Zebra News zur Handballsaison 2020/2021 und zum DAP Final 4 in Hamburg

Uchtelfangen/Dirmingen im Mai 2020.

Wir hoffen, es geht euch allen gut ❤️✊😉.

Saisonstart für den Aktivenbereich im HV Saar und der Oberliga RPS ist für das Wochenende 3./4. Oktober 2020 festgelegt. Start der A-Jugend-Oberliga RPS wird am 31.10./1.11.2020 sein. Der Saisonstart für die HV Saar-Jugend ist noch offen, man darf aber davon ausgehen, dass auch hier eher mit Ende Oktober zu rechnen ist.

Und damit haben wir einen Zeitplan an der Hand, um uns auf die bevorstehenden Aufgaben  nach der handballfreien Zeit vorzubereiten. Ganz wichtig wird aber sein, unser Handeln auf dem Weg zurück in die Handballhallen analog zu den strikten Hygienevorschriften in Einklang zu bringen. Auch wenn grundsätzlich die Hallen unter Auflagen demnächst wieder geöffnet werden, haben wir uns gerade im unteren Jugendbereich dazu entschlossen, mit dem Handballtraining noch abzuwarten. Wir werden über die Trainer- und Betreuergruppen dieser Jugendteams die jeweiligen Schritte kommunizieren. Bitte habt für diese Entscheidung Verständnis und bleibt weiter geduldig.

Für die Aktiven können wir mit dem Zeitfenster ein bisschen konkreter planen. Wir werden in Kürze mit den Trainern unserer Leistungsteams einen Zeit- und Strategieplan abstimmen und im Anschluss die jeweiligen Teams entsprechend briefen. Allen muss klar sein, dass wir weit von „normalen Trainingsmöglichkeiten“ entfernt sind und wir uns streng an die Hygienevorschriften zu halten haben, aber das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Für unsere A-Jugend steht vor dem Saisonstart noch eine Qualifikation zur RPS-Liga auf dem Tableau. Es gibt 3 Startplätze in der RPS-Liga für das Saarland und diese Plätze werden unter den Bewerbern Saarlouis, Zweibrücken, Elm, Merchweiler und Illtal ermittelt. Möglich, dass Saarlouis in die Jugendbundesliga aufsteigt und damit als RPS-Qualifikant wegfällt.

Und schlussendlich gibt es Erfreuliches zum DAP-Final 4 zu berichten: Das Turnier wird am 27. und 28. Februar 2021 in Hamburg fortgesetzt. Im Halbfinale treffen wir auf die SG Langenfeld (Samstag 27.2.2021 um 12.30 Uhr). Der Sieger zieht ins Finale ein, das in der Barclaycard Arena im Rahmen des REWE-Fina 4 Turniers ausgetragen wird. Hamburg wir kommen!!!

Bleibt gesund und der HFI gewogen!


Der „Mister HF Illtal“ ist 80 Jahre alt (SZ)

Erich Hinsberger hat den Handballsport im Saarland über Jahrzehnte begleitet, gelebt und geprägt wie kaum ein anderer. Nun feierte der ehemalige Präsident der HF Illtal seinen 80. Geburtstag. Zahlreiche Weggefährten gratulieren. (Zeitungsbericht der Saarbrücker Zeitung von Lucas Jost.)

Staffelübergabe: Im Jahr 2013 gab Hinsberger das Präsidentenamt bei den Handballfreunden Illtal an Rudi Schäfer ab. 2019 zog sich Hinsberger schließlich ganz aus dem operativen Geschäft zurück. Foto: Klos Horst/Horst Klos (Klosfoto)Die große Feier musste zwar ausbleiben, ihn persönlich ans Telefon zu bekommen, war dennoch schwierig: Erich Hinsberger feierte Anfang vergangener Woche seinen 80. Geburtstag. „Mister HF Illtal“, der „Gründervater“, der „große Macher der Handballfreunde“ hat den Sport im Saarland und darüber hinaus über Jahrzehnte begleitet, gelebt und geprägt wie kaum ein anderer.

Telefon-Erfolg hatte Sebastian Hoffmann: „Ich habe ihn angerufen und wir haben länger gequatscht“, erzählt der ehemalige Spielmacher und Kapitän, der seine aktive Karriere fast ausschließlich bei der Spielgemeinschaft verbrachte. Weil Hinsberger ihn 2007 von der HSG Nordsaar nach Eppelborn lotste. „Meine erste Begegnung mit Erich war telefonisch. In der Saison 2006/2007, als er mich angerufen hat. Und dann vor allem im Jahr darauf, als ich dorthin gewechselt bin“, erinnert sich Hoffmann, der den Zebras über ein Jahrzehnt die Treue hielt. „Als er zusammen mit Rudi Schäfer bei meinen Eltern zu Hause im Wohnzimmer saß und die Verpflichtung klargemacht hat. Das weiß ich noch, als wäre es gestern gewesen.“

Hoffmann und sein langjähriger Trainer Steffen Ecker – beide verließen die HFI mit Ablauf der vergangenen Saison, auch Hinsberger zog sich offiziell aus dem operativen Geschäft zurück – erwähnen unabhängig voneinander: „Was er sich nie hat nehmen lassen, waren die Besuche im Training donnerstags“. Hoffmann ergänzt: „Da hat er mit uns immer noch ein Bierchen getrunken.“ Oder über Anekdoten philosophiert.“ Seien es solche, über seine berufliche Arbeit als Postzusteller in Saarbrücken. Seien es Erinnerungen an ganz besondere Reisen mit der Mannschaft nach Südamerika (1978 Mexiko, 1980 Brasilien). Seien es Geschichten aus der Feldhandball-Zeit, die er selbst noch aktiv miterlebte. Sei es über seine beständige Arbeit, im Ort von Tür zu Tür zu ziehen, wo Hinsberger, so drückt es Hoffmann aus, „bei den Gönnern des Vereins geklingelt und geworben hat, ganz charmant mit seiner offenen Art.“

Ehemalige und aktuelle Weggefährten berichten gleichermaßen nahezu ehrfürchtig von Hinsbergers eidetisch-anmutendem Gedächtnis, mit dem er Handball-Jahrzehnte archiviert hat und auf Abruf bereithält. „Er besitzt einen unglaublichen Sport-Almanach von jeder Saison, sodass er mir genau sagen konnte, dass ich vor so und so vielen Jahren gegen Dirmingen so und so viele Tore gemacht habe“, sagt Ecker, der lachend hinzufügt: „Man konnte ihm nie vormachen, wie gut man war, weil er immer belegen konnte, dass man nur halb so viele Tore gemacht hatte.“

Doch auch darüber hinaus war Hinsberger die zentrale Person bei den HFI. Für Ecker beispielsweise „ein ganz wichtiger Ansprechpartner. Es war so ein bisschen das Ritual, dass wir montags telefoniert haben. Ich als Trainerneuling, er als erfahrene Person, der mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden und den Rücken gestärkt hat.“ Eine Aufgabe, der Hinsberger sich Anfang dieses Jahrtausends verschrieben hatte.

Damals begann nämlich die Zeit der HF Illtal, wie sie heute existieren. Als am Ende der Saison 2001 in der damals noch Oberliga Saar genannten Klasse die „Erzrivalen“ Sportfreunde Uchtelfangen und der TV Dirmingen die ersten beiden Plätze belegten und in der Folge in die neu gegründete Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar aufsteigen würden, „haben wir uns in beiden Vereinen die Frage gestellt, was wir machen wollen“, schaut Volker John zurück, damaliger Geschäftsführer der SFU. Hinsberger war Handball-Abteilungsleiter beim TVD. „Im ersten Moment hat jeder gedacht, die Antwort lautet: Nie im Leben, das wird nie funktionieren. Aber wir haben es geschafft. Witzigerweise waren wir überhaupt nicht weit auseinander, sondern schon im ersten Gespräch auf Augenhöhe.“ Einigkeit herrschte beispielsweise darüber, dass die SG nicht die Vereinsnamen beinhalten, sondern einen neutralen Namen erhalten solle: Der Grundstein der Handballfreunde Illtal.

John erzählt weiter: „Erich hat große Aufklärungsarbeit für Mitglieder und noch mehr für die Aktiven geleistet. Er war in seinem Handeln so professionell, dass er es geschafft hat, auch die Nörgler zu überzeugen. Es kommen immer noch Leute, die sagen, wir haben damals das Richtige gemacht. Diesen Prozess musst du leben. Er braucht Gesichter. Dieses Gesicht war, auch in schwierigen Zeiten, Erich Hinsberger.“

Ein Schlaglicht aus der erfolgreichen Vergangenheit: Erich Hinsberger (links) feiert 2005 mit dem damaligen Trainer Krzysztof Wroblewski und Volker John einen Sieg in der Regionalligapartie gegen Nieder-Roden. Foto: Horst Klos
Erich Hinsberger mit Sohn Volker, der auch für die deutsche Jugendnationalmannschaft auflief. Foto: Hartung

Wo und wofür die Handballfreunde Illtal heute stehen, ist für jeden ersichtlich. Ohne die unermüdliche Arbeit Hinsbergers – in seiner Rolle als weitsichtiger und scharfsinniger Antreiber, als selbstloser Mentor, als Visionär und Mediator – wären diese Entwicklung so ganz sicher nicht möglich gewesen.

 

Den Beitrag in der Online-Ausgabe der Saarbrücker Zeitung finden sie hier.

(Mit freundlicher Genehmigung von Lucas Jost)


Zebra News – HandallFreunde go HarzFreunde – Kooperation mit TRIMONA perfekt!

Braunschweig/Dirmingen/Uchtelfangen im April 2020. Die aktuell handballfreie Zeit nutzen die Illtaler Zebras, um eine Kooperation mit dem Haftmittelhersteller TRIMONA einzufädeln und heute informieren Verein und Sponsor über Details zu dem Deal.

Der Haftmittelhersteller TRIMONA ist mit dem Handball ja fest verwurzelt und ist für innovative Marketingkonzepte eine top Adresse. Bei internen Analysen in dem Braunschweiger Unternehmen ist aufgefallen, dass es da einen Oberligisten im Saarland gibt, der stets große Mengen an Haftmittel (und Haftmittelentferner) ordert. Gemeint sind die Illtaler Zebras, die ja landauf, landab mitunter für ihren enormen Harzverbrauch bekannt sind und auch schon manch einen Gegner an den Rand der Verzweiflung harzten.
So kam es zur Kontaktaufnahme zwischen der Marketingabteilung von TRIMONA und dem Präsidium der HF Illtal, um eine gedeihliche Zusammenarbeit zu diskutieren. Für beide Partner war schnell klar, dass es eine Idee braucht, welche sofort den Hintergrund der Zusammenarbeit unmissverständlich unterstreicht und so war die Vermarktung des Vereinsnamens für beide Seiten die beste Marketingstrategie. Schlussendlich wurde in Anlehnung an den bisherigen Vereinsnamen vereinbart, dass die HF Illtal künftig als

HarzFreunde ILLTAL powered by TRIMONA

im Ligabetrieb auftreten und die Namensgebung für den kompletten Verein anpassen.

Aus dem Präsidium der HFI ist man sichtlich stolz auf den Deal: „Uns war es einerseits enorm wichtig, eine dauerhafte Kooperation mit TRIMONA auf die Beine zu stellen, andererseits war es genauso wichtig, unsere Vereinskürzel HF (was halt eben ab heute für HarzFreunde steht) zu behalten. Damit ist der Brückenschlag perfekt gelungen und die Marketingleute haben einen tollen Job gemacht“, wird der Präsident der HFI / Markus Dörr zitiert.

Gleichermaßen zufrieden ist man im Hause TRIMONA, wo man sich die Namensrechte für zunächst drei Jahr sicherte. Rückblickend schmunzelt Herr Ossenkopp von Trimona über die Anfänge der Kooperation: „Zuerst dachten wir bei der Absatzmenge, es müsse sich um einen Verein mit 20 aktiven Mannschaften handeln – so viel wie da geordert wird. Erstaunlich ist der Verbrauch allemal und scheinbar geht’s mit unserem Haftmittel besser als mit anderen. Wir wollten die Treue einfach belohnen und sind auf einen sympathischen, semiprofessionellen Verein mit dörflichen Strukturen gestoßen, den wir auf seinem ambitionierten Weg in die 3. Liga begleiten wollen.“
Bei den aktiven Männerteams ist man erwartungsgemäß happy ohne Ende über den Deal, kann doch ab sofort die Harzkontingentierung im Trainingsbetrieb gestrichen werden. In der unteren Jugendabteilung ist man indes noch etwas zurückhaltender, was die Nutzung des Haftmittels angeht. So konnte man aber mit allen Beteiligten einen guten Weg finden, wie wir im Verein die Nutzung des Harzes handhaben wollen. Für die Minis und F-Jugend gilt weiterhin striktes Harzverbot. Für die E-Jugend wollen wir das Spiel mit dem Harz in die Verantwortung der Trainer geben, denn die wissen am besten, ab welchem Zeitpunkt das Training mit Harz zielführend eingesetzt werden kann. Ab der D-Jugend hingegen wollen wir ständig und immer mit Harz trainieren und auch spielen. Wir gewöhnen die Kids damit schon sehr früh an das Spiel mit Haftmittel und das wird sich gerade in den oberen Jugendmannschaften als unglaublicher Vorteil erweisen. Im Aktivenbereich ist ja ohnehin das Spiel ohne Harz kein Handball mehr – insofern ist aus unserer Sicht auch ganz klar, dass generell eine Harzerlaubnis in allen Hallen zu gewährleisten ist. Eine Aufgabe, die nur der Verband lösen kann und daher wird die HF Illtal auch auf dem diesjährigen Verbandstag einen entsprechenden Antrag einbringen. „Wir sind hierzu mit etlichen großen Vereinen im HV Saar in Kontakt, die uns hier zu 100% unterstützen. Daher kommt unser Antrag am Verbandstag, wonach eine generelle Harzerlaubnis ab der D-Jugend manifestiert werden soll. Mit unseren eigenen Stimmen und den Zusagen vieler großer Vereine, sind wir ziemlich sicher, den Antrag durchbringen zu können“, wird der Vizepräsident der HFI / Thorsten Hell zitiert. Wir bitten die Vereine um tatkräftige Unterstützung unseres Antrages am Verbandstag, damit die Attraktivität unseres tollen Handballsports damit nochmal weiter steigt. Getreu dem Motto: Es klebe der Sport!

Ab sofort befinden wir uns in guter Gesellschaft 💪.

 

Die Pressemitteilung von Trimona findet ihr auf deren Webseite http://trimona.com. *

So sah die Startseite von Trimona Anfang April aus. Jetzt sind wir nicht mehr Aufhänger. Deshalb haben wir die Trimona Pressemitteilung direkt verlinkt.

 


Wie ihr gesehen habt, sind wir mit unserem Logo doch bei unserem alten geblieben. Wir hoffen, ihr hattet auch so viel Spaß wie wir bei der Vorbereitung und senden noch einmal ein dickes und klebriges Dankeschön an Trimona, die diesen kleinen Spaß so wunderbar mitgemacht haben. 😜

Das Beste aber ist, dass es, Aprilscherz sei Dank, tatsächlich zu einer Unterstützung der HF Illtal durch Trimona kommen wird.

Liebe Grüße aus dem Präsidium. Bleibt gesund. Es klebe der Sport ❤️😉

 


Auslosung zum Saarländischen Final4 des Auto-Weis-Pokal am Ostermontag

Die Halbfinalbegegnungen sind gelost, öffentlich und mit Livestreaming. Die HF Illtal
wird sich in Ihrem Halbfinale mit dem Ligakonkurrenten HC Dillingen-Diefflen messen
müssen. HFI-Coach Simowski erklärt in der Pressekonferenz des HV Saar, dass er
sich mit seiner Mannschaft für die Aufgabe gut gewappnet sieht und den Wettbewerb
sehr schätz und demnach auch sehr ernst nimmt. Im zweiten Halbfinale trifft die SGH
St. Ingbert auf den SV Zweibrücken Die SV’ler sind heuer im Pokalwettbewerb so was
wie die Wundertüte. Je nachdem, welche Mannschaft (1. oder 2.) antritt, schwanken
die SV’ler zwischen Außenseiter und Top-Favorit.
Freuen darf sich das Handballsaarland natürlich auch auf die Begegnungen der Damen.

Den gesamten Spielplan seht ihr unten.

 


HF Illtal lösen ihr Ticket nach Hamburg (SZ)

Eppelborn. Vor 600 Zuschauern in der Eppelborner Hellberghalle erfüllen sich die Handballfreunde Illtal ihren Traum vom Finale. (Zeitungsbericht der Saarbrücker Zeitung von Lucas Jost.)

Sie haben alles reingeworfen (hier David Pfiffer von HF Illtal) und gegen den TuS Helmlingen gewonnen. FOTO: Klos Horst / Horst Klos

Noch etwas mehr als eine Minute ist zu spielen: Die Spieler der Handballfreunde Illtal, die gerade nicht im Einsatz sind, hält schon lange nichts mehr auf der Auswechselbank. Sie springen, klatschen, begleiten all die, die auf dem Feld die letzten Sekunden auskosten dürfen. „Oh, wie ist das schön. So was hat man lange nicht gesehen. So schön, so schön“, singen und feiern fast 600 stehende Zuschauer von der Tribüne der Hellberghalle. Schon mehr als zehn Minuten vorher hatten sie begonnen, ihre Mannschaft mit „HF Illtal“-Sprechchören nach vorne zu brüllen.

Die Uhr tickt weiter, nur noch ein paar Sekunden sind es bis zur Sirene: Christoph Holz und Max Mees klatschen fair bei den ersten Gegenspielern ab. Mees reißt wie Jonas Guther schon die Arme hoch, Guther und Kapitän Pascal Meisberger fallen sich in die Arme. Und dann, dann ist es endlich Realität. Mit Freudensprüngen kommt Torhüter Robin Näckel aus dem Tor zum Rest seiner Mannschaft auf das Spielfeld. Der Langzeitverletzte Moritz Dörr (Kreuzbandriss) stürmt von der Tribüne ebenfalls in die Menschentraube, die endlich auch offiziell mit dem Feiern beginnen darf. Mit 28:23 schlagen die Handballfreunde Illtal den TuS Helmlingen im Viertelfinale des DHB-Amateur-Pokals (DAP). „Hamburg!“, jubelt der Kapitän. Die Handballfreunde Illtal haben im zweiten Anlauf geschafft, was vor ihr noch keine saarländische Mannschaft geschafft oder überhaupt versucht hat: Sie qualifizieren sich für das Final-Wochenende in Hamburg. „Die Stimmung in der Halle war natürlich der Hammer, das hat richtig gepusht.“ Auch Präsident Markus Dörr bestätigte den Eindruck des Kapitäns: „Eine begeisternde Stimmung, wie man sie sich gewünscht hat. Ein super Publikum und super Gäste.“ Sein Sohn Moritz, der seine Mannschaft an vorderster Front auf der Tribüne über 60 Minuten lang mit der Trommel angepeitscht hat, lachte: „Natürlich hätte ich gerne gespielt. Aber ich fiebere genauso mit und war genauso angespannt.“

Gegen einen starken Gegner aus der Südbadenliga tun sich die Zebras lange schwer (9:9, 21. Minute). Getrieben von ihren treuen Fans, mit einer großen Kampfleistung und einem starken Robin Näckel im Tor können sie dem Druck am Ende standhalten. „Es ist vorbildlich, wie die HF Illtal den Pokal für sich und für den Handball im Saarland nutzen“, lobte auch Eugen Roth, Präsident des Handball-Verbands Saar, der extra in die Halle nach Eppelborn gekommen war. Und auch Trainer Marcus Simowski verkündete bei der Pressekonferenz stolz: „Für die Mannschaft und den Verein ist das eine tolle Sache.“

Am 3. und 4. April spielen die HF Illtal in Hamburg um den Titel im DAP. Im Halbfinale, das am Samstag um 12 Uhr in der Sporthalle Hamburg-Wandsbek stattfinden wird, treffen sie auf die SG Langenfeld (2. Platz, Regionalliga Nordrhein). Das andere Halbfinale bestreiten die SG OSF Berlin (Oberliga Ostsee-Spree) und die SG VTB/Altjührden (Oberliga Nordsee). Das Finale findet tags darauf findet in der Barclaycard-Arena statt, wo im gleichen Zeitraum das Finale des DHB-Pokals stattfinden wird. Marcus Simowski. „Jetzt schauen wir einfach mal, was passiert.“

Den Beitrag in der Online-Ausgabe der Saarbrücker Zeitung finden sie hier.

(Mit freundlicher Genehmigung von Lucas Jost)

 


Der Traum von der „Perle des Nordens“ lebt (SZ)

Handball-Oberligist HF Illtal will unbedingt in das Halbfinale des DHB-Amateur-Pokals in Hamburg einziehen. Der TuS Helmlingen will das aber auch. Die Baden kommen am Sonntag in die Eppelborner Hellberghalle. Die soll dann zum Hexenkessel werden. (Zeitungsbericht der Saarbrücker Zeitung von Lucas Jost.)

Christoph Holz (am Ball) und seine HF Illtal peilen den ganz großen Wurf an. Am Sonntag wollen sie ins Halbfinale des DHB-Amateur-Pokals einziehen. Dieses würde der Handball-Oberligist in Hamburg bestreiten. Foto: Klos Horst/Horst Klos

Verdammt, war das ein geiles Spiel! Als die Handballfreunde Illtal am 17. Februar des vergangenen Jahres die SG Köndringen/Teningen mit 40:30 aus dem DHB-Amateur-Pokal (DAP) fegten, tobte die Hellberghalle in Eppelborn. An diesem Sonntag soll sie brennen.

Die Kanäle in den sozialen Medien glühen, seit Wochen stimmt sich der Tabellensechste der RPS-Oberliga auf diese besonderen 60 Minuten ein. Eine Stunde früher als üblich, um 17 Uhr, steigt das Spiel, auf das am Faschings-Wochenende die saarländischen Handball-Augen gerichtet sein werden. Wer von den Nachwehen der Fastnachts-Feierlichkeiten Erholung braucht, sich von selbigen eine reizvolle Auszeit gönnen möchte oder einfach noch nichts vorhat, dem sei die Adresse im Herzen des Saarlandes empfohlen. Wer die Hellberghalle als Illtaler „Festung“ kennt, weiß: Das Duell lockt mit Kampf, Spannung und vor allem Emotionen. Illtals Torjäger Christoph Holz hat nur ein Ziel vor Augen: „Letztes Jahr waren wir kurz davor, doch dieses Jahr soll der Traum von Hamburg in Erfüllung gehen.“ Zwar gewannen die HF Illtal im Vorjahr gegen die SG Köndringen/Teningen, im Halbfinale scheiterten sie dann aber am BTB Aachen. Dieses Jahr sind die Vorzeichen anders: Schon die Halbfinals werden am 4. April in der „Perle des Nordens“ ausgetragen, genauer gesagt in der Sporthalle Hamburg-Wandsbek. Im Viertelfinale haben es die Handballfreunde also vor eigenem Publikum in eigener Hand, sich ihren großen Traum zu erfüllen. „Das ist ein großes Thema“, räumt HFI-Trainer Marcus Simowski ein. Im Verein „und bei den Fans“, meint er und erinnert an die Euphorie, die der Pokal schon vergangenes Jahr im Illtal entfacht hat.

Aber eine Mannschaft will den Traum der Zebras platzen lassen, möchte ihres Zeichens selber raus von zu Hause, rauf auf die große Bühne. Schließlich lockt eine einmalige Gelegenheit: das Endspiel des DHB-Amateur-Pokals am 5. April wird in der Barclaycard-Arena in Hamburg ausgetragen. Bei dem Termin klingelt etwas? Ganz richtig. Am selben Tag findet genau dort das Endspiel um den DHB-Pokal statt, das neben dem TBV Lemgo, der MT Melsungen und dem TSV Hannover-Burgdorf auch der deutsche Rekordmeister THW Kiel ins Visier genommen hat.

Zwischen den Zebras und Hamburg steht ein Verein aus einem Stadtteil von Rheinau, das in etwa auf halbem Weg zwischen Baden-Baden und Straßburg liegt: der TuS Helmlingen, Achter der Südbadenliga, der zuletzt zwei Spiele in Folge gewonnen hat. Laut ihrer Homepage werden die Badener, die nominell eine Liga niedriger als die Handballfreunde spielen, mit reichlich Unterstützung ins 170 Kilometer entfernte Saarland reisen. Ein eigener Fanbus soll es richten. HFI-Trainer Simowski, der vor zwei Jahren nur 25 Kilometer weiter südlich beim TV Willstätt gearbeitet hat, weiß um die Bedeutung der Begegnung und hat „alte“ Kontakte, „Spieler und Trainerkollegen“ aus der Region bemüht, um Informationen zum Gegner einzuholen und diese an seine Schützlinge weiterzugeben.

„Letztes Jahr war der Amateurpokal schon sehr gut. Und dieses Mal kann ich auch mitspielen“, denkt Marcel Becker zurück an das Vorjahr, als er verletzungsbedingt noch pausieren musste. Dieses Jahr plant der Rückraumspieler den ganz großen Wurf: „Wenn wir tatsächlich gewinnen und nach Hamburg kommen – das wäre schon richtig geil.“

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Info

HF Illtal nehmen zum zweiten Mal am Pokal teil

Beim DHB-Amateur-Pokal (DAP) handelt es sich um einen bundesweit ausgetragenen Pokal-Wettbewerb des Deutschen Handball-Bundes, der sich speziell an Amateur-Vereine richtet, also an Vereine, die unterhalb der dritten Ligen spielen. Er wird seit der Saison 2014/2015 veranstaltet. Teilnahmeberechtigt sind die amtierenden Sieger der Pokalwettbewerbe der 22 Landesverbände. Gleichzeitig darf keine weitere Mannschaft dieser Landespokal-Sieger in der Handball-Bundesliga (1. oder 2. Liga) vertreten sein. Eine verpflichtende Teilnahme am DAP gibt es nicht.

Dieses Jahr haben sich Mannschaften aus 15 Landesverbänden zur Teilnahme gemeldet. Es verzichteten die Verbände aus Baden, Brandenburg, Bremen, Hessen, Pfalz, Rheinhessen und Rheinland. Amtierender DAP-Sieger ist der ATSV Habenhausen (Bremen).

Für das Saarland nehmen zum zweiten Mal die Handballfreunde Illtal, die vergangenes Jahr das Halbfinale erreichten, am Wettbewerb teil. Die Spielpaarungen finden in der Regel so statt, dass in den ersten Runden eine gewisse geografische Nähe der sich gegenüberstehenden Vereine gewährleistet ist.

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Den Beitrag in der Online-Ausgabe der Saarbrücker Zeitung finden sie hier.

(Mit freundlicher Genehmigung von Lucas Jost)


Zebras empfangen im DAP-Viertelfinale den Südbadenvertreter TuS Helmlingen!

Eppelborn im Februar 2020. Handballfreunde aufgepasst, am Faschingssonntag (23.02.2020) steht ein besonderer Leckerbissen ins Haus. Die HF Illtal empfangen im Deutschen Amateurpokal den TuS Helmlingen aus Südbaden. Anwurf ist um 17.00 Uhr in der Hellberghalle.

Der Sieger dieser Partie löst das Ticket für’s FinalFourTurnier in Hamburg und alleine diese Aussicht lässt die Begegnung zu etwas Besonderem werden.  Die Zebras um Kapitän Pascal Meisberger sind heiß wie Frittenfett und wollen alles daran setzen, das vielleicht einmalige Handballerlebnis – Selber mal auflaufen in Hamburgs Barclay-Card-Arena - Wirklichkeit werden zu lassen. Aus dem Team hören wir dann auch die aufmunternde Aufforderung an die Zebra-Fans und die gesamte saarländische Handballgemeinschaft: „Kommt am Faschingssonntag um 17.00 Uhr in die Hellberghalle und seid damit ein Teil dieses hoffentlich positiven Handballmärchens – Wir zählen auf Euch!  Dabei ist dem Team und dem Verein natürlich bewusst, dass die stets gute Kulisse gerne zum 8. Mann avanciert und so auch schon manch tolle Partie zu Gunsten der Zebras entschieden werden konnte. Wer erinnert sich da nicht gerne an die letztjährige DAP-Sensationsbegegnung gegen die SG Köndringen/Teningen, die wir - Dank dem Publikum im Rücken - für uns entscheiden konnten. Zum Spiel selbst empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise, um sich die besten Plätze in der Halle zu sichern. „Für das leibliche Wohl ist gesorgt", wird aus der Vereinsführung beruhigt und weil Fasenacht ist, gibt es erstmals eine Sektbar im Foyer der Halle, an dem sich die Liebhaber(innen) der Prickelbrause entsprechend laben können. Darüber hinaus bieten wir nach dem Spiel gerne noch eine Plattform im Rahmen der proWIN-Pressekonferenz, um den Übergang in den Rosenmontag gemütlich gestalten zu können. Ein Leckerbissen noch: Jede/r als Zebra verkleidete/r Fan erhält eine kleine Überraschung… seid also kreativ und kommt vorbei.

Wir bieten zum Spiel am Sonntag gegen Bingen einen Vorverkauf für die Karten zum DAP-Viertelfinale an. Bitte beachtet: Es sind keine Platzkarten und der Eintritt wird durch den DHB vorgegeben: Jugendliche ab 15 J. und Erwachsene: 7,00 €  / Schüler (bis 14 Jahre): 4,00 €. Saisonkarten und Goldkarten haben für dieses Spiel leider keine Gültigkeit (Vorgabe DHB).

Mit den regionalen Narrenrufen der beteiligten Vereine „Allee Hopp“ und „Hey Salli“ wollen wir die Faasebooze, Narren, Handballverrückten und Zebra-Fans gerne in der Hellberghalle begrüßen und freuen uns auf eine volle Halle ☺️ und eine außergewöhnliche Handballpartie!

 


D2-Zebras mit erstem Spiel in der Rückrunde

Sonntag, 26.01.2020, Zweibrücken, VT Zweibrücken - D2, 25:15 (14:10)

Zu ihrem ersten Rückrundenspiel in der Staffel 3 der Bezirksliga mussten unsere D2 Zebras die weite Auswärtsfahrt nach Zweibrücken antreten. Die schnellen Zweibrücker Jungs kamen immer wieder durch schnelle Doppelpässe frei vor unser Tor und erkämpften sich so ein kleines Polster. Lediglich in den letzten 8 Minuten vor der Halbzeit konnten wir mit unserem schnellen Spiel nach vorne und ein paar schönen Toren die Zweibrücker vor Probleme stellen. In der zweiten Halbzeit hatten wir neben den nachlassenden Kräften nun auch mit einem über sich hinaus wachsenden gegnerischen Torwart zu kämpfen. Ein großes Lob geht an Henri, der das erste Mal in einem Handballtor stand und ein dickes Dankeschön an Lucy und Jana, ohne deren Hilfe es sicherlich kein schönes Spiel gewesen wäre.

Es spielten: Mika, Rico, Philip, Justus, Benedikt, Jana, Lukas, Leon, Lucy und Henri.

 


Spannendes Saisonfinale für die D1

Sonntag 15.12.2019, Uchtelfangen, mD1 - VTZ Saarpfalz 18:16 (10:8)

Mit einem bis zum Schluss spannenden Spiel verabschiedet sich unsere D1 in die wohlverdiente Winterpause. Die Jungs des VTZ waren uns fast alle körperlich deutlich überlegen, dennoch konnten wir dem Spiel durch kluge Kombinationen, zielsichere Abschlüsse und eine bissige, offene Manndeckung von Anfang an unseren Stempel aufdrücken. Nach einem kleinen Zwischentief in der ersten Halbzeit (3:6) kämpften wir uns wieder heran und konnten mit einer 10:8 Führung in die Halbzeit gehen. Bis 7 Minuten vor Ende konnten wir diese Führung auch halten. Die Rosenstädter gaben jedoch, angepeitscht von ihren lautstarken Fans, nie auf und gingen gute 2 Minuten vor Schluss sogar nochmal in Führung. Durch fehlerfreies Spiel vorne und eine sehr starke Abwehrleistung konnten wir das Ergebnis noch einmal drehen und zum Endstand sogar die Führung auf 2 Tore ausbauen, obwohl wir uns bei diesem Spiel sicherlich auch über ein Unentschieden gefreut hätten.

Es spielten Robin, Hanna, Laurina, Runy, Julius, Rico, Lucy, Justus, Benedikt, Jule, Domenic, Jana und Henry

 


Volles Haus bei der Nikolausfeier der Illtaler Zebras

Eppelborn, 8.12.2019  „Hohoho… Von draußen vom Walde da kam er her und wollte uns sagen es weihnachtet sehr“.

So oder so ähnlich verzauberte der hl. Nikolaus unsere kleinen Zebras in der Hellberghalle und hatte zahlreiche Geschenke im Gepäck.

Über 300 Zebras tummelten sich in der Hellberghalle und nutzten die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch anlässlich der Jugendweihnachtsfeier. Während die Kleinen ihrem Tatendrang freien Lauf lassen durften, probierten die Großen den leckeren Glühwein oder die noch leckereren Crepes, für die unsere A-Jugend verantwortlich zeichnete. Mit vorweihnachtlicher Musik stimmte die Jugendleitung dann auf den großen Moment ein, als der Nikolaus auf seinem Schlitten die neugierigen und erwartungsfrohen Kinder begrüßte. Manch ein kleines Zebra hatte ein Gedicht für den hl. Bischof parat und die Allerkleinsten hatten gar ein ganzes Lied einstudiert. Am Ende durften sich die Kinder über tolle Kaputzenjacken freuen und die großen über eine Einladung zum Spiel unserer 1. Welle gegen Saulheim.

Die Jugendleitung freute sich über den großen Zuspruch und die absolut tolle Unterstützung während der ganzen Saison. Und Danke sagen wollen wir an alle Helfer, ohne die eine so gute Performance im kleinsten Jugendbereich nicht möglich wäre. Danke an die Trainer, die Betreuer, die Tröster, die Fahrer, die Jugendschiedsrichter, die Sponsoren, die Anfeuerer… einfach an alle, die uns an egal welcher Position unterstützen,  ganz oft mit Taten und manchmal einfach nur mit Worten – auch das hilft  ✊❤️🦓.

Am Wochenende geht’s für einige Teams nochmal auf die Platte, ehe die Winterpause ins Haus steht. An dieser Stelle wünschen wir dann auch eine schöne Vorweihnachtszeit, besinnliche Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.