Moritz „23, war vier Monate auf Weltreise“ Dörr


Tach ihr Räuber, heute erwarten euch Spiele, Spaß und Spannung für die ganze Familie mit unserem liebevollen Riesenfüßer und protzigem Präsidentensohn Moriz Dörr. Für die Gelegenheitsfans Rendezvous-Enthusiasten, seine Erkennungmerkmale auf Dates in der Hellberghalle sind für gewöhnlich sein Pferdeschwanz, sein pornöser Kavaliersschnäuzer, sein knallroter Wirsing ab der 1. Spielminute (von seinem Vater vererbt) und seine Zottelfrisur.

Wir können alle von Glück reden, unseren stil(mittel)bewussten und schnurrbärtigen Schnurrbartträger im Iltal zu haben, so stand er doch lange vor der Entscheidung: Putziger Profiskateboarder oder provinzieller Profihandballer? Wegen seines kognitiven und physikalisch begrenzten Geniums hat es zwar für keins von beidem gereicht, aber immerhin ist er jetzt der Lange im Mittelblock. Im Handball blüht der gelassene Zeitgenosse auf und kann seine Stärken perfekt einsetzen, denn das „K“ in Moritz steht für Kondition.

Nebenher hat der verkannte Hobbyschriftsteller, Gelegenheitsdouble-Darsteller von Hansi Hinterseer und poppige Luftgitarrenvirtuose der mittelguten Band Infinite Range, z. Dt. unbegrenzter Operationsradius, ein Dauer-Abo als Langzeitstudent an der University of Sunshine and Weinschorle in der Toskana Deutschlands in Landau. Neben Sport spielt Musik die 2. Geige in seinem Leben. Der akribische angehende Akademiker/Alt-Sänger sagt selbst: „Meine engelsgleiche Stimme ist ein orchestraler Ohrgasmus, ich liebe es mir beim Singen zuzuhören.“

Um stets auf hohem Niveau studieren und arbeiten zu können betreibt der Wursthagerhals schon jetzt Burnout-Profilaxe und achtet auf ein ausgewogenes Verhältnis von Leistung und Entspannung, was ihm in den letzten sechs bis acht Sommersemestern besonders gut gelang. Er absolvierte sogar ein spezielles, viermonatiges exotisches Kooperationsintensivierungsprogramm, auf dem der germanistische Upcycler als wandelndes Goetheinstitut with Benefits weltweit das saarländische Sprachgut und Drinktugenden des Illtals verbreitete.

Auf die Frage, was seine Spezial-Skills sind antwortet er stolz: „Große Füße haben!“ – Hierzu ein Hinweis: Falls Sie in der Garage vor der Halle geparkt haben, das war keine Garage, sondern der Kommunionsschuh von Moritz.

Vorhang auf für Illtals Volksrockenroller Moritz aka Honeymoon Princess.

 

Zebra: Serwus Erdnuss, wie ist die allgemeinwirtschaftliche Lage?

Moritz: Alles tutti frutti, ich hatte ein bisschen Roastbeef, ein Hühnchen und ne Pizza.

Zebra: Der Klassiker: Lieblingsyogastellung, Lieblingszahnpasta, Lieblingshormon?

Moritz: Röhrender Elch, Oral B, Glukoseabhängiges insulintropes Peptid

Zebra: Als willenloser Weltenbummler hast du die Erde schon von links, rechts, oben und unten gesehen. Weil du sowieso immer davon erzählst, bekommst du keine Frage zu deinem Auslandsaufenthalt gestellt.

Zebra: Was war das schönste Kompliment, das dir je gemacht wurde?

Moritz: Falls ich es noch nicht erwähnt habe… Ich habe so viel auf meiner Reise erlebt, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich habe wunderschöne Orte gesehen und tolle Menschen kennengelernt. Spezial Greatings gehen raus an Lisa, 19, war 6 Wochen in Australien und träumt jetzt auf Englisch.

Zebra: Als Sohn des Präsidenten genießt du einige Privilegien im Illtal. Was darfst du, was andere nicht dürfen?

Moritz: Ich darf zahlen, wenn Don Dörr mal wieder Bier verschüttet.

Zebra: Wenn du ein Magier wärst und für einen Tag dein Leben mit jemand anderem tauschen könntest. Wie würde deine Wahl ausfallen?

Moritz: Ich wollte mir schon immer mal den Fuß brechen indem ich von ner Teppichkante falle also entweder Peter Maffay oder Jonas Guther.

Zebra: Wer inspiriert dich zu deinem außergewöhnlichen Erscheinungsbild?

Moritz: New Kids Turbo.

Zebra: Dein Studium läuft. Zwar rückwärts und das trotz angezogener Handbremse, aber es läuft. Was macht dich zum prototypischen Studenten?

Moritz: Mein Ziel ist es im 25. Semester die goldene Mensakarte verliehen zu bekommen.

Zebra: Nach deinem Kreuzbandriss ist vor deinem Kreuzbandriss. Mit Nackenrolf Michael hast du in den letzten beiden Jahren einen kantigen Körper an deiner Seite. Auf einer Skala von 1-10, wie schätzt du deine Leichtfüßigkeit ein?

Moritz: Wenn 1 für ganz und gar nicht katzenartig und 10 für einwandfrei filoide steht, dann so etwa -0,5.

Zebra: Wo liegt bei dir die Mit-dem-Staubsauger-Geldeinsauggrenze? Würdest du dich für 20 Cent bücken oder es dekadent einsaugen?

Moritz: Da enthalte ich mich dezent. Dafür ist mir meine Zeit zu schade, um über derart geringe Geldbeträge zu diskutieren.

Zebra: Das wars auch schon, du kannst dein Lotterleben weiterleben. Denk an die Sonnencreme auf deiner nächsten Reise!

Moritz: Danke liebes Zebra! San Frantschüssko!