich Ihrer Verantwortung stellen.

 

Beste Grüße und bleibt gesund!
Euer Präsidium der HF Illtal

 


Tickets für Hamburg – Last Call

HFI-Geschäftsstelle, 28.02.2020. Die große Fahrt nach Hamburg ist in der finalen Planungsphase. Wer sich noch kurzfristig anschließen möchte, kann dies noch bis Montag 02.03.2020 auf unserer Geschäftsstelle tun!

Hier nochmal die (aktualisierten) Rahmendaten!

Paket 1:

Wir bringen euch mit dem Bus nach Hamburg. Abfahrt Freitagvormittag und Sonntag geht‘s wieder zurück (Ankunft nachts). Wir organisieren euch Tickets für die Barclay-Card-Arena zum DHB-Final4 (Samstag und Sonntag) inkl. Endspiel DAP (Sonntag) in der Kategorie 2 (Block O5, O8, O13 oder O16). Alle HFI’ler sitzen im selben Block. Wir organisieren Hotelzimmer in der Innenstadt (Holiday Inn Hafencity Hamburg) inkl. Frühstück für 2 Nächte.

Paketpreis im Einzelzimmer (Transfer/Ticket/Hotel) = 357 Euro pro Person

Paketpreis im Doppelzimmer (Transfer/Ticket/Hotel) = 268 Euro pro Person

 

Paket 2:

Ihr organisiert Anreise und Unterkunft selbst. Wir organisieren euch die Ticket’s für die Barclay-Card-Arena zum DHB-Final4 (Samstag und Sonntag) inkl. Endspiel DAP (Sonntag) in der Kategorie 2 (Block O5, O8, O13 oder O16). Alle HFI’ler sitzen im selben Block:

Preis je Ticket 159 Euro! 

 

Reservierungen sind fix, sobald die Kosten bezahlt sind. Bei Fragen wendet euch bitte an unsere Geschäftsstelle per mail: geschaeftsstelle@hf-illtal.de oder Tel. 06825-940244 !


Zebras siegen gegen Helmlingen und gehen auf große Fahrt nach Hamburg!

Eppelborn, 23.2.2020 Das Viertelfinale im Deutschen Amateurpokal entscheiden die HF  Illtal für sich und besiegt im Hexenkessel Hellberghalle den Südbadenvertreter Tus Helmlinge mit 28:23. Damit sind wir für das Hamburger Final4 des DAP qualifiziert und gehen am 4. und 5. April auf große Fahrt in die Hansestadt.

Die Stimmung hätte besser nicht sein können. In der gut gefüllten Hellberghalle zu Eppelborn knisterte es schon vor dem Spiel gewaltig. Spannung lag in der Luft doch zunächst durften die Vertreter der SF Uchtelfangen e.V. eine besondere Ehrung vornehmen: Otto John - vielen auch bekannt als „es Ottche“ - wurde durch den Ehrenvorsitzenden Elmar Schneider und den amtierenden Vorsitzenden Volker John vor cora Publikum zum Ehrenmitglied der Sportfreunde 04 Uchtelfangen e.V. ernannt. Damit zollt der Verein Respekt und Anerkennung für über 40 Jahre Jugendleitertätigkeit, die Otto für den Verein geleistet hat. Standing Ovation durch die ganze Halle war die Antwort an unseren treuen Otto John, der sich stets der Unterstützung seiner Frau gewiss sein durfte. Ein herausragendes Engagement von einem herausragenden Menschen – Danke dafür Otto!

Und nun auch gerne zum Spiel ein paar Sätze. Ausgerechnet Faschingssonntag – wie wird das Interesse da wohl sein? Faasend versaut durch Abstinenz und Spielvorbereitung? Oder doch eher die Chance, Teil einer ganz besonderen Begegnung sein zu können? Letzteres sollte sich bewahrheiten. Die Heim-Zuschauer in der gut gefüllten, wenn auch nicht ganz ausverkauften Hellberghalle, waren genauso gespannt, wie die angereiste Fantruppe aus Südbaden und das komplette Orgateam der HF Illtal. Alle Vorbereitungen abgeschlossen, die Stimmung ein wenig auf Fasching getrimmt, hier und da kostümierte Handballfans und um Punkt 17.00 Uhr greifen die beiden Mannschaften ins Spielgeschehen ein und fighten um den Sieg. Die Helmlinger erwischen den besseren Start und können sich einen kleinen Vorsprung von bis zu drei Toren heraus arbeiten. In dieser Phase glänzte vor allem deren Rückraumoldi Tomasc Pomiankiewicz durch ein paar sehenswerte Treffer und uns fehlte an der Stelle auch mal das Fortune, die Abpraller in den eigen Händen zu haben, statt in denen des Gegners. Mit Zwischenständen von 3:4, 3:6 und 5:8 rannten die Hausherren zunächst einem Rückstand hinterher, ehe Marcus Simowski in der 20. Minute beim Spielstand von 7:9 die Auszeit nahm. Taktische Anweisungen und Umstellungen, gepaart mit der richtigen Ansprache leitete die Wende im Spiel ein. Ein sauberer 4:0-Lauf brachte die Zebras in die Erfolgsspur zurück und so konnten wir zunächst mit 11:9 in Führung gehen und auch mit einer 2 Tore-Differenz in die Halbzeitpause gehen - 13:11 steht‘s nach 30 Minuten.

Der Start in Halbzeit 2 gehört den Zebras und wir können den Vorsprung ausbauen. Doch die Gäste wollten sich so früh noch nicht geschlagen geben und verkürzen postwendend nochmal auf 14:13. Des sollte die letzte kritische Phase im Spiel sein, denn nun parierte die Zebraherde das Aufbäumen der Helmlinger souverän und gekonnt, zogen ihr Tempospiel immer besser durch und nahmen so auch das Heft des Handelns in die Hand und waren fortan nicht mehr gewillt, das Kommando herzugeben. Bis zur 50.Minute war der Vorsprung zwar nie größer als 3 Tore, aber der Spielverlauf sprach eine deutliche Sprache. Die Angriffe der Gäste verteidigten unser Abwehrbollwerk ohnehin schon oft ins Zeitspiel, was zum Ende der Partie noch deutlicher geschafft wurde. Wohl mit dem Tor zum 26:21 in der 53. Minute schien die Messe gelesen zu sein, aber ein Spiel dauert bekanntlich (mindestens) 60 Minuten, das mahnte Coach Simowski in seiner letzten Auszeit wohl an. Und seine Schützlinge ließen auch nichts mehr anbrennen und zündeten dank einem herausragend gut aufgelegten Publikum ein Feuerwerk mit allerbester Empfehlung für diesen geilen Sport. Ein Highlight in der Vereinsgeschichte ist damit erreicht – Final4 der Amateure in Hamburg ! Glückwunsch ans Team.

Für Illtal spielten: Tobi Krumm und Robin Näckel im Tor, Marcel Becker (7), Johannes Zeyer, Till Pankuweit, Christoph Holz (8), Philipp Kockler, Max Mees (8), Yannik Jungblut, Jonas Guther (1), David Pfiffer (2), Tim Groß, Muhamet Durmishi (1) und Pascal Meisberger (1).

Und nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel. Wir planen Hamburg und haben begrenzte Kapazitäten für Kaufkarten und Bustransfer und Unterkunft im Hotel. Gestern nach dem Spiel haben sich einige von euch schon angemeldet – diese Meldungen haben wir schon berücksichtigt. Darüber hinaus könnt ihr euch noch in der Geschäftsstelle anmelden, wer Bock auf Hamburg hat. Hier die Rahmendaten:

Nur Kaufkarte für 159 Euro (Kategorie 2) für Samstag und Sonntag in der Barclaycard-Arena zum komplette Rewe Final4 des DHB und zum Finalspiel des DAP Sonntagmittag um 12.00 Uhr. Ihr kümmert euch um Transfer und Unterkunft selbst.

Komplettpaket für 300 – 350 Euro  (je nach Hotelverfügbarkeit): Wir bringen euch mit dem Bus nach Hamburg und wieder zurück. Abfahrt wird Freitag 3. April am Vormittag sein. Zurück sind wir Sonntag 5. April spät abends/nachts. Der Bus bleibt vor Ort. Wir organisieren eure Übernachtung (2 Nächte) im Hotel und wollen die ganze Truppe in einem Hotel unterbringen. Wir kaufen die Tickets für’s Rewe-Final4 (Kategorie 2 genauso wie oben zu 159 Euro).

Wer Interesse hat und sich noch nicht angemeldet hat, bitte schnellstmöglich in der HFI-Geschäftsstelle unter Tel. 06825-940244 melden. Wir nehmen eure Daten auf und prüfen die Verfügbarkeit. Das alles passiert im Laufe dieser Woche (KW 9) !


(Tor)hunriger Holz im Illtal-Interview

Co-Captain, Captain Holzi “Holzmann” Holz

 

Ich glaube, mein Kapitalistenschwein pfeift! Es ist schon wieder Heimspiel-Sonntag und das heißt: Zeit für unser wohltätiges Illtal-Interview. Heute zu Gast: Häppchen-Jäger Christoph Holz. Er ist ein alt bekannter Diener der illtalschen Krone und stellt seinen geschundenen, gebrechlichen Körper seit über 10 Jahren in den Dienst der ersten Herrenriege. Die Triumpfgeschichte von CH8 is a better Lovestrory than Twilight. Vom aufmüpfigen und respektlosen Jüngling, der gefesselt am Torpfosten stand, zum Co-Captain der Illtalherde und das nicht nur durch harte Arbeit, sondern auch dank einem inzwischen stattlichen Bierbauch und seinem fortgeschrittenen Alters - einfach romantisch. Mittlerweile durchziehen weiche Furchen das wettergegerbte, leicht eiförmige Gesicht, des früher so spritzigen dünnen Jungspunds. Offensichtlich sind die letzten Jahre nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Wie auch: Viermal die Woche schleppt der pummelige Pommespanzer seinen Kadaver in die Halle. Ein Mensch in dieser Halle macht das möglich. Ein Mann aus nordischer Abstammung, genannt Nordmann mit seinen heilenden Händen. Neben seinem Stammplatz in jeglichen saarländischen Restaurants hat unser CH8 auch einen Stammplatz auf der Massageliege von Physio und Mentaltrainer Norman Kohl. Dieser richtet seine Öffnungszeiten für akute Behandlungen stets nach dem dauerinvaliden Holz. Mit Hilfe der kohlschen Zauberfinger, Schmerzmittel und unzähliger Rollen an Tape wird sein Körper über die Woche zusammengeflickt, dass er am Wochenende auf der Platte stehen kann. „Das ist doch alles Hokus-Pokus-Fidibus, das einzige was meinem Körper Energie verleiht ist das kaiserliche Karlswasser aus der Homburger Urpilsquelle“ schmunzelt Christoph und zieht die nächste Flasche Urpils aus seiner Handballtasche, die bei genauerer Betrachtung ein Kasten Bier ist, eingehüllt in ein Stück Stoff im Illtaldesign. Der selbsternennte Jodeldiplomat und Snapchatjünger ist seit neuestem nicht nur Co-Captain der Illtalherde und Captain des BDVF (Bund Deutscher Vielfraße), sondern auch waschechter Captain wie im Film, mit Kapitänsmütze, leichtbekleideten Matrosen und sogar einem richtigen Schiff. Zusammen mit Captain Jack Sparrow und Captain Barbossa will er mit der Gorch Fock die 7 Weltmeere besegeln. Im heimischen Hafen der Liebe angekommen, hat Captain Chris seiner Piratenprinzessin Steffi die ewige Treue geschworen und schon für den Piratennachwuchs gesorgt.

Seid gespannt auf Seemannsgarn der sich gewaschen hat.

 

Zebra:     Ahoi Captain Chris Holz. Haste heute Handball-Hunger?

Holz:        Ahoi ihr Leichtmatrosen, heute wird Bingen abgefrühstückt.

Zebra:     In welcher Fernsehserie wärst du am erfolgreichsten? Dschungelcamp oder DSDS?

Holz:        Ich habe schon Pläne für meine TV-Karriere: Holz der Restauranttester, Kochen mit Chris, Das perfekte Holzdinner oder mein persönliche Favourit: Herz am Herd - alle Kochen, einer isst.

Zebra:     Mit dem Essverhalten eines ausgewachsenen Elefantenbullen (bzw. eines Grizzlies nach dem Winterschlaf) hast du einen Tagesbedarf von etwa 18000 Kalorien, wie stemmst du das?

Holz:        Ach… Für den Hunger zwischendurch mal ne Curryfriakdelle, ein Hühnchen, ne Pizza, drei Rahmschnitzel, zwölft Fleischkäsweck, und/oder Nudelsalat. Dazu dann noch ganz normal Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Ab und zu gönne ich mir aber auch eine kleine Nascherei, zum Beispiel zwei Döner oder vier Steaks.

Zebra:     Als Papst des guten Geschmacks hast du einen feinen Gaumen. Welch vornehme Speise befriedigt deine Geschmacksknospen am meisten?

Holz:        Gurkensalat Spezial. Das ist ein Salat ohne Gurken, stattdessen Schweinemedaillons und statt des Salats in Käse frittierte Pommes mit extra scharfem Gewürz. So liebe ich Gemüse.

Zebra:     Als Schatzkammermeister der HFI bist du gleichzeitig ignorant für Kritik, erbarmungslos, tyrannisch und willkürlich. Wie fühlt man sich als ausbeutender Despot?

Holz:        Ich sehe mich eher wie den Robin Hood der HFI, ich ziehe mit erhabener Willkür den Armen und den Reichen das Geld aus der Tasche und stecke es in meine Eigene. das was übrig bleibt wandert in die Mannschaftskasse.

Zebra:     Als Fan finnischer Freikörperkultur warst du mit deinem Schätzelein auf Kreuzfahrt in Finnland, 9 Monate später erblickte der kleine Finn das Licht der Welt. Gibt es da einen Zusammenhang? 

Holz:        Nein eigentlich wollten wir nur das Geld aus der Mannschaftskasse auf den Kopf hauen.

Zebra:     Welche spirituellen Rituale verfolgt ein Christoph Holz vor jedem Heimspiel?

Holz:        Ich verliere regelmäßig ein paar FIFA-Partien bei der Sonntags-FIFA-Runde mit den Mannschaftskollegen, oder wie meine Mitspieler den Tag nennen: der Kann-der-Holz-nicht-im-andern-Team-spielen-Sonntag.

Zebra:     Als „Alter“ im Team: hast du eine Lebensweisheit für die jungen Stritzer?

Holz:        Das Leben kann Spuren von Müssen enthalten.

Zebra:     Du hast eine tolle Familie gegründet, rettest Regenwald in Brasilien und hast von der prall gefüllten Mannschaftskasse die deutsche Bahn vor der Insolvenz bewahrt, was fehlt noch in diesem unglaublichen Lebenslauf?

Holz:        Ich schreibe gerade ein Buch mit dem Titel: Holz Heißhunger- dein Restaurant Guide. Es ist ein Ratgeber für Imbissbuden im Umkreis von 250 Km, mit privater Bestellhotline, Speisekarte und Lieblingsgericht. Es erscheint im Mai Springer Verlag und wird schon von der fachkundigen Jury (Jumbo (der Dicke von Pro7), Rainer Calmund und Jabba der Hutte (Starwars)) angepriesen.

Zebra:     Dein konkreter Tipp für heute?

Holz:        28:20 für die illtaler Zebras

Zebra:     Abgefahren. Wir sehen uns in der Halle.

Holz:        Petri Heil.


Roman Näckel

Robin „Roman“ Näckel

 

Prosit Neujahr und damit herzlich Willkommen zum ersten Heimspiel der Zebras im neuen Jahrzehnt. Auch 2020 erleben Sie im allseits beliebten Spieltagsheft Dörrs dümmliche Dokumentationen und Guthers geistreiche Glosse. In der Erstausgabe hat der rasende Zebrareporter ein ganz besonders weiß weiß gestreiftes Zebra zu Gast. Roman alias Robin Näckel oder wie er von seiner Freundin liebevoll genannt wird: Schneeweißchen. Glücklicherweise zeigt sich die globale Klimaerwärmung von ihrer besten Seite und sorgt dafür, dass es nicht schneit, ansonsten wäre unser Robin nämlich unsichtbar.

Zusammen mit Torwartkeeper Toki hütet der reiselustige Robin das Tor der Zebraherde und möchte im neuen Jahr die weiße Weste wahren.

Im Zuge des ständigen Versteckspiels mit der Sonne hat es den selbsternannten romänischen König der Vielfliegermeilen im letzten Jahr sogar bis zum Nordpol getrieben, wo ihn das Polarlicht überraschte und er sich dann doch noch einen Sonnenbrand abgeholt hat.

Das BAFF (Bundesamt für Farben) hat sogar unseren reinweißen-Robin eingeladen um das RAL-9010 (glanzweiß) neu zu konfigurieren. Robin ist also jetzt offiziell das weißeste Geschöpf auf diesem Planeten, noch vor der Schneeeule, dem Schneeleoparden und einer Milchtüte.

Zusammen mit Milchzahntiger Mees und Magier Marvin gehört der Radauantonym Robin zu den „Einbauern“, die sich das Snus (angeblich mental leistungssteigender Oraltabak, aber eigentlich eine grün-graue, müffelnde Gewürztüte von Oma) in den Hohlraum zwischen Zahnfleisch und Oberlippe stecken.

Als echter Globetrotter war der romantische Roman bei „Wetten, dass..?“ und wettete mit Gummibärchengesicht Gottschalk, dass er die Farbe der Innenausstattung jedes Flugzeuginterieurs von einer russischen Cessna bis hin zur Air Force One alleine am Geruch erkennen kann. Unglaublich!

Auf die Frage, was seine Liebste so an ihm schätze, antwortet er verlegen: „Das müsst ihr meine Zuckerschnute selbst fragen.“ Und genau das haben wir getan! „Oooh.. Aaah...“ stöhnte Lisa verliebt und verträumt. „Ach weißt du liebes Zebra, er ist zwar nicht der sexy muskulöse Sunnyboy, sondern mehr der schmale, dünne, blasse Informatiker-Typ, graue Haare bekommt er auch schon und mit seinen langen Beinen ähnelt er eher einer Heuschrecke oder einer Nudel, aber... Ja ich mag ihn schon ziemlich.“

Wir mögen ihn auch und zwar sehr! Unser Ruhepol und Zuhörer, unser Rückhalt im Spiel und unser aller ehrlicher Freund, den niemand im Illtal mehr missen möchte.

Ladies and Gentlemen, einen tosenden Applaus für Ron-Roman Näckel!

 

Zebra:     Hallo Robin. Wie geht’s, wie steht‘s?

Robin:     Palim Palim.

Zebra:     Du hast mehr Vielfliegermeilen als Indien Einwohner (1.296 Milliarden) und damit einen exorbitant großen ökologischen Fußabdruck. Was ist dein Beitrag zum Klimaschutz?

Robin:     Um den Zorn von Klimagöttin Greta nicht auf mich zu ziehen, habe ich die Patenschaft für südamerikanische Tropenwälder in der Größe des Hambacher Forst übernommen.

Zebra:     Du hast den letzten Sommer erfolgreich in der halbjährigen Polarnacht am Nordpol verbracht, um deine vornehme Blässe zu bewahren.Wie schützt du dich in der Heimat vor der Sonne?

Robin:     Für die tropischen Temperaturen im mitteleuropäischen Raum habe ich mir ein Regenfass Sonnencreme mit Schutzfaktor 50 zugelegt. Bevor ich meine Haut ungeschützt der Sonne überlasse, werde ich erst ein Bad darin nehmen. Dann klappt’s auch mit der nordischen Bräune.

Zebra:     Auf einer Skala von schwarz bis weiß, wie würdest du deine Hautfarbe einordnen?

Robin:     Nach der klassischen Schwarz-Weiß-Skala und der Hexadezimalnotation der Graustufentabelle irgendwo zwischen RAL 9020 reinweiß und Alpina polarweiß.

Zebra:     Auf dem Bolzplatz galt bei uns damals die Regel: Der Dicke geht ins Tor und der schlechteste wird Schiedsrichter. Wie kam es dazu, dass du als Strich in der Landschaft den exponierten Job des Torhüters gelernt hast?

Robin:     In lang vergangenen Kindheitstagen war meine Figur etwas korpulenter und in der Schulmannschaft wollte keiner ins Tor, also wurde ich in die Kiste gestellt.

Zebra:     Wenn du nicht im Tor gelandet wärst, welches wäre deine Position auf dem Handballfeld?

Robin:     Ganz klar, Linksaußen. Mein Dreher lässt unsere Außen und CH8 auch nach Jahren der Übung nur vor Ehrfurcht erstarren.

Zebra:     Dein Künstlername ist „The White Shadow“ und du hattest schon einige Rollen in bekannten Hollywood-Filmen. Erzähle uns mehr…

Robin:     Ich habe das Publikum mit einfachen Statistenrollen begeistert, wie beispielsweise die weiße Tapete bei Heinz Becker. Logischer Schritt: Hollywood klopfte an die Tür, da sie so überzeugt waren von meinem Hautton. Ich habe sogar den Schnee in GoT gespielt.

Zebra:     Nach deinem Schulabschluss wolltest du Zeit totschlagen und ein sog. Gap Year einlegen. Hast du die Kontrolle über dein Lotterleben verloren, du studierst mittlerweile schon im 11. Semester BWL? Wann fängst du damit an etwas sinnvolles zu lernen?

Robin:     Ich absolviere zurzeit eine Ausbildung zum Ziegenzüchter und werde nach Abschluss meines Studiums im 27. Semester dem Durmishi Monopol der Ziegenzucht ein Ende setzen. Vorher werde ich jedoch noch ein Gap Year einlegen.

Zebra:     Danke und viel Erfolg im Spiel und der Liebe!

Robin:     De nada.


Die Illtaler Zebras siegen im DAP-Achtelfinale gegen VfL Waiblingen mit 23:29

Waiblingen/Illtal 26.01.2020
Mit kleiner aber umso lautstarker Fantruppe reisten die Zebras nach Waiblingen bei Stuttgart zum ersten Auftritt im Deutschen Amateurpokal 2020 und sichern sich mit dem Sieg ein Heimspiel am Faschingssonntag in Eppelborn.
Mannschaft und Verein wollten nichts anbrennen lassen und versuchten sich bestmöglich auf die Partie einzustellen. Schon früh startete der Mannschaftsbus um inkl. Mittagspause dennoch entspannt und rechtzeitig in der Rundsporthalle Waiblingen zu sein. Das hat dann auch optimal geklappt. Nächster Punkt: Das Spiel des Vortages aus den Köpfen streichen… hat scheinbar auch ganz gut funktioniert und so schickte Coach Simowski seine hoch motivierte Truppe auf‘s Feld. Illtal eroberte schnell die Oberhand – sowohl auf dem Platz als auch auf der Tribüne - unsere Trommeln waren lauter als die der Gastgeber und vielleicht hat das den Jungs noch ein Quäntchen Elan zusätzlich mitgegeben. Mit Meti auf der Mitte starteten die Zebras und ließen sich wenig Nervosität anmerken. Bis zur 6. Minute ging es munter hin und her und schon in der Anfangsphase war erkennbar, dass Mees und Holz an dem Tag scheinbar Geburtstag hatten . Max Mees stellte dann auch den ersten 2-Tore-Abstand mit einem Strafwurf her, den die Jungs bis zur 16. Minute auf 4 Tore ausbauen konnten. Beim Spielstand von 7:11 legte Headcoach Simowski die grüne Karte. Auf den anschließenden Blockwechsel konnten sich die Gastgeber erstaunlich gut einstellen und so schmolz unser Vorsprung bis zu letzten Minute auf 15:17 dahin und mit dem Pausenpfiff verwandelte Waiblingen auch noch den fälligen 7 Meter zum Halbzeitstand von 16:17. Aber kein Grund zur Panik, offenbar wurden die Stellschrauben in der Halbzeitansprache exakt justiert und trotz des unmittelbaren Ausgleichs nach 30 Sekunden rückten wir die Kräfteverhältnisse mit einem 5:0 Lauf wieder zurecht. 17:22 nach 40 Minuten und mit bekannter Leidenschaft drückten Christoph Holz (9 Treffer) und Max Mees (10 Treffer, davon 6 Strafwürfe mit 100%-Quote!) dem Spiel ihren Stempel auf. Von diesem Zeitpunkt an ließen die Zebras keinen Zweifel mehr am Einzug ins Viertelfinale aufkommen, auch wenn Waiblingen in der 53. Minute den Vorsprung auf 22:25 kurzzeitig verringern konnte. Die Jungs waren stabil, agierten selbstbewusst und stellen den alten Abstand schnell wieder her. Zwei bezeichnende Aktionen verdienen eine besondere Erwähnung: Ein klassischer Steal von Meti direkt nach der Auszeit, als er von der Bank kommend den Pass der Gäste abfängt und sofort das Gegenstoß-Tor einleitet (wessen Idee war das eigentlich?) und unser legendärer Spielzug Blau-Weis, den die Zebra-Gemeinde seit dem Weggang von SebHo nicht mehr gesehen hatten. Diesmal in Perfektion ausgeführt durch Marcel Becker, der in der Kreuzung mit Christoph Holz sensationell den Wurf antäuscht und den Armzug vollendet, aber zum optimalen Zeitpunkt den Ball auf den kreuzenden Holz ablegt und dieser dann Glockenfrei bei 6 Meter zum Torwurf kommt. Die Abwehr sucht übrigens immernoch den Ball… Am Ende siegten wir absolut verdient mit 23:29 und ziehen damit ins Viertelfinale ein. Und das Beste daran: Wir haben ein Heimspiel in unserer Festung Hellberghalle. Also schon mal den Termin dick im Kalender eintragen: Faschingssonntag 23.02.2020 um 17.00 Uhr Hellberghalle Eppelborn. Gegner ist der TuS Helmlingen aus Baden. Das Team ist dort in der Südbadenliga im Mittelfeld platziert und hat den Bayernvertreter SC Schwabach aus dem Pokal geworfen. Uns egal, wir wollen die Hellberghalle rocken und freuen uns auf ein volles Haus!
Die Regularien des DAP sehen übrigens vor, dass der Sieger des Viertelfinales schon für das Final4Turnier in Hamburg qualifiziert ist. Ein Grund mehr, die Zebras zu unterstützen!