Time to say goodbye

Der zebrasierte Spaß auf Zellulosebasis verabschiedet sich mit dieser Ausgabe in die verdiente Sommerpause nach Kroatien, wo unsere Redaktion Kraft für neue geistige Genialitäten in der kommenden Saison schöpft.
Mit Stolz, aber auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge, verabschieden wir heute ein Symposium von Ikonen, Schwachsteckern, Astralathleten, Vorbildern und Reptilien.

Unendlich viel Liebe und Dank für ein Dutzend Jahre im Illtaldress gehen raus an unseren edelmütigen Captain Seb. Wie kein anderer hat der Geometrieakrobat und Kurvendiskussionsjongleur seinen disneyhaften Anmutszauber versprüht. Noch länger als unser Kapitän trägt nur der zimperlige Teilzeit-Koikarpfen-Teicholigarch Oli Zeitz das Trikot der Zebras. Jeder erkennt ihn sofort in der Halle, weil seine stets geölte Glatze heller strahlt, als der radioaktivrote Schädel des Patrick Bach. Zusammen mit seinem reptilienartigen Krokodilsfreund Tom Ihl und dem kleinen Tobi Alt verlässt auch unser Homo Speckulatius das Illtal gen Süden in das verlorene Territorium der Pfälzer. Ebenfalls in die Pfalz zieht es unser durchtrainiertes Trainergespann, das allein aus etwa 75 % Nacken besteht. Das restliche Viertel bilden der Rest des bulligen Körpers von Michael „Brückenrücken“ Lehnert und der vergleichsweise magere Headcoach Steffen Ecker.

Fun Fact: Michael ist außerdem der einzige Mensch auf Erden, der mehr Nacken besitzt, als Mecklenburg-Vorpommern Kilometer FKK-Strände hat. Klimaschutz ist uns allen wichtig und vor allem unserem Franko, denn wenn jemand weiß, wie sich schlechtes Klima anfühlt, dann ist es unser Autobahnraser-Rolf Michael. Er kennt das aus dem Training, wenn er mal Cheftrainer spielen durfte. Unser Michael machte sich hier im Illtal einen Namen als Coosa-Hirschhufmuschelqualle unter den Meereslebewesen. Seine Spezial-Skills sind das quantitative und qualitative, über die Schmerzgrenze hinaus gehende Quälen. Folterutensil Number One ist der Qualomat, an dem man die Trainingsintensität einstellen konnte. Da Qualität von Qual kommt war es ganz normal, dass man nur Level 88: „Viel hilft Viel“ und Level 89: „Schwer und Falsch“ auswählen konnte. Sie können zwei Mal raten, wer nicht bei Michael trainiert hat, richtig! Paddel „The Sponge“ Bach. In der Zeit, in der die gesamte Mannschaft schwitzte, verteidigte Patrick das Heimatland der Rotschöpfe gegen Antimutanten des 16. Chromosoms. Aber genug der schlechten Witze über das Rothaartum, es sind ja auch nur Menschen... zwar ohne Seele und jegliche Resistenz gegen Sonnenbrand, aber dafür bekommen sie ein herrliches herb rostiges Aroma, wenn sie feucht werden.
Feucht werden auch die Zuschauerränge, wenn der Swaggernaut Tom Handküsschen aus dem Tindergarten an seine treuen Fans verteilt. Mit ordinären O-Beinen, 7/8 Hosen, einer extrem beschissenen 80er Jahre Möchtegernhipsterfrisur und seiner Vorliebe für ökologisch abbaubare bunte Ringelsocken, lebt der moderne bartlose Mädchenschwarm die Yologamie voll aus. Kein Wunder also, dass der leicht zu beeindruckende Tobias seinem noch jüngeren Kompagnon zur subtilen Sekte nach Zweibrücken folgt. Turbo-Tobi und Navigationssystemnamengeber Tom-Tom Tom verlassen das Illtal mit voller Zuversicht, dass sie beim SV auf der Rechtsaußenposition mehr angespielt werden (Randnotiz: unmöglich!).
Nach jetzigem Kenntnisstand und internen Berichten zu Folge, wollen die Sv-Verantwortlichen jedoch nur sehen, wie Tittendachs-Tobi im Handstand räudiges Radler oder Vitamalz zu sich nimmt.

„Von solch verunreinigtem Gesöff werde ich krank“, wertet Hopfensmoothiespezialist Zeitz die verantwortungslose Verschwendung seines Lieblingsgemüses Humulus Iupulis (=Hopfen).
Ein dünner Firnis des Alters schimmert sanft auf seinen biergesüßten Lippen, der glücklicherweise durch eine unverrückbare Zeitlosigkeit seiner Frisur übertroffen wird. Als signifikante Säule und Pilaster der Mannschaft wird Oli als ewiger Ältester und vor allem sein Zauberarm dem Team fehlen. In chinesischen Schriftzeichen steht auf jenem geschrieben: „話 Gewalt von Stier, 文 Präzision von Schlangengift, 话Aussehen wie junger Gott.“ Laut Google-Übersetzer bedeuten die Symbole lediglich „Schwuler Delfin will kuscheln“.
Aber Pappalappa, der Francessco Totti Dirmingens trug das Wappen der Zebras schon auf der Brust, als der Jüngling Ihl noch an der Brust seiner Mutter hing. Nun will er zusammen mit seinem ewigen Kapitän im Nachbarverein HSG DJK Nordsaar etwas Patina ansetzen und in Handball-Rente gehen. Hier im Illtal wird Oli allerdings immer den ewigen Platz als Oberpriester des Orakels von Delphi einnehmen.

Captain Seb hat keine negativen Eigenschaften, was ihn zu DEM Wunsch-Schwiegersohn schlechthin macht. Der Fallrückzieherfritze und Dirigent des illtaler Burschenensembles vereint die Präzision eines Dart-Profis, den Ästhetikanspruch eines belgischen Bildhauers und die Intensität eines Imkers im Bild eines Doubles von Gerard Butler in der Rolle als König Leonidas. Superheld Seb ist für seine Mannschaft und für seine Familie ein wahrer Superman mit unglaublichen Zaubertricks. Ein Beispiel gefällig? Achten Sie etwa ab der 22. Spielminute auf die Kreuzbewegung mit MB5. Hier lässt er vor den Augen der gegnerischen Abwehrreihe den Ball verschwinden. Der Ball taucht erst Sekundenbruchteile später wieder im Tor auf, wo ihn der Torwart verdutzt aus dem Netz fischt.

Wie ein Fisch im Netz zappelt auch der Regisseur der HFI an der Seitenlinie des Spielfeldes. Der spitzfindige Kopf der Truppe war die letzten sechs Jahre der Erfolgsgarant. Sein Geheimnis verrät der schlaue Sparfuchs dem ungebildeten Pöbel nicht, er sagt nur eins: „Der Teufel ist ein Eichhörnchen.“ Damit meint er wahrscheinlich, dass er selbst die hohlsten Nüsse seiner Mannschaft weiterentwickeln kann. Eine seiner Stärken ist ganz klar die messerscharfe Gegneranalyse inklusive beinharter Besprechung, die einem Großteil der Mannschaft bei der Vorbereitung auf den Gegner helfen. Wahrscheinlich sogar jedem Spieler... außer Patrick, der kämpft immer noch mit seinen rothaarigen Koboldfreunden auf irischem Boden. Stefan Ecker steckt voller Energie und ist wie eine Nadel, dünn, haarscharf und präzise. Er ist die Nadel im Heuhaufen, ohne die die Mannschaft nur ein Heuhaufen wäre. Er zeigt uns die Richtung und ist unsere Kompassnadel im rauen Becken der Oberliga. So wie Michael „Ultra-Schulter“ Lehnert die Mannschaft zu ihrem inneren Schweinehund führt, führt er seinen Schützling zum inneren Christof Kulumbus des Handballs und entdeckt gemeinsam mit jedem Spieler neue Welten unseres Lieblingssports. Danke!
Jetzt, da der Weinvirtuose das Illtal verlässt, kann auch das Mysterium Magic Marv geklärt werden. Viele Zuschauer haben sich schon gefragt, warum der schwächlich wirkende Linkshänder trotz fehlender Wurfkraft seit nunmehr einer halben Dekade im Stegger-Team auflaufen darf. Nun schaffen wir Klarheit: Im Trainervetrag ist auf eigenen Wunsch die Autowaschklausel 17a eingearbeitet, die beinhaltet, dass der filigranste und spielintelligenteste Spieler an jedem zweiten Vollmond des Jahres das Auto des Trainers mit der linken Hand und einer Zahnbürste putzen muss. Danke für deinen Teamgeist Marvin!

Ein weiterer, ganz besonderer Mensch verlässt uns heute. Jemand, der immer hinter der Mannschaft steht, der nicht jedes Wochenende mit Beifall in der Halle empfangen wird und trotzdem unermüdlich mit Herzblut, Leidenschaft und ansteckender Euphorie den Handball im Illtal zu dem gemacht hat, was er heute ist. Danke Erich, danke für mehr als ein halbes Jahrhundert Handballgeschichte im Illtal!

Im Namen der restlichen Verbleibenden, des Präsidiums und des Publikums danken wir euch, Erich, Sebastian, Oli, Steffen, Michael, Tobi, Patrick und Tom für das, was ihr hier mit uns allen im Illtal geschaffen und erreicht habt!


Weltenbummler im Porträt

Moritz „23, war vier Monate auf Weltreise“ Dörr


Tach ihr Räuber, heute erwarten euch Spiele, Spaß und Spannung für die ganze Familie mit unserem liebevollen Riesenfüßer und protzigem Präsidentensohn Moriz Dörr. Für die Gelegenheitsfans Rendezvous-Enthusiasten, seine Erkennungmerkmale auf Dates in der Hellberghalle sind für gewöhnlich sein Pferdeschwanz, sein pornöser Kavaliersschnäuzer, sein knallroter Wirsing ab der 1. Spielminute (von seinem Vater vererbt) und seine Zottelfrisur.

Wir können alle von Glück reden, unseren stil(mittel)bewussten und schnurrbärtigen Schnurrbartträger im Iltal zu haben, so stand er doch lange vor der Entscheidung: Putziger Profiskateboarder oder provinzieller Profihandballer? Wegen seines kognitiven und physikalisch begrenzten Geniums hat es zwar für keins von beidem gereicht, aber immerhin ist er jetzt der Lange im Mittelblock. Im Handball blüht der gelassene Zeitgenosse auf und kann seine Stärken perfekt einsetzen, denn das „K“ in Moritz steht für Kondition.

Nebenher hat der verkannte Hobbyschriftsteller, Gelegenheitsdouble-Darsteller von Hansi Hinterseer und poppige Luftgitarrenvirtuose der mittelguten Band Infinite Range, z. Dt. unbegrenzter Operationsradius, ein Dauer-Abo als Langzeitstudent an der University of Sunshine and Weinschorle in der Toskana Deutschlands in Landau. Neben Sport spielt Musik die 2. Geige in seinem Leben. Der akribische angehende Akademiker/Alt-Sänger sagt selbst: „Meine engelsgleiche Stimme ist ein orchestraler Ohrgasmus, ich liebe es mir beim Singen zuzuhören.“

Um stets auf hohem Niveau studieren und arbeiten zu können betreibt der Wursthagerhals schon jetzt Burnout-Profilaxe und achtet auf ein ausgewogenes Verhältnis von Leistung und Entspannung, was ihm in den letzten sechs bis acht Sommersemestern besonders gut gelang. Er absolvierte sogar ein spezielles, viermonatiges exotisches Kooperationsintensivierungsprogramm, auf dem der germanistische Upcycler als wandelndes Goetheinstitut with Benefits weltweit das saarländische Sprachgut und Drinktugenden des Illtals verbreitete.

Auf die Frage, was seine Spezial-Skills sind antwortet er stolz: „Große Füße haben!“ – Hierzu ein Hinweis: Falls Sie in der Garage vor der Halle geparkt haben, das war keine Garage, sondern der Kommunionsschuh von Moritz.

Vorhang auf für Illtals Volksrockenroller Moritz aka Honeymoon Princess.

 

Zebra: Serwus Erdnuss, wie ist die allgemeinwirtschaftliche Lage?

Moritz: Alles tutti frutti, ich hatte ein bisschen Roastbeef, ein Hühnchen und ne Pizza.

Zebra: Der Klassiker: Lieblingsyogastellung, Lieblingszahnpasta, Lieblingshormon?

Moritz: Röhrender Elch, Oral B, Glukoseabhängiges insulintropes Peptid

Zebra: Als willenloser Weltenbummler hast du die Erde schon von links, rechts, oben und unten gesehen. Weil du sowieso immer davon erzählst, bekommst du keine Frage zu deinem Auslandsaufenthalt gestellt.

Zebra: Was war das schönste Kompliment, das dir je gemacht wurde?

Moritz: Falls ich es noch nicht erwähnt habe… Ich habe so viel auf meiner Reise erlebt, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich habe wunderschöne Orte gesehen und tolle Menschen kennengelernt. Spezial Greatings gehen raus an Lisa, 19, war 6 Wochen in Australien und träumt jetzt auf Englisch.

Zebra: Als Sohn des Präsidenten genießt du einige Privilegien im Illtal. Was darfst du, was andere nicht dürfen?

Moritz: Ich darf zahlen, wenn Don Dörr mal wieder Bier verschüttet.

Zebra: Wenn du ein Magier wärst und für einen Tag dein Leben mit jemand anderem tauschen könntest. Wie würde deine Wahl ausfallen?

Moritz: Ich wollte mir schon immer mal den Fuß brechen indem ich von ner Teppichkante falle also entweder Peter Maffay oder Jonas Guther.

Zebra: Wer inspiriert dich zu deinem außergewöhnlichen Erscheinungsbild?

Moritz: New Kids Turbo.

Zebra: Dein Studium läuft. Zwar rückwärts und das trotz angezogener Handbremse, aber es läuft. Was macht dich zum prototypischen Studenten?

Moritz: Mein Ziel ist es im 25. Semester die goldene Mensakarte verliehen zu bekommen.

Zebra: Nach deinem Kreuzbandriss ist vor deinem Kreuzbandriss. Mit Nackenrolf Michael hast du in den letzten beiden Jahren einen kantigen Körper an deiner Seite. Auf einer Skala von 1-10, wie schätzt du deine Leichtfüßigkeit ein?

Moritz: Wenn 1 für ganz und gar nicht katzenartig und 10 für einwandfrei filoide steht, dann so etwa -0,5.

Zebra: Wo liegt bei dir die Mit-dem-Staubsauger-Geldeinsauggrenze? Würdest du dich für 20 Cent bücken oder es dekadent einsaugen?

Moritz: Da enthalte ich mich dezent. Dafür ist mir meine Zeit zu schade, um über derart geringe Geldbeträge zu diskutieren.

Zebra: Das wars auch schon, du kannst dein Lotterleben weiterleben. Denk an die Sonnencreme auf deiner nächsten Reise!

Moritz: Danke liebes Zebra! San Frantschüssko!

 


Titan Toto - Illtal's Idol

Torsten Ulf „Toto“ Schramm

Toto (1874) – angeblich menschlich, aber eindeutig außerirdisch!

 

Es ist heiß, es ist feucht und mit „es“ meine ich Toto Schramm!

Damit ein herzliches Willkommen an alle alteingesessenen Fans und natürlich auch an unsere liebste Toto-Annahmestelle: Total-Tankstellen-Techniker Toto alias Torsten Ulf Schramm! Wenn Sie ihn trotz seiner unglaublich schnellen und dynamischen Bewegungen zwischen den Pfosten erspähen, fragen Sie sich zurecht: „Ist er ein noch ein Mensch oder ein übermenschlicher Außerirdischer?“ Es gibt sichere Beweise, die für die Theorie sprechen, dass unser Ulf ein astronomisches Wesen ist.

  1. Er hat schon Handball gespielt, da kostete ein Liter Benzin noch unter einer Mark und er sieht trotzdem noch so unglaublich gut aus, dass selbst der Ball denkt: Knall mich an die Latte du Luder!
  2. Ulf aus Uchtelfangen hat einen berühmten Bruder namens Alf aus dem All, der sich schon 1986 als Außerirdischer geoutet hat.
  3. Seine Nase ist sehr groß.
  4. Toto teleportierte das Getränk Campino aus der Zukunft direkt ins Flash auf unsere Erde. Dem überdrüssigen Konsum zu urteilen, ist Campino höchstwahrscheinlich das Lebenselixier seiner Spezies.
  5. Kein Mensch aus Fleisch und Blut kann es schaffen in 10 Jahren 11 Mal in Folge Saarlands Sportler des Jahres zu werden, ohne dabei nur eine Sekunde zu altern (2001-2011).
  6. 1976 hat Toto im Alter von zwei Jahren (laut Personalausweis) seine weltberühmte Band „Toto“ gegründet. Sie denken jetzt: „Das ist doch völlig unlogisch und aus der Luft gegriffen!“ Aber da liegen Sie falsch! Einzige logische Erklärung: Toto ist ein exobiologischer Gestaltenwandler!
  7. Zum menschlichen Amüsement hat er eine geniale Formel entwickelt, die weltweite Aufmerksamkeit erlangte und zurecht verfilmt wurde:Der Bachelor² ( 2 x Schwiegertochter gesucht+ Adam sucht Eva- 4 x GNTM) = Temptation  Island

(An dieser Stelle gebührt dir der Dank der menschlichen Rasse, für diese qualitativ hochwertigen, seriösen,  sinn- und niveauvollen Tv-Shows, die das Bildungsfernsehen erst zum Bildungsfernsehen machen!)

Es besteht also kein Zweifel an der Übermenschlichkeit dieses Wesens. Ungeachtet der wasserdichten Indizien, schauen Sie sich dieses prototypische Prachtexemplar von einem Menschen an: Zu perfekt! Unglaubwürdig! Keine Schwäche! Galaktisch Geil! -> Er/Es ist eindeutig ein Marsianer.

Aus dramaturgischen Zwecken schreibt die Redaktion vor, den Schein der menschlichen Identität zu wahren und über (natürlich aus der Zukunft manipulierte) Hardfacts/Fakenews unseres Torwarts Toto zu berichten. Nach 21 Semestern (1996-2006) ernannte sich Toto kurzerhand selbst zum Diplomfachwirt der Baukunst. Während seiner aktiven Karriere als Saarlands Spitzensportler und Vorzeigeathlet besuchte er öfter das Maggi Kochstudio als das Krafttraining in der örtlichen Muckibude und der Turbobingochampion sowie Geschäftsführer der Toto-Lotto GmbH Deutschland feiert dieses Jahr sein 30. Jubiläum als Gewinner des deutschen Fernsehpreises in der Kategorie: „Ewiger Zuspätkommer“.

 

Zebra:     Tolle Topflappen, Toto. Wie geht’s?

Toto:        In toto total top. Stress ist was für Leistungsschwache.

 

Zebra:     Lieblingssong, -serie und -film?

Toto:        Toto - Africa, Toto & Harry und Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.

 

Zebra:     Du hast unheimliche Angst vor Türklinken. Wie bewältigst du dies im Alltag?

Toto:        Ich benutze meine Ellenbogen oder meine Nase.

 

Zebra:     Hast du deine Adidas-Turnschuhe Modell 2003 schon aus dem Schrank gegraben?

Toto:        Beim Ausgraben sind sie etwas beschädigt worden. Jetzt laufe ich rund um die Uhr meine neuen Treter ein.

 

Zebra:     Jetzt, da die Hälfte unserer Torhüter in Schweden „studiert“ feierst du dein Comeback. Wie hältst du deinen Adonis-Körper in Form?

Toto:        Die Woche über mit Unmengen Kaffee und Vitamintabletten. Am Wochenende schon mal ein Nutellabrot. Sport ist eher nix für mich!

 

Zebra:     Mannschaftsintern munkelt man, du seist früher öfters und gerne auf Toto-Tour gewesen. Stimmt das und wo ging’s hin?

Toto:        Auswärtsspiel -> Privatshuttle -> Flash -> Theke -> Tanzfläche

-> Koma -> Distel -> Schwarzes Loch.

 

Zebra:     Verrate uns etwas über dich, was bisher noch niemand wusste!

Toto:        Ich sammele Räuchermännchen.

 

Zebra:     Was machst du neben dem Handball?

Toto:        Ich bin ausgelastet durch Familie und Toto-Lotto spielen.

Zudem bin 1. Ehrenamtlicher Vorsitzender der friedlichen Fanbewegung des FCS (1. FC Schweinfurt 05, Anm. d. Red.)

 

Zebra:     Gib uns ein Beispiel deines liebsten rhetorischen Mittels?

Toto:        Das Pars pro Toto: Ich trinke gern einen guten Tropfen Wein

 

Zebra:     Heute steht ein ganz besonderes Spiel an. Wir haben den TV Mülheim zu Gast. Was gibt’s darüber zu sagen?

Toto:        Nix.

 

Zebra:     Wie lautet dein Tototipp?

Toto:        Heimsieg und zu Null. Ich stehe ja im Tor. Der Rest ist mir egal.

 

Zebra:     Zum Schluss noch eine Lebensweisheit à la Ulf:

Toto:        „Lebe lieber ungewöhnlich“ finde ich ein geiles Motto – Ich bin jedoch das komplette Gegenteil, weil ich ein Alien bin.


Präsidentenglück

Markus „Präsi“ Dörr

Werte Damen und Herren, es ist wieder soweit. Euer zweitliebstes Lieblingskolloquium findet heute mit einem höchst exklusiven Gast statt. Wie ihr alle wisst gibt nicht vieles, das angezogen mehr Spaß macht als unser Spieltagsheft zu lesen, doch zuvor ein Hinweis in eigener Sache. Dieses Spieltagsinterview soll mit pseudohumoristischen Zeilen der allgemeinen Erheiterung dienen und hat nur zu marginalen Teilen den Anspruch ein wirtschaftlich fundiertes Wissenschaftsmagazin darzustellen. Es könnte also rein theoretisch passieren, dass hier einige leichte Übertreibungen, spitzzüngige Kritiken, scharfe Witze oder minimale Realitätsverschiebungen niedergeschrieben werden. Bist du nicht bereit für harten Tobak, fühlst dich, als hätte deine Seele gerade Durchfall oder bist du ein Humorlegasteniker, der zudem keine Ironie versteht und/oder aus unerfindlichen Gründen einen Furz querstecken hat, dann bitte der restlichen Menschheit zu Liebe nicht weiterlesen. Danke, Love und Peace to all intelligent human beings!

Den Menschen unter uns, die kein Opfer ungerechter Intelligenzverteilung geworden sind, blüht jetzt eine extended Version 2.0, denn wir haben es geschafft ein echtes Schwergewicht ins Studio zu locken. Niemand geringer als unser allseits beliebter pathetischer Pracht-Präsident Markus Aurelius Dörr stellt sich heute den investigativen Fragen unseres rasenden Zebrareporters. Sexyness-Overload ist also vorprogrammiert! Der Big Boss vom Illtalschloss stammt aus der bürokratischen Epoche von Leitz-Ordner und siebenstufigen Unterkapitelgliederungen und besitzt abgesehen vom Thema Handball so viel Weisheit, wie Saudi-Arabien Öl. Geerbt hat er diese von seinem vasallischen Vater, der auch schon nicht schwenken konnte. Schon früh war für M.D. Diddy klar, er will in die (im Gegensatz zu den überdimensionalen Fußabdrücken seines Sohnes) kleinen Fußstapfen seines alten Herren treten und wird professioneller Versicherungsfuzzi. Ganz nebenbei erschuf er so entschlossen wie ein Honigdachs mit Leidenschaft, Herzblut und der Energie von mindestens zweieinhalb Windrädern das Illtalimperium, das ihn dann im Jahr 2017 zu seinem Präsidenten kürte. Der Don des Dorfes Dirmingen, Erich Eisenhower Hinsberger, überlässt dem jungen aufstrebenden Versicherungsfritzen sein altehrwürdiges Amt, das dieser zuvor fast ein ganzes Jahrhundert innehatte, mit den Worten: „Mehr Gewicht für die HFI!“ Mozartkugel-Markus, wie er gerne genannt wird, hält die Zügel der Zebras jedoch nur an etwa 276 Tagen im Jahr in der Hand. Die restlichen 89 Tage ist der flinke Skihase mit seinem langjährigen Weggefährten und Würstchenbarönchen Hoffi Hoffmann im schönen Ischgl zu Hause. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass bereits der dritte Skilift nach ihm benannt wurde. Getreu seinem Motto „Geschwindigkeit = Masse x Beschleunigung“, und Beschleunigung besitzt er reichlich, düst er früh morgens mindestens einmal die Piste hinunter, bis seine durstigen Augen die nächste Skihütte entdecken. Dort erlebte der bartlose Bonvivant schon zahllose epische Biermomente und trinkt dabei gerne 1(-)2 Bierchen und natürlich auch sein Lieblingsgetränk: Rum-Cola ohne Cola, denn Zucker ist bekanntlich nicht gut für die Bikinifigur! Zuhause schiebt der angenehm neutral riechende Auto-Anschnallaktivist und akribische Allianz Agent ebenfalls eine ganz ruhige Kugel. War der Tag mal zu hart, macht er sich den Nächsten eben frei. Wie zum Beispiel morgen. Warum? Weil er’s kann. Doch bleibt der Multilaterist und Mettbrötchensymphatisant Markus einmal übers Wochenende in der Heimat und im Besitz von mindestens 18% seiner geistigen Kräfte ist er immer on Fire und gewillt die Hellberghalle in eine War-Arena zu verwandeln. Als Clint Eastwood unter den Hallensprechern schießt er berühmt berüchtigt scharf mit seinen Jingles um sich und kaschiert so geschickt den ein oder anderen Fehler in der Aussprache von Namen bei internationalem Ballett. Die Wenigsten von euch wissen, dass Markus schon einmal einen Gastauftritt bei einem Konzert der Fantastischen Vier hatte. Dort hat er im Jahr 1991 seine ehemalige DJ-Karriere als TheBigPurpleForeverYoungDörr begonnen (unglaublich aber wahr).

Kurz gesagt, wenn unser Markus eine Kartoffel wäre, dann wäre er auf jeden Fall eine mittelreife Süßkartoffel. Sind wir gespannt auf die geistreichen pseudowissenschaftlichen Repliken unseres Lieblingspräsidenten. Bühne frei für McMarkus!

 

Zebra:     Herr Präsident. Was macht der Aktienkurs der Allianz AG?

Präsi:       Beständig auf hohem Niveau.

Zebra:     Wie sieht ein Tag im Leben eines Markus Aurelius Dörr aus?

Präsi:      Früh morgens gegen 11.30 Uhr in die Schaltzentrale des geilsten Clubs der Welt, Mails checken, Trainer verpflichten, 12 Uhr Feierabend. Ach ja, und …

Zebra:     Was ist Ihr drittliebstes Wort, das mit „Mor“ anfängt?

Präsi:      1. Morphologie, 2. Morgenrot, 3. morphiumsüchtig.

Zebra:     Eine Ihrer lodernden Leidenschaften ist das Skifahren. Welches ist Ihr liebstes Skigebiet?

Präsi:      Ischgl und die Zillertalarena. Auf meiner Bucketlist steht noch die Sella Ronda und diverses über’m großen Teich zu entdecken.

Zebra:     Bier oder Wein?

Präsi:      Wein auf Bier, das schmeckt fein. Bier auf Wein das rat ich dir. Danach auf jeden Fall erst mal zwei Ouzo.

Zebra:     Aber heute geht’s gegen die honigsüßen Hornissen aus Mundenheim. Was können Sie uns darüber verraten?

Präsi:        Sie spielen mit 6 Feldspielern und einem Torhüter. Außerdem tragen die meisten von ihnen kurze Hosen.                                              Wo sie in  der  Tabelle  stehen weiß ich nicht.

Zebra:     Haben Sie eigentlich schon einmal mit Absicht Schleichwerbung für Ihr Versicherungsbüro gemacht?

Präsi:       Ja

Zebra:     Danke und viel Erfolg bei allem.

Präsi:       Ich hab‘ zu Danken.

Es lacht der Elch, die Welt die kichert,
Hoffentlich Allianz-versichert.