Illtal hat die Vize-Meisterschaft in der Oberliga wieder fest im Blick.

Quelle: (Saarbrücker Zeitung) Lucas Jost

Eppelborn: „Da kommt sie, die Torwart-Legende.“ Genau 51:13 Minuten waren gespielt, als André Puff, Hallensprecher und eintägiges Gastgeschenk des TV 05 Mülheim an die Handballfreunde Illtal, am Sonntagabend während der Oberliga-Partie per Mikrofon verkündete, dass Alexander Dörr im Illtaler Tor seinen Tagessoll erfüllt hat. Dörr bereitete den Weg für „Oldie“ Torsten „Toto“ Schramm. Schramm – sein genaues Alter ist nicht überliefert – spielte zu Zweitliga-Zeiten für den TVA Saarbrücken und ist Torwart-Trainer bei den Handballfreunden. Er vertrat Robin Näckel, der unter der Woche ein Auslandssemester in Schweden begonnen hatte. Und Schramm machte seine Sache außerordentlich gut. Während Dörr bis zu seiner Auswechslung 21 Gegentore bekommen hatte, vernagelte der Routinier seinen Kasten. Schramm hielt bis auf zwei Würfe alles, was der TV auf sein Tor abfeuerte. Nun ließe sich darüber streiten, ob das Spiel, als er beim Stand von 29:23 das Feld betrat, bereits entschieden war. Aber Zahlen lügen bekanntlich nicht.

„Es war ganz cool gewesen, das Spiel. Von Anfang an hat gerade im Angriff alles gut funktioniert, wie wir uns das vorgenommen hatten. Unsere Taktik ist gut aufgegangen“, befand auch Rechtsaußen Tobias Alt. „Gerade bei Kreuzungen über den Mittelblock hat man gemerkt, dass die Abwehr relativ schnell auseinander geflogen ist. Und unser Rückzugsverhalten war auch gut“, berichtete der fünffache Torschütze. Von 10:8 zog Illtal vor dem Seitenwechsel auf 18:11 davon. Am Ende stand ein klarer 34:25-Sieg. Durch den doppelten Punktgewinn und die parallele 23:26-Niederlage des Tabellenzweiten Sportfreunde Budenheim sind die Handballfreunde Illtal verlustpunktbereinigt auf den 2. Platz der Oberliga geklettert. Budenheim hat zwar noch einen Punkt mehr, aber auch ein Spiel mehr bestritten.

Grund zur Freude hatten die Handballfreunde doppelt: Dank eines 28:28-Unentschieden des Verfolgers TSG Friesenheim bei der SG Bretzenheim hat die A-Jugend, mit 38:2 Punkten souveräner Tabellenführer der RPS-Oberliga, sich zwei Spieltage vor Saisonschluss vorzeitig die Meisterschaft gesichert.

Tore für die HF Illtal: Christoph Holz (7), Tobias Alt (5), Sebastian Hoffmann (5/3), Marcel Becker (4), Tom Ihl (3), Max Mees (3), Philipp Kockler (2), Oliver Zeitz (2), Patrick Bach (1), Niklas Kiefer (1), Pascal Meisberger (1)

https://www.youtube.com/watch?v=W5FXJpvWv7c&t=26s


Titan Toto - Illtal's Idol

Torsten Ulf „Toto“ Schramm

Toto (1874) – angeblich menschlich, aber eindeutig außerirdisch!

 

Es ist heiß, es ist feucht und mit „es“ meine ich Toto Schramm!

Damit ein herzliches Willkommen an alle alteingesessenen Fans und natürlich auch an unsere liebste Toto-Annahmestelle: Total-Tankstellen-Techniker Toto alias Torsten Ulf Schramm! Wenn Sie ihn trotz seiner unglaublich schnellen und dynamischen Bewegungen zwischen den Pfosten erspähen, fragen Sie sich zurecht: „Ist er ein noch ein Mensch oder ein übermenschlicher Außerirdischer?“ Es gibt sichere Beweise, die für die Theorie sprechen, dass unser Ulf ein astronomisches Wesen ist.

  1. Er hat schon Handball gespielt, da kostete ein Liter Benzin noch unter einer Mark und er sieht trotzdem noch so unglaublich gut aus, dass selbst der Ball denkt: Knall mich an die Latte du Luder!
  2. Ulf aus Uchtelfangen hat einen berühmten Bruder namens Alf aus dem All, der sich schon 1986 als Außerirdischer geoutet hat.
  3. Seine Nase ist sehr groß.
  4. Toto teleportierte das Getränk Campino aus der Zukunft direkt ins Flash auf unsere Erde. Dem überdrüssigen Konsum zu urteilen, ist Campino höchstwahrscheinlich das Lebenselixier seiner Spezies.
  5. Kein Mensch aus Fleisch und Blut kann es schaffen in 10 Jahren 11 Mal in Folge Saarlands Sportler des Jahres zu werden, ohne dabei nur eine Sekunde zu altern (2001-2011).
  6. 1976 hat Toto im Alter von zwei Jahren (laut Personalausweis) seine weltberühmte Band „Toto“ gegründet. Sie denken jetzt: „Das ist doch völlig unlogisch und aus der Luft gegriffen!“ Aber da liegen Sie falsch! Einzige logische Erklärung: Toto ist ein exobiologischer Gestaltenwandler!
  7. Zum menschlichen Amüsement hat er eine geniale Formel entwickelt, die weltweite Aufmerksamkeit erlangte und zurecht verfilmt wurde:Der Bachelor² ( 2 x Schwiegertochter gesucht+ Adam sucht Eva- 4 x GNTM) = Temptation  Island

(An dieser Stelle gebührt dir der Dank der menschlichen Rasse, für diese qualitativ hochwertigen, seriösen,  sinn- und niveauvollen Tv-Shows, die das Bildungsfernsehen erst zum Bildungsfernsehen machen!)

Es besteht also kein Zweifel an der Übermenschlichkeit dieses Wesens. Ungeachtet der wasserdichten Indizien, schauen Sie sich dieses prototypische Prachtexemplar von einem Menschen an: Zu perfekt! Unglaubwürdig! Keine Schwäche! Galaktisch Geil! -> Er/Es ist eindeutig ein Marsianer.

Aus dramaturgischen Zwecken schreibt die Redaktion vor, den Schein der menschlichen Identität zu wahren und über (natürlich aus der Zukunft manipulierte) Hardfacts/Fakenews unseres Torwarts Toto zu berichten. Nach 21 Semestern (1996-2006) ernannte sich Toto kurzerhand selbst zum Diplomfachwirt der Baukunst. Während seiner aktiven Karriere als Saarlands Spitzensportler und Vorzeigeathlet besuchte er öfter das Maggi Kochstudio als das Krafttraining in der örtlichen Muckibude und der Turbobingochampion sowie Geschäftsführer der Toto-Lotto GmbH Deutschland feiert dieses Jahr sein 30. Jubiläum als Gewinner des deutschen Fernsehpreises in der Kategorie: „Ewiger Zuspätkommer“.

 

Zebra:     Tolle Topflappen, Toto. Wie geht’s?

Toto:        In toto total top. Stress ist was für Leistungsschwache.

 

Zebra:     Lieblingssong, -serie und -film?

Toto:        Toto - Africa, Toto & Harry und Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.

 

Zebra:     Du hast unheimliche Angst vor Türklinken. Wie bewältigst du dies im Alltag?

Toto:        Ich benutze meine Ellenbogen oder meine Nase.

 

Zebra:     Hast du deine Adidas-Turnschuhe Modell 2003 schon aus dem Schrank gegraben?

Toto:        Beim Ausgraben sind sie etwas beschädigt worden. Jetzt laufe ich rund um die Uhr meine neuen Treter ein.

 

Zebra:     Jetzt, da die Hälfte unserer Torhüter in Schweden „studiert“ feierst du dein Comeback. Wie hältst du deinen Adonis-Körper in Form?

Toto:        Die Woche über mit Unmengen Kaffee und Vitamintabletten. Am Wochenende schon mal ein Nutellabrot. Sport ist eher nix für mich!

 

Zebra:     Mannschaftsintern munkelt man, du seist früher öfters und gerne auf Toto-Tour gewesen. Stimmt das und wo ging’s hin?

Toto:        Auswärtsspiel -> Privatshuttle -> Flash -> Theke -> Tanzfläche

-> Koma -> Distel -> Schwarzes Loch.

 

Zebra:     Verrate uns etwas über dich, was bisher noch niemand wusste!

Toto:        Ich sammele Räuchermännchen.

 

Zebra:     Was machst du neben dem Handball?

Toto:        Ich bin ausgelastet durch Familie und Toto-Lotto spielen.

Zudem bin 1. Ehrenamtlicher Vorsitzender der friedlichen Fanbewegung des FCS (1. FC Schweinfurt 05, Anm. d. Red.)

 

Zebra:     Gib uns ein Beispiel deines liebsten rhetorischen Mittels?

Toto:        Das Pars pro Toto: Ich trinke gern einen guten Tropfen Wein

 

Zebra:     Heute steht ein ganz besonderes Spiel an. Wir haben den TV Mülheim zu Gast. Was gibt’s darüber zu sagen?

Toto:        Nix.

 

Zebra:     Wie lautet dein Tototipp?

Toto:        Heimsieg und zu Null. Ich stehe ja im Tor. Der Rest ist mir egal.

 

Zebra:     Zum Schluss noch eine Lebensweisheit à la Ulf:

Toto:        „Lebe lieber ungewöhnlich“ finde ich ein geiles Motto – Ich bin jedoch das komplette Gegenteil, weil ich ein Alien bin.


28 zu 12 Heimsieg gegen den USC Saar 3

Sonntag, 31.3. Uchtelfangen / Eppelborn

Am heutigen frühen Morgen, praktisch direkt nach der Uhrumstellung, hatte die vierte Welle der HFI den USC Saar 3 zu Gast.

Da die Halle in Uchtelfangen leider nicht bespielbar war, konnten wir mit den Gästen abstimmen in Eppelborn zu spielen. Mit einer viertelstündigen Verspätung fing die Partie dann an. 

Gleich zu Beginn spielten wir sehr routiniert und gingen auch in Führung. Lediglich die Ausbeute vom 7 Meter Punkt war unterirdisch. Trotz etlicher Versuche gelang uns erst in Halbzeit zwei von dort ein Tor.

Im Hinspiel traf der Halbrechts vom USC vergleichsweise oft und hielt seine Truppe im Spiel. Dieses mal konnten wir seine Kreise deutlich einengen und zogen kontinuierlich, vor allem aber in Halbzeit zwei durch viele Gegenstöße, davon

Am Ende stand ein deutlicher 28 : 12 Heimsieg an der Ergebnistafel, der auch in dieser Höhe verdient war.

 

 


Zebras behaupten durch den knappen Auswärtserfolg im Derby die Tabellenspitze

Ein denkbar knapper Sieg erlebten die Zebrafans am Samstag Abend in der Sporthalle in Marpingen. Die weiterhin dünnbesetzte Zebraherde siegte gegen die zweite Mannschaft der HSG Nordsaar mit 26:25 nach einer packenden Schlussphase. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzelt konnten sich die Hausherren bis zur 45. Spielminute mit 4 Toren absetzen. In der Schlussviertelstunde kämpften sich die Zebras dank starker Abwehrleistung und einem unbändigen Siegeswillen zurück in die Partie und konnten 6 Minuten vor dem Ende in Führung gehen. Dieser Vorsprung hielt bis zum Ende der Begegnung. 30 Sekunden vor dem Ende nahm Coach Seiler beim Stand von 26:25 für die Zebras die Auszeit. Trotz klarer Absprache kam es 15 Sekunden vor dem Ende zum Ballverlust, doch der letzte Angriff des Gegners konnte durch gutes Rückzugsverhalten und eine Parade unseres Torhüters gestoppt werden. Die Erleichterung im Zebralager war riesengroß. Somit kommt es am kommenden Donnerstag bereits zum vorentscheidenden Aufstiegsduell gegen den Tabellendritten aus Ottweiler. Bei einem Sieg der Zebras belohnen sich die Jungs für eine starke Runde und steigen in die höchste saarländische Spielklasse auf. Also lasst euch diesen Leckerbissen nicht entgehen und unterstützt die junge Truppe bei diesem wichtigen Spiel am Donnerstag Abend in der Seminarsporthalle in Ottweiler!!!


Zebras patzen nach gelungener Revanche gegen Dillingen beim Schlusslicht TV Kirkel

Am 09. März trafen die Zebras in der Zebra-Festung in Uchtelfangen auf den HC Dillingen/Diefflen 2. DasHinspiel verloren die Zebras gegen die routinierte Mannschaft der Saarlandliga-Reserve denkbar knapp mit einem Tor. Die Zebras waren also gewarnt und von Beginn an hoch motiviert, sich für die Hinspiel-Niederlage zu revanchieren. Mit Tempo-Handball aus einer guten Abwehr heraus legten die Zebras los wie die Feuerwehr und konnten dadurch einen nie gefährdeten 35 zu 25 Sieg einfahren. Eine Woche später kam es dann zum Gastspiel beim Schlusslicht aus Kirkel. Im Hinspiel behielten die Zebras klar die Oberhand und könnten einen hohen Heimsieg einfahren. Trotz dünner Personaldecke, Harzverbot und später Anwurfzeit konnten die Jungs schnell mit 7:2 in Führung gehen. Ab diesem Moment lief nichts mehr rund. Klare Chancen wurden vergeben, das
Rückzugsverhalten stimmte nicht, dumme Fouls wurden begangen, die Abwehr fand keinen Zugriff und unsere Torhüter bekamen zu selten die Hand an den Ball. Dieses Bild zog sich durch die gesamte Restspielzeit, sodass das Spiel nach dem 14:14 Halbzeitstand am Ende verdient mit 32:26 verloren ging. Nun heißt es Mund abwischen und nach vorne schauen, um keine weiten Zähler im Kampf um die Meisterschaft zu verlieren.


Illtal revanchieren sich eindrucksvoll gegen Offenbach!

Offenbach/Illtal 24.03.2019

Da stand doch noch eine Rechnung offen? Zebras schießen den TV Offenbach mit 35:26 vom eigenen Parkett und revanchieren sich eindrucksvoll für die bittere Heimniederlage aus der Vorrunde.

Ja genau, es waren jene Offenbacher, die eine noch nie dagewesene Serie unserer Zebras und damit den Nimbus der Unbesiegbarkeit in der „Höllberghalle“ unterbrachen, aber auch gleichzeitig den Grundstein für eine ebenso besondere Serie legten, denn seit dem 27:29 vom 4.11.2018 hat die Ecker-Truppe kein Ligaspiel mehr verloren. Mit dem heutigen Sieg schieben wir uns in der Tabelle auf Platz 3 der Oberliga und damit am Erzrivalen SV 64 Zweibrücken vorbei.

14 Mann im Kader (die Langzeitverletzten J. Guther und M.Dörr standen nicht zur Verfügung) sind offensichtlich heiß auf die Partie und gut eingestellt. Von Anfang an zeigen beide Teams Tempohandball vom feinsten wobei Illtal den besseren Start erwischt. Direkt mal 2 Tore vorgelegt, beeindruckt vor allem unser Rückraum mit sensationellen Würfen, die dem Torwart nicht den Hauch einer Chance ließen. Nach wenigen Minuten schon die Auszeit der Heimmannschaft beim Spielstand von 3:6. Zwar kann der TVO Anschluss halten aber es zeigte sich früh im Spiel, wer hier Herr im Hause ist und das waren die Zebras. Mit beherztem Spiel zogen wir 5:8, 9:12 auf 11:16 davon und gingen mit 13:17 in die Pause. Dabei stellte zunächst Robin Näckel sein Können unter Beweis und glänzte mit tollen Szenen in seinem letzten Saisonspiel, denn für ihn geht es nächste Woche nach Schweden, wo er im Auslandssemester seine Masterarbeit schreiben wird. Robin, dir viel Spaß und viel Erfolg in Goeteborg. Auch in HZ 2 waren wir die dominierende Mannschaft und zogen flugs auf 14:21 davon, woran der nun im Tor stehende Alex Dörr ebenso seinen Anteil hatte, wie die prächtig vorgetragenen Spielzüge mit Powertempo im Gegenstoßverhalten. Prompt wieder die Auszeit des TVO-Coaches, der alles versuchte um seine Jungs besser ins Spiel zu bekommen. Aber da war heute nix drin für den TVO, viel zu sicher funktionierten unsere Abläufe und auch das Spiel mit Außen und Kreis war heute formidable und mitunter zum Zunge schnalzen. Mitte der 2. HZ war klar, dass wir die Partie nicht mehr aus der Hand geben würden und anstatt sich auf dem Torepolster auszuruhen, galoppierte die Zebra-Herde munter weiter und verpasste den Offenbachern dann doch eine deftige Klatsche, die das Team um Sebastian Hoffmann gebührend mit einem Auswärtsiegestanz feierten. Was im Bus beim der Heimfahrt so alles passierte, kann der Berichterstatter nur erahnen… ich hoffe nur, jeder hatte seinen Spaß. Nächste Woche empfangen wir den TV Mühlheim, eines der sympathischsten Teams der Liga, die uns immer herzlich Willkommen sind. Anwurf ist auch am Sonntag 31.3.2019 wieder um 18.00 Uhr in der Hellberghalle und wir freuen uns auf gute Stimmung und auf eine „alte  Torwartlegende“ auf der Platte… alleine das macht den Besuch in Eppelborn schon spannend! ?

 


Präsidentenglück

Markus „Präsi“ Dörr

Werte Damen und Herren, es ist wieder soweit. Euer zweitliebstes Lieblingskolloquium findet heute mit einem höchst exklusiven Gast statt. Wie ihr alle wisst gibt nicht vieles, das angezogen mehr Spaß macht als unser Spieltagsheft zu lesen, doch zuvor ein Hinweis in eigener Sache. Dieses Spieltagsinterview soll mit pseudohumoristischen Zeilen der allgemeinen Erheiterung dienen und hat nur zu marginalen Teilen den Anspruch ein wirtschaftlich fundiertes Wissenschaftsmagazin darzustellen. Es könnte also rein theoretisch passieren, dass hier einige leichte Übertreibungen, spitzzüngige Kritiken, scharfe Witze oder minimale Realitätsverschiebungen niedergeschrieben werden. Bist du nicht bereit für harten Tobak, fühlst dich, als hätte deine Seele gerade Durchfall oder bist du ein Humorlegasteniker, der zudem keine Ironie versteht und/oder aus unerfindlichen Gründen einen Furz querstecken hat, dann bitte der restlichen Menschheit zu Liebe nicht weiterlesen. Danke, Love und Peace to all intelligent human beings!

Den Menschen unter uns, die kein Opfer ungerechter Intelligenzverteilung geworden sind, blüht jetzt eine extended Version 2.0, denn wir haben es geschafft ein echtes Schwergewicht ins Studio zu locken. Niemand geringer als unser allseits beliebter pathetischer Pracht-Präsident Markus Aurelius Dörr stellt sich heute den investigativen Fragen unseres rasenden Zebrareporters. Sexyness-Overload ist also vorprogrammiert! Der Big Boss vom Illtalschloss stammt aus der bürokratischen Epoche von Leitz-Ordner und siebenstufigen Unterkapitelgliederungen und besitzt abgesehen vom Thema Handball so viel Weisheit, wie Saudi-Arabien Öl. Geerbt hat er diese von seinem vasallischen Vater, der auch schon nicht schwenken konnte. Schon früh war für M.D. Diddy klar, er will in die (im Gegensatz zu den überdimensionalen Fußabdrücken seines Sohnes) kleinen Fußstapfen seines alten Herren treten und wird professioneller Versicherungsfuzzi. Ganz nebenbei erschuf er so entschlossen wie ein Honigdachs mit Leidenschaft, Herzblut und der Energie von mindestens zweieinhalb Windrädern das Illtalimperium, das ihn dann im Jahr 2017 zu seinem Präsidenten kürte. Der Don des Dorfes Dirmingen, Erich Eisenhower Hinsberger, überlässt dem jungen aufstrebenden Versicherungsfritzen sein altehrwürdiges Amt, das dieser zuvor fast ein ganzes Jahrhundert innehatte, mit den Worten: „Mehr Gewicht für die HFI!“ Mozartkugel-Markus, wie er gerne genannt wird, hält die Zügel der Zebras jedoch nur an etwa 276 Tagen im Jahr in der Hand. Die restlichen 89 Tage ist der flinke Skihase mit seinem langjährigen Weggefährten und Würstchenbarönchen Hoffi Hoffmann im schönen Ischgl zu Hause. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass bereits der dritte Skilift nach ihm benannt wurde. Getreu seinem Motto „Geschwindigkeit = Masse x Beschleunigung“, und Beschleunigung besitzt er reichlich, düst er früh morgens mindestens einmal die Piste hinunter, bis seine durstigen Augen die nächste Skihütte entdecken. Dort erlebte der bartlose Bonvivant schon zahllose epische Biermomente und trinkt dabei gerne 1(-)2 Bierchen und natürlich auch sein Lieblingsgetränk: Rum-Cola ohne Cola, denn Zucker ist bekanntlich nicht gut für die Bikinifigur! Zuhause schiebt der angenehm neutral riechende Auto-Anschnallaktivist und akribische Allianz Agent ebenfalls eine ganz ruhige Kugel. War der Tag mal zu hart, macht er sich den Nächsten eben frei. Wie zum Beispiel morgen. Warum? Weil er’s kann. Doch bleibt der Multilaterist und Mettbrötchensymphatisant Markus einmal übers Wochenende in der Heimat und im Besitz von mindestens 18% seiner geistigen Kräfte ist er immer on Fire und gewillt die Hellberghalle in eine War-Arena zu verwandeln. Als Clint Eastwood unter den Hallensprechern schießt er berühmt berüchtigt scharf mit seinen Jingles um sich und kaschiert so geschickt den ein oder anderen Fehler in der Aussprache von Namen bei internationalem Ballett. Die Wenigsten von euch wissen, dass Markus schon einmal einen Gastauftritt bei einem Konzert der Fantastischen Vier hatte. Dort hat er im Jahr 1991 seine ehemalige DJ-Karriere als TheBigPurpleForeverYoungDörr begonnen (unglaublich aber wahr).

Kurz gesagt, wenn unser Markus eine Kartoffel wäre, dann wäre er auf jeden Fall eine mittelreife Süßkartoffel. Sind wir gespannt auf die geistreichen pseudowissenschaftlichen Repliken unseres Lieblingspräsidenten. Bühne frei für McMarkus!

 

Zebra:     Herr Präsident. Was macht der Aktienkurs der Allianz AG?

Präsi:       Beständig auf hohem Niveau.

Zebra:     Wie sieht ein Tag im Leben eines Markus Aurelius Dörr aus?

Präsi:      Früh morgens gegen 11.30 Uhr in die Schaltzentrale des geilsten Clubs der Welt, Mails checken, Trainer verpflichten, 12 Uhr Feierabend. Ach ja, und …

Zebra:     Was ist Ihr drittliebstes Wort, das mit „Mor“ anfängt?

Präsi:      1. Morphologie, 2. Morgenrot, 3. morphiumsüchtig.

Zebra:     Eine Ihrer lodernden Leidenschaften ist das Skifahren. Welches ist Ihr liebstes Skigebiet?

Präsi:      Ischgl und die Zillertalarena. Auf meiner Bucketlist steht noch die Sella Ronda und diverses über’m großen Teich zu entdecken.

Zebra:     Bier oder Wein?

Präsi:      Wein auf Bier, das schmeckt fein. Bier auf Wein das rat ich dir. Danach auf jeden Fall erst mal zwei Ouzo.

Zebra:     Aber heute geht’s gegen die honigsüßen Hornissen aus Mundenheim. Was können Sie uns darüber verraten?

Präsi:        Sie spielen mit 6 Feldspielern und einem Torhüter. Außerdem tragen die meisten von ihnen kurze Hosen.                                              Wo sie in  der  Tabelle  stehen weiß ich nicht.

Zebra:     Haben Sie eigentlich schon einmal mit Absicht Schleichwerbung für Ihr Versicherungsbüro gemacht?

Präsi:       Ja

Zebra:     Danke und viel Erfolg bei allem.

Präsi:       Ich hab‘ zu Danken.

Es lacht der Elch, die Welt die kichert,
Hoffentlich Allianz-versichert.


Zebras gegen Mundenheim erfolgreich

Eppelborn, 17.03.2019

In einem Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten bezwingen die Zebras den VTV Mundenheim am Ende mit 27:24 und bleiben damit im Spitzenquartett.

Die Partie begann ausgeglichen. Bis zur 20. Spielminute lieferten sich beide Teams in einem temporeichen Spiel ein Kopf an Kopf Rennen. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit konnte sich der VTV aber etwas absetzten und mit drei Toren Vorsprung in die Pause gehen.

Nach der Halbzeitpause zeigten die Zebras dem Gast aber die Zähne. Allen voran HFI Kapitän Sebastian Hoffman puschte seine Jungs und läutete die Aufholjagd eine. Nach 45 Minuten stand es 17:17 Unentschieden und die Zebras witterten ihre Chance. Nach der 19:17 Führung durch den erfolgreichsten Illtaler Schützen, Christoph Holz (8 Tore) lief es im Illtaler Spiel deutlich besser. Am Ende kam ein 27:24 Sieg heraus, der hart umkämpft war. Aufgrund der kämpferischen Leistung der Zebras im zweiten Spielabschnitt zwei verdiente Punkte.

Am kommenden Wochenende sind die Zebras zu Gast beim TV Offenbach. Der TV war bisher der einzige Verein der in dieser Saison die Festung Hellberghalle einnehmen konnte. Trainer Steffen Ecker und seine Jungs wollen auch hier versuchen die Punkte zu entführen.

https://www.youtube.com/watch?v=TXnedZaf6Iw&feature=youtu.be


Die Zebras entführen bei der HSG Bingen einen Auswärtspunkt

HSG Rhein Nahe Bingen - HF Illtal 27:27 (15:16)

Bingen, 09.März2019
Die Zebras entführen bei der HSG Bingen einen Auswärtspunkt. Dabei fiel der Ausgleichstreffer für die Gastgeber erst in der Schlusssekunde.

Es war die erwartet schwere Aufgabe die die Zebras an diesem Wochenende zu absolvieren hatten. Der Gastgeber, die HSG Rhein Nahe Bingen, hatte die letzten vier Heimspiele gewinnen können und sich dadurch auf Platz 6 der Tabelle vorgearbeitet. Die Partie war über 60 Minuten hart umkämpft und keines der beiden Teams konnte sich über die gesamte Spielzeit mit mehr als zwei Toren absetzten. Die Gastgeber eröffneten mit dem 1:0 in der ersten Spielminute. Den ersten Treffer für die Zebras gelang Christoph Holz ebenfalls in der ersten Spielminute zum 1:1 Unentschieden. Fortan legte der Gastgeber nach und die Zebras sahen sich in der Verfolger Rolle. Über die Zwischenstände von 7:6, 12. Minute und 11:10 in der 19. Spielminute glichen die Zebras in der 20. Spielminute zum 11:11 aus. Torschütze war Max Mees, der mit 10 Treffern auch erfolgreichster Torschütze der Zebras war. Mit dem Ausgleichstreffer witterten die Zebras ihre Chance und kamen zwei Minuten später durch HFI Kapitän Sebastian Hoffmann zur 12:11 Führung. Diese knappe Führung konnte die Mannschaft von Steffen Ecker in die Halbzeitpause retten. Beim 16:15 aus Sicht der Zebras wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit bot sich den wenigen Zuschauer zunächst das gleiche Bild. Die Partie blieb eng und mit dem 17:17 Ausgleich durch Maximilian Grethen stand plötzlich alles wieder auf Anfang. Grethen steuerte 12 Tore für die HSG bei und war damit erfolgreichster Schütze der Gastgeber. Die Zebras blieben aber in der Spur und lagen wenige Minuten später mit 20:17 in Führung. Eine Zeitstrafe gegen Illtal konnten die Gastgeber aber nutzen um bis zur 39. Spielminute auf 20:19 zu verkürzen. Der 21:19 Führung für die Zebras folgte der 21:20 Anschlusstreffer, was HFI Trainer Steffen veranlasste die zweite Auszeit zu nehmen. Bingen wurde aber in dieser Phase immer stärker und konnte nach dem 21:21 Ausgleich in der 44. Spielminute durch Moritz Brix schließlich wieder mit 22:21 in Führung gehen. Nun waren die Zebras, wie schon in der Anfangsphase, wieder in der Jäger Rolle und es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase. Nach dem 25:24 Anschlusstreffer durch Marcel Becker kam die Auszeit der Gastgeber. Maximilian Grethen erzielte direkt nach der Auszeit die 26:24 Führung für sein Team, bei noch verbleibenden sechs Spielminuten. Die Zebras stemmten sich mit allen Mitteln gegen die Niederlage und wurden belohnt. Patrick Bach und Max Mees gelang ein Doppelschlag und der damit verbundene 26:26 Ausgleich. Es folgte die letzte mögliche Auszeit der Zebras und die HSG sah sich nach einer zwei Minuten Zeitstrafe in Unterzahl. Dies nutzten die Zebras und kamen 55 Sekunden vor dem Ende durch Christoph Holz zur 27:26 Führung. Die letzte Auszeit der Gastgeber kam 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff und mit dem selbigen gelang Tobias Weiler der 27:27 Ausgleichstreffer und Endstand.

Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden in einer guten und hart umkämpften Oberligapartie. Am kommenden Sonntag, den 17.03.2019 empfangen die Zebras den VTV Mundenheim. Anwurf ist um 18:00 Uhr in der Hellberghalle


Vieles läuft rund bei den Zebras!

Dirmingen/Uchtelfangen, 8. März 2019

Nur selten sehen wir uns als HF Illtal gezwungen, auf Berichte der SZ zu reagieren. Aber der Aufmacher "Bei den HF Illtal läuft es derzeit nicht rund" sowie der von Negativszenarien gespickte Bericht unter der Überschrift "Kein Spaß an Fastnacht für die Zebras" zwingen uns geradezu zu einer Stellungnahme. Was alles gerade bei den Zebras rund läuft, wollen wir mal nachfolgend darstellen, damit sich jeder sein eigenes Bild machen kann:

Unser Oberligateam unter der Leitung von Steffen Ecker fährt seit Jahren einen Heimsieg nach dem anderen ein. Seit ca. 40 Heimspielen müssen wir uns mit einer einzigen Niederlage in der Festung Hellberghalle herum schlagen - das dürfte Ligarekord sein und mit Platz 3 oder 4 liegen wir absolut im Soll.

Unsere Heimspiele sind stets getragen von unserem hervorragenden Publikum. Im Schnitt besuchen 350 bis 400 Zuschauer die Spiele. Bei Derbys oder Spitzenspielen ist die Halle auch gerne mal mit 750 Zuschauern ausverkauft.

Innerhalb weniger Wochen haben wir sowohl dem Ligaprimus TV Hochdorf ihre bisher einzige Saisonniederlage zugefügt, als auch den Tabellenzweiten SF Budenheim ohne Punkte wieder nach Hause geschickt. Zudem haben wir im Dezember der Drittplatzierten SV Zweibrücken abserviert. Alles in Spitzenspielen auf hohem Handballniveau.

Eine zu Ende gehende Ära "Steffen Ecker" wird freundschaftlich, mit allergrößter gegenseitiger Hochachtung abgewickelt, ohne Skandale, keine Schmutzwäsche irgendwo in der Ecke und dann geht auch noch die Trainernachbesetzung total geräuschlos und überaus erfolgreich über die Bühne.

Der Kader für die kommende Saison ist nahezu komplett - trotz einiger Abgänge. Wir reden nicht nur, sondern handeln auch nach unserem Credo: Möglichst mit jungen Talenten aus dem eigenen Verein und der Umgebung die Kader besetzen. Wir stocken aus der eigenen A-Jugend und unserer 2. Welle auf.

Apropos 2. Welle: Das sehr junge Team um Coach Seiler steht auf Tabellenplatz 1 in der Verbandsliga und ist damit auf dem besten Wege, in die Saarlandliga aufzusteigen.

Unsere A-Jugend steht auf Tabellenplatz 1 in der RPS-Jugend-Oberliga und hat allerbeste Chancen auf die Meisterschaft.

Die erfolgreiche Verpflichtung eines Jugendkoordinators durften wir vor wenigen Wochen vermelden. Damit investieren wir sehr konsequent und gezielt in die Entwicklung der Jugendlichen.

Im laufenden Spielbetrieb sind wir in 5 von 6 Jugendjahrgängen am Start. Kommende Saison werden alle Jugendjahrgängen besetzt sein, teilweise Überregional. Dazu kommen 4 Aktiventeams.

Welche Absicht verbirgt sich also hinter dem Aufmacher der SZ Lokalsportredaktion „Bei den HF Illtal läuft es derzeit nicht rund“ ?

Aber ok, es gibt auch Dinge die nicht rund laufen: Ja, wir haben derzeit Verletzungspech, sogar massiv. In der 1. und auch in der 2. Mannschaft fallen insgesamt 6 Leistungsträger - teilweise langfristig - aus. Darüber schreiben wir selten und jammern schon gleich gar nicht, weil wir unseren Teams das Kompensieren dieser Ausfälle zutrauen.

Richtig ist im SZ-Bericht beschrieben, dass viele Zebras an der bitteren Niederlage am Faschingssamstag keinen Spaß hatten. Aber hallo, weshalb denn eine solch negative Stimmung verbreiten? "Only bad news are good news" scheint der Treiber zu solcher Berichterstattung zu sein. Ich hab' mal nachgefragt: Kein einziges Team im Deutschen Amateurpokal (DAP) ist mit einem Tross von mehr als 100 Fans zu Auswärtsspielen angereist - noch nicht mal zu Lokalderbys. Die Aachener waren an dem Tag besser als wir - jawohl das stimmt und sie haben verdient gewonnen. Unser Traum vom Finale ist zerplatz und wir wünschen dem sympathischen Öcher-Team viel Erfolg in Hamburg ... ABER für uns gilt: Das Abenteuer Deutscher Amateurpokal hat sich total gelohnt. In Heidelberg erste Erkenntnisse im DAP-Turniermodus gesammelt, dem sich vorher noch nie ein Saarlandpokalsieger stellen wollte. Zuhause gegen Köndrigen ein geiles Spiel abgeliefert. In Aachen eine tolle Stimmung in der Halle erlebt - von beiden Fanlagern - und hallo: DAP-Halbfinale ist ein riesen Erfolgt - Punkt! Wir sind ehrgeizig genug, erneut im DAP anzutreten und werden alles daran setzten, am Ostermontag unseren Landespokalsieg zu wiederholen, um damit die Qualifikation zum DAP zu wuppen.

HF Illtal Foto: Horst Klos
Bank1Saar Handball-Trophy-Siege
Links: Kurt Rheinstädtler (Bank1), rechts: Minister Comerson,

Während der Berichterstatter der SZ offenbar davon ausgeht, dass der Ligaalltag für unser Oberligateam jetzt belanglos wird, kennt die Mannschaft um Kapitän Sebastian Hoffmann offensichtlich nicht.... Bester Saarverein in der Oberliga wollen wir bleiben! Außerdem wird das Team immer wieder alles geben, um unseren Fans das zurück zu geben, weshalb sie uns die Treue halten – ehrgeizige und schöne Handballspiele!

Wir sehen uns auf einem guten Weg und wollen diesen Weg für unsere Fans weiter beschreiten. Ich behaupte mal frech, dass es nur wenige Sportveranstaltungen in der Region gibt, die in dieser Regelmäßigkeit wie bei uns eine solch große Zuschauerzahl vermelden können. Eigentlich sollte das genug Anreiz für unsere Lokalpresse sein, um dem öffentlichen Auftrag zur Berichterstattung objektiv nach zu kommen. Die vielen Verantwortlichen in unserem Verein haben es nicht verdient, mit haltloser Negativ-Suggestion ihre verdienstvolle Arbeit quittiert zu bekommen. Auf eure/unsere Arbeit dürfen wir stolz sein, ich zumindest bin es!

LG Euer Präsi