10.11. TV 05 Mülheim-HF Illtal 1 27:33 (13:13)

vs.  

 

Den Zebras gelingt beim TV Mülheim der Befreiungsschlag. Mit 33:27 bezwingt die Ecker Truppe den Tabellennachbarn am Ende deutlich.
In der ersten Spielhälfte bekamen die zahlreichen Zuschauer einen offenen Schlagabtausch zu sehen. Im Illtaler Spiel liefen das Zusammenspiel und die Kombinationen weitaus besser als in den vorangegangenen Spielen. Eine gute Arbeit leistete dabei auch der Illtaler Abwehrblock. Die Gastgeber überzeugten vor allem durch eine starke Mann gegen Mann Leistung was sich kräftemäßig noch rächen sollte. Nach zwölf Spielminuten stand es 6:6 Unentschieden. Den Gastgebern gelang fünf Minuten vor der Pause zwar die 12:10 Führung durch Philipp Schwenzer, doch die Illtaler legten bis zur Pause noch einen Zwischenspurt ein und kamen durch Max Mees zum 13:13 Halbzeitstand.
Trotz Unterzahl begannen die Gäste in der zweiten Spielhälfte stärker. Christoph Holz, mit 9 Treffern erfolgreichster Illtaler Schütze, gelang kurz nach dem Wiederanpfiff die 15:14 Führung aus Sicht der Zebras. Die Partie blieb zwar weiterhin offen, doch man merkte den Gastgebern deutlich an, dass sie nun um jedes Tor mehr fighten mussten. Julian Vogt, der TVM Aktivposten, markierte in der 37. Spielminute den 17:17 Ausgleich. Danach hatten die Rheinländer den Zebras aber nur noch wenig entgegen zu setzen. Nach 45 Spielminuten führten die Zebras mit 26:22. Nun rächte sich das unermüdliche 1 gegen Spiel der ersten Halbzeit und TVM Trainer Hilmar Bjarnasson musste seinen Top Torschützen Vogt und Zerwas immer öfter eine Pause gönnen. Illtal hatte sich nun deutlich vom Druck der vorangegangenen Woche befreit und kombinierte in alter Manier. Beim 30:23 durch HFI Kapitän Sebastian Hoffmann war die Entscheidung gefallen. Zwar waren noch zehn Minuten zu absolvieren, doch die Körner der Gastgeber waren aufgebraucht. Den letzten Treffer der Partie erzielte Christoph Holz zum 33:27 Endstand für die Zebras.
Zum nächsten Heimspiel, am Sonntag, den 18. November, empfangen die Zebras nun die HSG Eckbachtal. Der Aufsteiger machte am letzten Spieltag durch einen 21:18 Heimsieg gegen den SV Zweibrücken auf sich aufmerksam. Vorsicht ist also geboten. Anwurf der Partie ist um 18 Uhr in der Hellberghalle.

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10.11. SG Ott/Be/Kuh/Zei-A1 JSG HF Illtal -Dudw-Fischb 29:38 (17:17)

Südpfalztiger - A1 = 29:38 (17:17)

Aus dem Bericht des Spiels der Friesenheimer Mannschaft waren wir zwar gewarnt, aber dennoch hatte sich unsere Abwehr nicht auf die beiden Shooter eingestellt. Es lief auch nicht wirklich rund in der ersten Runde, aber da nur ein Auswechselspieler auf der Bank saß, mussten sie alle am Riemen reißen, was dann in der zweiten Hälfte auch endlich gelang. Die Südpfalztiger haben in der ersten Halbzeit eindeutig ihre Krallen gezeigt. Daher konnte unser Team sie auch in der zweiten HZ stutzen.

Der Tag begann chaotisch und endete in einer kleinen Feier.
Zunächst hatte der 9 Sitzer Bus nur 8 Sitze, s.d. auf dem Parkplatz ein wenig umgeplant werden musste. Dann fehlte ein wichtiges Utensil, was unterwegs noch besorgt wurde. Aus den
Reihen der Unterstützer war kein technisches Personal vor Ort, s.d. die drei mitgereisten Fans die Mannschaft anfeuern und gleichzeitig filmen mussten.

Perfekte Voraussetzungen also.

Die erste Halbzeit verlief auch alles andere als prickelnd. Der Gegner war vor dem Spiel schlecht einzuschätzen, gewann und verlor er doch recht unerwartet einige Spiele. Die beiden  „hauptamtlichen“ Torschützen Gebershagen und Schäfer waren da, aber immerhin durfte –entgegen den Erwartungen – mit Haftmittel gespielt werden. Das Spiel selbst erinnerte mich an eine Mischung aus dem Spiel gegen Eckbachtal und Dudenhofen letzter Saison. Die meisten Tore, die wir kassierten folgten durch lange Passagen parallel zur Abwehr im Angriff der der beiden Belleimer Schützen, die dann tiefer abtauchten und aus allen Positionen einfach schossen (analog „Dudenhofen“). Extrem langes Ausspielen und null Reaktion unserer Abwehr erinnerten mich, und nicht nur das, an Eckbachtal. Wie dem auch sei. Dass wir in der 12. Minute 7:5 zurücklagen und uns schwer taten ins Spiel zu kommen war einzig und allein unser Problem. Bis zur 27. Minute konnten die Jungs das Spiel zumindest so stabilisieren, dass Sie mit 13:17 vorne lagen.  Dank vieler kleiner Unachtsamkeiten gelang es der Heimmannschaft wieder auf 17:17 Halbzeitstand ranzukommen. Ein Analogon zum Friesenheim-Spiel gegen Bellheim. Glücklicherweise fand Tim in der Halbzeit wohl die richtigen Worte. Die Jungs kamen wieder motiviert auf das Spielfeld zurück, die Manndeckung gegen Gebershagen zeigte Wirkung, die Abwehrmauer durfte sich endlich auch Abwehrmauer nennen. Tim, der in der ersten HZ recht unglücklich in seinem Tor aussah, hielt gleich zu Beginn zwei wichtige Bälle und gewann an Sicherheit. Auch der Angriff zeigte sich deutlich solider. Endlich performten die Jungs über schnell gespielte Gegenstöße aber auch gut gelöste Positionsangriffe.
20:24, 25:34 und 29:38 waren die Schritte zum Sieg an diesem Tag.
Nach einer sehr schwachen ersten HZ haben sich die Jungs ihrer Stärken besonnen und gekämpft. Die Stimmung, der Teamgeist und der Wille das Spiel doch zu gewinnen, war deutlich zu spüren.

Diese zwei Punkte, in Kombination mit dem Spielverlust von Friesenheim gegen Budenheim und Saarlouis gegen Mülheim, sichern der A1 weiterhin Tabellenplatz 1 mit 16:0 Punkten.

Kommendes Wochenende können wir die Mannschaft aus Ingelheim begrüßen. Auch hier gilt es besonnen zu spielen, das eigene Spiel aufzuziehen und die Führung weiter auszubauen.

 

 

 


04.11. HF Illtal 1-TV Offenbach 27:29 (17:14)

Eine beeindruckende Serie ging für die Zebras am letzten Heimspieltag zu Ende. Die Mannschaft von Trainer Steffen Ecker unterlag nach zweieinhalb Jahren zuhause dem TV Offenbach mit 27:29.
Dabei lief zu Beginn der Partie alles rund. Illtal führte nach acht Spielminuten mit 6:1 und überzeugte durch eine sehr effektive Abwehrarbeit. Nach zwanzig Minuten lagen die Hausherren komfortabel mit 12:6 in Front. Bis zur Pause konnten die Zebras die Leistung allerdings nicht halten, wodurch die Gäste immer besser in die Partie fanden. Der Anschlusstreffer zum 17:15 und eine Zeitstrafe gegen die Zebras beendeten die erste Halbzeit.
Die Unterzahl der Gastgeber zu Beginn der zweiten Spielhälfte nutzte der TV Offenbach um den Ausgleich zum 17:17 zu erzielen. Sogar die Führung zum 17:18 gelang den Gästen in der 35. Minute. Illtal musste nun einiges aufbieten um die Partie wieder an sich zu reißen. Mit 21:19 führten die Zebras in der 45. Spielminute doch die Gäste stemmten sich vehement gegen die drohende Niederlage. Vor allem TVO Schlussmann Norman Dentzer wuchs über sich hinaus und parierte immer wieder Illtaler Abschlüsse. Das sollte sich rächen. Offenbach drehte die Partie 10 Minuten vor dem Ende. Die Gäste führten mit 22:25 und in den Reihen der Zebras lief nicht mehr viel. Die Möglichkeit zum 28:28 Unentschieden verhinderte der TVO durch eine Parade von Dentzer und im Gegenzug markierte Joshua Albert den 27:29 Endstand.
Eine bittere Heimniederlage für die Zebras die dadurch in der Tabelle auf Rang 9 abrutschten.

Mannschaftsaufstellung: Tobias Alt, Marcell Becker(4/1), Alexander Dörr, Moritz Dörr(1), Jonas Guther(2), Sebastian Hoffmann(3/2), Christoph Holz(7), Tom Ihl(1), Niklas Kiefer(4), Philipp Kockler(1), Marvin Mebus, Max Mees, Pascal Meisberger(4), Robin Näckel


04.11. A1 JSG HF Illtal -Dudw-Fischb-JSG Hunsrück 38:19 (19:12)

Heimsieg, die Weste bleibt weiterhin weiß

A1 gewinnt 38:19 gegen HSG Hunsrück

Laut Vorbericht Hunsrück ist heute (tatsächlich) nicht der Tabellenletzte nach Eppelborn gereist, sondern eine Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis. Wenn man sich die Spielergebnisse ansieht,
sind die Gäste auch meist nur knapp am Sieg vorbeigeschreddert.
Wir wussten sie nicht ganz einzuschätzen und sie waren hochmotiviert.

Und genau das bekamen wir in den ersten 18 Minuten zu spüren. Denn bis zu dem 9:9 lagen auch des öfteren die in blau spielenden Gäste vorn. Erst da konnte sich unsere Mannschaft aufraffen und realisieren, dass sie ihr eigenes Spiel bringen müssen und sich nicht dem Gegner anpassen sollen. Dies gelang nach und nach immer besser. Die Abwehr stabilisierte sich, der Angriff lief runder. 17:10 in der 25.sten Minute und 19:12 Halbzeitstand. Trainer Steffen Ecker schaffte es in der Pause die Jungs noch einen Tick besser einzustellen und so ging es in der 2.HZ Schlag auf Schlag weiter. Leichte Balleroberungen in der Abwehr und perfekt ausgespielte Gegenstöße.

Dass dieses Konzept aufging zeigen alleine schon die 15 (!!!) Treffer von unserem Rechtsaußen Moritz. Aber nicht nur er, alle zeigten gute Leistung, ebenso die beiden Torhüter. Das Ergebnis
38:19 spricht dann auch für sich. Mit diesen Punkten steht unser Team mit 14:0 Punkten an der Tabellenspitze.

Kommenden Samstag geht es dann zum nächsten (haftmittefreien) Spiel zum Tabellen Sechsten, der SG Ottersheim/Belheim/Kuhardt/Zeiskam, ebenfalls eine Mannschaft, die unerwartete Siege, aber auch unerwartete Niederlagen auf ihrem Konto hat.

Mannschaftsaufstellung: Tim Andler, Tarek Becker, Klein David(1), Muhamet Durmishi(5), Tom Ihl(3), Joshua Jungblut, Kockler Philipp(3), Laurin Poro(4), Valentin Poro(5), Luca Schichtel(1), Enrico Sperker(1), Moritz Willscheid(15)


12.05. HF Illtal 1-HSG Kastellaun/Simmern 36:32 (19:15)

HF Illtal 1-HSG Kastellaun/Simmern 36:32 (19:15)

Auch im letzten Heimspiel der Oberligasaison 2017-18 verlassen die Zebras als Sieger das Parkett. Damit kann die Mannschaft von Trainer Steffen Ecker nach dem Pokalsieg und dem besten Ergebnis der HFI Geschichte erneut die weiße Weste vor eigenem Publikum wahren.
Die Hausherren waren über 60 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, hatten aber mit der HSG Kastellaun/Simmern einen Gegner, der zu keiner Zeit der Partie aufsteckte. Im Hinspiel konnte die HSG den Zebras den Zahn ziehen, das sollte sich vor eigener Kulisse nicht wiederholen.
Die Anfangsminuten verliefen dennoch ausgeglichen. Nach fünf Spielminuten stand es 3:3 Unentschieden, ehe sich die Zebras bis zur 13. Minute mit 9:5 absetzen konnten. HSG Coach Axel Schneider reagierte und nahm seine erste Auszeit. Bis zur 20. Minute konnten die Gäste auf 12:10 verkürzen und hielten die Partie damit offen. Illtal behielt aber die Oberhand und erzielte vier Sekunden vor dem Pausenpfiff die 19:15 Führung.
Nach dem Seitenwechsel hatten es die Hunsrücker schwer den Anschluss zu halten. Der kleine Kader sollte sich nun rächen und Trainer Axel Schneider versuchte es mit dem siebten Feldspieler. Aber auch auf diese Variante hatten die Zebras die passende Antwort. Kastellaun unterliefen immer wieder techn. Fehler die die Zebras eiskalt nutzten. Torwart Alex Dörr konnte sich dadurch gleich dreimal in die Torschützenliste eintragen. Mit drei souveränen Treffern aus der 40 Meter Distanz gelang Dörr damit etwas nicht Alltägliches. Gefährdet war der Sieg der Hausherren an diesem Abend nicht. Zwar merkte man den Spielern an, dass der letzte Funke Konzentration fehlte aber nach einer Saison mit 30 Ligaspielen plus Pokalspiele sollte man das allen Akteuren nachsehen. Letztendlich stand mit 36:32 ja ein deutlicher Sieg auf der Anzeigentafel.
Im proWIN Pressegespräch zeigte sich HFI Trainer Steffen Ecker mehr als zufrieden. Er dankte seiner Mannschaft für das beste Ergebnis seit Liga Zugehörigkeit. Anschließend wurde eine lange und erfolgreiche Saison traditionsgemäß an der Kleinspielfeldanlage in Dirmingen gefeiert.Mannschaftsaufstellung: Marcell Becker(8/1), Alexander Dörr(3), Jonas Guther, Christoph Holz(4), Yannik Jungblut(1), Niklas Kiefer(3), Philipp Kockler(2), Max Mees(4), Pascal Meisberger(7), Robin Näckel, Norbert Petö(4), Oliver Zeitz


15.09. SG St.Ingbert-Kirkel - A2 SG Illtal-Dudweiler-Fischb. 25 : 34 (12:15)

JSG SGH St. Ingbert-TV Kirkel - JSG HF Illtal 2 25:34 (12:15)
15.09.2018

Am dritten Spieltag wollte die A2 den ersten Auswärtssieg der noch jungen SLL-Saison einfahren.
Fast vollständig angetreten, es fehlten Julian und Noah, konnten die Trainer erstmals auf eine gut besetzte Bank zurück greifen.
Es war das erwartete schwere Spiel. Bis zur 10. Minute lagen wir mit 6:5 hinten und die Abwehrreihen schenkten sich nichts.
Allerdings endeten viele unserer Angriffe neben oder über dem Tor. Da nicht alle Spieler von Anfang an mitbekommen hatten, dass in der Halle geharzt werden darf, sind gerade durch unsere Rückraumspieler viele Angriffe verpufft.
In der 20. Minute stand es dann 10:10. Jetzt hatten auch die letzten Spieler mitbekommen, dass man mit Harz spielen durfte. Von der 20.-35. Minute hatte Niklas Ruster einen Lauf und verwandelte 6 Angriffe erfolgreich, sodass wir in der 35. Minute mit 14:17 in Führung lagen. Der Halbzeitstand wurde mit 12:15 notiert. In der HZ gab es dann noch von den Trainern eine kurze Spielanalyse und alle Spieler sind hoch motiviert in die 2. HZ gestartet. Das Spiel verlief bis zur 40. Minute wie in der ersten HZ. Keiner wollte dem anderen Raum geben und so blieb es bei einem 2-Tore-Vorsprung für uns. Uns gelang es dann ab der 40. Minute das Ruder in die Hand zu nehmen und bis zur 50. Minute einen 7-Tore-Vorsprung heraus zu arbeiten.
Auch in diesem von beiden Seiten sehr fair geführten Spiel hatte die Schiedsrichterin wenig Zeitstrafen bzw. Verwarnungen ausgesprochen. Da kann sich der Fußball mal ne Scheibe abschneiden. Bis zum Spielende gaben wir die Führung nicht mehr ab und konnten sogar auf einen komfortablen 9-Tore-Vorsprung davon ziehen.

Fazit :
Beim nächsten Spiel lassen wir uns gleich von Anfang an sagen, ob man mit oder ohne Harz spielen darf. Das erleichtert das ganze doch sehr. Ansonsten war es ein geiles Spiel und die Jungs haben gezeigt, dass sie in dieser Konstellation für die ein oder andere Überraschung gut sind.
2. Tabellenplatz nach dem 3. Spiel kann sich doch sehen lassen.
Weiter so, ihr habt's drauf.
Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung habt ihr in der SLL- Saison alle Möglichkeiten.


A1 holt mit 26:36 weitere 2 Punkte in Mülheim/Urmitz

Ein langer Handballtag geht zu Ende. „Lang“ bedeutet eigentlich nur, 4 Stunden Fahrt. Das Spiel selbst, gegen eine gut aufgelegte Gastgeber-Mannschaft war hinreichend spannend – zumindest die ersten 30 Minuten. In der Halle wurden erst einmal Gedanken an ein Spiel in Eckbachtal, letzte Saison, wach: relativ glatter Hallenboden und Haftmittelverbot. Die psychologische Wirkung der Faktoren war spürbar. Gleich zu Beginn legte Mühlheim mit 2 Toren vor und unser Team versemmelte die ersten Würfe.

Es dauerte fast 6 Minuten bis wir mit 2:3 in Führung gehen konnten. Die in schwarz spielenden Gastgeber zogen allerdings Tor um Tor mit. Unsere Jungs taten sich leidlich schwer abzusetzen. Die Abwehr agierte recht gut, der Angriff lief und es wurden gute Wurfsituationen rausgespielt, allerdings war die Trefferquote zunächst unterirdisch. Nach 12 Minuten stand es erst 6:6. Emotionen waren auf beiden Seiten da. Mühlheim malte sich gute Chancen gegen den Tabellenführer aus. Kein Wunder, hat man auch Budenheim in dieser Halle schon geschlagen. Unsere Jungs kämpften sich aber Zug um Zug ins Spiel und legten in der 20sten Minute mit dem 7:10 vor. Dies lag einerseits daran, dass die Abwehr die quirligen Angreifer deutlich besser in den Griff bekam, Tim im Tor einen super-Rückhalt für die Mannschaft bildete und das Team sich langsam auch an das „fehlende Harz“ gewöhnt hatte. In der 28. Minute erlebten wir aber eine Schrecksekund – 13:13 Ausgleich! Ein paar Minuten davor ermöglichten wir dem Gegner zu schnelle und vor allem leichte Tore. Unsere Zebra-Wölfe legten einen kurzen Zwischenspurt ein, konzentrierten sich wieder besser und gingen zur Halbzeit mit 13:16 in Führung. Ausgestanden und gewonnen war das Spiel also noch lange nicht. Steffen fand in der Kabine die richtigen Worte und gab wohldosierte taktische Anweisungen, die die Jungs dann auch umsetzten. Unser Spiel wurde immer sicherer, Tim fraß 2 7m der Gastgeber, die Abwehr langte fester zu und so setzten sich die Saarländer Tor für Tor ab. Mülheim versuchte noch nachzulegen, aber schaffte es nicht mehr. Die Bank und auch die wenigen mitgereisten Fans feuerten ihr Team an und quittierten jede gute Aktion mit Applaus. Egal ob Manndeckung gegen unsere RR-Mitte, doppelte Manndeckung gegen die beiden halben – unsere Jungs erzielten Tor um Tor und verdienten sich somit letztendlich den Sieg mit 26:36.

Alles in allem war toller Handball zu sehen, der von einem souveränen Schiri-Gespann mit klarer Linie geleitet wurde. Nun ist Mülheim-Urmitz kein unbekannter Gegner mehr.

Es spielten:

Tim/Tarek (Tor), Joschi (4), Philip (4/2), David, Moritz (9), Laurin, Tom (8), Luca (6), Valentin (1), Enrico (2)


Durch Sieg gegen Bretzenheim (34:19) ist die A1 weiterhin Tabellenführer

„Nicht schön, aber hoffentlich selten“ – damit war nach dem Spiel nicht gemeint, dass wir hoffentlich nur selten gewinnen sollen/wollen, nein im Gegenteil, aber eine solche Spielqualität wollen wir in Zukunft vermeiden. Insgesamt kann man das Spiel mit 15-90 beschreiben. 15 Sekunden Angriff der Heimmannschaft, meist bis zu 90 Sekunden Angriff der Gäste.

Diese Strategie war zu Beginn nicht ganz unerfolgreich. Bis zur 10. Minute liefen wir erstmal einen 2 Tore-Vorsprung der Bretzenheimer hinterher. Als die Jungs sich dann endlich gefangen hatten, gelang es aber auch recht zügig einen eigenen Vorsprung aufzubauen und zu halten, s.d. man mit 13:8 in die Kabine gehen konnte. Allerdings wäre deutlich mehr drin gewesen. Nachdem die HZ dann auch mental abgehakt war, präsentierte sich die Gastgeber deutlich besser aufgelegt und passten sich der Spielweise des heutigen Gegners nicht mehr an. Die Zebras spielten ihr Spiel und ließen sich dabei auch durch nichts irritieren, legten über 24:12 in der 40sten, 29:15 in der 50sten weiter vor, bis der Endstand von 34:19 erreicht war. Positiv zu vermerken ist, dass die Start-7 „nur“ 20 Minuten der Gesamtspielzeit auf dem Platz stand. Die restlichen 40 Minuten wechselte Steffen die Positionen und Mannschaftszusammensetzung „wild“ durch. Dennoch performte der Gastgeber gut.

Kommende Woche geht es nun gegen einen vollkommen unbekannten und (nach Auswertung der Spielergebnisse) unberechenbaren Gegner, die JH Mühlheim/Urmitz.

Es spielten:

Tim/Tarek (Tor), Philipp Ke (1/2), Joschi (7), Philip (6/1), Moritz (3), Tom (4), Luca (3), Valentin (4), Enrico (3), Meti


A1 fährt mit 43:34 gegen Budenheim weitere 2 Punkte ein

77 Tore in 60 Minuten – das spricht für ein extrem hohes Spieltempo und moderate Abwehrleistung. Dennoch war das Spiel der A1 in Budenheim schön anzusehen. Die Sportfreunde, die auch JHBL-Quali gespielt haben, zählen zu den Mitfavoriten auf den Meistertitel und sind als Gegner definitiv ernst zu nehmen.

Von der ersten Minute an konnte man sehen, dass beide Mannschaften bis in die Haarspitzen motiviert waren, motiviert den Gegner zu schlagen, 2 Punkte einzusammeln und sich die Anwartschaft auf Platz 1 zu sichern. Unsere Jungs legten mit einer 100% Treffer-Quote vor und gingen zügig mit 0:2 in Führung. Die Fläche unseres Tores schien für den Gegner minimal zu sein. Tim verrammelte seinen Kasten mit erstaunlicher Effizienz. In der ersten HZ hatte er eine Gesamtquote von satten 48%. Wenn jetzt noch unsere Abwehr etwas mehr auf Zack gewesen wäre ….. aber auch hier ist zu sagen, dass die Mannschaft die meisten Situationen super löste, vor allem, wenn Budenheim in den Positionsangriff gezwungen wurde; dann gab es für die Gastgeber kaum ein Durchkommen. 6:10 war bereits nach 10 Minuten auf der Anzeigetafel zu sehen. Beide Teams kämpften hart um jeden Ball, unser Angriff lief flüssig, Spielzüge wurden gut und sicher durchgeführt und die Chancen souverän genutzt. 10:17 nach 20 Minuten. Meist machte David Hilbert uns das Leben etwas schwerer, s.d. er teilweise in Manndeckung genommen werden musste. Immerhin ging es mit einem guten Polster von 15:23 in die Halbzeitpause.

Die Spielgeschwindigkeit ließ auch in der 2.HZ nicht nach. Die Gastgeber dachten nicht dran nachzulassen und machten weiter Druck auf unser Tor. 22:32 in der 40.sten Minute. Aber auch in Unterzahl performten die Gäste gut und hielten Budenheim, mit direktem Anschlusstreffer, immer auf Abstand. 27:38 in der 50sten Minuten und dann kam ein Tiefpunkt im Spiel der Zebra-Wölfe. Das Team stand in „ungewohnter“ Konstellation auf dem Platz und vergab zu oft Chancen bzw. verlor einige Bälle durch technische Fehler, s.d. Budenheim mit einem 5:0 Lauf auf 32:38 rankam. Erneute Umstellung der Mannschaft zeigte aber Wirkung und so zogen die Jungs der A1 auf den Endstand von 43:34 davon.

Mit diesem Spiel wurde eine weitere Spitzenmannschaft besiegt und unsere A-Jugend liegt ungeschlagen mit 8:0 Punkten auf Platz 1.

Es spielten:

Tim und Tarek (Tor), Joschi (1), Philipp (9/3), Moritz (4), Laurin (2), Tom (13), Luca (6), Valentin, Enrico (1), Meti (4)