Ticket Vorverkauf für 2. Welle ab sofort möglich
Uchtelfangen/Dirmingen - Ticket-Order für das Spiel unserer 2. Welle ab sofort möglich -
Bitte beachtet die Begrenzung auf 75 Zuschauer in der Sporthalle Uchtelfangen. Wir zeigen euch hier, wie ihr an Tickets kommen könnt. Ihr braucht IMMER die Corona-Gästeregistrierung (hf-illtal.de/corona -> Gästeregistrierung Allgemein). Abwicklung über die HFI-Geschäftsstelle per E-Mail (geschaeftsstelle@hf-illtal.de) oder persönlich (Am Marktplatz 10, Uchtelfangen).
- Dauerkarte für alle Heimspiele à Regulärer Preis 40 Euro / Sonderpreis 35 Euro
Corona-Gästeregistrierung ausfüllen und per Mail an die Geschäftsstelle senden. Betrag bar in der Geschäftsstelle einzahlen oder per paypal anweisen. Paypal-Daten bekommt ihr dann per Mail. Personalisierte Dauerkarte wird am Samstag ausgehändigt. Den Sonderpreis gibt’s für Inhaber einer Dauerkarte der 1. Welle J.
- Tagesticket à Einheitspreis 5 Euro
Corona-Gästeregistrierung ausfüllen und per Mail an die Geschäftsstelle senden. 5 Euro bar in der Geschäftsstelle einzahlen oder per paypal anweisen. Paypal-Daten bekommt ihr dann per Mail. Personalisiertes Tagesticket wird per Mail zugestellt.
- Jugend-Tagesticket für HFI-Jugendspieler à kostenfrei
Corona-Gästeregistrierung ausfüllen und per Mail an die Geschäftsstelle senden. Personalisiertes Jugend-Tagesticket wird per Mail zugestellt. Ausdrucken und am Samstag vorzeigen/abgeben. Diese Tickets sind auf 10 Stück begrenzt!
- Gäste-Tagesticket à Einheitspreis 5 Euro
Die Gastmannschaft erhält ein Kontingent von 10 Tickets. Reservierung für diese Tickets nur beim Gastverein möglich. Rückmeldefrist endet Donerstags vor’m Spiel um 17 Uhr.
- Resttickets an der Abendkasse à Einheitspreis 5 Euro
Sofern Restkarten verfügbar sind, werden diese an der Abendkasse ausgegeben. Die Registrierung erfolgt dann vor Ort. Wenn ihr helfen wollt, könnt ihr den Registrierungsboden von der Homepage schon vorausgefüllt mitbringen.
Zwei abschließende Hinweise:
- Bitte beachtet die Vorgaben unseres Hygienekonzeptes
- HFI-Getränkeverkauf ist in Uchtelfangen sichergestellt
Die U23 füllt ihr Punktekonto mit den ersten beiden Punkten (Teambericht)
Am Samstag, 03.10.2020 stand nach einer langen Handballpause für die Zebraherde das erste Spiel der Saison 2020/21 an. Die Saarlandliga wurde in dieser Saison in zwei Staffeln eingeteilt. Dementsprechend finden in der ersten Saisonhälfte zunächst 12 Spiele statt. Die Gegner in der Saarlandliga Staffel B lauten: HSG Dudweiler/Fischbach, HC Dillingen/Diefflen, HSG DJK Nordsaar, HSG Ottweiler/Steinbach, HSG Fraulautern/Überherrn und TV Niederwürzbach. Letzterer war unser erster Gegner der neuen Saison. Den Umständen entsprechend reisten wir erstmals ganz ohne Zuschauer an - lediglich Heimfans durften sich das Spiel ansehen. Diese Umstände machten es auch unserer U23 nicht leicht. Doch das sollte uns nicht davon abhalten die ersten Punkte der neuen Saison einzufahren. Nach einem ersten Fehler im Angriff konnte der TV Niederwürzbach mit 1:0 in Führung gehen. Dies sollte jedoch die erste und letzte Führung der Gastgeber sein. In der Folge fanden wir speziell über unsere Abwehr und eine sehr gute Torhüterleistung durch Manuel Cwick gut ins Spiel. Nach circa 10 Minuten war der Trainer des TVN gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese sollte jedoch nicht die erhoffte Wende bringen. Konzentriert spielten wir weiter unser Spiel. Beim Spielstand von 6:8 zogen auch wir unsere erste Auszeit. Bis zur Halbzeit konnten wir uns einen 8:11 Vorsprung erspielen. Die Halbzeitansprache war klar: Konzentriert weiterspielen, nicht nervös werden und in der Abwehr weiter zupacken. Dies setzten wir weitestgehend auch um. Zwar kam es am Anfang der zweiten Spielhälfte zu einem kleinen Bruch im Spiel, doch anders als in der letzten Saison verloren wir nicht die Fassung, sondern spielten konzentriert weiter. Das Spiel stand auf Messers Schneide, was das Ergebnis in der 50. Minute verdeutlicht (20:21). 8 Minuten später beim Stand von 23:26 war das Spiel entschieden. Auch die offene Abwehr der Gastgeber konnte daran nichts mehr ändern. Am Ende stand ein 24:27 Auftaktsieg zu Buche und wir starten perfekt in die neue Saison.
Am Samstag, 10.10.2020 um 19.30 Uhr findet unser erstes Heimspiel der neuen Saison statt und wir starten direkt mit dem Derby gegen die HSG DJK Nordsaar! Seit letzter Woche könnt ihr euch Dauerkarten für unsere Spiele besorgen. Weitere Infos hierfür erfolgen bei Denis Caroli.
Erfolgreicher Saisonauftakt unseres U23-Teams in Niederwürzbach
Uchtelfangen/Dirmingen 3.10.2020
Der Saisonauftakt in der Saarlandliga ist für unsere 2. Welle – unser U23-Team bestens geglückt. Die Jungs unter Coach Pascal Seiler bringen 2 Punkte nach grandioser Mannschaftsleistung mit nach Hause. Am Ende siegen die Zebras mit 27:24 in fremder Halle.
Und in dieser Saison kann ja jeder Punkt am Ende entscheidend sein. Die Saarlandliga ist in 2 Staffeln geteilt und nach der Vorrunde wird neu aufgeteilt. Die ersten drei aus jeder Staffel spielen um die Meisterschaft und die letzten 4 jeder Staffel spielen gegen den Abstieg. Brisant dabei, ähnlich eines EM- / WM-Modus werden die Punkte aus der Vorrunde mitgenommen, also heißt es in jedem Spiel alles geben, um Punkte einzufahren.
Und das wollen die Jungs in ihrem nächsten Spiel auch versuchen. Am Samstag 10.10.2020 findet das erste Heimspiel in der Sporthalle Uchtelfangen statt. Um 19.30 Uhr erwarten wir die HSG DJK Nordsaar.
Unser Hygienekonzept lässt eine Anzahl von 75 Zuschauern in Uchtelfangen zu. Wer sich Plätze sichern will, kann dies am besten mit personalisierten Dauerkarten tun, die zum Einheitspreis von 40 Euro angeboten werden. Kontakt über die Geschäftsstelle (geschaeftsstelle@hf-illtal.de) oder über die Teamleitung der 2. Welle.
Das Team um Coach Seiler und Captain Groß freut sich auf eure Unterstützung und merkt euch den Termin am Samstag vor, wenn die U23-Zebras zum Heimspiel aufrufen:
Samstag 10.10.2020 – Saarlandliga – Sporthalle Uchtelfangen
HF Illtal 2 (U23) gegen HSG DJK Nordsaar
Anwurf 19.30 Uhr / Einlass 18.45 Uhr
Bitte beachtet die Vorgaben unseres Hygienekonzeptes, das ihr unter www.hf-illtal.de/Corona einsehen könnt.
Freut euch auf Handball im Illtal und vor allem: Bleibt Gesund!!!
Zebra News – HandallFreunde go HarzFreunde – Kooperation mit TRIMONA perfekt!
Braunschweig/Dirmingen/Uchtelfangen im April 2020. Die aktuell handballfreie Zeit nutzen die Illtaler Zebras, um eine Kooperation mit dem Haftmittelhersteller TRIMONA einzufädeln und heute informieren Verein und Sponsor über Details zu dem Deal.
Der Haftmittelhersteller TRIMONA ist mit dem Handball ja fest verwurzelt und ist für innovative Marketingkonzepte eine top Adresse. Bei internen Analysen in dem Braunschweiger Unternehmen ist aufgefallen, dass es da einen Oberligisten im Saarland gibt, der stets große Mengen an Haftmittel (und Haftmittelentferner) ordert. Gemeint sind die Illtaler Zebras, die ja landauf, landab mitunter für ihren enormen Harzverbrauch bekannt sind und auch schon manch einen Gegner an den Rand der Verzweiflung harzten.
So kam es zur Kontaktaufnahme zwischen der Marketingabteilung von TRIMONA und dem Präsidium der HF Illtal, um eine gedeihliche Zusammenarbeit zu diskutieren. Für beide Partner war schnell klar, dass es eine Idee braucht, welche sofort den Hintergrund der Zusammenarbeit unmissverständlich unterstreicht und so war die Vermarktung des Vereinsnamens für beide Seiten die beste Marketingstrategie. Schlussendlich wurde in Anlehnung an den bisherigen Vereinsnamen vereinbart, dass die HF Illtal künftig als
HarzFreunde ILLTAL powered by TRIMONA
im Ligabetrieb auftreten und die Namensgebung für den kompletten Verein anpassen.

Aus dem Präsidium der HFI ist man sichtlich stolz auf den Deal: „Uns war es einerseits enorm wichtig, eine dauerhafte Kooperation mit TRIMONA auf die Beine zu stellen, andererseits war es genauso wichtig, unsere Vereinskürzel HF (was halt eben ab heute für HarzFreunde steht) zu behalten. Damit ist der Brückenschlag perfekt gelungen und die Marketingleute haben einen tollen Job gemacht“, wird der Präsident der HFI / Markus Dörr zitiert.
Gleichermaßen zufrieden ist man im Hause TRIMONA, wo man sich die Namensrechte für zunächst drei Jahr sicherte. Rückblickend schmunzelt Herr Ossenkopp von Trimona über die Anfänge der Kooperation: „Zuerst dachten wir bei der Absatzmenge, es müsse sich um einen Verein mit 20 aktiven Mannschaften handeln – so viel wie da geordert wird. Erstaunlich ist der Verbrauch allemal und scheinbar geht’s mit unserem Haftmittel besser als mit anderen. Wir wollten die Treue einfach belohnen und sind auf einen sympathischen, semiprofessionellen Verein mit dörflichen Strukturen gestoßen, den wir auf seinem ambitionierten Weg in die 3. Liga begleiten wollen.“
Bei den aktiven Männerteams ist man erwartungsgemäß happy ohne Ende über den Deal, kann doch ab sofort die Harzkontingentierung im Trainingsbetrieb gestrichen werden. In der unteren Jugendabteilung ist man indes noch etwas zurückhaltender, was die Nutzung des Haftmittels angeht. So konnte man aber mit allen Beteiligten einen guten Weg finden, wie wir im Verein die Nutzung des Harzes handhaben wollen. Für die Minis und F-Jugend gilt weiterhin striktes Harzverbot. Für die E-Jugend wollen wir das Spiel mit dem Harz in die Verantwortung der Trainer geben, denn die wissen am besten, ab welchem Zeitpunkt das Training mit Harz zielführend eingesetzt werden kann. Ab der D-Jugend hingegen wollen wir ständig und immer mit Harz trainieren und auch spielen. Wir gewöhnen die Kids damit schon sehr früh an das Spiel mit Haftmittel und das wird sich gerade in den oberen Jugendmannschaften als unglaublicher Vorteil erweisen. Im Aktivenbereich ist ja ohnehin das Spiel ohne Harz kein Handball mehr – insofern ist aus unserer Sicht auch ganz klar, dass generell eine Harzerlaubnis in allen Hallen zu gewährleisten ist. Eine Aufgabe, die nur der Verband lösen kann und daher wird die HF Illtal auch auf dem diesjährigen Verbandstag einen entsprechenden Antrag einbringen. „Wir sind hierzu mit etlichen großen Vereinen im HV Saar in Kontakt, die uns hier zu 100% unterstützen. Daher kommt unser Antrag am Verbandstag, wonach eine generelle Harzerlaubnis ab der D-Jugend manifestiert werden soll. Mit unseren eigenen Stimmen und den Zusagen vieler großer Vereine, sind wir ziemlich sicher, den Antrag durchbringen zu können“, wird der Vizepräsident der HFI / Thorsten Hell zitiert. Wir bitten die Vereine um tatkräftige Unterstützung unseres Antrages am Verbandstag, damit die Attraktivität unseres tollen Handballsports damit nochmal weiter steigt. Getreu dem Motto: Es klebe der Sport!
Ab sofort befinden wir uns in guter Gesellschaft ?.

Die Pressemitteilung von Trimona findet ihr auf deren Webseite http://trimona.com. *

Wie ihr gesehen habt, sind wir mit unserem Logo doch bei unserem alten geblieben. Wir hoffen, ihr hattet auch so viel Spaß wie wir bei der Vorbereitung und senden noch einmal ein dickes und klebriges Dankeschön an Trimona, die diesen kleinen Spaß so wunderbar mitgemacht haben. ?
Das Beste aber ist, dass es, Aprilscherz sei Dank, tatsächlich zu einer Unterstützung der HF Illtal durch Trimona kommen wird.
Liebe Grüße aus dem Präsidium. Bleibt gesund. Es klebe der Sport ❤️✊?
2.Welle gewinnt in Merchweiler 26:28 (10:14)
Merchweiler, 01.03.20, 18:00 Uhr
Die 2.Herrenmannschaft gewinnt das spannende, teilweise kuriose, Derby.

(Tor)hunriger Holz im Illtal-Interview
Co-Captain, Captain Holzi “Holzmann” Holz
Ich glaube, mein Kapitalistenschwein pfeift! Es ist schon wieder Heimspiel-Sonntag und das heißt: Zeit für unser wohltätiges Illtal-Interview. Heute zu Gast: Häppchen-Jäger Christoph Holz. Er ist ein alt bekannter Diener der illtalschen Krone und stellt seinen geschundenen, gebrechlichen Körper seit über 10 Jahren in den Dienst der ersten Herrenriege. Die Triumpfgeschichte von CH8 is a better Lovestrory than Twilight. Vom aufmüpfigen und respektlosen Jüngling, der gefesselt am Torpfosten stand, zum Co-Captain der Illtalherde und das nicht nur durch harte Arbeit, sondern auch dank einem inzwischen stattlichen Bierbauch und seinem fortgeschrittenen Alters - einfach romantisch. Mittlerweile durchziehen weiche Furchen das wettergegerbte, leicht eiförmige Gesicht, des früher so spritzigen dünnen Jungspunds. Offensichtlich sind die letzten Jahre nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Wie auch: Viermal die Woche schleppt der pummelige Pommespanzer seinen Kadaver in die Halle. Ein Mensch in dieser Halle macht das möglich. Ein Mann aus nordischer Abstammung, genannt Nordmann mit seinen heilenden Händen. Neben seinem Stammplatz in jeglichen saarländischen Restaurants hat unser CH8 auch einen Stammplatz auf der Massageliege von Physio und Mentaltrainer Norman Kohl. Dieser richtet seine Öffnungszeiten für akute Behandlungen stets nach dem dauerinvaliden Holz. Mit Hilfe der kohlschen Zauberfinger, Schmerzmittel und unzähliger Rollen an Tape wird sein Körper über die Woche zusammengeflickt, dass er am Wochenende auf der Platte stehen kann. „Das ist doch alles Hokus-Pokus-Fidibus, das einzige was meinem Körper Energie verleiht ist das kaiserliche Karlswasser aus der Homburger Urpilsquelle“ schmunzelt Christoph und zieht die nächste Flasche Urpils aus seiner Handballtasche, die bei genauerer Betrachtung ein Kasten Bier ist, eingehüllt in ein Stück Stoff im Illtaldesign. Der selbsternennte Jodeldiplomat und Snapchatjünger ist seit neuestem nicht nur Co-Captain der Illtalherde und Captain des BDVF (Bund Deutscher Vielfraße), sondern auch waschechter Captain wie im Film, mit Kapitänsmütze, leichtbekleideten Matrosen und sogar einem richtigen Schiff. Zusammen mit Captain Jack Sparrow und Captain Barbossa will er mit der Gorch Fock die 7 Weltmeere besegeln. Im heimischen Hafen der Liebe angekommen, hat Captain Chris seiner Piratenprinzessin Steffi die ewige Treue geschworen und schon für den Piratennachwuchs gesorgt.
Seid gespannt auf Seemannsgarn der sich gewaschen hat.
Zebra: Ahoi Captain Chris Holz. Haste heute Handball-Hunger?
Holz: Ahoi ihr Leichtmatrosen, heute wird Bingen abgefrühstückt.
Zebra: In welcher Fernsehserie wärst du am erfolgreichsten? Dschungelcamp oder DSDS?
Holz: Ich habe schon Pläne für meine TV-Karriere: Holz der Restauranttester, Kochen mit Chris, Das perfekte Holzdinner oder mein persönliche Favourit: Herz am Herd - alle Kochen, einer isst.
Zebra: Mit dem Essverhalten eines ausgewachsenen Elefantenbullen (bzw. eines Grizzlies nach dem Winterschlaf) hast du einen Tagesbedarf von etwa 18000 Kalorien, wie stemmst du das?
Holz: Ach… Für den Hunger zwischendurch mal ne Curryfriakdelle, ein Hühnchen, ne Pizza, drei Rahmschnitzel, zwölft Fleischkäsweck, und/oder Nudelsalat. Dazu dann noch ganz normal Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Ab und zu gönne ich mir aber auch eine kleine Nascherei, zum Beispiel zwei Döner oder vier Steaks.
Zebra: Als Papst des guten Geschmacks hast du einen feinen Gaumen. Welch vornehme Speise befriedigt deine Geschmacksknospen am meisten?
Holz: Gurkensalat Spezial. Das ist ein Salat ohne Gurken, stattdessen Schweinemedaillons und statt des Salats in Käse frittierte Pommes mit extra scharfem Gewürz. So liebe ich Gemüse.
Zebra: Als Schatzkammermeister der HFI bist du gleichzeitig ignorant für Kritik, erbarmungslos, tyrannisch und willkürlich. Wie fühlt man sich als ausbeutender Despot?
Holz: Ich sehe mich eher wie den Robin Hood der HFI, ich ziehe mit erhabener Willkür den Armen und den Reichen das Geld aus der Tasche und stecke es in meine Eigene. das was übrig bleibt wandert in die Mannschaftskasse.
Zebra: Als Fan finnischer Freikörperkultur warst du mit deinem Schätzelein auf Kreuzfahrt in Finnland, 9 Monate später erblickte der kleine Finn das Licht der Welt. Gibt es da einen Zusammenhang?
Holz: Nein eigentlich wollten wir nur das Geld aus der Mannschaftskasse auf den Kopf hauen.
Zebra: Welche spirituellen Rituale verfolgt ein Christoph Holz vor jedem Heimspiel?
Holz: Ich verliere regelmäßig ein paar FIFA-Partien bei der Sonntags-FIFA-Runde mit den Mannschaftskollegen, oder wie meine Mitspieler den Tag nennen: der Kann-der-Holz-nicht-im-andern-Team-spielen-Sonntag.
Zebra: Als „Alter“ im Team: hast du eine Lebensweisheit für die jungen Stritzer?
Holz: Das Leben kann Spuren von Müssen enthalten.
Zebra: Du hast eine tolle Familie gegründet, rettest Regenwald in Brasilien und hast von der prall gefüllten Mannschaftskasse die deutsche Bahn vor der Insolvenz bewahrt, was fehlt noch in diesem unglaublichen Lebenslauf?
Holz: Ich schreibe gerade ein Buch mit dem Titel: Holz Heißhunger- dein Restaurant Guide. Es ist ein Ratgeber für Imbissbuden im Umkreis von 250 Km, mit privater Bestellhotline, Speisekarte und Lieblingsgericht. Es erscheint im Mai Springer Verlag und wird schon von der fachkundigen Jury (Jumbo (der Dicke von Pro7), Rainer Calmund und Jabba der Hutte (Starwars)) angepriesen.
Zebra: Dein konkreter Tipp für heute?
Holz: 28:20 für die illtaler Zebras
Zebra: Abgefahren. Wir sehen uns in der Halle.
Holz: Petri Heil.
Illtaltalk: Marvin Karl Mebus
Marvin “Kaiser-Karl” Mebus
Hallöchen zum Zweitadventlichen Zusammensein. Es liegt zwar noch kein Schnee, aber unser nächster Gast im Illtal-Interview könnte da etwas Abhilfe schaffen, denn er ist tatsächlich so weiß, dass man ihn leicht mit Schneewittchen verwechseln kann. Schnappen sie sich Glühwein, gebrannte Mandeln und Knoblauch, denn kurz vor der Winterpause gibt’s noch einmal ein Juwel im Morast der weihnachtlichen Kinderpunschromantik: kein geringerer als der Vierpfotenflüsterer und Schlaubier-Schlumpf Marvin Mebus.
Unter der Woche versalzt Punschmuckl Mebus Minimus mit Officer „dumm“ und Officer „nicht-ganz-so-blöd“ den bösen Buben im Unsichtbaren Bootmobil die Suppe und schnappt die Ganoven, die auch außerhalb der Adventszeit Fenster und Türchen öffnen. Dabei tanken die drei von der Tanke ausschließlich den Sprit des flüssigen Goldes, die Urmilch aller Kräfte, aus der Quelle des heiligen Karolus Montanus. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen seiner Körperspannung, die an eine um eine Gabel gewickelte Bandnudel erinnert, besitzt der nebenberufliche Einmannbiertrieb und minimal-muskulöse Marvin den schwarzen Gürtel im Streetfighten. Wenn es durch die Gassen schallt: „Böses im Busch“ nutzt der Schlauchband-Invalide altchinesische Nahkampftechniken, um seine Gegner schneller zu entwaffnen als diese „Hippopotomonstrosesquippedaliophobie“ sagen können und lehrt so den Bösewichten reihenweise das Fürchten.
Nicht nur im Gefecht schießt Urmilch-Marvin mit sogenannten „dicken Patronen“ und geht so scharf ran wie grüne Peperoni. Auch zum Anpfiff der dritten Halbzeit bewahrt Magic Marv ein karlsberg-kühles Köpfchen als Mannschaftswart für kohlensäure- und hopfenhaltige Erfrischungsgetränke. In diesem Amt erließ der exquisite Lokus-Nestbauer und Zeitnehmer für ausgeprägte ordinäre Darmpastetenabwicklungprozesse die Banana-Rama-Dekrete des dicken Dienstags, Mittwochs und Donnerstags (die sogenannte Goldene Woche des Karl). Diese besagen, dass spätestens 1,5 Millisekunden nach Abschluss des Trainings eine prall gefüllte Kiste Hopfenkaltschale mit einer Füllmenge von mindestens 20 Flaschen à 0,5 Litern und einer Temperatur ≤ 5 Grad Celsius höchstens 2 Fuß vor dem Hocker von Izn-Mebus bereitstehen muss. Das Männertee Mischgetränk Mixery hat auf den für gewöhnlich geselligen Wegbiergutheißer dabei eine ähnlich beruhigende Wirkung wie Cola auf Mentos. Wer diesen Flüssigschnitzel-Faktor verletzt, wird geächtet und aufs derbste mit unflätigen Neologismen beschimpft, sodass auch manchmal Tränen nach dem Training kullern. „Hasenhirn“, „Gesichtshässlicher“ oder „Frankenfred“ sind nur einige Paradigmen wilder wutentbrannter Wortakrobatik des weisen Würfelprofis und professionellen Bierologen.
Wenn der Milchmädchen-Marvin, der den Künstlernamen „Laurent Marchent“ trägt, nicht gerade in seiner Muttersprache wildfremde Menschen und/oder Mitspieler beleidigt, so flucht er fließend in feinstem Französisch. Aus diesem Grund hat der bierdürstige Bacchant auch zusammen mit Jean-Jacques-Jonas Guthiér (ausgesprochen: Gütiä) den Ruf als frenetischen Frankophilen inne. Zusammen erzählen sich die beiden beim Einwerfen immer französische Gutenachtgeschichten und unterhalten sich über die Renaissancedichtung in der Adelssprache des Mittelalters statt Pässe zu werfen – ein lohnenswerter Anblick!
Eine Schwäche besitzt Arbeitersekt Anbeter Mebus allerdings doch noch, denn er kann aufgrund seiner polymorphen Lichtdermatose nur des nachts auf die Straße. Wie Edward aus der Twilight-Saga ist unser milchweißer Marvin ein Vampir und meidet das grelle Sonnenlicht. In diesem glitzert seine Haut nämlich wie die kubische Modifikation des Kohlenstoffs in Oktaederform und nach wenigen Sekunden wird Munition-Marv feuerrot wie Languste Larry. Dieses Phänomen lässt sich alljährlich auf Mannschaftsfahrten begutachten, wenn er seine Liege neben Chris „Schlemmer-Cordonbleu“ Holz und Weißi „Weißbrot“ Meisberger parkt. Das kalkweiße Triumvirat ist deswegen auch allgemein bekannt als „Schattenparker“, denn sie vereinen zusammen weniger Sonnenstunden im Jahr als die Südlichen Orkneyinseln zwischen Argentinien und der Antarktis (ca. 7 Minuten 26 Sekunden).
Zebra: Hallo Marvin. Könntest du bitte das Licht anmachen?
Marvin: Guten Tacho Lampe, na, öfters hier?
Zebra: Danke, gleich viel besser. Alles klar?
Marvin: Logo. Alles gucci.
Zebra: Das Jahr 2019 ist fast vorbei. Wie fällt dein Jahresrückblick aus?
Marvin: Feuchtfröhlich, dank dem goldenen Saft von Kaiser Karl. Und bevor du fragst, wenn ich ein Gemüse wäre, wäre ich die Gurke des Jahres 2019.
Zebra: Der Klassiker: liebster westeuropäischer Herrscher, saarländischer Berg sowie Brühwurstsorte in eckiger Pastetenform?
Marvin: Karl der Große, Karlsberg (4,8 %) oder Höcher Berg und Fleischkäse.
Zebra: Wie stehst du zur möglichen Länderfusion Rheinland-Pfalz-Saarland im Zuge einer Neugliederung des Bundesgebietes?
Marvin: Jede Silbe wäre pure Verschwendung.
Zebra: Welcher ist dein liebster Tag im Jahr?
Marvin: Der 28. Januar, der Gedenktag des Heiligen Karl des Goldenen.
Zebra: Bilde bitte einen Satz mit „Meerrettich“!
Marvin: Der Rettungssanitäter spricht: „Einen schaff ich noch, Meerrettich nicht!“
Zebra: Was wünscht du dir zu Weihnachten?
Marvin: Ein neues Knie.
Zebra: Gibt’s etwas, das du uns über die SG Sau Geil Saulheim sagen willst?
Marvin: In meinem SG-Panini-Sticker Heft fehlt nur noch das glitzernde Mannschaftbild.
Zebra: Dein Tipp?
Marvin: 25:22 für die Ritter des goldenen Karl.
Zebra: Danke. Zum Abschluss bitte noch ein Weihnachtsgedicht!
Marvin: Rosen sind rot, ein Sieg ist von Nöten,
Denn nach Abpfiff wollen wir uns Bier reinlöten.
Talentiertestes Talent der HFI
Das SMS-Interview
mit Jannik „Jungi“ Jungblut
Nach dreiwöchiger Pause gibt’s heute endlich wieder einen halbechten Neuling aus der Zebraherde vorzustellen. Der quasselnde Quallenquast der feinsten Art, dessen Name mehr Schreibweisen besitzt als Sterne in der Milchstraße existieren, hat als Kleinkind wirklich schon in Zebrabettwäsche geschlafen. Wir dürfen präsentieren: „Yannik“/“Jannik“/ “Janick“/“Yanick“/ “Yannick“/“Oh nein, Torsten, ich bin schwanger“/“Upps“ oder einfach nur „Jungi“. Seit gestern ist unsere Brillenschlange 21 Jahre jung, herzlichen Glühstrumpf vom gesamten Zebrareporterteam. Also würde er im Sport immer noch als Talent zählen, wenn er denn welches vorzuweisen hätte. Im Gegensatz zu ihm können sie unseren Kurzsichtigkeitslegasteniker schon von Weitem erkennen und zwar an seinen jungenhaft glatten Geschichtsstudenten-Gesichtszügen, wenngleich seine schmalen Augen durch seine backsteindicke Brille (die er sich übrigens von unserem Ehrenpräsident Erich „Eisenhower“ Hinsberger geliehen hat) viel zu groß wirken. Der Oli Pocher des Illtals gilt allerdings nicht als richtiger Neuzugang. Gerade erst hat unser Judas Jungblut sein Auslandssemester bei der HG Saarlouis zu Ende gebracht. Dort war er landläufig bekannt als der Blindeste unter allen Schmelzer Tiefseefischen. Auf die Frage, wie er überhaupt den Ball fangen kann, weil er ihn meist erst sieht, wenn er schon seine Nasenspitze küsst, antwortet der Knick-in-der-Optik-Inhaber Jungblut: „Ich bin eher so der Instinkthandballer, habe gute Ohren und einen ausgeprägten Geruchsinn. Das hilft mir dabei nicht so oft gegen die Wand zu laufen.“ Die Legende besagt, dass seine nicht vorhandenen Sehkräfte im kausalen Zusammenhang mit der Tatsache stehen, dass seine Schaukel früher auf beiden Seiten zu nah an der Mauer stand. Weil er früher gemobbt wurde und nie „Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst“ spielen konnte, ist er mittlerweile Spezialist beim „Blinde Kuh-Spiel“. Zu der Nominierung in die Blindennationalmannschaft sagt er entschlossen: „Im Auge des Betrachters war diese Nominierung augenscheinlich richtig, ich habe seit meinem 4. Geburtstag keine Blinde Kuh-Spiel mehr verloren.“
Trotz widriger Umstände meisterte der Maulwurf das schier unmögliche Pimmelfahrtskommando. Ungeachtet seiner Sehschwäche ist er schon in Jugendzeiten examinierter Schiedsrichter (für Schildkrötenrennen) geworden und Mentor Robert Hoyzer ist sehr stolz auf seinen Lehrling. Liebkosend wird der Schmalspurakademiker von seinen Eltern deshalb auch „du Pfeife“ genannt.
Ein flüchtiger Blick in das Tagebuch des schmackhaften Schmelzers verrät: Er war mal mehr als nur leicht angedickt wie eine gute braune Sauce, die es zum Rollbraten gibt. Doch diese Tage sind vergangen. Dank täglichen Saunagängen im Schneeanzug und dem „Mach-dich-krass-Programm von Muskelfetischist Daniel Aminati ist unser schmalschulteriger Schmelzer heute eine Art brillentragender Anti-Magic-Mike, den man zu Firmen-Weihnachtsfeiern buchen kann.
Wie Albrecht Dürer bereits vor 500 Jahren hat sich der Jüngling Jungblut die Käferperspektive zu eigen gemacht und gilt zusammen mit Tim Groß als kleinster Spieler in den Geschichtsbüchern der HFI. Manchmal fällt der 1,45m-Hüne von der Teppichkante und bricht sich dabei beide Schultern.
An dieser Stelle erlauben wir uns eine kurze tour d’horizon durch die Histoire seiner Familie: Sein Vater Torsten, in sozialen Netzwerken gemeinhin bekannt als Saaradonis69, ist der Typ mit Pferdeschwanz (Frisur unbekannt) und Spiegelreflexkamera. Kuss auf dein Auge für die tollen Bilder! Jungi‘s Mutter ist die bezaubernde und ewig junggebliebene Meerjungblutfrau Tanja und Jungi’s Bruder (der winzige feuerrote Fuppert aus der A-Jugend) ist nach einer grünen Videospielfigur von Nintendo benannt und bedarf keiner genaueren Erwähnung. Darüber hinaus ist Jungi Pate: er steht nicht nur auf Kehlkopftaufen mit dem goldenen Osterwasser des heiligen Karolus, sondern benutzt Alkohol in der Regel öfters als seine Snapchatfilter, z.B. als Eau de Cologne vor jedem Spiel. Anschließend läuft er auf dem Parkett herum als hätte er beim vorabendlichen Rendez-Vous einmal zu viel selbst am Chloroform geschnuppert und gerät nur in gedämpfte Partylaune, wenn er regelmäßig auf Zeitstrafenfestivals mit seinen Meckertantenfreunden feiert.
Schließlich zwei Tatsachen, die vor allem für unser weibliches Publikum interessant sein dürften: erstens ist unser Jugendstil-Jungi ein näherer Verwandter der Langspielplatte (also single) und zweitens besitzt der Liebesdiener eine Vorliebe für Pokémon-Poster, polnisches Polonium und generell alles was mit „Po“ anfängt. Sehen wir mal, wie der einfache Mann Jungi Jungblut seine Milchspeiseeisprudukte zubereitet.
Zebra: Guten Tacho. Allet jut, Jungi?
Janik: Salve Hippotigris. Mir geht’s zebratastisch.
Zebra: Stell dich unseren Zuschauern in einem Satz vor.
Jungi: Hallo Zuschauer, ich bin Jungi und genau wie Tim der Kleinste im Team.
Zebra: Beeindruckend ist deine Fähigkeit, aus nicht von der Hand zu weisendem Talent so wenig Karriere herauszudestillieren. Wie geht das?
Jannik: Das schaffe ich nur mit der richtigen Ernährung. Angelehnt an alte Illtaler Trainingsmethoden gilt hier das Prinzip: „schwer und falsch“.
Zebra: Vielleicht wirst du einmal Jungenpräsident im Team. Was wäre deine erste Amtshandlung als Präsident Jungmann?
Yanik: Team Jung zu einer unschlagbaren Fußballmacht zu entwickeln. Aber ich weiß, dass das ein utopisches Gedankengut ist.
Zebra: Der Klassiker: Lieblingsinternetseite, -schuppenechse und -geräusch?
Janick: PorneliusHubert.com, Blindschleiche und dieses kleine Quietschgeräusch, das entsteht, wenn man zwei Gürkchen aneinander reibt.
Zebra: Was sind die Vorteile deiner Sehbehinderung?
Jungi: Ich brauche im Dunkeln keine Taschenlampe, muss mir keine teuren Filme kaufen, sondern kann alte Kassetten anhören. Zudem funktioniert der Anstolpertrick bei den Frauen sehr zuverlässig und beim Blindenfußball merkt niemand, dass ich eigentlich gar nicht komplett blind bin.
Zebra: Wie merkst du dir deine Passwörter?
Yanic: Ganz einfach: das Jahr, indem Herzog Abel das Graukloster in Schleswig-Holstein gründete: 1234.
Zebra: Hast du eine Weisheit für unsere jungen Zuschauer parat?
Jungi: Lieber eine Blinde im Bett, als eine Taube auf dem Dach.
Zebra: Hast du einen Alltags-Hack für uns parat?
Jungi: Ich verzichte bewusst auf Wattestäbchen, denn dann halten die in-ear headphones besser und man hat danach etwas echten Schmelzer Ohrschmalz zu naschen.
Zebra: Wenn du kein Mensch, sondern eine Pflanze geworden wärst, welche wäre es?
Yannik: Ganz klar Pimpernell, denn der passt wunderbar in den Salat und gehört genau wie ich der Gattung der Niedriggewächsen an.
Zebra: Was kannst du uns über die HSG Völklingen verraten?
Yanick: Völklingen wurde am 27. Oktober 822 als Fulcolingas erstmals erwähnt.
Zebra: Danke, Jungi. Bleib geschmeidig.
Jungi: Du musst gut kau’n,
Dann wird dein Kot gut braun.
Tschüsli Müsli.










