Talentiertestes Talent der HFI

Das SMS-Interview

mit Jannik „Jungi“ Jungblut

 

Nach dreiwöchiger Pause gibt’s heute endlich wieder einen halbechten Neuling aus der Zebraherde vorzustellen. Der quasselnde Quallenquast der feinsten Art, dessen Name mehr Schreibweisen besitzt als Sterne in der Milchstraße existieren, hat als Kleinkind wirklich schon in Zebrabettwäsche geschlafen. Wir dürfen präsentieren: „Yannik“/“Jannik“/ “Janick“/“Yanick“/ “Yannick“/“Oh nein, Torsten, ich bin schwanger“/“Upps“ oder einfach nur „Jungi“. Seit gestern ist unsere Brillenschlange 21 Jahre jung, herzlichen Glühstrumpf vom gesamten Zebrareporterteam. Also würde er im Sport immer noch als Talent zählen, wenn er denn welches vorzuweisen hätte. Im Gegensatz zu ihm können sie unseren Kurzsichtigkeitslegasteniker schon von Weitem erkennen und zwar an seinen jungenhaft glatten Geschichtsstudenten-Gesichtszügen, wenngleich seine schmalen Augen durch seine backsteindicke Brille (die er sich übrigens von unserem Ehrenpräsident Erich „Eisenhower“ Hinsberger geliehen hat) viel zu groß wirken. Der Oli Pocher des Illtals gilt allerdings nicht als richtiger Neuzugang. Gerade erst hat unser Judas Jungblut sein Auslandssemester bei der HG Saarlouis zu Ende gebracht. Dort war er landläufig bekannt als der Blindeste unter allen Schmelzer Tiefseefischen. Auf die Frage, wie er überhaupt den Ball fangen kann, weil er ihn meist erst sieht, wenn er schon seine Nasenspitze küsst, antwortet der Knick-in-der-Optik-Inhaber Jungblut: „Ich bin eher so der Instinkthandballer, habe gute Ohren und einen ausgeprägten Geruchsinn. Das hilft mir dabei nicht so oft gegen die Wand zu laufen.“ Die Legende besagt, dass seine nicht vorhandenen Sehkräfte im kausalen Zusammenhang mit der Tatsache stehen, dass seine Schaukel früher auf beiden Seiten zu nah an der Mauer stand. Weil er früher gemobbt wurde und nie „Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst“ spielen konnte, ist er mittlerweile Spezialist beim „Blinde Kuh-Spiel“. Zu der Nominierung in die Blindennationalmannschaft sagt er entschlossen: „Im Auge des Betrachters war diese Nominierung augenscheinlich richtig, ich habe seit meinem 4. Geburtstag keine Blinde Kuh-Spiel mehr verloren.“

Trotz widriger Umstände meisterte der Maulwurf das schier unmögliche Pimmelfahrtskommando. Ungeachtet seiner Sehschwäche ist er schon in Jugendzeiten examinierter Schiedsrichter (für Schildkrötenrennen) geworden und Mentor Robert Hoyzer ist sehr stolz auf seinen Lehrling. Liebkosend wird der Schmalspurakademiker von seinen Eltern deshalb auch „du Pfeife“ genannt.

Ein flüchtiger Blick in das Tagebuch des schmackhaften Schmelzers verrät: Er war mal mehr als nur leicht angedickt wie eine gute braune Sauce, die es zum Rollbraten gibt. Doch diese Tage sind vergangen. Dank täglichen Saunagängen im Schneeanzug und dem „Mach-dich-krass-Programm von Muskelfetischist Daniel Aminati ist unser schmalschulteriger Schmelzer heute eine Art brillentragender Anti-Magic-Mike, den man zu Firmen-Weihnachtsfeiern buchen kann.

Wie Albrecht Dürer bereits vor 500 Jahren hat sich der Jüngling Jungblut die Käferperspektive zu eigen gemacht und gilt zusammen mit Tim Groß als kleinster Spieler in den Geschichtsbüchern der HFI. Manchmal fällt der 1,45m-Hüne von der Teppichkante und bricht sich dabei beide Schultern.

An dieser Stelle erlauben wir uns eine kurze tour d’horizon durch die Histoire  seiner Familie: Sein Vater Torsten, in sozialen Netzwerken gemeinhin bekannt als Saaradonis69, ist der Typ mit Pferdeschwanz (Frisur unbekannt) und Spiegelreflexkamera. Kuss auf dein Auge für die tollen Bilder! Jungi‘s Mutter ist die bezaubernde und ewig junggebliebene Meerjungblutfrau Tanja und Jungi’s Bruder (der winzige feuerrote Fuppert aus der A-Jugend) ist nach einer grünen Videospielfigur von Nintendo benannt und bedarf keiner genaueren Erwähnung. Darüber hinaus ist Jungi Pate: er steht nicht nur auf Kehlkopftaufen mit dem goldenen Osterwasser des heiligen Karolus, sondern benutzt Alkohol in der Regel öfters als seine Snapchatfilter, z.B. als Eau de Cologne vor jedem Spiel. Anschließend läuft er auf dem Parkett herum als hätte er beim vorabendlichen Rendez-Vous einmal zu viel selbst am Chloroform geschnuppert und gerät nur in gedämpfte Partylaune, wenn er regelmäßig auf Zeitstrafenfestivals mit seinen Meckertantenfreunden feiert.

Schließlich zwei Tatsachen, die vor allem für unser weibliches Publikum interessant sein dürften: erstens ist unser Jugendstil-Jungi ein näherer Verwandter der Langspielplatte (also single) und zweitens besitzt der Liebesdiener eine Vorliebe für Pokémon-Poster, polnisches Polonium und generell alles was mit „Po“ anfängt. Sehen wir mal, wie der einfache Mann Jungi Jungblut seine Milchspeiseeisprudukte zubereitet.

 

Zebra:    Guten Tacho. Allet jut, Jungi?

Janik:     Salve Hippotigris. Mir geht’s zebratastisch.

Zebra:    Stell dich unseren Zuschauern in einem Satz vor.

Jungi:     Hallo Zuschauer, ich bin Jungi und genau wie Tim der Kleinste im Team.

Zebra:    Beeindruckend ist deine Fähigkeit, aus nicht von der Hand zu weisendem Talent so wenig Karriere herauszudestillieren. Wie geht das?

Jannik:   Das schaffe ich nur mit der richtigen Ernährung. Angelehnt an alte Illtaler Trainingsmethoden gilt hier das Prinzip: „schwer und falsch“.

Zebra:    Vielleicht wirst du einmal Jungenpräsident im Team. Was wäre deine erste Amtshandlung als Präsident Jungmann?

Yanik:    Team Jung zu einer unschlagbaren Fußballmacht zu entwickeln. Aber ich weiß, dass das ein utopisches Gedankengut ist.

Zebra:    Der Klassiker: Lieblingsinternetseite, -schuppenechse und -geräusch?

Janick:   PorneliusHubert.com, Blindschleiche und dieses kleine Quietschgeräusch, das entsteht, wenn man zwei Gürkchen aneinander reibt.

Zebra:   Was sind die Vorteile deiner Sehbehinderung?

Jungi:    Ich brauche im Dunkeln keine Taschenlampe, muss mir keine teuren Filme kaufen, sondern kann alte Kassetten anhören. Zudem funktioniert der Anstolpertrick bei den Frauen sehr zuverlässig und beim Blindenfußball merkt niemand, dass ich eigentlich gar nicht komplett blind bin.

Zebra:   Wie merkst du dir deine Passwörter?

Yanic:    Ganz einfach: das Jahr, indem Herzog Abel das Graukloster in Schleswig-Holstein gründete: 1234.

Zebra:    Hast du eine Weisheit für unsere jungen Zuschauer parat?

Jungi:     Lieber eine Blinde im Bett, als eine Taube auf dem Dach.

Zebra:    Hast du einen Alltags-Hack für uns parat?

Jungi:     Ich verzichte bewusst auf Wattestäbchen, denn dann halten die in-ear headphones besser und man hat danach etwas echten Schmelzer Ohrschmalz zu naschen.

Zebra:    Wenn du kein Mensch, sondern eine Pflanze geworden wärst, welche wäre es?

Yannik:  Ganz klar Pimpernell, denn der passt wunderbar in den Salat und gehört genau wie ich der Gattung der Niedriggewächsen an.

Zebra:    Was kannst du uns über die HSG Völklingen verraten?

Yanick:  Völklingen wurde am 27. Oktober 822 als Fulcolingas erstmals erwähnt.

Zebra:   Danke, Jungi. Bleib geschmeidig.

Jungi:     Du musst gut kau’n,

Dann wird dein Kot gut braun.

Tschüsli Müsli.


Tolle Spendensumme der SPARKASSE NEUNKIRCHEN für das Projekt „Zebra-Express“

Eppelborn/Dirmingen/Uchtelfangen, 10.11.2019

Mit einem Scheck über 2.442,00 Euro unterstützt die Sparkasse Neunkirchen die HF Illtal. Anlässlich des Saarderby zwischen der HF Illtal und der HSG Völklingen durften die Zebras die Spendensumme im Beisein des neuen Bürgermeisters der Gemeinde Eppelborn, Herr Dr. Andreas Feld in Empfang nehmen. Thorsten Schwarz als Vertreter der Sparkasse Neunkirchen erläuterte dem interessierten Publikum die Spendenaktion sowie das Projekt der Illtaler Zebras. Die Sparkasse investiert anlässlich ihres 150 jährigen Bestehens eine Gesamtspendensumme von sage und schreibe 200.000 Euro in viele Projekte verschiedener Organisationen und für die Handballer kamen dabei fast 2.500 Euro zusammen. Da sagen wir doch mal „Herzlichen Dank für diese tolle Engagement“ !

Bei der Scheckübergabe sah‘ man dann auch nur strahlende Gesichter, mit Spielern der 1. Welle, dem HFI-Präsidenten Markus Dörr, Bürgermeister Dr. Andreas Feld sowie dem Repräsentanten der Sparkasse Neunkirchen Thorsten Schwarz.


Zebras dominieren das Saarderby gegen die HSG Völklingen

Eppelborn/Uchtelfangen/Dirmingen, Sonntag, den 10.11.2019 Im dritten Saarderby in Folge dominierten die Zebras den Gast aus der Hüttenstadt und bezwangen die HSG am Ende klar mit 33:22 Toren.

Nach dem knappen Auswärtserfolg in Dillingen-Diefflen am vergangenen Spieltag, hatte sich das Team um Trainer Markus Simowski einiges vorgenommen. Die Umsetzung konnte man schon unmittelbar nach dem Anpfiff erkennen. Die Zebras spielten eine aggressive Abwehr und setzten damit die Gäste mächtig unter Druck. Völkingen gelang zwar der erste Treffer der Partie, doch nach zwölf Spielminuten führten die Hausherren bereits mit 7:4. HSG Trainer Claude Dolic legte sofort die Grüne Karte, konnte aber keine wesentlichen Impulse im Spiel seiner Mannschaft freisetzen. Die Zebras bauten ihre Führung kontinuierlich aus und führten nach 22 gespielten Minuten mit 13:7. HFI Coach Simowski konnte munter durchwechseln und auch hier lagen die Vorteile klar bei der Heimmannschaft. Zusätzlich geschwächt wurden die Gäste dann noch drei Minuten vor der Pause. Alexander Saunus foulte Yannik Jungblut beim Torwurf von der linken Außenposition, was die beiden Unparteiischen nach kurzer Beratung mit einer Disqualifikation bestraften. Die Überzahlsituation nutzten die Zebras um mit drei Treffern in Folge den 17:9 Halbzeitstand herzustellen.

Auch nach der Halbzeitpause blieben die Zebras das spielbestimmende Team. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff funktionierte die Truppe hervorragend. Tobias Krumm, der in der zweiten Halbzeit zwischen den Pfosten stand, parierte in den ersten Minuten der zweiten Spielhälfte drei Bälle, was den Vorsprung der Zebras auf 18:9 wachsen ließ. Die zweite Auszeit der Gäste kam dann in der 44. Spielminute beim Stand von 23:14. Völklingen hatte aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten den Zebras nur noch wenig entgegen zu setzen. Daran änderte auch die Auszeit nichts. Illtal funktionierte und ließ sich trotz der deutlichen Führung nicht aus dem Konzept bringen. Über die Zwischenstände von 26:16 in der 47. und 28:18 in der 51. Minute, markierte Christoph Holz fünf Minuten vor dem Ende den 30. Treffer für die Gastgeber zum 30:20. Den letzten Treffer der Partie erzielte Meti Durmishi zum 33:22 Erfolg der Zebras, die dadurch auf Platz vier der Tabelle vorrückten.

https://youtu.be/H_TljDKQqQw

 


2.Welle unterliegt in Niederwürzbach 37:29 (20:15)

Samstag, 2.11.19, 18:00 Uhr, Würzbachhalle

Wir starteten mit einer sehr starken Leistung ins Spiel gegen den TV Niederwürzbach. In der ersten viertel Stunde des Spiels konnten wir endlich wieder unsere gewohnten Stärken abrufen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Vorne wurden die Bälle verwandelt und in der Abwehr machten wir anständig zu. So konnten wir uns einen kleinen Vorsprung (7:10) erarbeiten anschließend nahm der Tv Niederwürzbach eine Auszeit und Auswechslungen vor  die uns im Anschluss aus dem Konzept zu scheinen brachten. Danach ging nicht mehr all zu viel, viele Bälle wurden vorne vergeben und hinten stimmte die Abwehr nicht mehr.  So konnte der Tv Niederwürzbach seine Stärken ausspielen und zur Halbzeit sich absetzen auf 21:15. Auch in der 2. Halbzeit war nicht mehr all zu viel drin. Es gab immer mal wieder stärkere- aber auch schwäche Phasen und so zog der Tv Niederwürzbach immer weiter davon und wir konnten uns nicht mehr herantasten.
Leider mussten wir uns auch heute wieder geschlagen geben. Wir lassen trotz allem nicht den Kopf hängen sondern arbeiten weiter intensiv an unseren Schwächen um in den nächsten Spielen wieder einen Sieg einzufahren.
Akteure: K.Hinsberger, F.Stumpf, F.David, T.Pankuweit (11/1), J.Jungblut (5), N.Groß (4), T.Spaniol (2), M.Cwick, J.Reiter, E.Sperker (4), M.Laier (1), Y.Thiel (1), S.Blatt (1)

Nachbericht SV 64 Zweibrücken 2 gegen unsere Zweite Welle

Nach der ersten Heimniederlage seit Langem stand für die zweite Welle am vierten Spieltag ein weiteres Auswärtsspiel beim SV Zweibrücken 2 an. Beide Mannschaften mussten sich bisher mit einem Sieg und zwei Niederlagen zufriedengeben. Somit durfte man mit einer spannenden Partie rechnen. Das Spiel startete aus Zebrasicht deutlich schlecht. Nach vier Minuten lagen die HF Illtal ohne Tor mit 4:0 zurück. Das Spiel sollte jedoch nicht einfach verschenkt werden, somit kam der Zebraexpress auch langsam ins Rollen. Nach 10 Minuten konnte der Rückstand auf 6:5 verkürzt werden. Die Abwehr der Zebraherde fand dennoch nicht wirklich ins Spiel. Dadurch konnten die Zweibrücker Löwen einfache Tore erzielen, wodurch sie zur Halbzeit mit einer 5-Tore-Führung in die Kabine gehen konnten. Die Halbzeitansprache von CO-Trainer Dirk Schmeer, welcher Cheftrainer Seiler an diesem Tag ersetzen musste, fruchtete anscheinend, wodurch die Zebras mit neuem Selbstvertrauen aus der Halbzeit zurückkamen und die 5-Tore-Führung konnte zu einer 1-Tor-Führung verkürzt werden. Die Freude hielt leider nicht allzu lang an, denn Zweibrücken baute sich schnell wieder ein Sicherheitspolster auf, welches bis zum Spielende anhielt. Am Ende war es die Mannschaft aus Zweibrücken, die mehr Willensstärke zeigte, den Sieg heimzufahren und unsere zweite Mannschaft musste mit der dritten Saisonniederlage zurück ins Saarland.


Rabenschwarzes Oktoberwochenende für die HF Illtal

Nachdem am Samstag schon unsere erste Welle die Punkte beim Saarderby gegen Zweibrücken lies und unsere A-Jugend knapp beim TV Nieder-Olm unterlag, wollten wir am Sonntag unbedingt das Lokalderby und „Kerwespiel“ gegen die Nachbarn aus Merchweiler für uns entscheiden.
Das Spiel begann relativ ausgeglichen und man merkte beiden Mannschaften an, dass sich hier heute keiner was schenkt. Jedoch konnte sich der TV Merchweiler in der Mitte der ersten Halbzeit einen Vorsprung erarbeiten, dem wir nun den Rest des Spiels hinterherliefen. Durch eine schwache Wurfquote unsererseits konnten wir diese bis zur Pause auch nicht mehr einholen. So ging es mit einer 5 Tore Führung(11:16) ,für die Gäste, zur Halbzeitansprache. Leider konnten wir die vielen Fehler in der zweiten Halbzeit nicht einstellen und erst gegen Ende des Spiels, kamen wir nochmal auf drei Tore heran. So mussten wir uns am Ende des Tages mit 28:31 geschlagen geben. Das Problem auf unserer Seite war klar, wir warfen gefühlt nur jeden 3. freien Ball ins Tor und unsere Quote belief sich insgesamt auf über 25 Fehlwürfe. An dieser Abschlussschwäche wird nun in der kommenden Woche intensiv gearbeitet, um nächste Woche gegen die erfahrene Mannschaft des TV-Niederwürzbach ein besseres Bild abzugeben.


Zebras Derbysieger in Diefflen

Dillingen-Diefflen, Samstag, 02.11.2019 In einem Spiel mit mäßigem Niveau setzten sich die Zebras am Ende knapp mit 23:22 beim Aufsteiger HC Dillingen-Diefflen durch und festigen dadurch ihren 5. Tabellenplatz.

Schon in den Anfangsminuten war zu erkennen, dass beide Teams mehr als nervös agierten. Unzählige techn. Fehler und nicht verwandelte Torchancen auf beiden Seiten ließen das Derby torarm beginnen. Der Aufsteiger hatte dabei noch die bessere Ausbeute und führte nach sieben Minuten mit 4:2 Toren. Die Zebras, die ohne ihre verletzten Shooter Chistoph Holz und Max Mees auskommen mussten taten sich sichtlich schwerer. Nach 10 Spielminuten konnte Tim Groß dann für die Zebras zum 6:6 ausgleichen und David Pfiffer gelang zwei Minuten später die erste Illtaler Führung zum 6:7 nach zwölf gespielten Minuten. Die Gastgeber blieben aber dran und glichen schon im Gegenangriff aus. Nach der erneuten Führung der Gäste zum 10:9 kam die erste Auszeit der Hausherren in der 25. Spielminute. Diese hatte HFI Coach Markus Simowski schon in der 15. Minute genommen. Impulse konnten beide Time Out’s aber nicht setzten. Beim 11:11 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Nach der Pause hatte der Aufsteiger wieder einen leichten Vorteil. Über die Zwischenstände von 13:12, in der 33. Minute und 18:17 in der 38. Spielminute, konnten die Zebras durch eine Treffer Serie von Kockler, Jungblut und Guter mit 20:18 in Führung gehen. Die Mannschaft von Trainer Markus Simowski wirkte zwar immer noch verunsichert, konnte aber wenigstens mit einem hauchdünnen Vorsprung in die Schlussviertelstunde gehen. Nach dem 21:19 aus Sicht der Zebras schafften die Gäste mit einem Doppelschlag 10 Minuten vor dem Ende aber wieder den Ausgleich. Es stand nun 21:21 und jetzt konnte jeder Fehler für den Ausgang des Spiels entscheidend sein. Beide Teams leisteten sich davon aber gleichviel und nach dem erneuten Ausgleichstreffer des HC zum 22:22 erzielte David Pfiffer in der 55. Spielminute den letzten Treffer der Partie zum 22:23 Auswärtserfolg der Zebras.

Trotz des knappen Sieges zählten aber an diesem Abend in erster Linie die wichtigen Auswärtspunkte. Diese gilt es nun vor eigenem Publikum am kommenden Sonntag um 18 Uhr gegen die HSG Völklingen zu vergolden. Eine schwierige aber nicht unlösbare Aufgabe, zu der wir sie recht herzlich in die Hellberghalle einladen.


Bittere Derby Niederlage

Zweibrücken, den 26.10.2019, Die Zebras geraten beim Tabellenführer völlig unter die Räder und unterliegen am Ende mit 35:17 deutlich.

Trotz gutem Start gelang es der Mannschaft von Trainer Markus Simowski nicht den Tabellenführer in eigene Halle in Verlegenheit zu bringen. Der SV spielte aus einer sicheren Abwehr den gewohnten Tempohandball und ging am Ende als klarer Derbysieger von der Platte. Illtal kam nach einem 6:4 Rückstand in der 10. Spielminute und nach dem Ausgleich zum 6:6 in der 16. Spielminute zur 7:6 Führung durch Philipp Kockler. Die Auszeit der Gastgeber folgte auf den Punkt und diese sollte die Wende im Spiel bringen. Mit einem 7:0 Lauf schafften es die Hausherren die Zebras völlig aus dem Konzept zu bringen. Total verunsichert präsentierten sich die Illtaler fortan und daran änderte auch die Auszeit beim 9:7 in der 22. Spielminute nichts mehr. Der SV zog seine Bahnen und konnte schließlich mit einer 13:7 Führung in die Pause gehen.

Auch nach der Halbzeitpause schafften es die Zebras nicht den Anschluss wieder herzustellen. Im Gegenteil, die Gastgeber bauten ihre Vorsprung kontinuierlich aus und führten in der 45. Spielminute bereits mit 22:11. Die Partie war bis dahin schon lange entschieden und in den Reihen der Zebras machte sich Ernüchterung breit. Am Ende stand ein 35:17 Sieg der Heimmannschaft auf der Anzeigetafel.

Für die Zebras sicherlich eine mehr als schmerzhafte Niederlage, die man zu verdauen hat. Doch auch solche Spiele gibt es und man sollte sie mit Bedacht analysieren, denn die nächste Aufgabe wartet schon. Am kommenden Samstag spielen die Zebras dann beim Liganeuling HC Dillingen Diefflen. Anwurf der Partie ist um 19:30 Uhr in der Sporthalle Diefflen.

 


Na endlich! Heimsieg für die Zweite Welle!

Na endlich! Genau das dürften sich, neben den Zuschauern des vergangenen Samstags, auch die Spieler unserer Zweiten Welle gedacht haben, als der Schlusspfiff der Partie gegen die SG Ommersheim-Assweiler ertönte. Endlich fahren die Jungs von Coach Seiler zwei sehr wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg ein. Doch bis die Punkte sicher eingetütet waren, musste die Mannschaft, die zuvor bittere Niederlagen (unter anderem gegen Fraulautern und Zweibrücken) einstecken musste, hart ackern.
Die Vorzeichen hätten besser sein können, da sowohl Joshi als auch Till stark angeschlagen in die Partie gingen, sich aber in den Dienst der Mannschaft stellen wollten.
Hektisch ist das Wort, das die Anfangsphase des Spiels wohl am besten beschreibt. Verständlich, wenn man bedenkt, dass sich im Folgenden die zwei Aufsteiger duellierten.
Die Jungzebras, die in der vergangenen Saison beide Spiele für sich entscheiden konnten, schafften es sich trotz der großen Hektik und vielen technischen Fehlern beiderseits nach langen 4 Minuten mit 2:0 einen anfänglichen Vorteil zu erspielen und konnten den 2 Tore Vorsprung bis zur 15. Minute auf einen 7:3 Vorsprung ausbauen. Man konnte bereits erkennen, dass die sehr junge Mannschaft aus dem Tal der Ill (im Durchschnitt 21 Jahre alt) einen deutlichen Vorteil was Schnelligkeit und Dynamik betraf, gegenüber dem deutlich älteren Team der Ommersheimer hatte. Immer wieder konnte aus Ballgewinnen leichte Tore erzielt werden. Besonders Joshi setzte durch einen schnellen Doppelschlag kurz vor dem Pausenpfiff zwei schmerzhafte Nadelstiche ins Mark der Ommersheimer. Mit einem 6 Tore Vorsprung (16:10) verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Halbzeit.
Trotz der, auf den ersten Blick komfortabel wirkenden Führung, mahnte Pascal die Mannschaft zur Vorsicht und stellte die Abwehr um. Eine Manndeckung gegen den auffälligsten Spieler der Gegner, Florian Caprano, sollte zu mehr Stabilität und weniger Toren führen. Dies gelang bis zur 40 Minute auch, sodass wir uns mit 8 Toren absetzen konnten. 20:12 zeigte die Hallenuhr in Minute 40 an. Doch nun folgte unser allseits bekannter und wenig geliebter Einbruch. Die Abwehr glich stellenweise wieder einem ungeordneten Tohuwabohu und im Angriff wurden leichtsinnig Bälle weggeworfen. Diese Einladungen nahmen die Jungs aus Ommersheim dankend an und kamen bis auf 3 Tore ran. (25:22, 55´) Zudem schwächte sich die Mannschaft durch Disziplinlosigkeit selbst und musste die Schlussminuten in Unterzahl überstehen. Doch im Gegensatz zu den vergangenen Partien folgte nun kein totaler Einbruch, denn das Team biss auf die Zähne und zog den Kopf aus der Schlinge. Die letzten drei Tore des Spiels wurden durch Illtaler Jungs erzielt und so geht der Sieg verdienter Maßen an das Heimteam (31:23).
In den kommenden Spielen möchte die Mannschaft an den heutigen Erfolg anknüpfen und hofft weiterhin auf die starke Unterstützung unserer Fans!
Besonders auf das Derby gegen Merchweiler am kommenden Sonntag um 18 Uhr freut sich die gesamte Mannschaft und möchte Euch wieder erfolgreichen Handball präsentieren und die Punkte in heimischer Halle behalten.
Bis dahin wünschen die Zebras eine erholsame Woche!